Erinnert Euch!

Liebe Follower
dies zu finden, empfinde ich als einen deutlichen Wink für uns alle.
Lest den Text, schaut die Videos, schaut nicht weg, was vor 27 Jahren in unserem Jahr geschah.

Tapfer im Nirgendwo

Nun, liebe Kinder im Osten Deutschlands, gebt fein acht, ich hab‘ euch etwas mitgebracht, ein paar Videos, die vielleicht Eure Herzen rühren.

Die Flüchtlinge, die in diesem Bericht ab Minute 0:30 massenhaft Grenzen und Absperrungen durchbrechen, sind Eure Eltern!

Die Flüchtlingswelle, von der die Einsatzleiterin des Roten Kreuz hier berichtet und die aus so vielen Flüchtlingen bestand, dass an eine ordentliche Registrierung der Flüchtlinge zwischenzeitlich nicht mehr zu denken war, sind ebenfalls Eure Eltern!

Der Flüchtling, der in dieser Tagesschau vom 2. Oktober 1989 ab Minute 1:30 an einem deutschen Zaun hängt, weil er nach Deutschland flüchten wollte, aber dann von tschechoslowakischen Grenzschützern in Uniform vom Zaun gerissen wird, ist Euer Vater!

Die Frau, die in diesem Bericht bei Minute 4:30 ein Kind, dem die Flucht gelungen ist, durch einen deutschen Grenzzaun küsst, ist Eure Mutter!

Die Kinder, die in dieser Tagesschau vom 30. September 1989 in Zeltlagern leben…

Ursprünglichen Post anzeigen 178 weitere Wörter

2 Kommentare

  1. Liebe Elke,
    ich finde es super stark, dass du deine Plattform hier nutzt, um deinen Standpunkt deutlich zu machen und zum Nachdenken anzuregen. Bei mir rennst du da natürlich offene Türen ein. Ich bin zwar damals nicht aus dem Osten geflohen, aber ich habe die Ereignisse und Bilder in noch guter lebendiger Erinnerung. Sie bewegen mich immer wieder, wenn ich sie sehe. Damals brach eine Welt zusammen. Doch es waren LUXUS (!!) – Probleme, die uns zur Unzufriedenheit und viele Menschen zur Flucht veranlassten – im Vergleich zu dem, was die Menschen heute, die zu uns kommen, erleiden müssen. Unser Leben war nicht mal wirklich bedroht! Und doch haben es viele nicht ausgehalten. Viele, von denen, die den Flüchtlingen heute mit Ablehnung und Abwehr begegnen, würden selbst sofort jede Gelegenheit nutzen, um ihr Leben zu verbessern oder sich in Sicherheit zu bringen. Wenn man ihnen das zu Bedenken gibt, bekommt man die Antwort: Ja daaas ist doch ganz was anderes! Was aber ist daran so anders??!!
    Anders daran ist, dass leider viele nur ihren eigenen engen Horizont sehen und Herz und Empathie für fremde Schicksale fehlen. Ich bin oft entsetzt über die Diskussionen um mich herum und die Berichte im TV – gerade aus dem Osten!
    Viele herzliche Grüße
    von Katrin

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Katrin,
      es ist zwar immer mit dem ein oder anderen Followerverlust verbunden sich in einem Blog kritisch zu äußern, doch die heutigen Nachrichten bewegen mich unglaublich stark und die immer wieder kehrenden, kaum verständlichen Argumente ebenso.

      Heute früh gab es einen Bericht über Pegida, leider habe ich nur den Schluss gesehen. Die Anhänger und Mitläufer dieser „Gruppierung“ lassen sich lenken, auch rüde und per Angriff, nehmen das auch wahr und trotzdem bleiben sie dabei.

      Die Politik ist jetzt gefragt und ich habe den Eindruck, dass das auch langsam in den Gehirnen der Verantwortlichen Platz einnimmt. Nur haben die gleich wieder nur eines im Sinn, nämlich die Erhöhung ihrer Diäten. Unser Zorn sollte genau dort hin gehen, da wo er angebracht ist.

      Danke, dass du als eine der Wenigen, deinen Standpunkt geschildert hast.
      Ganz liebe Grüße
      Elke

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Ich liebe Schwätzchen mit euch, drum kommentiert gerne ;-)

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