Große Dhünn-Talsperre und der Kirchweg

Heute werde ich die letzte Wanderung aus dem Programm des Wupperverbandes absolvieren. Diese letzte mit dem Namen „Kirchweg“  und dem Wanderzeichen D3  versehene Wanderstrecke ist eine von 14 Wanderungen rund um die Große Dhünntalsperre. Den Flyer laden Sie bei Bedarf hier runter. Dort gibt es auch GPS Tracks. Mein Track und die Diashow

Wir starten in KleinKlev in Wermelskirchen, an dem Wanderparkplatz der auch für die Wanderung mit dem Zeichen D4 vorgeschlagen wird. Die ersten Kilometer verlaufen diese beiden Wanderwege auf gleicher Strecke. Gegen Ende der heutigen Tour treffen wir auch auf den D2. Das wäre dann auch mein erster negativer Kritikpunkt, der leider für diesen Wanderweg nicht der einzige bleiben wird.

Nun wandern wir aber erst einmal los. Zu Beginn zeigt sich der Weg sehr naturnah, trotz des Wetters macht es Spaß über die Höhen zu wandern, den Dunst in den Wäldern aufsteigen zu sehen. Es liegt hier und da noch Schnee, der im Angesicht der steigenden Temperaturen allerdings bald verschwunden sein wird. Hier folgt einfach mal ein bildlicher Gesamteindruck von mir:

Und nun wird es unangenehm. Die folgenden Restkilometer und damit der größte Teil des Gesamtwanderweges müssen auf teilweise stark befahrenen Straßen zurück gelegt werden. Auch wenn das angrenzende Waldgebiet und später die Wiesen herrlich anzusehen sind, den Lärm der Straße kann man nicht weg drücken.

Dann erreiche ich, ebenfalls über geteerte Wege, die Anlage Große Ledder mit Hotel und Gästehaus, wohl vom Chemiekonzern Bayer betrieben.

D3_Kirchweg (145)Und dann geht es auf die Ziellinie an Großfrenkhausen und Kleineledder vorbei und wieder auf Landstraße, gemeinsam mit dem oben bereits erwähnten D2,  in Richtung Parkplatz. Der Weg bekommt von mir nur wegen der immer wieder schönen Aussichten einen kleinen Pluspunkt. An einer Kirche, einem Konvent und einem Gemeindehaus (potthässlich) bin ich vorbei gekommen. Was diesen Weg zum Kirchweg macht, kann ich wirklich nicht erkennen.

Natürlich ist eine Bewertung eines Weges immer von persönlichen Vorlieben geprägt. Wen also Straßen und Lärm nicht stören, wer trotzdem aber auch die schmutzigen Schuhe auf den Waldwegen (die mich gar nicht stören) akzeptieren kann, ist mit diesem Weg gut bedient. Für mich war es wichtig draußen gewesen zu sein, gerade an trüben Tagen schon Pflichtprogramm und so hatte ich ganz klar einen Vorteil gegenüber denen, die drinnen geblieben sind. Auch das ist meine ganz eigene Einstellung zum Thema: Wie nutze ich einen trüben Tag!

D3_Kirchweg (149)

5 Kommentare

  1. Ich habe ‚gefällt mir‘ angeklickt, weil ich es gut finde, dass du sachlich berichtest, aber doch die ungeschminkte Wahrheit zutage treten lässt. Klar, es kann nicht überall schön sein und man kann auch nicht immer irgendwohin fahren, wo es dann schön ist. Was ich nicht verstehe, dass solche Wege ausdrücklich als Wanderwege ausgezeichnet werden. Es gibt doch sicher in der Gegend noch andere Möglichkeiten? So schreckt man Wanderer doch nur ab. Aber gut, dass du das mal für uns sozusagen ausprobiert hast.
    Es ist dir aber trotzdem gelungen, stimmungsvolle Fotos mitzubringen. Schön sind die geworden.
    LG, ‚Franka‘

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    • Liebe Franka,
      ich habe mir diesen letzten Weg in der Serie bewusst für einen Tag aufgehoben, an dem es mir nur um das draußen sein geht. Der hohe Asphaltanteil war mir bekannt, aber ich wollte ihn fühlen, diesen Weg. Zum Wandern ist er für meine Ansprüche tatsächlich komplett durch gefallen und ja, es gibt andere Wege und Möglichkeiten dort.
      Ich danke dir für deinen bestätigenden Kommentar. 🙂
      Liebe Grüße
      Elke

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  2. Lieber Frieder.
    ich habe mir vorgenommen hin und wieder lokale und ausgezeichnete Wanderwege vorzustellen. Dabei trifft es eben auch die weniger schönen Strecken.
    Das wichtige und die antreibende Kraft ist aber tatsächlich das draußen sein. An solchen Tagen fällt mir das besonders schwer mich aufzuraffen. Der Lohn ist im Anschluß und während dessen ein gutes Gefühl. Das kennst du ja sehr gut 🙂
    Liebe Grüße hinüber in die Ferne
    Elke

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  3. Hallo liebe Elke,
    ich mag auch lieber Wald-und Feldwege. Die sind zwar nicht immer etwas für Halbschuhe, aber naturbelassene Wege sind für mich besser zu laufen. Schade, dass du auf den heutigen Weg so viel Strasse gehen musstest.
    Du hast jedoch das Beste draus gemacht. Die frische Luft tut ja soooo gut.
    Ich war heute auch an der frischen Luft, jedoch auf bekannten Wegen.
    Viele liebe Grüße
    von Frieder

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