Rundwanderung ab Schöllerhof über Schmeisig und Kochshof wieder zum Schöllerhof

Wandern im Bergischen kann man immer wieder neu erleben.

Wieviele Kombinationen von Rundwanderungen ich bisher gelaufen oder gewandert bin, kann ich wohl inzwischen kaum mehr zählen. Diese war, trotz einiger Eigenarten, sehr schön bunt und abwechslungsreich. Wer sich die GPS Datei herunter laden möchte, kann dies HIER tun. Möchten Sie die Diashow mit allen Fotos betrachen, dann schauen Sie HIER

Eigentlich stand wandern an diesem Wochenende nicht auf meinem Programm. Gestern nach der Fahrradtour nach Zons war mein Bedarf an Sonne eigentlich gedeckt. Meine hellere Haut verträgt die nicht so gut wie Tanja mit ihrem südlichen Typ.

Aber wir sind ja jeck, also gab es dann doch spontan die Entscheidung, eine Runde ab Altenberg zu laufen.

Wir starten wie so oft am Schöllerhof

Anders als üblich wandern wir nach der Brücke  ganz rechts und unten den Wanderweg und dann immer rechts halten Richtung Schmeisig.

Hier haben wir dann auch schon die erste schöne Aussicht.

Auf dem nun folgenden Wegabschnitt haben Sturm und Forstarbeiter gewütet. Es gibt hier tiefe Spuren, die bei Regenwetter sehr matschig sein dürften, aber Tanja und ich lieben alles was auch nur einen Hauch von Herausforderung bedeutet, sei es die Witterung, bei der wir wandern und radeln oder die Landschaft, die sich manchmal eben nicht nur wanderfreundlich zeigt.

Bei den Ketten kein Wunder, dass die Spuren auf dem Weg so tief waren. Schweres Gerät ist nötig um die herum liegendenden Baumstämme aus dem Wald zu transportieren.

Und weil wir Abwechslung lieben und die Sonne so früh am Morgen auch noch nicht scheuen müssen, laufen wir auch auf unbedachten Wegen und sehen dann dies hier:

Schon eigenartig anzuschauen. Welches Hobby oder welchen Beruf  der Besitzer dieses Autos hat würde ich ja schon gerne wissen.
Da wir das aber heute nicht mehr erfahren werden, wandern wir weiter.

Der Mais steht schon hoch und wir überlegen, ob es wohl noch mal zu einer Begegnung mit einem Wildschwein kommen könnte, wie vor Jahren Tanja erleben durfte, allerdings sicher im Auto verbarikadiert. Wir haben das „Glück“ heute keine dieser Waldbewohner anzutreffen, aber leider auch keine anderen, harmloseren, zumindest nicht für uns sichtbar.

Es gab einen einfacheren Weg hier herunter, aber gemeinsam und ohne lange Diskussion haben wir uns für die komplizierte Variante entschieden. Das Ehepaar hinter uns, nahm die einfache Version, schaute uns etwas verständnislos an, als wir zur gleichen Zeit unten ankamen. Möchte nicht wissen, was denen durch den Kopf ging 🙂

Die Strecke ist abwechslungsreich und so können wir auch den ein oder anderen Vorgarten in den kleinen Dörfern betrachten. So mögen wir das, von allem etwas dabei.

Und weiter geht es, teils auf Asphalt, aber den immer nur kurz, und dann wieder auf Waldboden.

Ausblicke auf kleine Häuseransammlungen, immer so reduziert, dass es die Landschaft eher bereichert als belastet.

Wir hatten mit 11,4 km eine kurzweilige Strecke erwischt und waren noch vor der Mittagssonne wieder am Parkplatz. Tanja sitzt jetzt am Baggerloch und sonnt sich, versorgt sich mit kühlem Wasser und ich sitze hier drinnen, so langsam die Sonne satt und verfasse diesen Bericht und schwelge damit nochmal in Erinnerungen.

Dieses Wochenende war mal wieder SPITZE
Ich liebe das Bergische Land!!!!

13 Kommentare

  1. Super beschrieben…. da fällt mir ein, was ich an diesem Wochenende vermisst habe: Hatte leider keine Zeit zum Wandern und Geocachen! Menno….. Das Bergische Land ist für mich wandermäßig noch unerschlossen, scheint aber toll zu sein!

    Ich wünsch dir eine tolle Woche! Liebe Grüße, Jörg

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    • Oh Jörg,
      keine Zeit zum wandern? Kein Cache?
      Soweit ich weiß, liegen hier auch eine Menge Schätze herum :-). Irgendwann wirst du dich sicher auch in diese Region wagen 🙂
      Dir auch eine herrliche Woche
      Elke

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  2. Hallo Elke,
    schön dass die Sache mit dem GPS wieder funktioniert.
    Laut deinen Bildern war es ja wieder eine erlebnisreiche Wanderung.
    Ich habe deinen Bericht wieder sehr genossen. 🙂
    Gruß aus dem Nordschwarzwald
    Wolfgang

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    • Hallo Guidow,
      in diesem Fall hatte ich mir grob eine Strecke ausgesucht und auch auf mein Navi geladen. Ich wusste so ungefähr an welcher Stelle ich auf einen anderen Weg abbiegen wollte und so entstand dann diese Route. Das Gerät zeichnet die gelaufene Strecke auf und ich muss sie nur noch in mein Programm oder im Internet unter Gpsies, GPS Touren laden und für die Allgemeinheit freigeben.
      Die Wanderung war toll, auch mit ein paar Steigungen, so wie sich das gehört 🙂

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      • Ok, aber benutzt du ein richtiges GPS-Gerät oder ein Handy mit GPS-app ?(sag ruhig Guido oder Guy; dieses Guidowke stammt von einem Onkel, der mich früher in seiner Mundart so nannte mit einemVerkleinerungswort)

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        • Das W ist versehentlich dran geraten :-).
          Ja ich nutze das Dakota 20 von Garmin, ein richtiges Outdoornavi. Das ist sehr gut geeignet für Rad- und Wandertouren und noch mit das preiswerteste Modell

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    • Klar ist alles gut 🙂
      Photokina weiß ich noch nicht, da müsste das Wetter zu schlecht zum wandern sein und das ist sehr selten 🙂
      Ich schwitze nicht, auf jeden Fall jetzt gerade mal nicht. Raus gehe ich allerdings jetzt nicht mehr….

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