Die Eilerberg-Tour ist eine der zehn Wanderwege der Wahner Heide. Ein wenig die verbliebenen Heidetrassen kennen lernen, die überwiegend auf alten Truppenübungsplätzen entstanden sind, aber nur schwer erhalten werden können. Darüber hinaus aber auch einfach nur schöne Natur, die über diese kleinen Wanderwege erkundet werden kann.

Eilerberg-Tour

Die heutige Runde berührt einige still gelegte Kiesgruben, die einer besonderen Flora und Fauna eine Heimat geben. Der Blick über diese flachen Gruben ist immer wieder ein Erlebnis und das möchte ich mir heute noch einmal gönnen.

Informationen zur Eilerberg-Tour

  • Start/ Ziel: 51147 Köln, Hirschgraben (Wanderparkplatz)
  • Streckenlänge: 7,4 km
  • Höhenmeter: 65 m
  • GPS Track
  • Einkehrmöglichkeiten gibt es keine, aber in der Nähe das Piccola Gelateria
Der Kölner ist direkt und nostalgisch – Gefällt mir!

Am geräumigen Wanderparkplatz stehen nur wenige Autos, so kann ich mein Fahrzeug so stellen, dass es auch nach meiner Rückkehr im Schatten steht. Welch eine Gnade bei über 30 Grad im Schatten.

Etwas erstaunt registriere ich, dass der Kurtenwaldsbach Wasser führt.

Becken 1

Beim Blick über das erste Becken traue ich meinen Augen kaum. So herbstlich sind die Farben des Waldes, trockenes Laub kündigt an, dass es binnen weniger Wochen zu ersten kahlen Winterbäumen kommen wird. Passend dazu die geradezu steppen-artig anmutenden Wiesenflächen mit den dürren Bäumchen.

Becken 1 – Anfang August im herbstlichen Kleid

Hudeeichen

Hudeeichen stehen in von Rindern beweideten Flächen, im Regelfall als Solitärbäume. Es gibt natürlich auch Hudebuchen und andere Baumarten, aber hier wird auf eine Hudeeiche verwiesen.

So ganz sicher bin ich nicht, ob das hier die stehende oder die gefallene Eiche ist. Die App, für die die Wahner Heide wirbt, ist für mein Handy nicht geeignet und muss wohl auch über einige bugs verfügen. Schade, denn so kann ich die Texte zu den QR Codes nicht ablesen.

Umgelegt – Irgendein Sturm hat sie flach gelegt

Becken 2

Fix erreiche ich das zweiten Becken. Auch hier, Herbst in brütender Augusthitze.  Der Kölnpfad gesellt sich für eine kleine Weile zu meiner Wanderung. Vom Kölner Eifelverein markiert führt der Kölnpfad auf 171 km um Köln herum. Irgendwann werde ich den wohl auch mal angehen.

Erschrecken, wie in diesem Jahr die von Hitze und Trockenheit gestressten Bäume und Sträucher frühzeitig ihre Blätter abwerfen.  Ein Teppich aus grünen, aber trockenen Blättern breitet sich vor mir aus.

Folgen des Hitzestresses bei Bäumen

Auf kurzem Weg zum Pionierbecken

Merkwürdige Betonstäbe sind in regelmäßigen Abständen im Erdboden eingelassen. Hat vermutlich etwas mit den Panzern von früher zu tun? Bald schimmert schon das gut mit Wasser gefüllte Becken 3, das Pionierbecken durch die Büsche.

Hier verweile ich einen Augenblick, genieße den Blick auf die grüne Wasserobfläche.

Irgendwann ziehe ich weiter, mein heutiger Ausflug endet nun bald. Eine Weile darf ich noch dem Pionierbecken treu bleiben und erhalte noch einmal einen schönen Blick auf das Gewässer.

Merkwürdige Hindernisse stehen auf dem Weg
Becken 3
Noch einmal Becken 3 oder Pionierbecken
Ein Galopper ;-)
Selfie muss ich weiter üben
OK, weite Schritte

Klein, aber fein war die heutige Runde und dabei nicht von meinem Zuhause entfernt. Heute allerdings, fahre ich nach Linz, einfach der A 3 weiter folgen, um ziemlich ungeplant und überraschend meine Enkelin zu mir zu holen. Die kleine Maus wird mir die Tage versüßen, da bin ich sicher!

Ein Kommentar

  1. Das sieht ja unglaublich schön und verwunschen aus- Wieder so ein Ort, den ich nicht kannte. Ich freu mich, dass ich ihn jetzt auf der Liste habe und wünsch dir einen schönen Abend
    Andrea

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