Traumpfad Förstersteig

Am heutigen, sehr sonnigen Tag, sollte es eine Wanderung sein, die nicht zu lang und l überwiegend durch Wald führt. Wie der Name Förstersteig es verheißt, so ist dieser Steig auch. Pfade im Wald, herrliche Aussichten, viele Schutzhütten und die für die Traumpfade typischen geschwungenen Bänke in ausreichender Menge.

Fotos zur Tour hier

Außerdem Ruhe, es sind kaum Menschen hier unterwegs. Tiere dafür um so mehr, nur ich sehe sie nicht. Ich rieche so oft Wildschweine, aber keines davon konnte ich sichten. Immer wieder raschelt es in den Büschen, es huscht und wieselt, aber nichts…kein einziges größeres Tier, das mir vor die Kameralinse läuft. Egal, der Wald und all das sollen mir reichen.

Ich starte diese Tour, die mit Zuwegen 16,4 km umfasst, am Parkplatz des Klettergartens und beginne die Rundwanderung entgegen der angegebenen Richtung.

Mit einer Dame des hier angesiedelten  Reiterhofs hatte ich kurz zuvor schon gesprochen und mir einen Prospekt für einen etwaigen Pensionsaufenthalt geben lassen. So könnte ich mal mehrere Touren von hier starten. Nette Pferdchen haben die hier.

Offene Flächen wie hier unten auf den Fotos, werde ich auf der gesamten Wanderung nur sehr wenig erleben und das ist mir bei diesen Temperaturen auch sehr recht.

Typische Traumpfadwege, auch hier wieder felsig, manchmal fast mediterran.
Und Ausblicke wie diese hier, gibt es ganz viele. Es macht Spaß an einem warmen Tag hier zu sitzen und den Blick einfach schweifen zu lassen. Die Form der Sitzbänke finde ich immer wieder toll, sie tun dem Rücken gut 🙂

Und dann hier, das erste Mal ein Blick auf Schloß Bürresheim, das auf dem Weg liegt und mit einem kleinen  leicht zu erreichen ist. Ich werde das nachholen müssen, weil ich von den inzwischen rd. 200 km, die ich in den letzten 14 Tagen gewandert bin, doch etwas Fußkrank bin. Ein paar Tage Schonung sollten es jetzt doch mal sein.

An der nahegelegenen historischen Hammesmühle gibt es ein Stück Apfelkuchen und den obligatorischen Kaffee. Eine bunt gemischte und recht undeutlich sprechende Männergruppe (eifler Platt verstehe ich fast gar nicht )sorgt für die Geräuschkulisse. Die Herren haben schon kräftig getankt. 🙂

Hier ein Blick auf einen Steinbruch. Ich schätze die Einwohner der naheliegenden Stadt werden sich freuen, wenn hier die Steine abgesprengt werden. Ist ja schon eine recht große Anlage.

Ein wunderbarer Blick von der Luisenplatzhütte.

Dieser Eiterbachweiher lädt allerdings nicht gerade zum Verweilen ein, bzw. die nahestehende Hütte vorallem nicht. An der Hütte steht ein Abfalleimer. Der Gestank ist bestialisch und reicht bis in die Hütte. Ein Blick in den Abfalleimer erklärt vieles. Maden, Käfer und sonstiges tummeln sich zu Hunderten dort. Ich schätze ein totes Tier oder andere Reste liegen dort drin. Auch der Weiher ist versifft und eher ekelig.

Das Männlein hier spuckt herrlich kaltes und frisch wirkendes Wasser. Eine Freude ist es, so knapp 1.4 km vor dem Parkplatz noch die Hände zu kühlen.

Mir hat diese Tour sehr gefallen und den Besuch von Schloß Bürresheim hole ich irgendwann nach.

Foto von Ideemedia
Foto von Ideemedia

Wer sich vorab zur den Traumpfaden Informationen erlesen möchte, kann dies gut in den kleinen Wanderführers des idee media Verlages tun. Unter dem Thema „Schöneres Wandern“ gibt es die beiden Bücher zu den 26 + 1  Traumpfaden. Inzwischen gibt es ein aktualisiertes Buch, siehe Abbildung links, darin sind alle Traumpfade vereint.

4 Kommentare

  1. Hallo Elke

    Ich habe alle Traumpfad erwandert außer dem von dir vorgestellten Förstersteig (war mir immer zuviel Wald).
    Durch deinen Bericht mit den tollen Bildern werde ich mich animieren lassen, die Runde doch noch zu gehen. Werde mir einen heißen Tag aussuchen.
    Werde den Traumpfad vom Besucherparkplatz an Schoß Bürresheim starten.

    Gruß Rüdiger (Schängel)

    PS. Der Eiterbachweiher war vor 30 Jahren schon ein Dreckloch.

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    • Hallo Rüdiger,
      also Favorit wird dieser Weg für mich wegen der langen Waldphasen auch nicht, vorallem Tannenwald, der im unteren Bereich einfach nie richtig grün wird, weil schon zu kaputt.
      Ich wollte raus, hab aber an dem Tag die Sonne nicht gut vertragen, sonst gehe ich lieber im Sonnenlicht 🙂
      Der Weiher und die Umgebung waren eine Zumutung, danach kam ja noch der Wasserspender, Hände waschen war einfach eine Wohltat nach dem Öffnen des Mülleimers…ekelhaft 😦
      LG
      Elke

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  2. Hallo Elke, schon wieder ‚daheim und unterwegs‘? Als ich die Tage auf dem südlichen Teil des Eifelsteigs war, habe ich mich auch gewundert, keine Tiere zu sehen. Wahrscheinlich waren an diesen Tagen (Christi Himmelfahrt) einfach zu viele Wanderer durch die Wälder unterwegs. Selbst hat man das nur daran bemerkt, dass immer alle schönen Picknickplätze besetzt waren. Und an den Zielorten soll es ganz schwer gewesen sein, eine Unterkunft zu bekommen (musste mich selber nicht darum kümmern. Hat aber trotzdem riesig Spaß gemacht. LG, Guido

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    • Oh ja, der Eifelsteig ist gut besucht. Irgendwann in naher Zukunft wollen wir Mädels nach Manderscheid zum Lieserpfad.
      Gestern waren kaum Menschen auf der Strecke, die ich gelaufen bin. Die Tiere hätten also ruhig mal aus dem Gebüsch kommen können 🙂
      Wandern ist toll und die Eifel lohnt sich immer, das stimmt. Werde jetzt erstmal bei dir lesen
      LG
      Elke

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