Lampertstal ein Vergnügen für die Sinne

Ripsdorf-Lambertstal-KalvarEs hat nach mir gerufen, das Lampertstal und das schon eine ganze Weile.  Es war die Rede von einer Frühlingswanderung, die sich besonders lohnen soll, aber auch im Winter, durch das hohe Aufkommen von Wacholder, ist dieses Tal offensichtlich ein pures Vergnügen.

Die Strecke habe ich mir im EifelPfadFinder heraus gesucht. Das geht ganz einfach. In der großen Deutschlandkarte in das gewünschte Wandergebiet hinein zoomen und sich eine Strecke heraus suchen, die den eigenen Ansprüchen genügt und der Kalourienverbrauch kann gleich mit berechnet werden. Streckenbeschreibung, Karte und GPS Track heruntergeladen und schon bin ich startklar. Ich bin total gespannt welchen Charakter die Strecke hat. Übrigens, diese Tour berührt streckenweise den Eifelsteig Etappe 7: Blankenheim – Mirbach

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (1)Ich habe in mein Navi: Ripsdorf Blankenheim, Hauptstr./Kirchstr. eingegeben und lande punktgenau an dem kleinen Parkplatz gegenüber der Kirche. Es ist noch trübe und es nieselt leicht, ein Blick zum Himmel zeigt aber, dass die Sonne bald die Oberhand gewinnen wird.

Das Dörfchen liegt in einer beschaulichen Ruhe vor mir. Direkt neben dem Parkplatz eine Gaststätte, die aber noch nicht geöffnet hat, der ich auch nicht ansehen kann, ob sie über einen Biergarten verfügt.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (2)Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (4)

Schon die ersten Schritte verraten mir, hier bin ich richtig. Ich habe weite Sicht, sehe schon bald die vorwitzige Nase der Hohen Acht und die sanfte Rundung des Aremberg. Davor breiten sich riesige Felder aus, die derzeit von den Landwirten auf die Saat vorbereitet werden.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (6)

Rund einen Kilometer wandere ich auf asphaltierten Wegen zwischen den Feldern, bis ich an einer Kuppe links abbiege und mich schon im Wachholdergebiet befinde. Dieser Anblick wärmt.

DSC_4431

Die Farben wirken satter und frisches Grün taucht vorallem am Boden in Form von Moosen auf.

Die Farben wirken satter und frisches Grün taucht vorallem am Boden in Form von Moosen auf.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (7)Es geht eine Weile durch eine Art Wachholderallee bis ich vor dem Panorama der Eifel stehe, hier werden dem Wanderer die sichtbaren und erkennbaren Erhebungen der Landschaft erläutert.

Über Felder wandere ich nun mit einem kurzen Abstecher zum Steinbruch am Höne Berg.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (8)Oft gesehen, aber immer wieder interessant, wie Bäume sich in steinigen Boden krallen und dort solange Halt finden, bis Auswaschungen durch Regen und Verwitterung die Gesteinsschicht herunter purzeln lassen und damit auch meistens die Bäume. Wer mag, kann von hier aus auch geologische Wanderpfade beschreiten. Fossiliensucher trifft man hier auch regelmässig. (Wer sich hierfür nicht interessiert, kann den kleinen Schlenker meiden und nach queren der Straße weiter geradeaus laufen.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (9)

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (13)Wieder zurück auf meiner Wanderstrecke lande ich flott auf weichem Wiesenboden wieder mitten im Wachholder. Ich bin so begeistert von der Wegstrecke, dass ich manche Aussicht x-mal fotografiere, rd. 400 Aufnahmen sind so zusammen gekommen. Das war ein FLOW total.

Da bekommt der Begriff Totholz doch eine ganz andere Bedeutung :-)

Da bekommt der Begriff Totholz doch eine ganz andere Bedeutung 🙂

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (15)Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (16)Auf solchen Wegen zu wandern bedeutet für mich die Seele aufzutanken, die Füße zu schonen und einfach nur Genuß zu erleben. Selbst die verwitterten Bänke gehören meiner Meinung nach als „Denkmal“ in diese Landschaft. Eine Rast auf einer neuen Bank wäre eine Schande.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (19)Irgendwann muss ich auf diese Straße und irgendwie stört es mich nicht. Liegt es am Wetter, an der Umgebung? Ich empfinde diese ruhige, kaum befahrene Wegdecke als Blickfang. Bin ich jetzt vollkommen durch geknallt? Egal, es war so 🙂

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (20)DSC_4458Und dann, nach einem kleinen Stück nur, biege ich ab ins Lampertstal. Die Weite dieses Tals ist herrlich anzuschauen. Noch blüht hier wenig, der Boden ist ausgetrocknet, aber in 3-4 Wochen wird hier alles im saftigen Grün stehen und voll mit allerlei Blumen und Gräsern. Orchideen sind versprochene Augenweide im Verlauf des Monates Mai.

Auch der Bach ist an dieser Stelle absolut trocken, nichtmal EINE feuchte Stelle findet sich hier.
Auch der Bach ist an dieser Stelle absolut trocken, nichtmal EINE feuchte Stelle findet sich hier.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (25)Hier biege ich ab auf die gegenüberliegende Seite des Tals und folge dem Bach, der im Sommer an einer Stelle einfach verschwindet (Bachschwinde) , weil er auf derart durchlässige Bodenschichten (Karstgestein) trifft, die das möglich machen.

Hier beginnt auch der Orchideenweg

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (26)Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (27) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (28)Und wieder geht es über Wiesenwege in Richtung Alendorf. Vor dem Ort führt ein Wiesenweg hoch hinauf. Unten steht ein Schild „Abkürzung nach Alendorf“

Wie so oft bedeutet hier Abkürzung nicht, dass man Schweiß spart. 😀

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (30)

Aussicht auf Alendorf

Oben angekommen schnappe ich nicht nur nach Luft weil der Weg etwas steiler ist, sondern vor allem wegen der Aussichten, die sich mir hier bieten. Die Sonne scheint, der Wind kühlt auf angenehme Weise die Haut. Die Wiesen trocken wie im Sommer, verströmen eine Sommerlichkeit die das Herz bewegt. Küchenschellen wachsen und blühen hier in Heerscharen und die Insekten verrichten ihre fleißigen Dienste.

„Eifel-Toskana“ wird der Kalvarienberg auch genannt. Der 524 Meter hohe Berg ist ein Ort, an dem man dem Himmel ganz nah ist, nicht nur bei den Prozessionen in der Karwoche.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (13) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (3)Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (32)Nach einer ausgiebigen Genußpause – Rucksack aus – und Kamera gezückt – geflaulenzt – geträumt – geht es langsam weiter. Es würde sich für mich schon lohnen hier einfach nur zum schauen und sonnen ein bis zwei Stündchen zu verweilen. Aber mein Weg ist noch lang, also aufi

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (35)

Ich umrunde den Kalvarienberg weiter und lande irgendwann auf der anderen Seite, sehe hinüber auf die Anhöhe, auf der ich vorhin so begeistert pausiert habe.

Hier habe ich wieder eine herrliche Aussicht auf Alendorf, den Eierberg und den Kalvarienberg und über mir:

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (39)Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (40)kreist ein Rotmilan mit lautem Rufen.

Meine Kamera, zum Glück hatte ich die schnelle Nikon dabei, schoß Bild um Bild. Ich konnte es nicht fassen, dass mir dieser schöne Greifvogel dann tatsächlich irgendwann so nahe kam, dass ich ihn schön ablichten konnte. Sein Gefährte, der mit einem Bändchen am Fuß daher kam, ließ sich nicht so weit herab. Die Fotos sind nicht so schön geworden.

Bald darauf sehe ich ein Auto, sein Besitzer, ein älterer Herr, sitzt am Hang im Gras, seine Kamera neben sich und geniesst die Sonne. Mein nach oben zum Milan gerichteter Blick entlockt ihm die Frage: „Ist er wieder da? Der ist jeden Tag hier“

Sehr schnell waren wir beiden im Gespräch. Der liebenswürdige Herr erklärt mir, dass er in jüngeren Jahren die Orchideen, die im Lambertstal wachsen erfasst und gezählt hat. Er gab mir ein kleines Büchlein mit genau diesem Thema und ein weiteres über die „Vogelarten der Eifel“ Welch eine Freude auf einer Wanderung immer wieder auf so liebenswerte Menschen zu treffen.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (42)Zum Abschied bot er mir eine Führung zur Orchideenblüte im fortgeschrittenen Mai an. Dieses spannende Angebot werde ich sicherlich annehmen.

Nach dieser weiteren Pause ging es flott wieder auf den Weg. Nur noch rd. 6km sind es, aber die will ich auch geniessen.

Dörfliche Idylle

Dörfliche Idylle

Im Hintergrund zu sehen, die St. Agatha Kapelle (1494) mit angrenzendem Friedhof auch Kriegsgräberstätte

Im Hintergrund zu sehen, die St. Agatha Kirche  (1494) mit angrenzendem Friedhof auch Kriegsgräberstätte

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (46)An der St. Agatha Kirche vorbei über die Straße hinweg beginnt der Prozessionsweg. In der Karwoche finden Prozessionen auf den Kalvarienberg statt. Gut 1 km lang ist die Strecke hinauf zum Gipfelkreuz, 14  Kreuzwegstationen, die den Leidensweg Jesu nachzeichnen, führen den Pilger hinauf.

Der Naturpark Nordeifel hat dort einen seiner spektakulärsten

Der Naturpark Nordeifel hat dort einen seiner spektakulärsten „Eifel-Blicke“ eingerichtet. Von hier aus reicht die Rundumsicht bis zur 23 Kilometer entfernten Nürburg.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (47)Der Rundumblick ist wieder so eine Situation in der ich ins Schwärmen gerate. Viel zu wenig Zeit haben wir heute, für solche Erlebnisse, vor allen Dingen oft viel zu wenig Muße sie sich zu nehmen und zu geniessen.

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (49)Und ich traue meinen Augen kaum, aber da ist er wieder, der Rotmilan. Im Sturzflug rast er gen Boden, fängt sich kurz vorher auf. Ein Ruck geht durch seinen Körper, er scheint etwas gefangen zu haben. WAS für ein Erlebnis.

Heute scheint das Schicksal mir wieder gut gesonnen :-), welch eine Freude.

Es geht wieder hinab und ein Stück wieder durch das Lamperstal. Und dann……..

Fahnenflüchtige Gruppe von Schafen gesichtet

Fahnenflüchtige Gruppe von Schafen gesichtet

Die werden doch wohl nicht....... :-(

Die werden doch wohl nicht……. 😦

Der Anführer der Meuterei, ich entdecke ihn, auch wenn er sich geschickt zwischen den anderen, rein weißen Schafen verstecken will. Ich kenne ihn.....

Der Anführer der Meuterei, ich entdecke ihn, auch wenn er sich geschickt zwischen den anderen, rein weißen Schafen verstecken will. Ich kenne ihn…..

Die haben mich glatt überrannt :-( ohne die geringste Rücksicht!

Die haben mich glatt überrannt 😦 ohne die geringste Rücksicht!

Der ist Schuld, der hat nicht aufgepasst.

Der ist Schuld, der hat nicht aufgepasst.

DAS war eine abenteuerliche Wanderung. Begeisterung—- Begeisterung

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg (56)Zurück und fast in Ripsdorf angekommen sind die Landwirte immernoch am schuften. Und ohne jegliches Abbremsen hetzen sie ihre landwirtschaftlichen Maschinen an mir vorbei, es staubt, der Staub klebt prima auf verschwitzter Haut….brrrrrr und schmecken tut das 😦

Liebe Leser, es war ein toller Wandertag. Für die Sonnenvermeider oder empfindlichen sei gesagt, im Hochsommer nur mit Schirm oder Mütze oder auf einen kühleren Tag verschieben. Es gibt kaum Schatten auf der ganzen Strecke.

Hier noch ein paar abschließende Eindrücke und am Ende des ganzen den GPS Track

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (15) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (14)

Sumpfdotterblume, die einzige, die ich an diesem Tag entdecken konnte

Sumpfdotterblume, die einzige, die ich an diesem Tag entdecken konnte

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (12) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (11) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (13) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (9) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (8) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (10) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (6) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (5)

Vor zwei Wochen war es an einem Ameisenhügel ruhig, keine einzige dieser fleißigen Tierchen war zu sehen. Jetzt ist ein Gewusel auf den Hügeln, waaaahnsinn :-)

Vor zwei Wochen war es an einem Ameisenhügel ruhig, keine einzige dieser fleißigen Tierchen war zu sehen. Jetzt ist ein Gewusel auf den Hügeln, waaaahnsinn 🙂

Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (3) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (2) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (4) Ripsdorf-Lambertstal-Kalvarienberg Blumen (1)

26 Kommentare

  1. Hach, wie schön! Genau die Eifelsteigstrecke, die mir noch fehlt (stimmt nicht ganz:vom Nerother Kopf bis Daun fehlt noch und die 2 letzten Etappen stehen im Mai an). Wir sind vor 2 Jahren in Leudersdorf eingestiegen. Durch Deinen schönen Bericht und die tollen Bilder (Angst, dass sie Dir geklaut werden?!? => mit Namen versehen ;-)) habe ich schon mal einen kleinen Vorgeschmack und weiß ich: diese Wege sollst du gehen 😉

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    • Ist ein Versuch mit den Fotos, habe ja ein Programm, dass das automatisch macht 🙂
      Das Lampertstal wird nach dem angekündigten Regen erstmal richtig loslegen. Da werden dann die Orchideen in Blüte kommen. Ich hoffe es noch zu schaffen, ein zweites Mal dort hin zu fahren. Du wirst begeistert sein, glaube ich 🙂

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  2. Hallo Frau Elke Bitzer,
    meine Frau und ich haben die Wanderung „für die Seele“ durch das Lampertstal in mehren Varianten zu unterschiedlichen Jahreszeiten erlebt. Alle Ihre Fotos sind uns sehr vertraut.
    Den roten Milan haben wir auch gesehen, ich konnte ihn jedoch nicht fotografieren..
    Ihre Wanderberichte sprechen uns sehr an. Wir sind „Viel-Wanderer“, zu Fuß, mit dem Fahrrad und mit dem Kanu bzw. Kajak auf dem Wasser. Da gibt es „noch viel zu tun…“ Unsere nächste Tour wird ab 4. Mai durch den Spreewald verlaufen, den wir bereits gut kennen (als Ex- Berliner)..
    Wir werden Ihre Wanderberichte im Internet großem Interesse verfolgen.
    Schließlich habe ich noch eine Bitte. Sie erwähnten einen freundlichen Herrn, der Ihnen ein Büchlein über die Blütenarten im Lampertstal anbot. Gibt es für die Publikation eine ISBN-Nr., oder würden Sie uns eine Kontaktmöglichkeit zu dem Herrn (Autor ?) nennen.

    Mit besten Grüßen
    Peter Berlin

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    • Hallo Herr Berlin 🙂

      vielen Dank für ihren netten Kommentar. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Bei den kleinen Heftchen handelt es sich nicht um publiziertes Material, sondern um eine Zusammenstellung, die der Herr selber erarbeitet hat und dann mit einem normalen Drucker ausgedruckt hat. Falls Sie Interesse daran haben, werde ich Ihre Anfrage an den Herrn weiterleiten.
      Einen herzlichen Gruß
      Elke Bitzer

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      • Hallo Elke Bitzer,
        besten Dank für die freundlichen Antwortzeilen. Wir waren gestern (Pfingstsonntag) wieder einmal im Lampertstal, ohne jedoch eine Orchideenblüte zu entdecken. Bei einer kleinen Rast in Mirbach „Em Backes“ haben wir auf Nachfrage die erwähnte Kartierung der Orchideen im Lampertstal und die Kontaktadresse zum Autor erhalten.
        Wir waren inzwischen im Spreewald/Alt-Zauche, in schöner dörflicher Idylle – eine Empfehlung u.a. für gemächliche Fahrradtouren mit hoch virtuoser „Konzertbegleitung“ von selten gewordenen Vogelstimmen wie der Nachtigall, dem Pirol o.a., die (fast) auf jedem Baum am Wegesrand flöten. Auch ein Wiedekopf hüpfte zwischen Grasbüscheln umher und bohrt seinen langen Schnabel in die Erde…Ein Foto war leider nicht möglich.

        Mit herzlichen Grüßen
        Peter Berlin

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  3. Hallo Elke, mit großer Begeisterung habe ich gerade deinen Bericht gelesen. Er macht wirklich richtig Lust auf diese Region. Steht ab sofort auf meiner ToDo Liste. Der Mai wird es wohl sein, um deinen Tip zu befolgen.
    Klasse mit dem Milan oder den zweien. Tiere in freier Wildbahn zu beobachten hat immer was.

    LG in der Sonntag sendet
    der Micha

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  4. Schöööön, liebe Elke. Was dir wieder für wunderbare Aufnahmen gelungen sind – der Schmetterling, die Blüten mit Bienchen und der Rotmilan und alle anderen… zum Herzerfreuen. Viel Herzensfreude ist auch aus deinem Bericht heraus zu lesen, das ist so schön.
    Aber wann hast du neben den 20 km Wandern noch 400 Aufnahmen geschafft?? 😀
    Das nette Angebot zur Orchideenzeit ist ja wirklich verlockend. Da freu ich mich auf den Mai und deinen Bericht.
    Viele viele liebe Grüße an dich
    Katrin

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  5. „Ich muss auch unbedingt wieder in die Eifel“, sagte ich letztens zu Petra. Deine Strecke ist leider – hab’s gerade mit dem Routenplaner fürs Auto berechnet – mit 80 Kilometern etwas weit entfernt; uns wird es dann wohl wieder etwas näher zu Neuwied hin ziehen. Obwohl … wenn ich Petra die schafen Fotos zeige, wird sie die Fahrt sicher in Kauf nehmen. 😉

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    • Tja Georg, leider sind manche Orte wirklich viel zu weit um mal eben dort hin zu fahren. Für 20km wandern geht es ja noch.
      Wenn du in 2-3 Wochen Petra überreden kannst, wird sie sicher schon wegen der Blütenpracht, vorallem Orchideen, mitkommen. Sie liebt doch Buntes 🙂
      Es gibt einfach zu viel Gegend und zu wenig Geld um immer den Sprit zu bezahlen… Wir sind schon wirklich eine benachteiligte Spezies 😀 mit unserer Wandersucht.

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  6. Hallo Elke,
    ein wunderschöner Bericht mit klasse Fotos von einer tollen Eifellandschaft. Wer jetzt noch kilometerweit in Urlaub fährt ist wahrlich selber schuld 😉
    Mich haben besonders die Aufnahmen des Milans beeindruckt. Solche Aufnahmen gelingen einem nur selten und da ist man froh, wenn man die Kamera schnell griffbereit hat. Soso….also bei Etappe 7 des Eifelsteiges kreuze ich diese Landschaft…..na da bin ich ja mal gespannt 😉 Dauert noch ein Weilchen, aber die Eifel läuft einem ja nicht weg, gell?
    Hey…..und 400 Aufnahmen???? Meine Frau stöhnt schon rum, wenn ich die 100 überschreite: „….bleibst du schooooon wieder stehen??“ heisst es dann.
    Deswegen mache ich auch weniger Bilder, wenn wir mit unserer Gruppe unterwegs sind, da stiefele ich sonst nur hinterher oder fühle mich gehetzt was das Fotografieren angeht – 2 Komponenten, die ich auf Wanderungen nicht sehr schätze.
    Ein rundum gelungener Bericht, der einen mitnimmt auf eine schöne Reise 😉 Danke dir dafür.

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    • Ja der Milan ist auch mein Her-zeiger 🙂
      Die Tour hat mir wahnsinnig Spaß gemacht. Es war aber auch der erste Tag mit solch einer Wärme und so vielen Blüten. Na mit den 400 Aufnahmen das geht auch nur, wenn ich alleine unterwegs bin. Meine Freundinnen würden mir den Kopf abreißen 🙂

      Bei meiner Wanderung im September vergangenen Jahres habe ich genau das erlebt. Ich habe fotografiert und musste dann immer min. 500m rennen. Immer möchte ich so nicht wandern, neeeee 🙂

      Ist vertrakt zwei Hobbys so dicht beieinander, wandern und fotografieren, zumindest für die, die nicht knipseln 🙂

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  7. Hallo Elke,
    wenn macht immer wieder Spaß, bei dir zu lesen und die schönen Bilder anzusehen.
    Ich galube, ich habe es an anderer Stelle schoneinmal gesagt, ich komme gern hier her.

    Viele liebe Grüße
    Frieder

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  8. Hallo Elke,
    wie ich gerade sehen kann, bin ich diese Route Ende des letztens Sommers, zu großen Teilen auch gewandert. Deine positive Beurteilung kann ich nur bestätigen. Ist schon ne tolle Gegend. Hast du die Burgruine Dollendorf dabei verpasst?
    Tolle Fotos – da gibt’s ein bisschen Frühling zu sehen – das macht wandernervös! 🙂

    Gruss

    Michael

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    • Nein an der Burgruine bin ich nicht vorbei gekommen, aber ich beabsichtige in ein paar Wochen, zur Orchideenblüte noch ein mal eine Runde dort zu drehen, dann mit leicht veränderter Streckenführung. Mal sehen, was sich da noch mit erwandern lässt.
      Ja wandernervös ist bei dem Wetter echt der passende Begriff 🙂
      Lassen wir es Wander-krachen 🙂

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  9. Hallo, Elke, nach DEM begeisterten Bericht müssen wir da unbedingt hin, am liebsten, solange noch die Küchenschellen blühen. Die Bilder sind alle äußerst appetitanregend!
    Liebe Grüße Ursula

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    • Ich hatte ja die Fotos von eurer Kloster Steinfeld Runde gesehen und dadurch bin ich erst auf den Gedanken gekommen die Küchenschellen auch im Lampertstal zu suchen. Für das Kloster werde ich mir einen anderen Tag Zeit nehmen, ich wusste garnicht, dass das dem Tal so nahe ist 🙂
      Hoffentlich können wir noch recht lange durch solche Naturkostbarkeiten wandern.
      Danke dir für deinen Kommentar und lieben Gruß
      Elke

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  10. Haaaaaaach Liebe Elke
    ich habe ja schon bei google gesehen das die strecke herrlich sein muss, aber das sie so Traumhaft ist hätte ich nicht gedacht 🙂 Wunderbar , und man erlebt die freude die du rüber bringst förmlich mit 🙂 Haaach und die Wacholder Kiefern etc
    Danke für den schönen Bericht Elke 🙂

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