Nichts ist gemütlicher, als direkt vor der Haustür richtig wandern zu können.

FRW_8942Dieses Vergnügen hatte ich bei meinem Aufenthalt in dem Landal Park Mont Royal und natürlich habe ich das Auto wenn es ging stehen lassen, und bin mit Spike auf Erkundungstour gegangen. Teils, wie man sieht, schon seeehr früh.

Eine dieser Kurzwanderungen führte mich auf den Festungsweg der Festungsruine Mont Royal und am Rand des naheliegenden Kletterwaldes vorbei.

GPS Track
9,22 km
330 Höhenmeter

Die Festungsanlage ist ein weit verzweigtes, zu einem großen Teil unterirdisch verlaufende  Bauwerk von riesiger Dimension und liegt zwischen Kröv und Kövenig. Gebaut wurde dieses 50ha umfassende Projekt im Auftrag des Sonnenkönigs Ludwig XIV zwischen 1687 bis 1698 nach Plänen des Festungsbaumeisters Sébastien Le Prestre de Vauban. 1600 m lang und 750 m breit war der Bau, 20m hoch der Wall mit einer Länge von 2920 m. Bis zu 8000 Fronarbeiter waren eingesetzt.

Noch vor der Fertigstellung begann man mit der Schleifung im Jahr 1697, sodass ausser Grundmaern und Keller nicht mehr viel übrig ist.

Dafür ist das Erkunden dieses großflächigen Gebietes ausgesprochen spannend, mit Sicherheit noch viel mehr, wenn Kinder mit dabei sind. Der Gruselfaktor bei Nebel, ich habe es erlebt, ist für manchen sicher Grund genug nicht in die Gewölbe abzusteigen

Taschenlampe oder noch besser Stirnlampe mitzunehmen ist eine gute Idee 😉

Der Kletterwald Mont Royal mit ebenfalls gigantischem Ausmaß befindet sich sozusagen am Rand des Festungsweges. Für Familien mit Kindern sicher das absolute Hightlight.

Was ich dort sah war schon eindrucksvoll und irgendwann hoffe ich auf einen Versuch, natürlich nur in Begleitung mutiger Frauen 🙂  Ein paar Bilder gibt es von dem, was ich am Rande des Parks zu sehen bekam.

Jetzt ist dort Winterpause, die bis zu den Osterferien andauert,

Der weitere Weg führt teilweise über alte Wanderwege, die im Sommer auch stärker zugewachsen sein können, demnach also nur für Streuner geeignet 🙂

FRW_9044Hin und wieder erhasche ich Aussichten auf die Mosel und den gegenüber liegenden Ort Enkirch.

Ein kleiner Abstecher zum Segelflugplatz lohnt sich besonders an Flugtagen, wohl am Wochenende. Dort ist auch, dank des Vorhandenseins eines Biergartens, eine Einkehr möglich.

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Biergarten am Segelflugplatz

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Diese entspannte kleine Tour war genau das richtige in einem Urlaub, in dem das Auto auch einmal stehen bleiben darf. Spike konnte überwiegend frei laufen und die Wege sind zu einem Teil so wenig frequentiert, dass ich vollkommen allein unterwegs war.


 

8 Kommentare

  1. ….toller Bericht , da bin ich schon so oft vorbei gefahren, das werde ich mir auch mal näher anschauen – danke dir für diesen tollen Bericht !

  2. Solche Wege finde ich einfach toll, vor allem wenn sie an alten Burgen oder Kastellen vorbei führen 🙂 Der Sommer kommt bestimmt und dann steht der Weg auch schon einmal auf meiner unendlichen „To Do Liste“ 😀

    Liebe Grüße, Klaus

    1. Jaaaa, das dachte ich mir. Ist für dich mit Sicherheit total interessant.
      Nur wann bitte willst du los? Du bist ja andauernd auf weit wech und deine Liste dürfte inzwischen so lang sein, dass es reccht anstrengend wird, dass alles noch umzusetzen 🙂

      Einen liebe Gruß an dich und Hundini
      Elke

  3. Hallo Elke,
    probier es unbedingt einmal aus mit so einem Kletterpark. Es macht unheimlich Spaß, obwohl ich gar nicht so einen hohen Parcours genommen habe (bin nicht schwindelfrei ). Aber es fordert auch ganz schön – fand ich jedenfalls. Trotzdem toll!
    Liebe Grüße
    Ulrike

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