Sieben Fussfälle auf dem Weg nach Marialinden

Länge: 8,5 Kilometer
Dauer: ca. 2 Stunden
Start/Ziel:
Bahnhof Overath, Bahnhofplatz, 51491 Overath

Webseite zu den bergischen Streifzügen

Seit fast 300 Jahren pilgern Menschen von Overath auf einem sieben Stationen umfassenden Kreuzweg nach Marialinden. Über die Geschichte(n) hinter diesem Brauchtum informieren die Tafeln dieses neuen Rundwanderweges. Von den drei auf Overather Stadtgebiet bestehenden Pilgerwegen (Heiligenhaus, Immekeppel, Marialinden) ist der nach Marialinden nicht nur der älteste, sondern auch der einzige, von dem weitgehend der ursprüngliche Verlauf sowie alle sieben Stationen erhalten sind.

Heute, Sonntag der 07.10.2012 steht fest, es muss eine kurze Strecke sein, da meine Achillessehne immer noch schmerzt und ich in den kommenden Wochen noch ein paar Wanderungen geplant habe, die mir sehr am Herzen liegen. (Die gute Tanja bemerkte heute zu recht: „Du bist wieder sehr unvernünftig“….ja leider, ich kann einfach nicht still sitzen, zumindest nicht lange.

Ich starte also am Bahnhofsplatz in Overath und gehe eine Weile durch das kleine Städtchen, bis ich die Agger überquere und dann links in den Waldweg, dicht an der Agger entlang meine eigentliche Wanderung (entgegen der vorgeschlagenen Richtung) beginne.

 
Ein herrlicher Anblick, finde ich. Das ist der Weg vor der Brücke rechts abbiegend, dem ich nicht folgen werde.
 

Es ist sehr idyllisch hier und auf der Agger ist heute einiges los, Kanufahrer versuchen sich im Bezwingen des schnell fließenden Wassers. Nach den Regengüssen der vergangenen Tage führt die Agger nämlich viel Wasser und das hat eine beachtliche Geschwindigkeit.

Bald führt der Weg wieder über offene Landschaften, so bleibt es auch überwiegend, sehr schön für Tage mit verhangenem Himmel, so bekomme ich den geringen Sonnenanteil des heutigen Tages voll mit.

Ich kann mich gar nicht satt sehen an den bunten Farben des Herbstes, der sich noch nicht voll entwickelt hat, aber immerhin schon durch die tiefer stehende Sonne erheblich schönes Lichtsituationen zaubert, als im Sommer.

Und viele sehr schöne Häuser gab es zu bestaunen. Heute macht es mir auch wenig aus, dass ein größerer Teil der Strecke über asphaltierte Wege führt. Zu schön ist das, was ich zu sehen bekomme.

Schneewittchen mit Begleitung, der eine liegt ihr sozusagen zu Füßen.
Ein wenig grimmig schaut sie ja schon, ganz anders, als im Märchen beschrieben.

Mit dem Besitzer dieses Hauses durfte ich eine Weile plaudern. Nett war´s und eine willkommene Abwechslung.

Gar nicht so übel, oder?

Das Wetter war zum Wandern wie geschaffen und die mit kleineren Umwegen versehene Strecke dieser Themenwanderung hat mir sehr gut gefallen.
Ich muss gestehen, das Thema des Weges hat nicht so mein allerhöchstes Interesse, deshalb schreibe ich auch dazu nichts weiter. Für mich war´s Natur pur!!!!

Für Nachwanderer kann ich nur empfehlen eine gute Karte mitzunehmen oder nach GPS Track zu laufen, die Beschilderung ist teilweise wohl entfernt worden.

Und wer sich noch die Fotos ansehen möchte, bediene sich bitte hier

 

5 Kommentare

  1. Toll so ne schöne Gegend in unmittelbarer Nähe von Köln und Bergisch-Gladbach; den vielen herrlichen Bildern ist anzusehen, dass es Dir Spaß gemacht hat. Wir sind heute im Nachbarort spazieren gegangen und haben nach dem gestrigen Regentag richtig Sonne getankt. LG

    1. Na das ist doch schon was, ein Spaziergang ist auf jeden Fall besser als Homeknast 😉
      Ja, mir hat es eine Menge Spaß gemacht und ich habe für die 10 gelaufenen km fast 4 Stunden gebraucht, einfach weil es soviel zu schauen gab.

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