Heute ist der Tag der Wasserfälle. Den Burgbachwasserfall habe ich im Rahmen der Klösterle Schleife bereits erkundet. (Bericht kommt später) Nun gönne ich mir noch die Wasserfälle Allerheiligen und Klosterruine Allerheiligen in Oppenau. Der Oppenauer Sagenrundweg lässt mich neben einem fantastischen Naturschauspiel auch eine wunderbare Landschaft erleben.

Wasserfälle Allerheiligen und Klosterruine Allerheiligen

In sieben Kaskaden stürzt sich einer der höchsten Wasserfälle des Schwarzwaldes in die Tiefe. Er überwindet dabei 83 Meter und ist, zusammen mit der Klosterruine, ein Publikumsmagnet.

  • Start/Ziel: Oppenau, K5370 Großer Parkplatz an den Wasserfällen
  • Streckenlänge: 6,5 km
  • Höhenmeter: 227 m
  • GPS Track
  • Einkehr, außer Montags, im Klosterhof
Wasserfälle Allerheiligen und Klosterruine Allerheiligen
Gegenüber vom Parkplatz finde ich dieses beeindruckende Portal zu den Allerheiligen Wasserfällen
Harmlos werde ich am Lierbach entlang geführt. Überall stehen Schilder, die darauf hinweisen, dass Besucher und Spaziergänger am Uferbereich nichts zu suchen haben.
Die Wege wirken ausgesprochen gepflegt
Und schon stehe ich am ersten, imposanten Wasserfall
Wasserfälle Allerheiligen und Klosterruine Allerheiligen
Das Wasser stürzt unter Getöse die Felsen herunter. Fast bedauere ich, dass wir kein Hochwasser haben. Der Eindruck muss dann noch einmal gewaltiger sein.
Eins müsst ihr noch gucken, ich bin geflasht

Alle Kraft für die vielen Stufen

Wo früher (seit 1840) Leitern an den Wasserfällen entlang führten, sind heute Treppenstufen installiert. Welch ein Aufwand muss das gewesen sein. Ich bin einigermaßen erstaunt, dass mir der Aufstieg kaum Probleme bereitet.

Ich habe die Stufen nicht gezählt, aber es sind viele und es kommen noch mehr

An einer Wand hängt eine Tafel. Sie berichtet über einen jungen Steinmetz, der von seiner Geliebten verlassen wurde. Der verliebte Depp meißelte das Antlitz der Dame in den Fels und stürzt sich dann in die Schlucht.

Ein älterer Herr bemerkt „Die waren früher schon ziemlich blöd. Wer bringt sich denn wegen einer Frau um?“ Hi hi, da konnte ich ihm nur beipflichten

Das Schwarzwaldverein Ehrenmal

Ich hätte nun bequem und einigermaßen ohne Steigung bis zur Klosterruine wandern können. Da das Ehrenmal des Schwarzwaldverein aber hoch oben auf einem Hügel liegt, nehme ich noch einmal meine Muskelkräfte in Anspruch und steige hinauf.

Das Ehrenmal steht für die im ersten Weltkrieg gefallenen und vermissten Mitglieder des Schwarzwaldvereins, bzw. heute soll es allen inzwischen verstorbenen Mitgliedern des Schwarzwaldverein gedenken.

Die Aussichten in die hügelige Schwarzwaldlandschaft ist herrlich. Unten liegt das Gelände des ehemaligen Klosters Allerheiligen. Die Ruine kann ich von hier nicht erkennen. Also steige ich wieder hinab, treffe wieder auf den Herrn von vorhin und seinen Begleiter.

Eine Weile kommen wir wieder ins Plaudern, dann ziehe ich aber endgültig weiter. Meine Eindrücke gibt es hier nur bildlich, mit wenig Informationen zum Kloster (hab ja noch Urlaub)

Klosterruine Allerheiligen

Das Kloster wurde zwischen 1191 – 1196 gegründet. Es entwickelte sich zu einem Ort für Pilgersleute und zum Unterrichten der Kinder der umliegenden Ortschaften. Sogar Gymnasialunterricht wurde erteilt. Die Ruine hat eine unglaubliche Ausstrahlung. Hier würde ich gerne eine Zeit in Stille verbringen. Diese Chance eröffnet sich sicher nur im Winter.

Ich muss die Fotos alle Zeigen, die Ruine ist der Knaller
Die Bögen werfen Schatten
Ja, den Farbregler blau habe ich etwas nach oben gezogen
Gut erhalten, der Eckturm. Ist das ein Traum?
Eine kleine Kapelle
Kloster Lädle und Gaststätte haben montags leider geschlossen
Noch einmal ein Blick zurück

Zur Engelskanzel

Über Waldwege geht es nun wieder meinem Startpunkt entgegen. Natürlich auch hier mit einer Schwarzwälder Steigungseinlage. Wie ich das liebe ;-)

Lichte Wege

Abgelenkt werde ich durch weitere Tafeln, die z.B. vom tapferen Ritter, der sein Pferd über einen Abgrund springen lassen möchte, es aber leider nicht schafft – plumps, berichten.

Tja, an der Engelskanzel ist besetzt, also erspare ich mir den Blick in die Tiefe und noch einmal zu den Wasserfällen. Das könnt ihr ja tun und mir ein Foto schicken. Ich schreibe ja immerhin, damit ihr es mir nachtut.

Wo bekomme ich mein Futter?

Viel zu bald, sieben Kilometer sind ja nicht viel, lande ich wieder am Parkplatz. Auf dem Weg zurück zur Ferienwohnung suche ich verzweifelt ein Geschäft in dem ich mich mit ein paar Lebensmitteln eindecken kann. Es gelingt mir nicht, also weiter trocken Brot und Wurst + Äpfel und einer Fenchel. Kaffee, Kaffee habe ich noch genug und überhaupt wollte ich ja abnehmen.

Spike wartet, also spute ich mich und was ist, Spike pennt seelenruhig. Ich mache mir, wie meistens, viel zu viele Gedanken. Kinners, der Tag war super und ich hoffe weiter auf geniales Wetter.

Morgen ist eine besondere Wanderung geplant, darüber berichte ich später.

9 Kommentare

  1. Hallo Elke,

    danke für’s Mitnehmen auf diesen schönen Ausflug. Das ist ein schönes Ausflugziel – leider oft überlaufen. Ich war auch schon ein paar Mal da und natürlich sind wir auch eingekehrt.

    Liebe Grüße
    Harald

    1. Ich bin froh unter der Woche dort gewesen zu sein. Die touristischen Ziele steuere ich am Wochenende besser nicht an ;-)
      Liebe Grüße
      Elke

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