Oberbergischer Lutherweg

Wandernd meditieren oder meditierend wandern? Wer sich darauf einlässt, wird sich und die Natur möglicherweise vollkommen neu erfahren. Eine wunderbare Möglichkeit einer solchen Erfahrung bietet der noch relativ frische Oberbergische Lutherweg.

Vor 500 Jahren hat Martin Luther seine 95 Thesen an die Kirchentür der Schlosskirche zu Wittenberg genagelt und damit gegen den damals noch üblichen Ablasshandel  protestiert.

Auf diesem kleinen, aber sehr feinen Wanderweg findet ihr acht Stationen mit einem Meditatonsangebot. Nehmt also eure Sorgen, Gedanken, Wünsche und Träume mit und lasst euch überraschen…..  

Ein paar Informationen- Oberbergischen Lutherweg

Eine Broschüre ist in der Bonten Kerk in Lieberhausen erhältlich. Dort startet diese Runde. Vorab besteht die Möglichkeit den Inhalt auf der Seite „lutherweg-oberberg“ herunter zu laden oder als App auf dem Smartphone zu installieren. Vor Ort ist sowohl eine akustische Anleitung zur Meditation abrufbar, als auch mittels Text erfahrbar.

SymbolAuch wenn die Stationen durch nummeriert sind, ist der Oberbergische Lutherweg in beiden Richtungen wanderbar, da er durchgängig und sehr gut markiert ist. Natürlich habe ich bei Station „8“ angefangen 😉 Da vor der Kirche alle Parkplätze belegt sind, starte ich an der Feuerwehr.

 

Ein kleiner Gang durch den Ort Lieberhausen…….

Nicht lange und die Natur umfängt mich

Beschwingt wandere ich beinahe hüpfend über die weichen Wege. Welch eine grandiose Idee heute frei zu nehmen, trotz des noch bescheidenes Wetters. Die Luft ist frisch und voller würzig frischer Gerüche. Die Natur hat dankbar den Regen aufgenommen und noch einmal in Blüte gesetzt, was die lange Trockenheit überlebt hat. Mancher Same ist noch aufgegangen und bringt frisches Blattgrün hervor.

Gibt es Wölfe in Gummersbach?

So mitten in der Freude über die Natur purzelt eine Erinnerung in mein Gehirn, die Erinnerung an eine Radiomeldung über die Sichtung eines Wolfes genau hier in Gummersbach. Huch, ist jetzt Angst haben angesagt? Was macht der, wenn ich ihm gegenüber stehe? Ich habe nicht mal einen Wanderstock mitgenommen. Mögen die Reh lieber als Mensch? Gibt es in der Nähe Schafe (die sind so schön langsam)? Vorsichtig schaue ich mich um, erwarte einen grauen Pelz zu entdecken…….

Die einzige Alternative zur Angst ist es zu vergessen und so schiebe ich diese unguten Gedanken gleich mal wieder zurück in die dunklen Windungen meines Gehirns, da wo Vergessen angesagt ist. Hat funktioniert!

Oberbergischer Lutherweg (26)Aus der Natur heraus lande ich an der Meinerzhagener Straße und muss diese rd. 250 Meter entlang wandern, nicht schön, aber nun mal nicht anders lösbar.

Auf der anderen Seite lockt dann auch schnell wieder das Grün, allerdings leitet mich das weiße „L“ auf schwarzem Grund für einen Kilometer beharrlich bergan. Heidewitzka, das kostet Körner. Tapfer kämpfe ich mich nach oben. Training muss sein!

Als ich das Altenheim erreiche verschnaufe ich kurz, nehme aber recht flott die nächste Steigung in Angriff, denn gaaaanz oben, da steht eine Bank und beim näher kommen sehe ich den QR- Code, mittels dessen ich mir den Flyer samt Meditationsanleitung abrufen kann.

Geschenk des Lebens

Schon der Blick in diese wunderschön sanft geschwungene Landschaft ist ein Geschenk des Lebens, den Tag hier verbringen zu dürfen ebenso.

Ich lese den Text, den ich hier zitiere:

Öffnen Sie Ihre Hände und empfangen Sie den Einatem. Er ist ein Geschenk Gottes. Mit dem Ausatem führen Sie Ihre Hände zur Mitte Ihres Leibes und lassen sie dort eine Weile ruhen. Wiederholen Sie diese empfangende Geste noch einige Male. Ihr Atem trägt die Bewegung und Sie lassen sich tragen von der Kraft des Lebens.
Spüren Sie den Raum, der sich in Ihnen weitet – spüren Sie die Bewegung des Atems in Ihrer Mitte, lassen Sie sich durchfließen von der Zärtlichkeit Gottes.
Wie geht es Ihnen mit diesem Beschenktwerden?

Es fühlt sich zunächst etwas merkwürdig an hier zu sitzen, mit den zu einer Schale geformten Händen und sich den aufkommenden Gefühlen hinzugeben, die hier in der Stille und an diesem Ort so leicht aus dem Inneren heraus quellen können.

Es fühlt sich gut an und beruhigt ungemein. Der Alltag und der daheim wartende Spike trommelt aber ein wenig an mein Bewusstsein und das Wissen noch weitere sieben Stationen auf dem Weg zu finden, lassen mich dann doch relativ zeitnah weiter ziehen.

Dankbarkeit und Wiesenwege

Diese wunderbar weichen Wiesenwege passen hervorragend zur Stimmung der Dankbarkeit und Ruhe.

Oberbergischer Lutherweg (37)
Weiche Wiesenpfade auf dem Oberbergischen Lutherweg

Geborgenheit und Weite

Zwischen den Bäumen hindurch tut sich eine weite Landschaft auf. Und schon taucht wieder ein QR-Code auf, lädt ein sich einer weiteren Meditation hinzugeben. Zitat:

Stellen Sie sich ganz entspannt hin, schließen Sie die Augen und versuchen Sie, die Welt um sich herum mit Ihren Ohren zu „sehen“, ohne sich auf ein bestimmtes Geräusch zu konzentrieren. Alles um Sie herum vereinigt sich zu einer „Symphonie des Augenblicks“.
Lassen Sie Ihren Atem mitschwingen und betten Sie sich ein in den Klang des Lebens, der Sie umgibt. Alles wird eins und Sie sind ein Teil davon. Es gibt kein Vorher und kein Nachher mehr, sondern nur ein Jetzt, ein Augenblick der Ewigkeit. Nehmen Sie sich alle Zeit, die Sie brauchen. Sie sind ein Kind Gottes.

Entspannt stehen oder sitzen und der Umgebung lauschen, kann ich nur jedem an sein Herz legen. Die Erfahrungen sind in solchen Momenten sehr intensiv und immer schön. Selbst Verkehrslärm fügt sich in das Klangbild einer Umgebung.

In den Tiefen der Wälder höre ich den ewig schimpfend erscheinenden Eichelhäher. Unzählige Singvögel tummeln sich in den Baumwipfeln und den Büschen und als ich um eine Ecke biege, steht dort ein Reh, schaut mich an und stiefelt davon, bevor ich die Kamera hochziehen kann.

Ich gebe zu, mein Zeitfenster reicht nicht für jede Station. Ich werde künftig, sofern ich daran denke, eine dieser Meditationen mit auf meinen Wanderweg nehmen und sie bewusst ausüben. Es verändert etwas in mir und ich finde es lohnt sich, Augenblicke der Stille und inneren Einkehr beim Wandern, aber auch im Alltag zu genießen.

Sommer – Regen – Wärme

Alle diese Elemente braucht es, um diese üppige Natur hervorzubringen. Hier unterwegs zu sein löst eine Art Taumel des Glücks auf. Das mag kitschig klingen, resultiert auch möglicherweise ein Stück aus den vorausgegangenen Meditationen – nein – ich kenne dieses Gefühl. Es erwischt mich immer wieder. Das Gefühl, dass das Herz auseinander springen möchte, vor lauter Glück und Staunen.

Sehnsucht und Perspektive

An einem wunderschönen Ort, mit Blick in die weite bergische Landschaft, ein Ort den ich im vorigen Jahr bereits kennen lernen durfte, genieße ich die zunächst letzte Meditation, die mich etwas aus dem Gleichgewicht wirft, bevor sie mich wieder auffängt.

Oberbergischer Lutherweg (83)
Station 6, des Oberbergischen Lutherweges

Zitat:
Das, was vor Ihnen liegt, ist Ihre Zukunft. Lassen Sie sich jetzt einmal auf den Raum ein, der sich vor Ihnen ausbreitet. Legen Sie Ihre Hände wie zu einer Schale zusammen, die bereit ist, etwas zu empfangen, dann geben Sie ihre Hände in den vor Ihnen liegenden Raum hinein. Spüren Sie Ihre Wünsche oder Ängste hinsichtlich Ihrer Zukunft? Was wollen Sie empfangen, wonach sehnen Sie sich? ­
Öffnen Sie Ihre Arme weit nach beiden Seiten und lassen Sie Ihre Wünsche oder Ängste ganz nah an sich heran kommen. Bleiben Sie offen zu sich selbst und stehen Sie zu dem, was Sie berührt. Jeder Schritt nach vorne ist Wagnis und Chance zugleich. Zeigen sich vielleicht neue Perspektiven?

Oberbergischer Lutherweg (85)

Mit ausgebreitete Armen stehe ich also hier oben und lasse alle meine Zukunftsängste aufsteigen – nein sie drängen sich geradezu auf, lassen ein beklemmendes Gefühl in der Brust entstehen. Ich bin überrascht und erschrocken über die Intensität dessen, was mich geradezu überfallt.

Natürlich weiß ich um die Themen, die mich sorgen, ich weiß auch Sorgen sind unnütz und doch…..

Ich bleibe genauso stehen, offen für alles was kommt und dann geschieht es, dass die Sorge einer wohltuenden Ruhe und Zuversicht weicht. Überwältigend würde ich diese Erfahrung beschreiben.

Oberbergischer Lutherweg (86)

Oberbergischer Lutherweg (87)

Natur pur – Typisch Bergisches Land

An den folgenden Mediationsstationen laufe ich vorbei. Die Natur verführt zum schauen, Schmetterlinge tanzen um die Blütenpracht und auf schmalen Pfaden durch ein kleines Waldstück faszinieren mich die bemoosten Totholzstämme und skurrilen Formen mancher Gewächse.

Der Sauerlandhöhenflug gesellt sich kurzzeitig zum meinem Wanderweg.

Badinghagen

Oberbergischer Lutherweg (102)Wieder folgt ein kleines Stück Landstraße, der ich zu folgen habe. Nicht lange dann werde ich per Wanderwegezeichen veranlasst diese zu überqueren und fix wieder im Wald zu verschwinden.

Es bleibt abwechslungsreich. Das grünliche Wasser des Stauweihers lockt geradezu zum stehen bleiben. Davon hätte es mehr sein dürfen 😉

Oberbergischer Lutherweg (106)
Staumauer Stauweiher Badinghagen
Oberbergischer Lutherweg (107)
Stauweiher Badinghagen
Oberbergischer Lutherweg (109)
Schloss Badinghagen

Verwunschen geht es weiter durch den urigen Wald Richtung Kropplenberg. Moos hängt von abgestorbenen Ästen, riesige Bauminvaliden werden mehr oder weniger von Rinde zusammen gehalten.

Kropplenberg

Ein kleiner Ort nur, der schnell durchwandert ist, Kropplenberg. Hunde bewachen lautstark die Grundstücke. Sie verstummen schnell, wenn ich zügig weitergehe. Sobald ich mein Tempo verringere oder gar stehen bleibe, reißen sie das Maul wieder auf. Sie tun ihren Job gut!

Auf den Weg nach Drieberhausen

Kleine Ortschaften finden Wanderer/innen immer im Wegeverlauf. Der nächste auf meinem Weg nennt sich Drieberhausen, dem strebe ich entgegen.

Drieberhausen kommt in mein Blickfeld

Herrlich die gemütlich wiederkäuenden Rinder auf den Weiden zu beobachten. Jetzt, da ich die Bilder sehe, würde ich am liebsten wieder genau dort hin. Ein Traum!

Oberbergischer Lutherweg (165)
Feldweg oberhalb Drieberhausen
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Rinderidylle

Was soll ich sagen. Ich mag auf kein einziges der Bilder verzichten und muss mich dennoch etwas beschränken.

Links sind Brombeersträucher, die reichlich diese süß-sauren Früchte tragen. Da ich mein Frühstück nicht restlos vertilgt habe, bietet es sich an die Hände voll zu sammeln, die gesunden Beeren zu vernaschen und so den Vitaminhaushalt aufzufüllen.

Oberbergischer Lutherweg (178)
Brombeeren
Oberbergischer Lutherweg (179)
Noch einmal meditieren?

Der tragende Grund

Zitat:
Suchen Sie sich eine Stelle, auf der Sie gerne stehen bleiben. Spüren Sie den Untergrund unter Ihren Füßen? Ist er hart oder weich?
Stehen Sie auf Asphalt, auf Gras, auf Moos oder auf Steinen? Hätten Sie Lust, diesen Grund auch ohne Schuhe zu spüren? Spüren Sie nach, wie Sie mit jeder Atembewegung Ihr Gewicht verlagern, wie sie ganz von selbst in eine innere Schwingung kommen. Fühlen Sie sich auf sicherem Grund? Können Sie sich einfach lassen, ohne über etwas nachzudenken? Versuchen Sie es für eine Weile!

Diese Meditation hätte ich gerne noch gemacht, jedoch komme ich dann doch lieber mit einer Drieberhausenerin ins Gespräch. Ausgiebig plauschen wir, freuen uns an dieser spontanen Begegnung. Wandern ist toll, Menschen sind toll!

Hier haben es die Rinder gut

Von nun an geht es nur noch über Asphalt. Ich folge dem Weg weiter, obwohl mir die nette Begegnung eine Ausweichstrecke durch den Wald vorgeschlagen hat. Ich möchte aber diesen Weg nun zu Ende gehen, das habe ich mir versprochen!

Oberbergischer Lutherweg (181)
Ortseingang Drieberhausen

Eine kleine Weile ziehe ich nun über die Ortsstraßen und höre plötzlich Geräusche und sehe im gleichen Moment die Rinder am Bach stehen, sich mit dem kühlen, frischen Nass versorgen. Kühe trinken täglich um die 20 – 40 Liter Wasser, sofern sie auf der Weide stehen. Stehen sie im Stall ist der Bedarf doppelt so hoch. Unglaublich!

Ein Rind, das einmal dort unten steht, tut sich relativ schwer wieder den Hügel hinauf zu kommen. Schon das Wendemanöver im Bach ist ein Gewaltakt. Schön, dass sie es tun, das hält fit und gesund!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Rest der Strecke ist anstrengend, nicht nur da es noch einmal beharrlich Berg hoch geht, die Straße zwischen Drieberhausen und Lieberhausen ist schlicht totlangweilig. Auch solche Durststrecken gehen irgendwann zu Ende.

Leider hat das Restaurant Reinhold Betriebsferien, sodass es heute keinen leckeren Kaffee gibt. Ich beschließe also nach dem Besuch des Kirchen Inneren direkt heim zu fahren.

Bonte Kerke Lieberhausen

Die oberbergischen Bonten Kerken zeichnen sich durch mittelalterliche Deckenmalereien im Innenraum aus. Im Oberbergischen gibt es fünf dieser Kirchen.

  • Lieberhausen (12. Jahrhundert)
  • Müllenbach (12. Jahrhundert)
  • Marienhagen (um 1300)
  • Marienberghausen (13. bis 15. Jahrhundert)
  • Wiedenest (Kreuzkirche, 12. Jahrhundert)

In der Kirche schauen sich ein Vater mit seiner 2 1/2 jährigen Tochter die Malereien an. Die Kleine ist neugierig, fragt nach den Gründen für die Darstellung des Schwert tragenden Engels. Ich freue mich immer wieder, wenn Väter sich Zeit für den Nachwuchs nehmen, ihnen die Welt ein wenig erklären. Die Erinnerungen an diese Zeiten werden sich fest in den kleinen Köpfen verewigen.

Freundliche Lieberhausenerin

Auf dem Weg zum Parkplatz treffe ich auf eine ältere Dame. Ich frage nach einer weiteren Möglichkeit im Ort Kaffee zu trinken. „Nein, es gibt keine hier im Ort. Ich koche Ihnen aber gerne eine Tasse, kommen Sie doch mit“ Mir hat es vor lauter Staunen die Sprache verschlagen. Meine Güte welch ein Vertrauen hat diese Frau.

Ich bedanke mich für das freundliche Angebot, ziehe es dann aber doch vor Richtung Heimat aufzubrechen. Es rührt mich aber, wie herzlich die Menschen auf dem Land sind.

Fazit

Ein wundervoller Wegeverlauf, der nur hin und wieder durch Asphaltpassagen unterbrochen wird. Er ermöglicht ein tiefes Erleben, wenn ich mich auf die Meditationen einlasse und eine Verbindung zwischen mir und meiner Umgebung eingehen kann.

Wie das Leben bietet der Oberbergische Lutherweg eine Menge Auf und Ab. Wie das Leben bietet er traumhafte Wege und Aussichten ebenso wie langweilige Strecken oder solche die mir nicht gefallen. Wie im Leben bekomme ich mit den acht Meditations-Stationen ein Angebot aus dem ich wählen darf.

Wenn ich drei Wünsche frei hätte

Stelen mit dem Meditationstext hätte ich mir gewünscht, mein Handy ruht für gewöhnlich im Rucksack und je nach Witterung sind die Flyer schnell durchnässt. Stelen wären auch auffälliger, bei nachlassender Aufmerksamkeit übersehe ich die QR-Codes schnell.

Ich würde mir wünschen, dass dieser Weg weiter gepflegt wird und könnte mir vorstellen die Jugend im Rahmen der Konfirmandenunterricht mit auf diesen Weg zu nehmen.

Mein dritter Wunsch betrifft die schöne Landschaft mit den hübschen Dörfern und zahlreichen Weideflächen. Ich wünsche mir, dass Ländlichkeit weiter seinen Charme behält, für die dort wohnen, arbeiten und die die aus den Städten umsiedeln.

10 Kommentare

  1. Ihr Lieben Wanderer Innen. Danke für die tollen Bilder und den einfühlsamen Bericht. Das Konzept dieses Weges ist im Bericht genau getroffen. Bei der Konzeption ging es mir um Begegnung mit Natur und um eine Meditation. Neben den Atemübungen gibt es noch das Angebot der Bibelverse und von Lutherworten. Allen wünsche ich einen guten Weg. Matthias

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  2. also du schaffst es immer wieder, mir verschiedene touren schmackhaft zu machen. auch diese könnte mich mit sicherheit interessieren. nächstes jahr, wenn diese ganze lutherei vorbei ist. da ist mir z. zt. vieles zu marktschreierisch. hinzu kommt wohl,dass ich aus ganz persönlichen gründen kein lutherfan bin. leute wie mich, also leute mit behinderung, hat der junge überhaupt nicht gemocht und da dürfte es verständlich sein, dass ich ihm gegenüber auch nicht gerade freundschaftliche gefühle hege. die wege, die in und mit seinem namen angeboten werden, sind aber trotzdem allesamt spannend und empfehlenswert…
    best
    p.

    Gefällt 1 Person

    • Oha, diese Einstellung gegenüber Menschen mit Behinderung kannte ich gar nicht. Wobei ich zugebe mit Luther auch sonst nicht viel zu tun zu haben, wohl aber mit Meditation und Naturgenuss.

      Oft ist es mir lieber jemand lehnt von vorn herein eine Behinderung ab, als sie grundsätzlich zu akzeptieren aber mit den Auswirkungen nicht zurecht zu kommen, aber das ist ein anderes Thema.

      Wie ich lese bist Du in Deiner Sehkraft eingeschränkt? Einen Weg mehr zu spüren, als zu sehen, ist für mich sehr schwer vorstellbar, weil es oft die visuellen Reize sind, die mich so umhauen.

      Übrigens die Lutherei findet auf diesem Weg so gar nicht statt. Es war himmlisch einsam dort 🙂

      Liebe Grüße
      Elke

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  3. Liebe Elke,
    das ist ja wohl ein “ Weg zum Jubiläumsjahr „. Ich war dieses Jahr schon beim Kirchentag in Berlin und Wittenberg zum Jubiläum und fahre im Oktober noch nach Thüringen wandern. Dort ist es auch sehr schön. Da mich dieser Luther sehr fasziniert, werde ich das hundertprozentig auch gehen wollen. Eine tolle Idee, diese Art von Wanderung.
    Weißt Du zufällig, ob Luther hier selbst hergegangen ist? Wie kamst Du denn auf diese Tour? Danke für den Tip und herzliche Grüße!
    Doris

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    • Liebe Doris

      ja, ich finde die Idee einen Wanderweg dieser Art zu gestalten wundervoll. Da ich selber etwas Erfahrungen mit Meditationen habe, ist es mir auch leicht gefallen mich darauf einzulassen.
      Luther ist wohl nicht im Bergischen zu Gast gewesen, zumindest findet sich hierzu nichts.

      Da ich im Bergischen Land leben, bekomme ich auch mit, wenn sich etwas in Sachen Wanderwege tut, zudem bin ich bei Facebook. Da bekommt man solche Informationen schnell in die Timeline.

      Solltest Du ihn gehen, wünsche ich Dir ganz viel Freude und würde mich sehr freuen, dann ein paar Worte zu Deinen Erfahrungen zu lesen.

      Liebe Grüße
      Elke

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