Um den Bömberg – Ganz nah an die Dhünntalsperre mit der D8

Kurzwanderung Bergisches Land

Nach einigen Tagen, die ich mit meiner Enkelin verbringen durfte, möchte ich heute im Anschluß an ihre Heimreise nur eine kurze Tour machen, es bietet sich hierfür die für mich vorletzte Strecke des  Wupperverbandes an.

Odenthal Bömberg

Über den Bömberg (1)Es handelt sich hier um eine nur 5km kurze „Wanderung bei Odenthal Bömberg, ein winziger Ort in schöner landwirtschaftlich geprägter Landschaft. Vorweg muss ich bemerken, dieser Weg ist ausgesprochen schlecht ausgeschildert. Heute ausnahmsweise ohne GPS Track unterwegs, war es eher ein Zufall, dass ich richtigen Wege gewählt habe.

 

  • Start/Ziel: Wanderparkplatz Eichholzer Weg (Parkplatz am Ende der Straße)
  • Streckenlänge 5 km
  • GPS Track

Der Parkplatz ist geräumig und informiert per Karte auch gleich über andere Wandermöglichkeiten.

Über den Bömberg (4)Zunächst schlendere ich auf einem kleinen Asphaltweg  an Wiesen und Weiden und an einem Hof vorbei.

Über den Bömberg (6)Überall wird für den Winter das nötige Holz für die Kamine gemacht. Solche Holzstapel habe ich auf meinen Wanderungen in den letzten Wochen sehr häufig angetroffen. Oft waren sie aber schon schön geschichtet.

Holunderbeeren in Mengen

Über den Bömberg (7)Der Holunder reift heran und ich denke, dass hier die fleißigen Hausfrauenbienchen schon fleißig geerntet habe. War früher auch eine geliebte Zeit für mich an die Holundersirupherstellung zu denken, das ein oder andere Glas mit Gelee zu füllen.

Über den Bömberg (10)Pferde sind gar nicht so blöd. Wie oft habe ich nun schon beobachten können, dass die klugen Zossen sich gegenseitig die Hinterteile vor die Nase stellen, wohl um mit dem Wedeln des Schweifs nicht nur die Stechviecher (vor allem Bremsen) vom eigenen Hinterteil fern zu halten, sondern damit gleichzeitig auch vom Kopf des Kumpels.

Über den Bömberg (13)Hach das Licht ist so wundervoll.

Baumröteln

Über den Bömberg (14)Ich untersuche gewissenhaft. weshalb die Bäume hier regelmäßig so rote Flecken aufweisen. Ich tippe ja auch Baumröteln.

Wenn da nicht………

die komischen, merkwürdigen……..

grünen Flecken hin und wieder auftauchen würden.

Und manchmal gibt es auch Mischformen. Also….naaachdenk…………

Über den Bömberg (30) Über den Bömberg (32)
Die einzige logische Erklärung für mich ist, dass die zu blöd sind richtig zu fuschen. Täuschen Röteln vor, um sich ein paar Tage vor der Baumschule zu drücken 😦 , dabei wäre es wichtig zu wissen, dass man die Wegezeichen nicht einfach abschüttelt oder verunstaltet.

 

 

Dhünntalsperre

Über den Bömberg (24)Zwischendurch erhasche ich einen bis zwei Blicke auf die Talsperre, wenn auch in ungewohnt trübem Licht. Wie schnell der Sommer zu Ende zu gehen scheint, ist erschreckend.

Über den Bömberg (25)

Über den Bömberg (27)
Ein kleiner Abstecher führt mich zum Staudamm der Großen Dhünn-Talsperre.

Im Sommer bieten die Bänke auf der Staudamm einen herrlichen Platz zum rasten und träumen. Der unverbaute Blick weit auf die Fläche der Talsperre ist für mich eine Traumaussicht.

Über den Bömberg (45)
Mühlenhaus der Bömericher Mühle

Über den Bömberg (50)Die Wege hierher sind herrlich, es wechselt zwar hin und wieder auf breitere Wege, aber im Großen und Ganzen ist die Wegeführung echt klasse.

Neschen

Über den Bömberg (55)
In der Ferne, links im Bild sehen Sie die wunderschöne Kirche von Neschen
Über den Bömberg (57)
Innenhof der St. Michael Kirche in Neschen, sehr heimelig und spirituell

Im Ortsteil Neschen liegt die katholische Kirche St. Michael. Sie wird von der katholischen Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt am Dom Unserer Lieben Frau zu Altenberg und der evangelischen Domgemeinde Altenberg genutzt. Betreut wird sie aus Kostengründen seit 2005 von inzwischen 30 Ehrenamtlern aus Oberodenthal. Das Erzbistum Köln würdigte dieses Engagement in 2010 mit einer Auszeichnung und einem Geldpreis. (Wikipedia)

Über den Bömberg (59)Der historische Wasserturm. Er wurde 1928 erbaut. 1968 wurde der Betrieb eingestellt und der Turm seinem Schicksal überlassen. 2005 wurde er von ehrenamtlichen Bürgern aus Oberodenthal in Eigenarbeit restauriert. Mit Lesematerial im Innern, einem überdimensionalen Schachbrett und einer Bank nebenan, dient er heute als Treffpunkt im Dorf. (Wikipedia)

Und schon befinde ich mich auf der Zielgeraden, Richtung Wanderparkplatz. War ja wirklich eine kleine Runde, gerade genug um den Abschied von den kleinen Patschehändchen, der hellen Stimme, die in den letzten Tagen meinen Alltag versüßt hat, zu verdauen.

Über den Bömberg (64)
Gaststätte beim Michel

Wer die restlichen Fotos bei Picasa anschauen möchte, kann das hier tun: Fotoalbum

14 Kommentare

  1. Hallo Elke, ich nutze den regnerischen Abend mal wieder um deine Beiträge zu durchstöbern – und natürlich um mir neue Wanderanregungen zu holen. Diesen Beitrag habe ich mit besonders großer Freude gelesen, da der Weg direkt bei uns (Neschen-Eichholz) vorbeiführt und ich selbst die beiden Pferdedamen „persönlich“ kenne 😉 Liebe Grüße

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  2. Das ist wirklich eine kurze Tour, denn so ähnlich haben wir sie auch gemacht, vor ein paar Tagen. (Ich komme nur im Blog nicht mit allem hinterher.) Du hast das Schöne sehr gut herausgearbeitet … ich muss allerdings ehrlich sagen, das Bergische ist nicht mein Ding. Es zieht mich immer in die Eifel, an den Rhein und die Ahr.
    Einiges habe ich wiedererkannt; den Baum habe ich auch gesehen und fotografiert.
    Liebe Grüße,
    ‚Franka‘

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    • Ich liebe die Ahr, dort war ich heute, die Eifel, die Mosel aber auch das Bergische. Je nachdem nach welcher Gegend mir der Sinn steht, mache ich mich halt auf den Weg. Ist schon komisch, aber das Bergische gibt mir einfach das Gefühl zu hause zu sein 🙂

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      • Ich glaube, du wohnst ja auch da …? Auf jeden Fall ist es schön, sich irgendwo zu Hause zu fühlen. Ich frage mich manchmal, woher diese Vorlieben kommen, was einen da geprägt hat.

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        • Bei mir weiß ich es einigermaßen, vor vielen vielen zig Jahren habe ich mich, wenn ich sehr unglücklich war, auf den Wanderparkplatz in Altenberg gestellt und hab mich dort aus geheult, immer spät abends (leichtsinnig, wenn ich darüber nachdenke). Dort ist solch ein Frieden entstanden, das hat mir extrem geholfen :-). So geht es mir heute, wenn ich alleine andere. Ich bin mit mir und der Welt nach kurzer Zeit im Reinen

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        • Vielleicht ist Altenberg auch ein ‚besonderer‘ Ort. Wir haben auf dem Rückweg von der Talsperre dort angehalten und uns den jetzt ja fertig renovierten Dom angesehen. Einer probte gerade auf der Orgel. Es war ganz wunderbar …
          Schön, wenn Wandern eine solche Wirkung hat.

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