Wood Art Gallery – Natur und Kunst

Natur als Atelier für 20 Street Art Künstler aus Italien, Deutschland, USA, Mexiko, Niederlanden, Frankreich, Großbritannien, Russland und der Ukraine zur Verfügung zu stellen, sie mit ihren eigenwilligen Projekten in eine Fläche zu entsenden, in der alte Betonröhren einer Zementfabrik herum liegen, von Dornen und sonstigen wild wachsenden Gewächsen zugedeckt, das ist eine außergewöhnliche Idee.

Die dargestellten Kunstwerke stammen aus dem Jahr 2015 – Wood Art Gallery

Bei einem Bummel durch Tanjas Blog „Vielweib“ bin ich auf ihren Ausflug zum Hülser Berg in Krefeld gestoßen. Es lohnt sich übrigens sich dort im Blog mal umzuschauen, der ein oder andere Geheimtipp ist dort zu finden.

Anstatt an einem freien Donnerstag, bei allerbestem Wanderwetter, den Rucksack zu packen, reise ich an den Niederrhein. Ich habe es momentan satt zwischen dürren, blattlosen Bäumen und Büschen zu wandern und gönne mir heute etwas Kultur.

Die alten Fassaden am Talring sind mit einigen Kunstwerken verziert, die mich gleich zu ersten Fotoserien veranlassen. Erst nach genüsslichem Kennenlernen jedes einzelnen Kunstwerkes begebe ich mich in das kleine Landschaftsschutzgebiet am Umweltzentrum.

WoodArt (23)WoodArt (4)

Ich zeige in der Folge überwiegend Bilder, da ich auf die Einzelstücke und deren Entstehung hier nicht weiter eingehen möchte. Aufgefallen ist mir aber besonders eine Künstlerin, die sich das Malen selber beigebracht hat und hier auch reichlich Bildmaterial hinterlassen hat.

Malereien am Talring

WoodArt (7)WoodArt (20)WoodArt (15)WoodArt (16)WoodArt (19)

Am Eingang des Umweltzentrums vorbei schlendere ich, mit Spike an der Leine, tiefer in das Gelände und muss teilweise schon sehr genau hinsehen, um die kleinen Kunstobjekte zu finden. Oft ist die Farbe schon so verblasst, dass es kaum mehr möglich ist die Malerei zu identifizieren.

WoodArt (126)

Yellow Submarine

Anat Ronen ….

brachte sich das Malen selber bei

Künstlerin Natur

Wenn die Sonne auf die alten Betonröhren mit ihren Mooskleidchen scheint, die zwischen den ebenso mit Moos überzogenen Bäumen liegen, dann empfinde ich dies als eine besondere Art der Kunst.

WoodArt (87)WoodArt (88)WoodArt (61)WoodArt (64)WoodArt (65)

Spike und die Röhre

WoodArt (68)
Freiwillig ist er da nicht hinein gegangen
WoodArt (72)
Leckerchen sollen ihn gnädiger stimmen
WoodArt (75)
Eine klare Absage an Frauchen
WoodArt (79)
Zur Strafe gucke ich weg!

Männecken pisst

Das Ende naht

Dieser kleine Birkenhain ist zugänglich. Reges Treiben herrscht hier, Hummeln fliegen, noch relativ träge, nahe über dem trockenen Laub am Boden und lassen sich auch immer wieder einmal dort nieder.

Das war der Zeitpunkt, der mich veranlasst wieder heraus zu treten, aus Sorge ich könne diese kostbaren Tierchen tot treten. Wie viele Kleinstlebewesen wir wohl zertreten, wenn wir über die Wege wandern?

WoodArt (98)WoodArt (100)

Wieder zurück am Umweltzentrum

Inzwischen sind einige Kinder eingetrudelt. Sie wurden erwartet, denn die einzelnen Stationen sind mit kindgerechten Dingen ausgestattet.

Mit Blick auf meine weiteren Unternehmungungen habe ich keine Wanderung angehangen. Eventuell werde ich das irgendwann nachholen, denn einige reizvolle Zwischenziele gibt es im Hülser Bruch noch.

Wir fahren nun weiter nach Neuss, zur Museumsinsel Hombroich und anschließend zum Schloss Dyck. Dazu wird es einzelne Artikel hier im Blog geben.

2 Kommentare

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