Radtour durch Dünnwald, Königsforst und Wahner Heide

Heute war uns nach Rad fahren. Also Cross-und Mountainbike sommerklar gemacht und auf geht´s. Wir werden heute gute 80km fahren, als Start in die Saison erstmal ausreichend. Fotos hier

Ich fahre in Leverkusen los am Segelflughafen vorbei, Richtung Badesee

Hier versammeln sich vor allem die sonnenhungrigen Nacktbader/innen, heute wird es am Nachmittag sicher auch einige geben, die zumindest die Haut braunen wollen.

Hier geht es in die Kunstfeldsiedlung, eine alte Arbeitersiedlung, die heute eine herrliche Wohngegend ist. In der Waldschenke kann man vorzüglich speisen oder sich zum Kaffee niederlassen.

Im Sommer ist hier abends gut was los.


In Dünnwald an der Straßenbahnhaltestelle habe ich mich mit Tanja verabredet.
Wir radeln ein Stück die Berliner Str. entlang um dann links den Bahnübergang zu überqueren und in den Wald Richtung Paffrath zu fahren.

Hier streifen wir die Diepeschrather Mühle. Auch hier besteht die Möglichkeit einzukehren, für uns ist das aber erheblich zu früh und so geht´s weiter durch Schluchter Heider Wald Richtung Saaler Mühle.

Hier halten wir das erste Mal an und verfolgen das Treiben der zahlreich dort vorhandenen Wasservögel.

Eine wundervolle Vielfalt an Enten hat sich hier versammelt. Ich war lange nicht hier und kenne einige von ihnen noch nicht.

Nach einer etwas längeren Rast fahren wir weiter Richtung Königsforst. Hier findet an diesem Samstag der Königsforst Marathon statt und so werden wir schon am relativ frühen Morgen mit lauter rot/weißen Bändern konfrontiert, die den Freizeitradler und wanderer darüber informieren, dass hier nachher Horden an Dauerläufern zu erwarten sind. Also geht´s recht zügig, wir sind ja noch ausgeruht, Richtung Wahner Heide, die ich auch persönlich favorisiere, weil sehr abwechslungsreich und nicht sooo überlaufen.

Am Zugangspunkt zur Wahner Heide eines der artenreichsten Heide- Moor und Waldgebiete wird davor gewarnt abseits der Wege zu fahren oder zu laufen, da hier noch Munition liegen könnte. Wir befinden uns hier in einem ehemaligen Militärgebiet.
Zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir hier nochmal hin um noch mehr zu entdecken. Das macht bei voll entwickelter Natur noch viel mehr Spaß.

Hier das Becken 3, mit Wasser gefüllt.

Und hier das Becken 1 ohne Wasser. Ein herrlicher Blick in dieses tiefe Becken, das für uns so überraschend plötzlich vor uns lag. Hier eine kleine Rast und den Ausblick genossen, ja das lohnt sich.

Hier gibt es dann den Kaffeetraum. Latte Macciato und Capuccino sind ein Genuß.

Nach einer kurzen Rast geht es denn auch langsam wieder Richtung Heimat.

Das sollte sich als schwieriger heraus stellen, als gedacht. Inzwischen waren die Marathonis gestartet und besetzten nahezu jeden Waldweg und wir wollten ihnen das Vergnügen ja auch garnicht nehmen, aber heim mussten wir ja nun doch. Also Umwege fahren und das ist in einem fremden Wald nicht ganz unproblematisch.

Nette Namen haben die Aussichtpunkte hier 🙂

Aber wir suchen den Heimweg, OK einfach mal los und wir sind ja mutig, haben prima Räder und nehmen einen Reitweg.

Tja, aber Pferde haben lange Beine und denen macht es garnichts aus durch einen Bach zu laufen und denen macht es auch nichts aus, wenn am Bachufer tiefster Matsch ist. Aber wir zwei beiden tapferen Waldkämpferinnen haben doch überlegen müssen, wie wir das Problem nun lösen, denn zurück wäre doof gewesen.

Ich mache den Vorschlag mit nackten Füßen einfach durch. Tanja stimmt zu, sammelt aber Mut und Kräfte erstmal bei einem Brötchen.

Und dann schreiten wir zur Tat… Ich muss gestehen, ich bin doch froh die einzige mit Kamera zu sein 🙂

Geschafft, war garnicht so schlimm, anschließend die Füße wieder schön gewaschen, in Socken und Schuhen verstaut und weiter geht´s.

Am s.g. Waldgürtel entdeckt Tanja diesen wahnsinnig tollen Baum. Mehr Fotos dazu finden Sie im oben verlinkten Picasa Album. Dieser Baum (ist als Naturdenkmal gekennzeichnet) ist wirklich extrem hoch und imposant und der Stamm in einem rötlichen braun. So etwas habe ich bisher noch nicht gesehen.

Hier endet mein Wille zum fotografieren abzusteigen. In Schildgen trennen sich unsere Wege und ich fahre den Rest auch gleicher Strecke zurück nach Hause.

Fazit der Tour: insgesamt zuviel Straße, an einem Samstag einfach höllisch und muss deshalb das nächste Mal besser geplant werden. Aber ansonsten, da wo Natur war, war sie sehr schön.

5 Kommentare

  1. Ups ja, du wohnst ja in Belgien 😉
    Naja, täglich 9km ist doch auch OK, hauptsache du bleibst in Bewegung und deine Wandertouren sind ja vom Tempo her auch recht flott. Da trödele ich ja schon eher herum.
    Früher bin ich mit meinem Mann oft in Lommel gewesen, bzw. auf dem Campingplatz Blauwe meer. Dort habe ich das Rad fahren schätzen gelernt, immer an den Kanälen entlang 🙂

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  2. Hallo Elke, hab deinen Bericht mit viel Freude gelesen. 80 km ist nicht nix für eine erste Tour; ich könnte mich am nächsten Tag nicht mehr aufn Sattel setzen 😉 Ist übrigens lange her, dass ich selbst noch mal mit dem Rad unterwegs war. Vielleicht in den Osterferien. Grüße aus Flandern.

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    • Hallo Guido,
      vielen Dank für deinen Kommentat. Ich war heute doch erstaunt heute noch Kraft für eine Wanderung gehabt zu haben. Die erste längere Radtour geht bei mir normalerweise ziemlich in die Beine, aber in der Wahner Heide ist es überwiegend recht flach.
      Hey, du kommst aus den Niederlanden, da ist Rad fahren doch Pflicht 🙂
      Mein original Hollandrad von Gazelle steht mir unter der Woche für den Weg zur Arbeit zur Verfügung. Jahre lang bin ich nur mit dem getourt und es war OK.
      Du bist ja auch unterwegs gewesen, das schaue ich mir nachher auch noch an.
      Viele Grüße aus dem sonnigen Leverkusen ins sonnige Flandern
      Elke

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      • Wenn du meinst „Nieder-lande“ bin ich einverstanden 😉 Auch in Belgien (bzw. Flandern) wird viel Rad gefahren. Selbst fahre ich täglich meine 9 km zur Arbeit mit dem Rad (wo ich wohne, ist alles flach). Aber von dahin bis zu einer Strecke von 80 km, phuuh, Hut ab.

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