Ankommen in der Lüneburger Heide – Wacholderwald Teufelsheide

Es ist nun schon ein paar Wochen her, dass ich in der Lüneburger Heide einige Urlaubstage verbringen konnte. Endlich ist Zeit ein paar Worte zu den wunderschönen und noch sehr sonnigen Tagen im September zu schreiben.

Wacholderwald Schmarbeck in der Teufelsheide

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Wanderparkplatz Wacholderheide N 52°54.54417´, E 010°13.44851

Bei meinem ersten Besuch im Winter 2015/2016 hat mich besonders der Wacholderwald fasziniert. Bei Nacht habe ich ihn während einer Vollmondwanderung kennen gelernt und bei Tag gleich am Anreisetag.

Wacholderbäume- und sträucher finden sich in der Lüneburger Heide besonders viel, denn ebenso wie die Heide, bevorzugt auch der Wacholder einen kargen Boden. Übrigens, die Heidschnucken vergehen sich nicht an den Früchten des Wacholders, da dieser sich durch Stacheligkeit schützt. Die Wacholderdrossel indes, hat so gar keine Scheu, und pickt sich die Rosinen (Beeren) aus dem stacheligen Geäst.

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Wacholderbeeren sind im ersten Jahr grün, im Folgejahr blauschwarz

Die Teufelsheide (Dübelsheide)

Ein Relikt alter Kulturlandschaft aus Zeiten der Heidebauernwirtschaft findet sich bei Schmarbeck. Wer lange genug durch die mit sandigen Wegen durchzogene Teufelsheide wandert, wird sicherlich auch auf eine Heidschnuckenherde treffen.

Neben dem Wacholder findet man hier auch die Quendel-Seide (Teufelszwirn). Sie blüht zur gleichen Zeit wie die Heide und sie blüht ebenfalls rosa.

Also hat hier der Besucher volles Kontrastprogramm. Das kräftige Grün der teilweise hoch gewachsenen Wacholdersträucher und Bäume zu dem tief rosa und violett der Heide geben ein zauberhaftes Bild ab.

Lüneburger Heide

Auch der Herbst und Winter mit Nebel verhangenen Landschaften haben einen besonderen Reiz, wenn der Wacholder in seinen skurrilen Formen gespenstische Figuren zeichnet. Da kann es einen schön gruseln und mit etwas Fantasie können leicht kriminale Geschichten in unseren Köpfen entstehen.

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Nun, an meinem ersten Urlaubstag in der Lüneburger Heide war von Nebel, Regen, Schnee und Herbst so gar nichts zu spüren.

Die Sonne knallt mit über 30 Grad vom Septemberhimmel und taucht die restlichen blühenden Heidepflanzen noch einmal in ihr wunderschönes Licht. Spike mit seinem immer dicken Fell zeigt sich etwas angenervt, von diesen Temperaturen, trottet aber trotzdem schnüffelnd mit mir über die Sandwege.

Ich werde heute keinen langen Bericht schreiben, sondern den Bildern den absoluten Vorrang geben. Ich kann nur jedem Besucher der Südheide einen Wanderstopp in der Teufelsheide und dem Wacholderwald empfehlen.

Ein Buch  – Wege in der Lüneburger Heide

das in Teilen auch den Heidschnuckenweg beschreibt, aber auch einige Rundwanderwege und lokale Streckenwanderungen vorstellt, kann ich mit gutem Gewissen empfehlen.

Der Link führt nach amazon und bringt mir ein paar Cent Einnahme, hat für euch aber keine Mehrkosten zur Folge.

Lüneburger Heide: 28 Wanderungen in der Lüneburger Heide (Outdoor Regional)

Ich liebe Schwätzchen mit euch, drum kommentiert gerne ;-)

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