Heute gibt es etwas selbst gestricktes. Nicht nur selbst entworfen, sondern auch mit Wegeanteilen, die ich bisher noch nicht gewandert bin. Das Pfengstbachtal ist mir bis heute nahezu fremd. Eine 15km Tour mit erheblichem Anteil an Pfaden soll es sein.

Hier geht es zum Picasa Fotoalbum
Pfengstbachtal 08.05.2013 12-47-19Ich starte, wie schon so oft am Schöllerhof an der L101. Dort wird fleißig gearbeitet. Die Parkplätze bekommen eine neue Wegdecke, neue Wege werden angelegt. Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Das Wetter ist so la la, mal blinzelt die Sonne, mal dröppelt es ein wenig.
Vorab sei bemerkt, es handelt sich hier um eine etwas anspruchsvollere Tour. Hier und dort sind kleinere Bäche,bzw. Rinnsale zu queren, es sind nicht immer Brücken vorhanden und bei Normalwasser reichen die Steine und Wurzel um trockenen Fußes das andere „Ufer“ zu erreichen. Schmale Pfade erfordern an einigen Stellen einen sicheren Gang und Tritt.  Ich werde heute überwiegend auf Waldwegen unterwegs sein, offene Flächen sind die Ausnahme. Festes Schuhwerk ist zwingend und Kondition auch auf dem letzten Kilometer. Im Winter sollte der steile Anstieg am Ende der Wanderung ausgelassen werden, unterhalb führt ein asphaltierter Weg zum Parkplatz.

Pfengstbachtal 08.05.2013 08-42-46Zunächst quere ich die L101 und nach einem kurzen Stück auf dem Fußweg entlang der Straße, biege ich links ab an den Feldern vorbei und halte mich weiter links in Richtung Altenberger Dom.

Bald spüre ich wieder den so vertrauten, würzeldurchzogenen und herrlich schmalen Pfad rechts von der Dhünn.

Ungebrochen ist meine Begeisterung für genau diesen Weg. Mit Wurzeln und Gestein unter den Füßen, nach Starkregen unmittelbar an der Dhünn entlang. Hier habe ich schon einige ältere Herrschaften entlang kraxeln sehen, die auf normalen Straßen schon kaum vorwärts kommen. Vor solchem Mut und Hartnäckigkeit habe ich allergrößte Achtung
Ungebrochen ist meine Begeisterung für genau diesen Weg. Mit Wurzeln und Gestein unter den Füßen, nach Starkregen unmittelbar an der Dhünn entlang. Hier habe ich schon einige ältere Herrschaften entlang kraxeln sehen, die auf normalen Straßen schon kaum vorwärts kommen. Vor solchem Mut und Hartnäckigkeit habe ich allergrößte Achtung

Pfengstbachtal 08.05.2013 08-46-49Pfengstbachtal 08.05.2013 09-01-30Am Märchenwald vorbei, den ich kürzlich besucht habe. Zu dieser Zeit gabe es noch keinen einzigen Laubbaum mit frischem Grün. Heute lasse ich ihn hinter mir und wandere auf den Altenberger Dom zu.

Altenberger Dom
Altenberger Dom

Pfengstbachtal 08.05.2013 09-13-05

Nach erneutem Überqueren der L101 nun Richtung Altenberger Str.erreiche ich die Fischteiche, die schon im 13 JH zur Selbstversorgung der Mönche der Abtei Altenberg  dienten. Der Weg, dem ich nun folge ich breit, Wege die ich normalerweise meide. Auch die teils sehr kahl geholzten Hänge, auf denen nur noch vereinzelt Nadelbäume stehen sind nicht mein beliebtes Wandergebiet. Ich weiß aber, dass mich noch herrliche Pfade erwarten werden und so marschiere ich tapfer weiter.
Pfengstbachtal 08.05.2013 09-49-31 Pfengstbachtal 08.05.2013 10-03-17 Pfengstbachtal 08.05.2013 10-28-25 Pfengstbachtal 08.05.2013 10-30-40 Pfengstbachtal 08.05.2013 11-04-12 Pfengstbachtal 08.05.2013 11-05-56 Pfengstbachtal 08.05.2013 11-07-31Morastige Wegebereiche werden durch großräumig verlegte Holzbohlenpfade überbrückt. Überwiegend Nadelbäume säumen meinen Weg. Entlang der Überreste des Wohnhauses, das zur Spezarder Mühle gehörte geniesse ich den herrlichen Wanderweg, der zunehmend freundlicher auf mich wirkt.

Im folgenden präsentiere ich nur noch Fotos, denn es geht recht Pfad-reich weiter. Der Schlußanstieg, parallel zum asphaltieren Weg Richtung Parkplatz Schöllerhof, fordert noch einmal meine ganze Kondition. Da habe ich mir regelrecht eine Schickane eingebaut, aber sie hat sich gelohnt. Zurück geht es weiter auf naturnahen Wegen auf der Rückseite des Schöllerhofs und ohne Berührung eines Asphaltweges wieder zum Parkplatz.

Pfengstbachtal 08.05.2013 11-08-19 Pfengstbachtal 08.05.2013 11-08-56 Pfengstbachtal 08.05.2013 11-10-43 Pfengstbachtal 08.05.2013 11-12-55

Pfengstbachtal 08.05.2013 12-20-03

Pfengstbachtal 08.05.2013 12-44-45 Pfengstbachtal 08.05.2013 11-50-40

Diese Diashow benötigt JavaScript.

GPS Track

8 Kommentare

  1. Guten Morgen liebe Elke,
    du hast uns wieder eine schöne Tour vorgestellt.
    Die Fotos sind sehr schön. Mir gefällt der Löwenzahn auch sehr gut, wenn er so intensiv gelb auf den Wiesen leuchtet.
    Gestern kam ich von der Saalehorizontale zurück. Das war sehr beeindruckend.

    Viele liebe Grüße
    von Frieder

    1. Die Strecke ist sehr gemischt, am Anfang auch viele breite Wege, viele Nadelbäume und später sehr enge Pfade und am Schluss ein derber Anstieg. Hat Spaß gemacht, weil tatsächlich alle Wege, die ich mir vorgezeichnet hatte, auch vorhanden waren.

      1. super elke :-)wenn man sich wo gut auskennt, dann kann man das auch so machen 🙂 Ich überlege sowas für Waldbreitbach die gegend hatte mir sehr gut gefallen 🙂 Da gibts sicher strecken die man sonst nicht gehen würde 🙂

  2. Hallo Elke,
    oh das sind herrliche Frühlingsbilder – allein die Blumenwiesen – ein Genuss auch wenn es nur Löwenzahnblüten sind 🙂 egal hauptsache Farbe und die Bächleins hätten Erik super gut gefallen.
    Wir hatten heute noch Glück und sommerliche 23 C. zum Wandern auf der Alb war es ca 2 C kühler 🙂 da geht immer ein bischen Wind.
    Liebe Grüsse Angelika + Erik

    1. Liebe Angelika,
      ich wünsche dir weiterhin viel viel Spaß in deinem Urlaub und schönes Wetter vor allem, viele Bäche für Erik und immer einen schöne Rastplatz für´s futtern 🙂
      LG Elke

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.