Urlaub bei Oma

Ihr kennt das ja schon, hin und wieder taucht ein kleines, weibliches Wesen bei mir auf und „nimmt die Bude auseinander“ sagt sie! Ähnliche Ziele verfolgen die kleinen Freunde und Freundinnen, die sie hier hat.

In den diesjährigen Sommerferien durfte Julia wieder ein paar Tage bei mir sein und zeigte sich wie immer, mit überschäumendem Temperament. Das kann für eine alleinstehende Oma schon mal recht anstrengend werden.

In der Nachbarschaft wohnt ein junger Mann, der gerade eingeschult immer auf der Suche nach temperamentvollen Spielkameraden ist. Die sind in unserem häuslichen Umfeld rar, also schließen sich er und Julia zusammen und siehe da, ich bin nur noch Zuschauerin.

Gassigänge mit Spike sind plötzlich attraktiv, vor allem wenn die Nussbäume in der Nachbarschaft zum Sammeln auffordern. Ich habe das Glück, dass die Eltern des „Kleinen“ mir vertrauen und so fahren wir zum

Gut Schiefelbusch

zum Toben und Spielen, Kühe und Schweine gucken, Gänse bestaunen, Karnickel beobachten und Trampolin springen, aber auch mit Heu werfen.

anschließend zur

Gammersbacher Mühle

(ebenfalls mit Trampolin ausgestattet). Reiten geht nicht mehr, weil wir viel zu spät dran sind. Das nächste Mal wieder. Wir waren schon sehr oft hier: Fotobericht Gammersbacher Mühle

und am letzten Tag schieben wir noch einen Besuch der Außenanlagen des

Schloß Morsbroich ………

………ein. Das sollte eigentlich auch eine kleine Spazierrunde mit Spike werden, endete allerdings mit einer Totalwässerung beider Kinder, so dass sie eingewickelt in Handtücher und Decken wieder heim gefahren werden mussten.

Weshalb ich das hier schreibe?

Na einfach um den Gedanken auch in Oma- und Opaköpfe zu pflanzen es sich hin und wieder einfach zu machen und den Kindern einen zusätzlichen Spaßfaktor zu gönnen. Auch für Eltern von Einzelkindern ist die Methode „Leih Dir ein zusätzliches Kind“ total empfehlenswert (aus meiner Sicht)

 

 

6 Kommentare

  1. Oh wie schön, ich kann mich noch genau an die Ferien erinnern die ich bei meiner Oma verbracht habe! Das war immer toll. Wenn draußen die Straßenbeleuchtung anging sollte ich immer rein kommen, dummerweise habe ich das aus dem Spiel heraus nie mitbekommen….

    Liebe Grüße
    Nina

      1. Glaube ich dir gerne. Meine „Jungs“ denken ja gar nicht dran für Nachwuchs zu sorgen. Ich kann’s ihnen nicht verdenken, habe ich selbst doch erst mit 35 Jahren den Wunsch verspürt, endlich ein Kind zu bekommen. Meine Mama ist damals fast verzweifelt 🙂 Deshalb darf ich gar nichts sagen zu meinen Söhnen; sind beide noch deutlich UNTER diesem Alter! Kommt davon, wenn man „späte Mama“ ist…. LG

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