Schloss Crottorf und waldige Umgebung

Wieder einmal auf kurzen Wegen unterwegs, treibt uns die Sehnsucht wieder einmal in die Region Wildenburger Land, bzw. heute Friesenhagen. Lange steht nämlich das Schloss Crottorf zur Besichtigung an.

Bevor ich zu diesem Vergnügen komme, möchte ich mit Spike eine Runde durch die Wälder drehen. Sicher keine außergewöhnliche Streckenführung, aber dem Wunsch nach ein wenig Bewegung angemessen.

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Wir wandern am Rande des Schlossgeländes einen Wiesenpfad hinunter und begegnen gleich zwei gut gefüllten Bächen, dem Weidenbruchseifen und dem Wildenburger Bach.  Letzteren überqueren wir und wandern an der Südseite des Schlosses hoch hinauf zur Kreuzkapelle.

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Friesenhagen_SchlossCrottorf (19)Wunderschöne Wege, die ich gerne von der Sonne beschienen kennen gelernt hätte, führen hinauf auf den Kreuzweg.

Wir haben den Schnabelsberg erklommen. Hier wurde im Jahre 1701 die sogenannte Kreuzkapelle errichtet. An den achteckigen Zentralbau wurde im Jahre 1895 ein quadratischer Anbau gesetzt.
Diese Kreuzkapelle wurde nach dem Vorbild der Himmelfahrtskapelle auf dem Ölberg bei Jerusalem gebaut. Von Friesenhagen aus erreicht man den Schnabelsberg mit Kapelle über den Pilgerweg bzw. den Siegerland-Höhenring auf hellem Waldweg  und die sogenannten sieben Fußfälle, eine Art Kreuzweg.

Die Kapelle ist auch innen sehr schön. Leider ist die Türe verschlossen, sodass ich lediglich einen Blick durch die Klappe in der rückwärtigen Eingangstüre werfen kann.

Ein schöner Platz, den wir nach einer Weile auf gleichem Wege verlassen, wie wir ihn erreicht haben.

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An den Bäumen sind regelmäßig die Symbole der Landfrauen Route zu sehen. Track habe ich oben verlinkt.

Wieder am Schloss angekommen erkunde ich zunächst das äußere Umfeld, bevor ich auf der anderen Straßenseite im Wald verschwinde.

Spike ist gut drauf, läuft locker und sehr interessiert rund um mich herum. Ich laufe langsam und finde überall Motive für meine Nikon.

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Die kleine Teichanlage schimmert im Sonnenlicht, schade dass der Weg rechts ein Privatweg ist. Da wären ein paar nette Fotos möglich gewesen.

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Auch wenn die Wege hier überwiegend breit sind, so ist doch die Natur an deren Rändern wunderschön und wenn die Sonne ein Stelldichein gibt, dann wirkt alles einfach nur traumhaft.

Wir wechseln nun in den Ruheforst Wildenburger Land, eine ganz besondere und zunehmend wachsende Form der Bestattungsörtlichkeiten. Hier herrscht naturgemäß Ruhe und die genieße ich heute wieder einmal ganz besonders.

Es gibt zum weiteren Wegeverlauf, der unten in der Karte dargestellt ist, nicht mehr viel zu sagen. Aus diesem Grund gibt es im Folgenden die Fotos.

Am Ende landen wir wieder am Landgasthof Wildenburger Hof.

Nun wechseln wir erst einmal wieder die Straßenseite und betrachten das Schloss Crottorf in aller Ruhe. Ich bin begeistert von diesem alten Wasserschloss, das beinahe vollständig von einem schmalen Pfad umgeben ist.

Nachdem wir dieses wunderbare Objekt umfassend begangen haben wandern wir zurück zum Landgasthof. Dort gibt es eine Quiche und Kaffee für Frauchen, Wasser und etwas Futter für Spike.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Idee zum Schloss Crottorf zu fahren habe ich dem Buch, siehe unten, entnommen:

 

 

 


Bei der Durchfahrt durch Wildenberger Hütte bremse ich noch einmal, um diese wunderschöne Kirche zu fotografieren. Die Katholische St. Bonifatiuskirche wurde im Juli 1981 eingeweiht.

Zitat: Webseite Ferienland Reichshof

Nach 3-jähriger Bauzeit und einem Kostenaufwand von 2,5 Mio. DM wurde die St. Bonifatiuskirche im Juli 1981 in Wildbergerhütte-Bergerhof eingeweiht. Die außergewöhnliche Architektur war nicht die einzige Herausforderung für die Handwerker.
Viel Naturstein und Holz, zur farblichen Auflockerung rote Ziegel, Glas für die Fenster und ein wenig Stahl, sehr sparsame Verwendung von Beton – diese Baumaterialien dominieren in der Kirche. Die konsequente Reduzierung auf die natürlichen Stoffe war auch für die Handwerker eine Herausforderung. Das bunte Mauerwerk, von Architekten aus Süditalien „importiert“, wurde im Fischgrätmuster von den Maurern hochgezogen. Heimische Grauwacke, Sandstein und ebenso die Pflastersteine auf dem Fußboden der Kirche erinnern an alte, oberbergische Tradition. Trotzdem überwiegt das Ungewöhnliche in dieser Kirche, so auch die Kirchenbänke aus unbehandeltem Holz, das erst mit der Zeit eine besondere Zeichnung annahm.
Die Orgel ist nicht mehr auf einer Empore installiert, sondern in den Zentralraum integriert.
Der sakrale Zentralbau mit dem achteckigen Grundriss wird von einem Satteldach weit überspannt, das von drei Leimbindern auf sechs mächtigen Pfeilern getragen wird. Nur zwei bunte Kirchenfenster, mit der Darstellung der Heiligen Barbara und des Heiligen Bonifatius, erinnern noch an die alte Kirche, die 1862 erbaut und 300 m entfernt von der jetzigen Kirche stand und in den 70er Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Die Heilige Barbara ist Schutzpatronin der Bergleute, die in früheren Zeiten hier ihre Arbeit hatten und der Heilige Bonifatius ist der Apostel der Deutschen.

Ich liebe Schwätzchen mit euch, drum kommentiert gerne ;-)

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