Der Mann aus der Wilhelmstraße – eine Weihnachtsgeschichte

Eine Geschichte, die gerade zur Weihnachtszeit sehr berührt. Mich auf jeden Fall.

heike pohl

GrasFrostMeist bin ich am späten Abend in Eile und möchte schnell nach Hause.
Von der Friedrichstraße, wo sich mein Büro befindet, bis zum Lützowufer, wo ich wohne, sind es geschätzte drei Kilometer.
Auf halber Strecke liegt der Ulrichmarkt, und wenn ich nicht zu spät dran bin, springe ich noch schnell rein um einzukaufen.

Unscheinbar, fast schüchtern, steht dort an der Ecke beim Eingang ein Mann. Er wäre mir vermutlich nicht weiter aufgefallen, hätte er nicht einen kleinen Stapel der Berliner Straßenzeitung „motz“ vor seiner Brust.

Straßenzeitungen gibt es über die ganze Republik verteilt. Ich kaufe sie immer, wenn ich einem ihrer Verkäufer über den Weg laufe. Anfangs, weil ich mir sicher war, für eine gute Sache mit ganzen zwei Euro selbst ein wenig Gutes tun zu können. Später, weil ich sie gerne lese. Weil sie mir eine weitere Perspektive auf das Leben schenken, und weil sie richtig gute Schreiberlinge bergen.

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