Radeln mit Rückenwind – Leverkusen steigt auf´s Rad

Vor ein paar Tagen erreicht mich eine Mail der Energieversorgung Leverkusen mit einer Einladung zu einer“EVL-Pedelec-Tour“

Ihr erinnert euch sicher an meine Buchvorstellung“Traumtouren mit dem Bike – 15 Sonntagsausflüge„. Seit dem kreuzt durch mein Hirn, mich doch irgendwann einmal mit so einem elektrisch betriebenen Fahrrad auszustatten. So gesehen kam diese Einladung doch sehr passend.

Begleitet werden wir von Stefan Ruskovski  Mitarbeiter der Energieversorgung Leverkusen, dem Geschäftsführer von Radsport Prinz  Patrick Prinz und dem ADFC Leverkusen, vertreten durch Herr Harald Nitschke.

Heute um 10 Uhr war es dann soweit. Eine kleine Truppe von sechs Interessenten hat sich vor dem City Point in Leverkusen eingefunden, um auf sich auf die kleine rd. 23 km lange e-bike Tour einzulassen.

GPS Track

Eine Reihe flott aussehender Räder wartet auf uns.

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P1020853Eine kurze Power Point Einweisung in den Büroräumen der EVL klärt uns über die Handhabung der Räder der Marke „Flyer“ auf.

Wasserflaschen stehen zur Mitnahme zur Verfügung und nachdem alle Helm-losen mit EVL eigenen Helmen ausgestattet sind, startet die kleine Gruppe recht flott wieder.

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Bevor wir uns auf die Räder setzen können, müssen zunächst die überflüssigen Flitzer in den Anhänger gestellt werden. Immerhin liegt der Preis für ein Rad bei rd. 3.000,00 €

P1020854

Ich gebe zu, auf dem Rad fotografieren ist nicht so meins, daher verzeiht mir die „Najaqualität“ 😀

Das Wetter hält, wir kommen gut durch, die Truppe radelt sportlich (amtlich festgestellt am Ende der Tour)

Nach 1 Stunde 48 Minuten erreichen wir wieder den City Point. In den Büroräumen gibt es für uns neben einigen Prospekten und der Beantwortung von Fragen auch eine Tasse Kaffee.

Fazit:

  • Läuft leichter als mein Hollandrad, auch ohne elektrischen Antrieb.
  • Die Handhabung ist kinderleicht, die Gänge intuitiv zu finden, eine Kontrolle im Display versorgt mich mit der Information ob ich im idealen Trittbereich fahre.
  • Am Berg ist das Zuschalten der elektrischen Unterstützung schnell und unproblematisch über mehrere Stufen möglich. Es stehen die Stufen „Eco, Standard, Auto und High“ zur Verfügung.
  • Die hydraulischen Bremsen reagieren schnell und auf den Punkt
  • Der Akku von Panasonic läuft angenehm leise
  • Mit dem Flyer hatten wir ein sehr teures pedelec unter dem Po, es gibt natürlich preiswertere, die aber vermutlich auch nicht so einen extrem hohen Komfort bieten. Da werde ich aber langfristig mal schauen.
  • Solch ein Fahrrad wiegt zwischen 25 und 30 kg und das ist eine ganze Menge, wenn ich ein Rad jeden Tag eine Treppe hinunter tragen muss.
  • Neben dem Rad wäre für mich wichtig einen passenden Fahrradträger für mein Auto zu erwerben. Das wäre dann schon ein zusätzlicher Kostenfaktor, der ans Eingemachte geht.

Ich gebe zu, der Wunsch nach solch einem Rad, incl. Träger für mein Auto ist jetzt noch ein Stück gewachsen. Da wäre dann wohl mal sparen angesagt 😉

Übrigens bietet Radsport Prinz auch Gebrauchtfahrräder an. Sich hier umzuschauen lohnt auf jeden Fall. Ich selber war mit meinem Bike öfter Kunde bei diesem Händler und kann nur Positives berichten.

Am 17. August wird es erneut eine solche Aktion geben. Erkundigen Sie sich bei der Energieversorgung Leverkusen, Telefon: 0214/ 8661 262 oder per E-Mail an evl@evl-gmbh.de

Energieversorgung Leverkusen  PEDELEC-TESTFAHRTEN

 

Radfahren in Leverkusen – Radeln für ein gutes Klima
Zitat:
Drei Wochen im September sollen in Leverkusen möglichst viele per Fahrrad unterwegs sein, möglichst viele Kilometer fahren und möglichst viel Spaß in einem Team zu haben. Das ist die Aktion „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“. Sie wird in vielen Städten und Gemeinden gemacht. Leverkusen ist in diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei: vom 1. bis zum 21. September. Radeln Sie mit!

 

 

 

2 Kommentare

  1. Ja, der Transport solcher E-Bikes könnte problematisch sein, auch wenn man den Akku aushängen kann. 3000 € würde ich nur ausgeben, wenn ich mein Rad täglich für den Arbeitsweg benutzen würde und … dieser Arbeitsweg länger als 45 Minuten wäre (oder halt sehr hügelig). Sonst reicht doch ein normales Rad. Auch die Lebensdauer der Akkus scheint vorläufig beschränkt zu sein und das ist ein großer Kostenpunkt auf Dauer. Zum Glück kann man sie an seinem Urlaubsziel immer öfter mieten; da erübrigt sich der Transport 🙂

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