Einer der wenigen, einigermaßen hellen Tage in der ersten Januarwoche war der
02. Januar. Lichthungrig wie wir alle im Augenblick wohl sind, fahre ich deshalb in die Eifel.

Mir geht es wie vielen in diesen Tagen, die die Sendung   „Stratmann wandert“  im WDR gesehen hatten. Er wanderte in dieser Sendung durch die Eifel und seine Tour endet an der Abtei Mariawald. Hier wurde die Erbsensuppe besonders gelobt, die es in der Klostergaststätte zum verschnabbulieren gibt. Also muss ich da mal hin!

Öffnungszeiten

Sommerzeit:
Montags – Freitags 10:00 – 18:00 Uhr
Samstags, Sonntags und Feiertage 09:00 – 18:00 Uhr

Winterzeit:
Montags – Freitags 11:00 – 17:00 Uhr
Samstags, Sonntags und Feiertage 09:00 – 17:00 Uhr

Neben der Verköstigung in der Gaststätte haben Sie aber auch Gelegenheit im Klosterladen die Erbsensuppe zum Mitnehmen zu erstehen. Darüber hinaus werden kulinarische Produkte aus der Umgebung angeboten, vor allem zu nennen Fleisch aus Artgerechter Haltung (finde ich besonders hervorzuheben), den Likör des Klosters aus eigener Produktion aber auch Trappistenbier und Trappistenkäse aus Belgien (auch eine hervorragende Idee)

In der Buch- und Kunsthandlung kaufen Sie Bücher zur Region (Eifel natürlich), sowie Karten und religiöse Schriften und Karten. Sehen Sie selbst, es lohnt sich wirklich.

Der Nationalpark Eifel bietet dem Eifelwanderer an 5 Eingangsportalen besondere Informationsmöglichkeiten und Startpunkte für zahlreiche Rundwanderungen verschiedener Art. Heimbach ist eines davon. Es lohnt sich auf der Internetseite zu stöbern, zahlreiche Angebote für Kinder, wie z.B. Führungen mit Rangern, stehen auf dem Programm. Hier finden Sie auch Informationen über Wegeumleitungen oder Sperrungen.

Aber Sie werden es kaum glauben wollen, ich bin ja hier um mich an frischer Luft zu bewegen. Heute wird das einfach ein Erkundungsgang ohne feste Route. Aus diesem Grund gibt es im Folgenden auch mehr Fotos als Text.

Abtei MariawaldEin Blick zurück zeigt die Klosteranlage in ihrer Gesamtheit. Es gibt ein Video über die Abtei Mariawald

Ehrenfriedhof Abtei Mariawald Kreuz250 m vom Kloster entfernt, auf dieser Anhöhe, befindet sich der Ehrenfriedhof der Abtei Mariawald und beim Stöbern im Internet entdecke ich nebenbei, dass Mariawald das einzige Trappistenkloster Deutschlands ist. Trappisten führen ein ziemlich karges Leben, kein Wunder als, dass es hier kaum noch Mönche dieser Richtung gibt.

Die hier auf dem Ehrenfriedhof bestatteten deutschen Soldaten sind alle in diesem Frontabschnitt an der Rur gefallen. Unter den Toten sind auch russische und polnische Soldaten, die in Verbänden der Wehrmacht gekämpft hatten.

Ehrenfriedhof Abtei MAriawald1953 wurde dieser Friedhof eingeweiht und in die Obhut der Stadt Heimbach gegeben.

Die Sonne versucht esDas Sönnchen zeigt sich, ich bin begeistert. Ich hätte nicht vermutet sie nochmal sehen zu dürfen. Dankbar schlendere ich weiter und nehme den tiefen Matsch auf dem Weg mit wesentlich mehr Gelassenheit hin.

GuckindenWald

BrückeÜber dieses Spielzeugbrückchen den Herbstbach überquert, gelange ich in die Nähe des Kleinen Tor´s zum Nationalpark Eifel.

Alte Mühle

Leider habe ich nicht heraus finden können welches Gebäude das hier ist. Vielleicht kann es mir ein/e Leser/in sagen?

..

Im März 2004 stellt die Familie Blumberg ein kleines Tor am Ende ihres Grundstücks auf und nannten es das „Kleine Tor“ zum Nationalpark. Die Geschichte dazu lesen sie bitte  hier Geschichte  Ich habe das Tor fotografiert, aber die Aufnahme war grottenschlecht, also nix mit zeigen 🙂

Terasse am Tor zum NationalparkDie Terrasse am See

Im Sommer hier sitzen, mit Blick auf den Rur-Stausee ist mir Sicherheit sehr schön. Im Winter können Sie sich in der Gaststätte aufwärmen.

Kraftwerk HeimbachLinks abbiegend auf einen Asphaltweg (hach kein Matsch) laufe ich Richtung Jugendstilkraftwerk Heimbach, dass ich im September 2012 bereits mir Kolleginnen und Kollegen im Rahmen unseres Kulturwanderwochenendes besichtigt habe.

Eine Besichtigung lohnt sich absolut, da gibt es nicht nur riesige Maschinen und Schalttafeln zu sehen, sondern auch Gerätschaften aus den 50ger Jahren.  Alte Trockenhauben aus den Friseursalons, wie auch die Plastikdinger zum Haare trocknen, die man an einen Fön anschliessen konnten. Alte Öfen, uralte Radios und vieles mehr versetzten mich erinnerungstechnisch in meine Kindheit zurück. Ein nettes Foto, Elke unter der Haube, existiert auch. Das werde ich hier allerdings nicht veröffentlichen, das sieht zu doof aus. Ein „lieber“ Kollege hat mir das in DIN A0  an die Bürotür geklebt.

VogelschwarmHier sieht man zwar nicht viel, aber EIN Schwarm Kraniche zog mit riesigem Getöse über uns hinweg. Die sind ja trotz ihres Lärms erstmal kaum zu orten und wenn man sie im Visier hat, sind se schon fast wieder weg 😀 .

Burg in Heimbach

Irgendwann auf dem Rückweg zur Abtei kann ich einen Blick auf die Burg Hengebach werfen. Schon bei meinem letzten Besuch in dieser Gegend hatte ich mir vorgenommen die mal näher in Augenschein zu nehmen. OK, dann beim nächsten Mal.

Nennenswertes ist weiter nicht zu berichten. Es war schön das Sonnenlicht zu genießen und ich hoffe auf mehr Möglichkeiten am Wochenende und bald auch wieder in den Nachmittagsstunden durch Tageslicht zu spazieren oder wandern.

Sönnchenkommtraus

NichtalleinimWald

Nestrest

Feuerwehrauto

Aussichten2

Aussichten1

4 Kommentare

  1. Seit 31 Jahren besuchen wir Heimbach immer wieder. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken, Ostern kommen wir wieder. Die Erbsensuppe ist ein fester Bestandteil unseres Kurzurlaub’s und zu empfehlen. Wir nehmen immer unsere Hunde mit und sind gerne gesehen. Heimbach und der Nationalpark ist Erholung pur und ruhebedürftigen, naturverbundenen Menschen anzuraten.

  2. Hat sie nun geschmeckt oder nicht, die Erbsensuppe ?! 😀 Also die Erbsensuppe hier draußen scheint sich nach langer Zeit zu lüften; es ist noch grau und sanft, aber man spürt da oben die Anwesenheit der Sonne; es tut mir schon leid, heute keine Wanderung geplant zu haben (Schreibtisch-Arbeit). Auch dein Bericht und deine Bilder, Elke, machen richtig Lust, nach draußen zu gehen. Vielleicht nachher doch einen kleinen Spaziergang.

    1. Oh Guido,
      ich habe die Erbsensuppe garnicht gegessen. Also muss der Besuch wiederholt werden. Ich habe die letzten Tage auch nur kleinere Spaziergänge gemacht. Das ist für den Winterblues schon ganz wichtig, einmal am Tag raus ins Tageslicht 🙂
      Bald werden die Tage wieder lännger, und wir wandern wieder anständige Strecken 🙂
      Liebe Grüße und eine gute Woche
      Elke

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