Bergisches auf und ab und mal wieder dem Regen entwischt

Das Wetter soll einknicken, also nehmen wir von dem Vorhaben Abstand in Nideggen auf der Buntsandsteinroute zu wandern. Im Nachhinein würde ich sagen, wir hätten ruhig fahren können, denn so schlimm war es heute doch gar nicht.

Nun ja, wir hatten gestern beschlossen eine selbst gebaute Route über den Thomashof zu wandern, damit sich Tanja dort mit ihren Lieblingsbrotbelägen eindecken kann. So treffen wir uns um 9 Uhr morgens schon am Reisegarten Schöllerhof.
-Reisegärten sind neuartigen Parkplätzen für Wanderer. Sitzgruppen unter Ahornen und Eichen soll es dort geben, Infotafeln geben erste Informationen. –

Leider habe ich zu den Herstellungskosten des neuen Reisegartens nichts gefunden, wohl aber den Haushaltsplan der Stadt Odenthal aus 2011. Interessant was die jährlich für uns Wanderer an Geld ausgeben. Erhalt von Wanderwegen waren dort mit 45.000 € veranschlagt und Reparatur von Grillhütten, Rastplätzen etc. wurden separat ausgewiesen. Das ist ein ziemliches Paket was diese Gemeinde jährlich stemmt. Auch an den Personalkosten des i-punkts Altenberg beteiligt sich die Gemeindekasse.

Nun ja, das ist aber heute nicht Thema, aber da ich nicht viel zu berichten haben, halte ich mich eben mit solchen grundsätzlichen Infos auf.
CollageThomashofruendche (2)Das ist ansich schon ein Querschnitt durch unsere heutige Wanderung. Wir sind über schöne schmale, aber auch anstregende Pfade gewandert. Es ging immer schön steil bergauf und dann wieder hinunter. Viele, viele Wanderwege wollten uns anfangs begleiten, aber als die sahen wo wir all herum gekraxelt sind, haben die uns glatt in Stich gelassen und haben nur in Einzelfällen mal kurz um die Ecke gewunken.

So rackern wir uns also schön alleine ab.

Dieses Schmuckstück am Arentshain haben wir ja nun schon so oft gesehen.
Dieses Schmuckstück am Arentshain haben wir ja nun schon so oft gesehen.

Thomashofruendche (11) Thomashofruendche (12) Thomashofruendche (15)

Blick zum Waldkindergarten der AWO
Blick zum Waldkindergarten der AWO
Zicke am Thomashof
Zicke am Thomashof
Schaf am Thomashof
Schaf am Thomashof

Und als wir beim Thomashof ankommen (wir befinden uns nun in Burscheid), an dem wir uns eine wohl verdiente Tasse Kaffee genehmigen wollen, da haben die doch glatt geschlossene Gesellschaft und die war so geschlossen, dass die für uns nichts mehr übrig hatten. Pöh

Aber der Hofladen hat auf und so packt Tanja ihren Rucksack ordentlich voll. Die hat doppelt so viel Kalourien verbraucht, auf dem recht anstrengenden Rückweg 😀

Thomashofruendche (30)
Dat Tanja am Brombeeren futtern

Thomashofruendche (25) Thomashofruendche (32)Da liegt eine kleine Fee mitten im Wald, liebevoll umrahmt von Waldfrüchten und Tannenzapfen.

Sie ist aber nicht allein, denn noch andere Plastikgenossen gesellen sich zu ihr, unterhalb in einer kleinen Mulde

Thomashofruendche (33)Thomashofruendche (42) Thomashofruendche (44)Ein wunderschöner Trailweg hinunter zum Parkplatz am Schöllerhof. Ich liebe diesen Trail.

Mitten auf einem abwärts laufenden Trailweg finden wir dieses kleine Becken, indem sich Kausquappen tummeln, aber sonst keine erkennbaren Lebewesen und auch keine erkennbare Funktionalität.
Mitten auf einem abwärts laufenden Trailweg finden wir dieses kleine Becken, indem sich Kaulquappen tummeln, aber sonst keine erkennbaren Lebewesen und auch keine erkennbare Funktionalität.
Eine Piste für die verrückten Biker
Eine Piste für die verrückten Biker, wir rätseln ob man da wirklich unbeschadet hinüber gelangen kann.
Das liebevoll sanierte Gebäude Schöllerhof, hier einmal von der rückwärtigen Seite fotografiert.
Das liebevoll sanierte Gebäude Schöllerhof, hier einmal von der rückwärtigen Seite fotografiert.

Mehr gibt es zu dieser 11 km Tour nicht zu bereichten, außer die Tatsache dass wir 15 Minuten vor dem heftigen Platzregen im Auto sitzen und heimwärts fahren. Ist doch prima gelaufen. Ich weiß von anderen, mir bekannten Wanderern, die zwar Glück mit der Einkehr, aber etwas nasse Füße bekommen haben. 😀

Der GPS Track

Thomashof

7 Kommentare

  1. Das eigentlich wichtige an Wanderungen ist doch eh, mal von der Stadt wegzukommen und mal mit sich und seinen Gedanken allin in der Natur zu sein, dazu Bewegung und anregende frische Luft. Was die Nassen Füße angeht, hab ich mal einmal eine richtig gute Investition getätigt, da ich genug davon hatte, im verregneten Deutschland nach jedem Matschgang meine Schuhe in die Waschmaschine zu schmeißen. Kann ich wirklich jedem raten, dann muss man nicht mehr so lange überlegen, ob man auch bei wechselhaftem Wetter in die Gegend zieht.
    Grüße, Carl

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  2. Ich sage auch manchmal: es muss nicht immer das Spektakuläre sein. Frische Luft und Bewegung ist die Hauptsache und ein bisschen was fürs Auge. Wir waren gestern am Rhein und gerade eingekehrt, als ein heftiger Regenschauer niederging. Danach war’s dann richtig schwül. Aber wir waren auch froh, dass wir uns aufgemacht hatten.
    (Deine Information, wieviel für Wanderwege aufgewendet wird, fand ich sehr interessant. Toll, dass die das machen.)
    LG, ‚Franka‘

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  3. So etwas mit diesen kleinen Plastikfigürchen habe ich kürzlich auch irgendwo gesehen. Mir fällt im Moment nur nicht ein wo genau. Aber da ich im Moment einiges aufarbeite, werde ich es wiederfinden.

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