Hähnerbach und Erpeler Ley – Auf dem Rheinsteig bei herbstlicher Stimmung

P1020835Und wieder einmal habe ich mich zu einer Wanderung im Siebengebirge entschlossen.

Unkel soll es sein und hierzu gibt es die Tour  – Hähnerbach und Erpeler Ley aus der Wanderfibel Siebengebirge.  Auf der Seite Siebengebirge – Geh doch mal  bekomme ich den GPS Track und die Information zur Tour. Besonders der Reichtum an Pfaden macht diesen Weg für mich interessant. Weite Teile der Strecke führen über den Rheinsteig oder/und dessen Zuwegungen. Im Frühjahr war ich schon einmal hier, allerdings auf anderen Wegen. Schauen Sie auch meinen Bericht: „Eine Runde über den Rheinsteig bei Unkel“

P1000867Innerhalb von 40 Minuten erreiche ich Unkel, denn dort startet der im Heft beschriebene Weg. Ich parke auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Stuxhof, da ich dort die Parkplätze kenne.

Auf dieser Seite ist auch ein lohnenswerter Gang durch Unkel und über die Rheinpromenade möglich. Fußläufig innerhalb kürzester Zeit sind sie mitten drin, im knuffigen Unkel.

Stux HofAm Stuxhof vorbei müssen wir zunächst ein ganzes Stück die L252 entlang und biegen dann hinter dem Wasserfall auf den Waldweg ein.

P1000871Die Pfade, die ich nun beschreiten werde, sind vermutlich so alt wie die Hinweisschilder hier es erahnen lassen.

Der Wald wirkt schon sehr licht, der Boden ist bunt geschmückt und weich vom frischen Herbstlaub

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Das Hähnerbachtal wirkt etwas verwunschen und sehr natürlich.

P1000895 P1000897Aus dem Bachtal heraus gearbeitet gelangen wir auf diese Freifläche. Es ist zwar trüb, aber trotzdem tut mir dieser Anblick gut. So überhöre ich auch die immer noch sehr nahe L252, die unseren Weg hörbar und manchmal auch sichtbar bisher begleitet hat.

P1000902So soll es aber nicht bleiben, denn ein wunderschöner Pfad leitet uns zu und durch Waldgebieten mit unglaublich großen Schätzen an Esskastanienbäumen. Stellenweise war es für Spike ein Hindernislauf über die herab gefallenen Stachelmäntel der leckeren Waldfrüchte zu steigen. Tapfer hat er dies jedoch bewältigt.

Hier steht solange ein freundliches Reh, bis ich den Fotoapparat schussklar habe.

P1000904Bis Spike begriffen hat, was sich dort aufhält, war es schon gemütlich im Gebüsch verschwunden.

Derweil hatte ich einen senkrecht an der Leine stehenden Hund zu bändigen.

Gerade hier auf diesem Stück war wohl viel Wild, denn die Aufgeregtheit meines Wandergefährten ließ erst nach, als wir auf dem Kastanienweg waren.

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Hinter dem Stachelfrüchtewald wandern wir eine laaaange laaange Zeit an den Schienen der Kasbachtalbahn entlang. Die Bahn verkehrt an den Wochenenden und in der Sommerzeit auch Mittwochs. Einige Male unterquere ich die Bahn auch, wenn der Weg seinen weiteren Verlauf auf der anderen Seite der Gleise weiter führt.

P1000939Wunderschöne Wald- und Wiesenwege, an Bäumen vorbei, die im Herbstkleid leuchten durchlaufen wir zwei Frischluftfanatiker.

P1000945Reichlich Wasser, in dem Spike seine Zunge tauchen kann.

P1000989Und auf der Zielgeraden zur Erpeler Ley hinauf, müssen wir zwei Alten auch noch beweisen, dass wir fit sind. Spike hat da doch etwas geschwächelt. Das war schon reichlich hoch.

P1000994Hier stehen einige Apfelbäume, die frei der Natur folgen und ihr Obst der Allgemeinheit schenken.

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In Gedenken an die Gefallenen des zweiten Weltkrieges, das Kreuz an der Erpeler Ley

P1010001 P1010003Und dann erreichen wir den HÖHEpunkt unserer Wanderung, die Erpeler Ley. Oberhalb Erpel und gegenüber der berühmten Stadt Remagen stehen wir hier oben. Wer links unten am Baum vorbei auf die gegenüber liegende Rheinseite schaut, erkennt vielleicht die Überreste der Brücke von Remagen.

Gaststätte Bergesruh
Gaststätte Bergesruh
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Immer wieder bin ich erstaunt über die friedlichen Begegnungen zwischen Spike und allerlei Weidevieh. Egal ob Schaf, Kuh oder Pferd…sie kommen neugierig an den Zaun, begrüßen sich und trennen sich wieder.

P1010047Ich nähere mich wieder dem Rheintal und kann hinüber nach Remagen schauen, hier Blick auf die Apollinariskirche. Sie wurde 1839-1842 vom Kölner Dombaumeister Ernst-Friedrich Zwirner erbaut.

Auf super schmalen Pfaden geht es dann hinunter und unterhalb der Stux Höhe, an den Weinbergen vorbei, an der Burg Vilzelt vorbei wieder zum Startpunkt zurück.

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Burg Vilzelt, leider in privatem Besitz und daher nicht zu besichtigen

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Lecker lecker lecker
Lecker lecker lecker

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Meinen GPS Track finden Sie hier: Hähnerbach&Erpeler Ley

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15 Kommentare

    • Die zeichne ich nicht ein. Ich parke den Track bei GPSIES und dort gibt es eine Möglichkeit daraus eine in Google Maps dargestellte Karte zu generieren. Ich nehme an bei outdoor aktiv gibt es eine ähnliche Funktion. Ich kann auf Wunsch eine kleine Anleitung für GPSIES schicken. VG Elke

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  1. Habe den Kommentaren nichts Neues hinzuzufügen, einfach deinen Herbstbericht wieder genossen 🙂 Hoffentlich komme ich bald auch wieder raus; geplant ist jedenfalls eine Streckenwanderung bei Eupen. LG

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  2. Ach, wie wunderschön. Erpel, Unkel und der Erpeler Ley gehören zu meinen Lieblingsorten. Deine Wanderung ist mir nur teilweise bekannt. Schön, dass es immer noch Neues gibt. Wir sind schon ein paar Mal von Linz aus hochgestiegen, um ein Tälchen rum und wieder runter und dann die steilen Treppen auf den Ley. Danach geht’s immer auf der Höhe entlang und später durch Wald.

    Dein Hund scheint aber ein ganz lieber zu sein und er hat es gut, dass du so viel mit ihm draußen bist. Das gefällt ihm sicher.

    Liebe Grüße – und hoffentlich wird das Wetter wieder besser ehe alle Blätter ab sind.

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    • Da oben bin ich auch schon ganz oft und auf verschiedenen Wegen hoch gekraxelt. ist imer wieder schön.
      Spike ist tatsächlich ein Schatz und ein richtig guter Begleiter auf meinen Wegen 🙂
      Samstag wird das Wetter gut, also können wir rauuuus 🙂
      Dir schonmal ein tolles Wochenende
      und lieben Gruß Elke

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  3. Liebe Elke, wie immer sehr schöne Bilder, vor allem, wenn man bedenkt, wie trübe das Wetter wohl war! Die Tour könnte uns auch sehr interessieren. Vor allem Das Ziel Erpeler Ley fasziniert mich!
    Liebe Grüße
    Ursula

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    • Liebe Ursula,
      die Erpeler Ley kann man von Kasbach aus angehen und dann in einem dicken Bogen wieder zurück, oder die Etappe Bad Honnef – Linz wandern, dann auch die Burg Ockenfels gleich mit streifen und in Linz einkehren und ausklingen lassen.
      Schön ist es da oben an der Erpeler Ley auf jeden Fall und einkehren geht auch 🙂
      Liebe Grüße
      Elke

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  4. Liebe Elke,
    das sind wunderschöne Herbstbilder – einfach herrlich diese Jahreszeit zumindest solange es von oben trocken bleibt. Schön daß der Spike so ein toller Begleiter ist – und ja ich kenne das wenn dann die Leine gespannt ist weil die Nase des Vierbeiners immer höher geht 🙂 gut wenn es da dann grad bergauf geht – so schnell kommt man allein keinen Berg hoch :-)))
    Liebe Grüße an Euch aus dem Süden
    Angelika + Erik

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