Das Luisenthal Talsperre im Ohratal und Tobiashammer-Technikmuseum

Gestern 22.5.  bin ich in Oberhof angekommen, südöstlich von Eisenach gelegen, unterhalb der großen Stadt Suhl. Oberhof ist durch den Skisport berühmt geworden und bedient den Touristen mit viel Komfort. Aber deswegen bin ich nicht hier. Nach einer kleinen Runde vor Ort, auch durch den Wald dort,  habe ich mir für den heutigen Tag vorgenommen Luisenthal zu erkunden.  Fotoalbum hier

Damit habe ich mir ein  weiteres und eigentlich recht unverhofftes Highlight, nämlich die  Umrundung der Talsperre im Ohratal gegönnt. Mir gefallen bei weitem nicht alle Talsperren, manchmal sind sie richtig langweilig, aber hier ist soviel abwechselnde Botanik zu betrachten, so schöne Flecken und Aussichten. Die Runde hat sich absolut gelohnt.Rund um die Talsperre im Ohratal (1)

Schon der Zuweg zur Talsperre ist ansprechend.

Ich zeige hierzu zunächst mal eine Diashow der Fotos, da es nicht so sehr viel weiteres zu erzählen gibt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Besonderheiten dieser Runde waren die Zuflüße der Bergbäche Hasel, Zahme und Wilde Gera, Kehltal, Sieglitz und Steinige Lütsche, die dem Staubecken zugeführt werden und die man teilweise auch bei der Umrundung (15 km) sehen kann. Und der s.g. Triefstein, ein künstlicher Wasserfall, der die unterirdisch zulaufenden Gewässer gezielt in den Gerastollen leiten und der Talsperre zugeleitet werden.

Und dann noch dieser entzückende Grasfrosch, der sich in aller Ruhe von mir ablichten ließ. Ist vermutlich ein weibliches, sehr eitles Tierchen gewesen und es hat sich durch meine Neugierde in keinster Weise verunsichern lassen. Finde ich richtig toll von ihr 🙂

Nach dieser Runde wollte ich eigentlich in das Brauereimuseum Luisenthal, das hatte aber wegen Renovierungsarbeiten an diesem Tag geschlossen, also folgte ich der Empfehlung der Dame im dem Museum zugehörigen Biergarten (Essen war übrigens köstlich) und besuchte noch das Technikmuseum Tobiashammer in Ohrdruf, wo die größte und auch noch funktionierende Dampfmaschine Europas ausgestellt ist. Eine Maschine mit 305 Tonnen Gesamtmasse und 12.000 PS. Sie ist in einer Scheune untergebracht, die original aus 1876 woanders abgebaut und um diese Dampfmaschine herum wieder aufgebaut wurde. Seit 1983 ist die Schauanlage in Betrieb. Die Ohra, für meine Begriffe ein eher kleinerer Fluß/Bach treibt die Mühlräder für den Betrieb der Hämmer an, die ebenfalls in dem Museum ausgestellt sind.
Eintrittspreis: 7,00 Euro
Fotografierrechte: 1,90 Euro

Ein Kommentar

  1. Schöne Wanderungen und Unternehmungen und schöne interessante Berichte, liebe Elke. Hab sie mit sehr viel Freude gelesen und ja – Thüringen muss ich unbedingt auch mal wieder erkunden.
    Herzliche Grüße
    von Katrin

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