Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Die wenigsten der angereisten Blogger und Bloggerinnen, veranstaltenden TeilnehmerInnen und nichtbloggenden MitwandererInnen hatten beim Start eine Vorstellung davon wie lange der angetretene Weg wohl werden würde.

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Blick aus meinem Zimmerfenster
Blick aus meinem Zimmerfenster

Der Morgen zeigt sich freundlich und die Sonne verpasst uns Temperaturen, die wir nicht erwartet hatten. Eine positive Überraschung.

Ich vermute ja, dass die MitarbeiterInnen der Ferienregion Bernkastel-Kues morgens auf einer grünen Wiese den Sonnengruß vollzogen haben und damit für das schöne Wetter sorgten.

 

Briefing

Schriftstücke_0002Nach einem gesponsorten Frühstück für alle TeilnehmerInnen, dem Check in und Empfang der Startunterlagen nebst Streckenplänen und Stempfelheft, erfolgt das Briefing der schon ungeduldig mit den Füßen scharrenden Wanderer/innen.

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20114_623147907787205_4007640096309944825_nKarin legt vorher einen Zwischenstopp vor meiner Nase ein und stimmt ein Geburtstagsständchen an, der Rest der versammelten Mannschaft zeigt wie stimmgewaltig BloggerInnen VOR einer 24 Stunden Wanderung sein können 😀

Ein lecker Fläschchen Wein und einen Zweig köstlich duftenden Flieders wurde mir überreicht, sowie als ewige und bleibende Erinnerung ein Kärtchen mit der Unterschrift aller BloggerInnen.  In einer abgetrennten Ecke, die uns BloggerInnen zur Verfügung steht, verstaue ich meine Schätze.

24hMoselsteig_0074Wir werden übrigens schon seit gestern durch Jörg und Anne von der Wein- und Ferienregion Bernkastel-Kues begleitet und betreut. Ihnen und all denen, die sich freiwillig  der Aufgabe stellten uns zu verköstigen, zu bespaßen und in der Sporthalle auf die startenden und ankommenden Wanderer zu warten, meinen heißen Dank.

Das war auch für euch eine Art Marathon. Auch die postierten Ersthelfer haben für ein ruhiges Wandergefühl gesorgt. Für das Gelingen haben sich also eine Menge Menschen ins Zeug gelegt.

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Wandern – Heute mal mit Blasen

Leider habe ich von Tag 2 nicht so viele Fotos, das lag überwiegend an meiner unglaublichen Aufregung aber auch daran, das der Gott der Blasen bereits vor dem Start ein erstes  Geschenk unter meinem kleinen Zeh deponierte.

Im Verlaufe der nun folgenden 40km bekam sie Gesellschaft und sie zeigten in schwesterlicher Einigkeit ihr Vorhandensein durch pieksenden Schmerz an. Lustvoll und beschwingt war mein Gang auf diese Weise nicht.

Fazit: Entferne nie nie wirklich niemals Hornhaut einen Tag vor einer Lauf- bzw. Wanderveranstaltung. Auch die Zehnägel sollten nicht kurz vor einem solchen Vorhaben extrem gekürzt werden. Die bis dahin unberührten Zehenkuppen leiden Höllenqualen auf längeren Touren.

Wir wollen los

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Startschuss

24hMoselsteig_0081Es gibt einen gezählten Countdown und das große Feld der rd. 160 Teilnehmer setzt sich zunächst träge in Bewegung. Der Weg am Moselufer wird nicht nur von uns, sondern auch von zahlreichen, teilweise recht ungehalten wirkenden Radfahrern genutzt.

Die breite Masse der aufgeregten 24 Stunden Wanderer lässt sich nicht so leicht auf Schmalspur bringen. Da müssen nun beide durch, Radfahrer und Weitwanderer.

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Der Teleskop- Mann – Daniel von www.unterwegz.com

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shirtDa zieht sie hin, die lange Schlange derer, die sich ihrer persönlichen Grenze stellen möchten. Viele, beinahe alle haben sich das blaue Shirt, als Symbol für diese Veranstaltung, angezogen.24hMoselsteig_0086

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24hMoselsteig_0091Das Feld der schnellen WandererInnen verzieht sich schnell außerhalb meines Gesichtsfeldes. Zunächst treffe ich sie an den ersten, noch sehr überfüllten Verpflegungspunkten, an deren Standorten ich meinen Stempel in das Teilnehmerheft bekomme.

 

Stempelstellen

Schriftstücke_0004Eine tolle Idee, denn gleichzeitig wird auch in Listen erfasst, dass ich diese Stempelstation besucht habe. Erst wenn alle Teilnehmer in der Liste abgehakt oder als Abbrecher erfasst wurden, können die Helfer ihren Standort aufgeben. Andernfalls wird nach den verloren gegangenen WanderernInnen gesucht.

An vielen der Stationen gibt es Information zur Region, die ich leider aus den vor genannten Gründen nicht wirklich wahrnehme und das tut mir total leid. Wie gerne würde ich heute wieder los, um den Aktiven dieses Events die angemessene Aufmerksamkeit schenken.

Da habe ich wirklich etwas verpasst.

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(c)Karin Hünerfauth-Brixius

An Stelle dessen ziehe ich zügig weiter, um nicht als allerletzte Teilnehmerin ins Ziel zu kommen. Danke Karin für dieses Foto an der ersten Stempelstelle  →⇒→
am Brauneberg. Die freiwillige Feuerwehr stempelte uns hier ins Heft.

Die nächste Stempelstation befindet sich in Kesten.

10647051_622784214490241_1445337218102880615_nHier gibt es Kastanienlikör, den ich sicherheitshalber nicht trinke, Alkohol räumt bei mir die Muskeln aus dem Weg, und die benötige ich noch dringend.
Schaaade, der sah wirklich reizvoll aus!

Die nächsten Kilometer laufe ich mit Christina weiter (Reisemeisterei)

Gemeinsames Thema sind natürlich bloggen, aber auch Kinder. Ich lerne einiges zum Thema Kooperationen und wie Christina damit umgeht, welche Grundsätze sie hat und, aber das fällt mir erst später auf, wie man mit Disziplin auch unter schwierigen Umständen einer Aufgabe gerecht werden kann.

Danke liebe Christina für die tollen Gespräche!

24hMoselsteig_0334Dieser Zosse scheint sich vor uns zu verneigen. Ich tue es auch, im Rückblick 🙂

Immer wieder ergeben sich Begegnungen, manchmal nur für einen kleinen Moment.

Zwei jüngere, recht stabil wirkende Männer wandern auch relativ gemächlich. Ich erfahre, dass einer von ihnen erst kürzlich einen Marathon gelaufen ist und heute mit einer angeschlagenen Hüfte unterwegs ist. Sein Arzt hatte ihm von der heutigen Strapaze abgeraten. Wen wundert es.

Keine Ahnung, ob die Beiden im Ziel gelandet sind, ich denke aber schon.

Ein Paar ist durch die Anmeldung einer Freundin zu dieser Veranstaltung gelangt. Vollkommen unvorbereitet, Wanderungen kennen sie nur aus Büchern, treten sie zu diesem „Wandermarathon“ an.

Ich war mir nicht sicher, ob sie es schaffen würden, vermutlich waren sie es selber nicht. Am Ende aber erreichen sie zeitgleich mit mir das Ziel. Ich ziehe meinen Hut und grüße in eure Richtung 🙂  Die Teilstrecken, die wir miteinander liefen waren sehr abwechslungsreich und haben prima von meinem wehleidigen Fuß abgelenkt 🙂

24hMoselsteig_0352Immer wieder treffe ich auf Christina vom Blog Reisemeisterei. Auch sie hat sich ohne nennenswerte Vorbereitung auf diesen Weg gemacht und die 40 km der Hauptschleife erwandert.
24hMoselsteig_0355Die Apfelbäume starten mit ihrer Blütenpracht. Überall an den Bäumen die tiefroten Knospen mit einzelnen helleren und offenen Blüten. Hier verweilen wir einen Augenblick, auch um ein wenig zu leiden 😀

24hMoselsteig_0358Für all diese Schönheiten bleibt nicht so viel Zeit, wie ich sie gerne hätte. Sicher ist, ich komme hierher zurück, um bei einer langen Genusswanderung erneut die Region zu erkunden.
24hMoselsteig_0361Wie man sehr gut sieht, sieht man außer uns keine menschlichen Wesen.

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Die nächste Station ist nahe der Paulskirche Lieser. Hier wechsle ich die Socke am rechten Fuß, löse die Tapes und ersetze sie durch neue und versorge die neue Blase mit Blasenpflaster. Frisches, wahnsinnig leckeres Brot mit Schmalz drauf gab es dort. – Ja ich weiß, ich bin rund und das werde ich wohl auch bleiben, weil ich gerne esse!

Nach 40 Kilometer ist Schluss

smilie_verl_004Aber ich bin ne Runde mit 40km Durchhaltevermögen.

Noch rd. 6 km und ein letzter Verpflegungsstand stehen auf unserem Wanderplan.

An der letzten Station Kurgastzentrum Kueser Plateau gibt es Kaffeeeeeeee und ein kleines Stück Kuchen. Vor allem der Kaffee hat mir das Wanderleben gerettet. Kurz kam der Gedanke auf zusammen mit Christina mit dem Auto zur Schule zu fahren, aber mein Ehrgeiz ließ diesem Gedanken schnell keinen Raum mehr. Wenn, dann alles bitte, wenigstens die 40km.

Ich erreiche die Cusanus Grundschule rd. 10 Stunden nach Start. Inzwischen auch mit argen Schmerzen in der linken Hüfte, die aufgrund meines Schongang  rechts, ziemlich überbeansprucht war.

Meine ersten Gedanken nach diesen 40km und auch oft im Verlauf dieses Tages waren „Wie kann man nur so blöd sein“ und „Nein, nie wieder solch eine Strapaze

Ein kurzer, wenn auch unruhiger Schlaf auf einer der Matratzen in der Turnhalle, schön in meinen Schlafsack gehüllt und mit einer Schmerztablette im Magen, ließ die voran gegangenen Qualen nicht mehr so furchtbar erscheinen.

Meine Lieblingsblogger/innen

Als dann Jörg vom Blog GEWUM und Lahntastisch mit einem Strahlen über seinem nicht einmal müde wirkenden Gesicht in die Halle kommt, nach 80 km nach 19 Stunden und 34 Minuten, verändert sich unmerklich mein Denken.

In diesem Augenblick wächst in mir der Wunsch, es irgendwann auch zu schaffen. Glück in den Augen der Gewinner macht schon ein wenig auch die anderen glücklich. Diesen Triumph, die Freude über den Sieg, diese Leistung dem eigenen Körper zu verdanken, das ist schon ein tolles Gefühl. Deine Freude über deinen persönlichen Sieg, lieber Jörg, hat mir richtig viel Spaß gemacht.

Nachhaltig werden mir die Teilnehmer im Gedächtnis bleiben, mit denen ich näher in Kontakt gekommen bin. Dazu gehört allen voran Heike Tharun von Heikes Heimatwandern, die leider schon am Vorabend wieder heim reisen musste. Da war sofort eine Art Vertrautheit und solche Begegnungen tun sehr gut. Ich winke mal rüber nach Mainz 🙂

Magnus der Schnelle, sein Blogname Erfolgsmatrix ist wohl sein Programm, bezeichnet diese 24 Stunden Wanderung als optimales Training für seine Ultratrails. WOW Respekt! Aber Magnus nimmt nicht allein wegen des Trainings teil, er möchte auch die Menschen kennen lernen, deren Blogs er folgt. Viel Zeit war nicht, aber die haben wir, aus meiner Sicht, für ein sehr schönes Gespräch genutzt. Ich durfte einen kleinen Einblick in den Menschen „Magnus“ nehmen. Danke dafür 🙂

Daniela, die WanderReporterin, mit ihr durfte ich ebenfalls eine Weile gemeinsam wandern. Ehrgeizig und zielstrebig ist sie, bleibt aber dabei ungeheuer sympathisch. Vielen Dank für die Zeit, die wir hatten, Sonnenschein 🙂

Joachim von Anderswandern, die Zeit war einfach zu kurz.  Schade, dass sich irgendwie kein Moment für ein Gespräch ergeben hat. Vielleicht ergibt sich ein anderes Mal die Chance. Seine ersten Gedanken zur Wanderung hat er in einem Kurz- Artikel erfasst.

Martin, aus Österreich über Koblenz mit samt seinem herrlichen, aber gut verständlichen Dialekt im Gepäck angereist. Herrlich und ein zäher Kerl! In seinem Blog gehlebt hat er ein wenig Wienerisch übersetzt kicher tramhappert  sah er nicht aus und am ersten Abend…..
Er hat Durchhaltevermögen nicht nur beim Wandern, sondern auch beim wach bleiben.
pumpern erinnert mich an EAV, die haben auch vom erhöhten Herzschlag gesungen, hier im Zusammenhang mit kräftezehrendem Aufwärtswandern erwähnt und übersetzt. „Wien geht Gassi“ eines seiner Bücher, hat mich vom Titel her sofort angesprochen.

Jutta, nebst deren Freundin mit Freund, sowie  Christina. Das waren Gespräche, die lebensnah waren und mir die Zeit sehr gut verkürzt haben. Jutta schreibt übrigens auch Blog und es gibt bereits einen Bericht zur Wanderung

Karin Hünerfauth-Brixius, die mich im Namen Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH  zur diesjährigen 24 Stundenwanderung als teilnehmende Bloggerin in Bernkastel-Kues eingeladen hat.  Für mich war dies eine Chance mich einigen meiner größten Ängste zu stellen und damit nicht nur die 40km als Erfolg verbuchen zu können.

Ihr Lieben, ich glaube das wird dann doch irgendwie zu lang hier.
Auch wenn ich jetzt einige nicht erwähne. Es war toll mit euch!!! Ich hoffe, dass ich noch Gelegenheit auf weitere Begegnungen bekomme. Ganz am Ende des Artikels findet ihr noch eine ganz persönliche Anmerkung.

Ein storify zur Wanderung
Und die anderen Teilnehmer schreiben so nach und nach über ihr persönliches Empfinden:

Wellspa-Portal: Selbstversuch: 24 Stunden BloggerWandern
Wanderreporterin: 24 Stunden Wandern am Moselsteig
Bunterwegs: Selbstversuch: 24-Stunden-Wanderung
Erfolgsmatrix: Seitensprung – 24 Stunden Bloggerwandern auf dem Moselsteig
Lina Luftig: Vorglühen auf dem Weinberg: Teil 1 meiner 24h Wander-Trilogie
Gipfelträumer: 5 Vorhaben für die Wanderung
gehlebt: 24 Stunden am Moselsteig – erste Gedanken
Unterwegz.com: 24 Stunden Bloggerwandern am Moselsteig in Bernkastel-Kues Teil 1
Wanderreporter: Erstes Bloggerwandern in Rheinland-Pfalz mit 24-Stunden-Wanderung am Moselsteig
Rheinland-Pfalz Blogger: 24 Stunden Bloggerwandern auf dem Moselsteig
Hiking Blog: Vorfreude auf 24 Stunden #bloggerwandern auf dem Moselsteig
Reisemeisterei: Was hilft, lange Wanderungen durchzuhalten – Erfahrungen von der 24-Stunden-Wanderung

Wer war dabei?

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Anderswandern, Bunterwegs, Erfolgsmatrix, Fotografische Reisen und Wanderungen, gehlebt, GEWUM, Gipfelträumer, Heimatwandern, Hiking Blog, Lina Luftig, Reisemeisterei, Unterwegz, Wanderreporter, Wanderreporterin und Wellness Bummler!

Unter den hashtags: #bloggerwandern, #RLPerleben und #24hmoselsteig findet ihr in den sozial media mehr Bilder und Information zu diesem Tag!


Mein ganz persönliches Erleben:

Diese eine Veranstaltung, zu der ich mich nach Wegwischen meiner typischen Bedenken entschlossen habe, hat vermutlich nichts erhebliches verändert, aber mir gezeigt, dass ich mich ruhig hin und wieder aus meiner ruhigen Lebenslaufbahn heraus bewegen kann.

Grundsätzlich bedeutet solch ein Vorhaben für mich jedoch Stress und zwar Wochen vorher schon. Meine Kolleginnen haben eine meiner schlimmsten Panikattacken miterlebt. Da ging tatsächlich nichts mehr.

Am Vortag fiel dann plötzlich all der Stress ab und wandelte sich in Vorfreude und Ungeduld, die Kopfschmerzen der vergangenen Tage waren wie weg geblasen.

Jetzt brauche ich Ruhe, möglichst wenige Menschen um mich herum, damit ich wieder bei mir ankomme. Das kann Wochen dauern, bis ich freiwillig wieder nach Gesellschaft suche. Medikamente helfen mir einigermaßen im Lot und arbeitsfähig zu bleiben.

Ich bin froh den Mut aufgebracht zu haben mich meiner persönlichen Herausforderung zu stellen. Insofern habe ich nicht nur 40km Wegstrecke geschafft.

38 Kommentare

  1. Liebe Elke, mein Herzel,
    es war mir ein Fest mit dir einen Teil der Strecke zu wandern. Danke für dein Vertrauen und die offenen Gespräche. Ich mag deine Einstellung sehr und ich habe ein bissl was von dir gelernt 😉 Respekt vor deiner Leistung und hoffentlich sehen wir uns bald wieder.

    xxx
    Daniela

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  2. Liebe Elke,
    ein toller Bericht und meinen allerhöchsten Respekt, wie du trotz der Blasen so durch gehalten hast !

    Ich kenne das gut, wenn man an seine Grenzen kommt und trotzdem sein Ziel erreichen möchte.

    Tolle Bilder und schöne Eindrücke und ich sag‘ dir lieb danke, das ich auch ein Stückerl dabei sein durfte.

    Sonnige Grüsse,
    Uschi ❤

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  3. Liebe Elke, was soll ich sagen – Du hast eine Verwandlung durchgemacht! Ja- das war eine saulange Tour und ja- Du hast es saugut hingekriegt und genau zur richtigen Zeit aufgehört! Und- es war toll, dass Du Dein Ziel nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen hast! Das gibt Dir sicher ganz viel Kraft, auch wenn Dein Körper gerade eine Pause braucht. Vielleicht gibt es etwas Zuversicht, die Dinge positiv anzugehen, denn es kann meistens nichts schief gehen – man kann nur gewinnen!
    Nochwas: Hast Du mal dran gedacht einen Wandercomic zu schreiben? Deine Jokes und Formulierungen sind schon zum schießen! Jedenfalls treffen sie meinen Humor gröhl . Danke für den tollen Bericht.
    Alles Liebe und sei ganz dolle gedrückt,
    von der Karin

    P. S. Toll, dass sich hier soviele Wanderkumpels gemeldet haben!!!

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    • Liebe Karin,

      das mit den Comics verlege ich besser auf die Zeit nach der Rente, sonst sitze ich nur noch am PC 😀

      Die Rückmeldungen hier, haben mich auch total überrascht und freuen mich extrem.
      Liebe Karin, ich wünsche dir noch eine schöne und abwechslungsreiche Restwoche.
      LG Elke

      PS Ich bin gespannt, wer mit nach Bayern fährt, das macht süchtig, habe ich das Gefühl 🙂

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  4. Ich verstehe ziemlich gut, aber schreiben…
    What i want to say: to walk 40 kilometers is quite an accomplishment when you’re not used to it. With all the other bloggers you have met it must have been an interesting experience. But now you have done it and it’s time to do your own thing again: do your own hikes the way you like them and with the great comments and photography we’re used to. Back to normal 🙂

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    • Ja es war ein ganz besonderes Erlebnis und jetzt bin ich dankbar für jeden Meter, den ich genussvoll, langsam und mit vielen schönen Eindrücken erleben darf. Spike hat mir auch gefehlt 🙂
      Richtig, back to normal
      Einen lieben Gruß und vielen Dank für deinen Kommentar.
      Elke

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  5. Liebe Elke,
    ich hab schon deinen Bericht gestern gelesen und gespannt auf diesen hier gewartet. Ehrlich, ein wenig habe ich ja schon mitgelitten! Nicht nur wegen der körperlichen Strapazen, auch wegen deiner Leiden im Vorfeld! Aber – du hast es geschafft!!! Ich gratuliere dir von ganzem Herzen und freu mich mit dir. Bei dir wird mit etwas Abstand sicher auch noch ganz viel Freude und Stolz kommen!
    Ein super schöner und ehrlicher Bericht, ich hab gelitten und gleichzeitig geschmunzelt. Wirklich vorstellen kann ich mir so eine Strecke allerdings nicht und denke immer noch – total verrückt! Aber es scheint eben immer wieder gut und wichtig zu sein, etwas Verrücktes zu tun.
    Ich wünsche dir gute Erholung und eine super schöne Erinnerung an deiner Leistung, aber vor allem die schönen Begegnungen, das ist so viel wert.
    Lass dich mal drücken!
    Ganz liebe Grüße an dich
    von Katrin

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    • Liebe Katrin
      ich war mir im Vorfeld schon im Klaren darüber, dass ich Stress entwickeln würde und dass die Auszeit entsprechend länger dauern würde. Trotzdem hatte ich ein sehr positives Gefühl für dieses Unterfangen, sonst hätte ich es abgebrochen.

      Heute ist mir durch den Kopf gegangen, dass ich mich an diese Erscheinungen, die sich aus dem Stress ergeben, schon fast gewöhnt habe.

      Ich weiß nicht, ob ich je wieder solch einem Event beiwohnen werde, dieses eine Mal habe ich es getan und nur das zählt für mich. Eine tolle Erinnerung, ganz genau 🙂

      Ich drück dich auch und sende dir ganz liebe Grüße
      Elke

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  6. Ein schöner Bericht und tolle Bilder! Ich hab selbst nicht die Traute gehabt daran teilzunehmen. Nach Deinen ehrlichen Worten werde ich aber für die nächste Runde noch mal darüber nachdenken. Vielen Dank für „Dein Erlebnis“!

    Nicole

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    • Ich denke mit einer ordentlichen Vorbereitung und schauen welche Zeiten du läufst, würdest du das packen. Ich bin wirklich erstaunt wieviele Untrainierte da die 40km geschafft haben.

      Wer weiß, vielleicht treffen wir uns mal bei einem solchen Lauf und schlendern gemeinsam ins Ziel 🙂

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  7. Toll gemacht und beschrieben! Für mich wären 40 km entschieden zu weit, ich bleibe mal bei meinen gewohnten Streckenlängen – Auf so eine sportliche Leistung zurückzublicken gibt allerdings einen Kick, das weiß ich aus Erfahrung. LG, Guido

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  8. Hallo Elke!
    Ein wunderbarer Bericht und danke für den „zähen Kerl“. 🙂
    Es war auch für mich ein besonderes Erlebnis und es freut mich, diese Erlebniss mit dir geteilt zu haben.
    Alles Liebe aus Österreich,
    Martin

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  9. Hallo Elke
    Wow ich ziehe wirklich meinen Hut vor dir! Das hast du richtig richtig gut gemacht 🙂 40km muss man erst mal schaffen, so weit kann nicht jeder gehen, dass du trotz Blasen weiter gegangen bist, finde ich beeindruckend. Da kannst du Richtig stolz auf dich sein! Die Ruhe die du nun brauchst haste dir aber wirklich zurecht verdient Elke. Ich hoffe du erholst dich schnell wieder, und verlierst dadurch nicht die Lust am Wandern. Und vor allem deiner Hüfte geht es schnell wieder besser.

    Vielleicht gehst du ja irgendwann doch noch mal mehr als 30km oder sogar mehr als die 40km? Wenn man sowas ohne zwang Planen kann mit guten Freunden oder halt einfach ganz allein, dann ist das was völlig anderes.

    LG Von Markus, und erhole dich gut 🙂

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    • Heute ist tatsächlich ein sehr träger Tag, die ganze Anspannung ist futsch, Bericht geschrieben. Zurück lehnen und mit Spike einsame Runden drehen, das tut jetzt gut 🙂

      Wer weiß, was das Schicksal und meine Zukunft mir noch so alles in den Weg legen und was ich davon aufsammle 🙂

      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Liebe Grüße
      Elke

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  10. Hallo Elke

    Erst einmal Glückwunsch zu deiner tollen Leistung und das auch noch mit Blasen an den Füßen. 😀 Das du jedoch nach den ganzen Strapazen auch noch einen so tollen Erlebnisbericht schreibst, begeistert mich um so mehr 🙂

    Lg. Klaus

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  11. Hallo liebe Elke,
    wie ich so deine Zeilen lese und deine Bilder sehe, denke ich ein wenig wehmütig, dass ich sehr gerne dabei gewesen wäre. Ich gratuliere dir herzlichst zu deiner physichen und psychischen Leistung. Wenn du dich wieder bereit fühlst, stapfen wir vielleicht ja irgend wann mal wieder gemeinsam durch Wald und Flur. 😉

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  12. Elke, die Überschrift hast du sehr gut ausgewählt. Deine Fotos und der Bericht dazu wie immer spitze! Besonders schätze ich aber deine ehrlichen Worte am Ende über dein ganz persönliches Erleben. Daumen hoch!

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    • Liebe Silvana,
      die Worte am Ende habe ich heute morgen noch geschrieben und ich war mir gar nicht sicher, ob das so gut ist. Damit kann man sich auch ziemlich viel zerstören, andererseits verzichte ich lieber auf diejenigen, die dafür kein Verständnis aufbringen
      Einen lieben Gruß 😉
      Elke

      Gefällt 1 Person

  13. Liebe Elke, ja, das bewundere ich an Dir: den Humor trotz Anstrengung und Herausforderung bewahren! Da schließe ich mich Hans-Joachim an. Da muss ich noch dran arbeiten. Ich bin froh, dass wir uns jetzt endlich mal getroffen haben. Stimmt, wir haben uns unterhalten, als würden wir uns schon ewig kennen. Lustisch, gell. Bei mir im Blog gibt’s zwar nix über #24hmoselsteig, aber Fotos…auch schöne von von Dir! 🙂

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    • Das mit dem Humor gelingt mir bei weitem nicht immer, manchmal ist das ziemlich schwer 🙂
      Die Bilder und deine Gedanken, ich schrieb es in deinen Bericht als Kommentar, sind immer sehr schön. Ganz liebe Grüße noch einmal nach Mainz

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  14. Liebe Elke, herrrrrrlisch, wie Du schreibst. Du hast Dir trotz der Strapazen immer das richtige Quantum Humor bewahrt. Eine feine Beobachtungsgabe, Nähe zu den Menschen, denen Du begegnest und immer ein Lachen (unter Schmerzen dann immer noch ein Lächeln) im Gesicht – so habe ich Dich erlebt in Bernkastel. Ich freue mich über weitere Berichte und über weitere Begegnungen. Das nächste Mal gehen wir gemeinsam die Gesamtdistanz an!

    Alles Gute

    Joachim

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  15. Hallo liebe Elke,

    es ist total interessant zu lesen, wie Du die 24hMoselsteig erlebt hast. Sich mit Blasen zum Ziel zu schleppen erfordert allergrößten Respekt, ich kenne das von meiner Zeit bei der Bundeswehr. In den Kampfstiefeln stellten sich die Blasen bei Kilometer 10 ein und ich musste noch mindestens bis 20 weiter. Da weiß man, was man hat. Man läuft verkrampft und muss sich doppelt anstrengen.

    Wie Du weißt, war ich ja im Vorfeld auch sehr skeptisch was meine Leistung betrifft. Nach 50 km legte sich bei mir irgendwie ein Schalter im Kopf um. Die Füße waren in Ordnung, die Beine haben mitgespielt, alles gut… ich schaffe es! Und die letzten 30 Kilometer, insbesondere die letzte 20 km – Schleife habe ich regelrecht genossen. Nicht, dass es nicht anstrengend gewesen wäre. Aber wie du es beobachtet hast: es war ein Glücksgefühl welches mich die Anstrengung vergessen lassen hat. Ich bin übrigens um kurz nach halb sieben wieder in der Halle gewesen, also in (bestätigten) 19 Stunden, 34 Minuten. 😉

    Ich freue mich, dass mein Erleben für dich Ansporn ist, es nochmal zu probieren. Man lernt ja auch und bereitet sich dann vielleicht anders auf das Event vor. Vielleicht sehen wir uns ja dort im nächsten Jahr wieder? Denn ich will das bei mir nicht ausschließen.

    Viele Grüße an Dich und alle Teilnehmer die hier mitlesen und von denen jeder für sich eine tolle Leistung erbracht hat. Und natürlich auch an die Veranstalter und Helfer!

    Jörg

    Gefällt 2 Personen

    • Ja Jörg,
      dein Strahlen war weihin sichtbar, das MUSS motivieren 🙂
      Mit der Vorbereitung, das ist so eine Sache, denn der gute alte Spike lebt ja bei mir, jetzt bremst er mich doch ein wenig aus. Mal sehen, was machbar ist. Vor allen Dingen regelmäßig viel draußen unterwegs sein 🙂
      Liebe Grüße nach Limburg
      Elke

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  16. Hallo Elke,
    erstmal RSPEKT dass Du es geschafft hast. Die ganze Tour hört sich sehr intersannt an. Tolle Menschen und viel Erlebniswert. 🙂
    Wie sind denn die Pausen bei einer solchen 40 km Tour und wie lange habt ihr am Ende genau gebraucht? Habe es die Untrainierten auch bis zum Schluss geschafft?

    … mal schauen, vielleicht mache ich demnächst doch mal bei so einer Tour mit 😉

    LG Thomas

    Gefällt 1 Person

Ich liebe Schwätzchen mit euch, drum kommentiert gerne ;-)

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