Der Niederrhein hat Charme, das ist mir schon vor vielen Jahren bewusste geworden, als ich mit meinem Mann viele Orte nahe der belgischen und niederländischen Grenze erkundet habe.

In meinem diesjährigen Septemberurlaub besuche ich die kleine Stadt Brüggen im Kreis Viersen noch einmal. Besonders die schöne Mühle ist mir von damals gut in Erinnerung geblieben.

Im Grunde reicht es euch Fotos zu zeigen.

In der Burg ist eine Touristeninformation untergebracht. Flyer habe ich bekommen, das Gespräch über „Kommunikation“ zwischen den Mitarbeitern, wollte ich nicht unterbrechen. So entschwinde ich wieder, vermutlich trotz Gruß, unbemerkt von den Anwesenden.

Was ich dem Gespräch entnehmen konnte ist, dass es hier eine Möglichkeit gibt, eine Stadtführung zu buchen. Mit Blick auf die zahlreichen historischen Stätten sicher eine sehr gute Idee.

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Diese Brücke führt von einem geräumigen Parkplatz zur Parkanlage, die zur Brüggener Mühle gehört. Leicht zu finden ist dieser Parkplatz doch direkt neben dem Mühlengrundstück, dass auch von außen sichtbar ist, gelegen ist.

Die Brücke überquere ich später, nach meinem Stadtrundgang, den ich euch per Bild vorstellen möchte. Die Außenanlagen im inneren der Burganlage besichtige ich ausgiebig.

Danach geht es ab in die Stadtmitte. Im Restaurant gegenüber des Kreuzherrenklosters verspeise ich ein Kräuterrührei.

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Links das Kreuzherrenkloster, eine Unterkunft und Beköstigungsstätte aus dem JAhr 1479. Pilger und Reisende konnten sich hier versorgen lassen. Später, ab 1840 betreibt man hier eine Seidenspinnerei, dann eine Weile als Waisenhaus.  Heute hat das Rathaus hier seinen Platz gefunden.

Rechts daneben sieht man die Klosterkirche St. Nikolaus.

Nette kleine Geschäfte sind in alten Gebäuden und Gängen untergebracht.

Ein schmaler Pfad führt oberhalb des Stadt Niveaus auf der rückwärtigen Seite der Burg entlang. Sicherlich kann man von hier aus im Winter mehr sehen. Jetzt gelingen nur wenige Durchsichten.

 

Nach der kleinen Tour ziehen wir an der Burg vorbei hinüber zum Parkplatz und tauchen in den Park ein.

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Die Brücke ist richtig hübsch. Sie führt über die Schwalm
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Brüggener Mühle

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Und noch einmal über die Brücke und weiter geht es ins Galgenvenn

Tja was soll ich sagen, es hat mir gefallen. Hier kehre ich gerne noch einmal zurück und erkunde bei etwas gemäßigteren Temperaturen das Örtchen erneut.
Wie ich auf die Idee kam wieder einmal nach Brüggen zu fahren?
Nun, ich war wandern, auf einem der Wasser.Wander.Welt   Rundtouren. Der Bericht folgt bald!

Zu diesem Thema habe ich ein Buch:
WF_14_Erft.qxp_Layout 1Naturpark Schwalm-Nette: Erlebnistouren am Niederrhein

Der offizielle Naturpark Freizeitführer
ISBN 978-3-7700-1590-0
Preis 14,99

Blick ins Buch

6 Kommentare

  1. Ich kenne ja hauptsächlich, weil dort aufgewachsen, den unteren linken Niederrhein mit seinen Altrheinarmen und Totgewässern. Aber die Bilder haben viel Ähnlichkeit mit dem was ich mit „meinem“ Niederrhein (Kleve, Goch, Xanten…) verbinde.

  2. Liebe Elke,
    Brüggen hat wirklich Charme. Ich bin sehr gerne dort. Früher mit den Reitstall-Mädels zum Eisessen (ein Besuch des Eisgeschäfts ist ein Muss), später zum Mantrailing mit Cabo sowie beruflich und heute für einen gemütlichen Bummel. Superschöne Fotos hast du von Brüggen mitgebracht. Sie zeigen den Ort wie er ist: gemütlich, geschichtsträchtig und einladend.

    VG Silvana

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