Dahlemer Moorpfad

An einem trüben Septembertag beschließe ich in der Eifel den Dahlemer Moorpfad zu erkunden. Den Flyer zur Wanderung hatte ich auf der TourNatur 2013 erhalten. Eine der Wanderungen im „Oberen Kylltal“

Leider habe ich es versäumt ein wirklich auffällig großes Schild am Ortseingang zu fotografieren. Hier wurde auf eine „Mädchenversteigerung“ hingewiesen. Sonderbare Methoden der Brautvermittlung :-).Dahlem (147)

Das Naturschutzgebiet „In der Wasserdell“ ist ein Heidemoor, das im letzten Jahrhundert durch Gräben entwässert und mit Fichten aufgeforstet worden war. Mit diesen Maßnahmen wurde das dortige Moorgebiet nahezu zerstört.
Seit 2006 wurde mit gezielten Maßnahmen das Moor wieder zum Leben erweckt. Die Fichtenbestände am Moorbach wurden vollständig entfernt, damit sich typische Pflanzenarten wieder ausbreiten und ansiedeln konnten. Hier mein GPS TrackDahlem (123)Ein Bohlensteg soll den Besucher schadenfrei durch das Moorgebiet führen, was ich persönlich auf den ersten Metern für nahezu unmöglich halte. Die feuchten Holzbohlen sind so glatt, dass ich nur langsamen Schrittes vorwärts kam, barrierefrei wie beworben, ist diese Strecke definitiv nicht.

Dahlem (1)An der Kirche im Ort befinden Sie Parkplätze und dort stelle ich auch mein Auto ab. Schon bald treffe ich auf das Weg bezeichnende Symbol für den Moorpfad, das in regelmäßigen Abständen gut sichtbar angebracht, den Wanderer zuverlässig auf dem richtigen Weg hält.

Den Wegeverlauf muss ich nicht besonders erklären, da er sich durch das östliche Waldgebiet von Dahlem bewegt.

Der Weg ist gut für Wanderer geeignet, der gerne auf gut befestigten Waldwegen wandert, der Pfadanteil ist recht gering. Es sind keine großen Steigungen zu bewältigen und ist mit 10 km Wegstrecke auch überschaubar kurz. Mir hat natürlich der Weg über die Bohlen und somit das Moorgebiet besonders gut gefallen und der etwas pfadreichere Schlussteil der Wanderung. Im folgenden sollen Fotos einen kleinen Einblick in den Weg geben.

6 Kommentare

  1. Was hat es denn mit der Versteigerung auf sich? Klingt ja wirklich irgendwie hinterwäldlerisch.
    Der Weg sieht aber schön aus, vielleicht schau ich mir das bei Gelegenheit selbst an.
    Grüße, Carl

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    • Hallo Carl,
      was das so genau soll, da bin ich nicht hinter gestiegen. Das ist wohl Brauchtum, ich habe leider auch bei Google keine wirklich erhellende Information gefunden.

      Der Weg ist gut begehbar, meist breitere Waldwege, nur auf den Bohlen muss man wirklich sehr vorsichtig sein, das ist ziemlich glitschig. 🙂
      Schöne Grüße
      Elke

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