Biophilia-Effekt-Cover_smallDer Wald tut uns gut, das spüren wir intuitiv. Doch was bisher mehr ein Gefühl war, belegt jetzt die Wissenschaft. Sie erforscht das heilende Band zwischen Mensch und Natur, das einen viel stärkeren Effekt auf uns hat, als wir bisher dachten. So kommunizieren Pflanzen mit un­serem Immunsystem, ohne dass es uns bewusst wird, und stärken dabei unsere Widerstandskräfte. Bäume sondern unsichtbare Substanzen ab, die gegen Krebs wirken. Der Anblick unterschiedlicher Landschaf­ten trägt zur Heilung unterschiedlicher Krankheiten bei, und wenn ein Spaziergang im Grünen die Stimmung aufhellt, hat das auch einen Grund. Clemens G. Arvay zeigt diesen „Biophilia-Effekt“ nicht nur, er sagt auch, wie wir ihn mit Übungen besonders gut für uns nützen können. Im Wald, oder auch im eigenen Garten.

Vielleicht wird der ein oder Andere jetzt sagen „Nun dreht sie vollkommen ab“!

Ich gebe zu, ich lese und höre Rüdiger Dahlke. Nicht alles ist für mich stimmig, und doch fühle ich oft deutlich eine Wahrheit, die in seinen Thesen und denen vieler anderer spürbar  werden. So hat sich Rüdiger Dahlke in einem mehr als sieben Seiten umfassenden Vorwort zum Buchinhalt geäußert.

Kürzlich bekomme ich eine Mail von Katrin „Wandern tut gut“, in der sie von diesem Buch von Clemens G. Arvay schwärmt. So habe ich kurzerhand mit dem Verlag „edition a“ Kontakt aufgenommen und ein paar Tage später hatte ich ein Exemplar in meinem Postfach.

Ich selber profitiere von der Heilungskraft der Natur in erheblichem Maße, denn ohne regelmäßige Spaziergänge und lange Wanderungen wären meine Tage erheblich dunkler und bedrohlicher.

Zwei meiner Kolleginnen erzählen von der tiefen Ruhe, die sie überkommt, wenn sie in ihrem Garten sind, in der Erde buddeln, Unkraut rupfen. Also muss doch was dran sein.

Biophilia bedeutet nach Erich Fromm „Liebe zum Leben“ oder „Liebe zu Lebendigem“ und Clemens G. Arvay beschäftigt sich in diesem Buch „Der BIOPHILIA EFFEKT“ genau mit diesem Thema.

Der Autor:

Clemens G. Arvay studierte Biologie und Angewandte Pflanzenwissenschaften in Wien und Graz. Derzeit arbeitet er an seinem Doktorat der Medizinwissenschaft, in dem er den Nutzen von Natur-Erfahrung in der psychosomatischen Medizin untersucht. Er ist Mitglied im österreichischen Forum Wissenschaft & Umwelt und Autor mehrerer Bestseller.

Ich gebe zu, dieses Buch ist für mich relativ anstrengend zu erlesen, aber es ist sehr interessant und Stück für Stück, werde ich euch mit wesentlichen Eindrücken, die mir entstehen, begegnen.

Urlaub Harz 2015_0989Ein wesentlicher Bestandteil dieses Buches ist die Aussage, dass die Pflanzenwelt mittels chemischer Reaktionen miteinander in Kontakt tritt, miteinander kommuniziert.

Das ist schon eine Aussage, die ein Nichtbiologe und in üblichen Schemata denkenden Menschen nicht vorstellbar ist.

Oder doch?

Es soll Pflanzen geben, die bei Schädlingsbefall andere Pflanzen sozusagen warnen können, indem sie per Ausstoß von Terpenen den Schädling sogar beschreiben. Rd. 2000 Duftstoff-Vokabeln seien inzwischen bekannt, schreibt der Autor.

Manchmal möchte ich Biologie studiert haben, mein Sohn hat da in der Vergangenheit schon öfter mein Interesse geweckt. Er erzählte mir, dass Pflanzen bei Versuchen Stresssymptome zeigen. Sie fühlen also in irgend einer Weise.

Ich lese auf Seite 29 und der Buchinhalt fesselt mich, gebe ich zu!
Mir wird vermittelt, dass wir ein kommunizierendes Immunsystem haben und dass sich dieses verändert, wenn wir einen Wald betreten und dass diese Änderungen messbar sind.

Im Umkehrschluss, und das stelle ich für mich immer wieder fest, ist das all zu lange Verweilen in schädlicher Umgebung ein derber Rückschlag für unser Immunsystem. Also liebe Stadtkinder, hinaus mit euch ins Grün.

Praxistipps

Lt. Quing Li, einem Medizinprofessor aus Tokyo hat sich lange mit der Wirkung der Waldbäume auf unser Immunsystem und inbesondere zur Abwehr gegen Krebs beschäftigt.

Er empfiehlt min. 2 Stunden in einem Waldgebiet spazieren zu gehen und sich dabei
2 Stunden Zeit zu lassen, ggf. zu verweilen und das möglichst in der Tiefe des Waldes, da dort die  Dichte der s.g. Terpenen am höchsten ist.

So ein bißchen suspekt ist mir das alles ja schon, ich finde kein für mich nachvollziehbares „AHA-Erlebnis“  Wald tut gut ja, aber dass der regelmäßige Waldbesuch den Ausbruch von Krebs verhindern kann, da habe ich ein Problem mit.

Übung: Ganzkörperatmung im Wald

Es folgen nun Atemübungen, wie man sie aus dem Qi-Gong kennt.  Tiefes Einatmen, bzw. bewusstes Atmen verhilft dem Körper grundsätzlich zu einer erhöhten Sauerstoffzufuhr, bevorzugt natürlich an der gesunden Waldluft. Das leuchtet mir ein.

Der Joker: Fantasie trifft auf Waldatmosphäre

Auch hier kann ich dem Autor folgen, der eine positive Fantasie als heilsam betrachtet. Fantasieübungen, wie etwa dem Körper „Waffen“ anzubieten gegen Keime, Viren oder Bakterien anzugehen, sollen lt. Autor bzw. wissenschaftlicher Forschung zu schnellerer Heilung führen.

Beispiele durchgeführter Studien brachten erstaunliche Ergebnisse zu Tage.  Neutrophilen sind Erste-Hilfe-Zellen, die hat man in dieser Studie mittels dieser Übungen zu vermehrten Aktivität veranlasst hat. Blutuntersuchungen belegten diese.

Diese Fantasieübungen nimmt Clemens G. Arvay nun mit in den Wald, empfiehlt sich zu entspannen, jede Kleinigkeit im Wald in sich aufzunehmen und wahrzunehmen. Diesen Prozeß nennt er:

Ankommen

Der Leser bekommt nun Übungen an die Hand, die insbesondere zur Aktivierung des Immunsystems aber auch der psychischen Stabilität geeignet sind und davon handelt dieses Buch ja „Heilung aus dem Wald“

Die Natur und das Menschliche Unbewusste

Anders als in esoterischen Bücher (ja ich kenne welche) werden hier Träume nicht als Realität verkauft, sondern als das was sie sind, nämlich Träume, die aber real etwas mit unserem Unbewussten zu tun haben, eine Art unseres Unbewussten sich auszudrücken. Fantasiereisen führen den Autor in einen Tagtraum, der sich so real anfühlt wie es Träume sein können. Die Schilderung berührt mich.

Die Natur, so schreibt Clemens G. Arvay, nimmt uns so wie wir sind, urteilt nicht, fordert nicht. Das ist der Grund, weshalb wir uns in der Wildnis der Natur so wohl und unbefangen fühlen. Dem kann ich nur zustimmen!

Evolutions-Joker: Stressabbau im Reptiliengehirn

Reptiliengehirn=Stammhirn und das limbische System haben erheblichen Einfluss auf unsere Befindlichkeiten, so schreibt der Autor und ja das ist mir auch schon lange bekannt.

Im Verlaufe unserer Evolution haben wir Erfahrungen gemacht, sie an unsere Nachfahren mitgegeben und so wissen wir, wenn Gefahr droht, was zu tun ist. Die Tatsache, dass ein Eindruck, der uns für Millisekunden ereilt schon zu einem Fluchtreflex führen kann, war mir nicht so bewusst. Was hieraus resultiert ist spannend zu lesen und erklärt mir vieles.

Ebenso intensiv wirken natürlich auch positive Wahrnehmungen und können so nachhaltig zu unserem Wohlbefinden und Gesundheit beitragen. Hier sind wir dann wieder beim Thema Natur/ Wald.

Ich werde hier nicht den gesamten Buchinhalt vorstellen können, jedoch kann ich für mich sagen, dass beinahe alles für mich stimmig ist, weil aus verschiedensten Quellen bereits gelesen, vor allem aber am eigenen Leib und in eigener Seele erspürt.

Übung: Autogenes Training in der Natur

Hier geht es darum die vorhandenen Ressourcen anzuzapfen, um in einen Entspannungszustand zu gelangen und dazu gehören Gerüche und Geräusche.

Der übrige Ablauf unterscheidet sich nicht mehr wesentlich von AT in geschlossenen Räumen, außer dass der Effekt um ein vielfaches intensiver sein wird, voraus gesetzt die Entspannung gelingt.

Naturfaszination – das Gehirn in einen neuen Modus schalten

Wir leben zwei Arten von Aufmerksamkeit, die gerichtete und die einfach durch Faszination entstehende Aufmerksamkeit. Die erste ermüdet uns, benötigen wir sie doch bei unserer täglichen Arbeit und im Zusammensein mit unserer Umwelt.

Die zweite, die Faszination, entsteht wenn wir auf etwas treffen, dass uns vollkommen gefangen nimmt. Wo wäre ein geeigneterer Platz als in der Natur und mit dieser Form der Aufmerksamkeit führen wir dem Tank für die gerichtete Aufmerksamkeit wieder Füllung zu. Eine für mich logische Schlussfolgerung, die zwei Psychologen intensiv erforscht haben.

Nun weiß ich allerdings auch, dass die uns Bloggern eigene Art durch die Natur zu wandern, mit Twitter, Facebook und Kamera beschäftigt, ganz sicher nicht der oben beschriebenen Faszination entspricht, die wird dann nämlich nur noch „unter anderem“ wahrgenommen. Den Unterschied spüre ich auch deutlich, wenn ich nur mit meinem Haustürschlüssel bewaffnet losziehe.

Im folgenden gibt der Autor Beispiele wie Eltern ihre Kinder an die Natur heranführen können und wie sich das auswirkt. Eine Methode sich mit einer einzigen Pflanze hingebungsvoll zu beschäftigen erhalte ich ebenfalls. Hierfür stellt der Autor eine Naturmeditation vor.

Die Natur als Ärztin und Psychotherapeutin

In einer Forschungsreihe hat man die Blutwerte hinsichtlich des Blutzuckerspiegels vor und nach einem Aufenthalt im Wald miteinander verglichen und festgestellt, dass nachher der Wert signifikant gesunken ist. Eine von etlichen Beispielen die Clemens G. Arvay vorstellt.

An einem lauen Sommerabend saß ich mit meinem Mann auf unbequemen Stühlen, draußen in einem Park in Monhein. Es wurde Nabucco serviert und anfänglich rutschte ich auf diesem furchtbaren Stuhl hin und her, um nach einer bequemen Haltung zu suchen. Nach einer Weile nahm mich die Musik und die Darstellung so gefangen, dass ich an den Stuhl nicht mehr dachte. Die anfänglichen Rückenschmerzen vergingen und wichen einer totalen Entspannung. Eine geniale Schmerztherapie.

Auch dieses Thema wird hier intensiv betrachtet. Ablenkungstherapie bedeutet, dass Schmerz durch Aufmerksamkeit auf etwas anderes absorbiert wird, so der Autor.

Auch der Adrenalinspiegel sinkt stark nach einem Waldbad“ wobei Frauen offensichtlich stärker profitieren.

Die nun folgenden Auslassungen beschäftigen sich mit dem Thema Assoziation. Wenn wir das, was wir in der Naturwahrnehmen mit unseren augenblicklichen Lebensumständen in Zusammenhang bringen, können wir einiges Unbewusste in das Bewusstsein heben.

Der Autor beschreibt eine Pflanze, die aus dem Belüftungsgitter auf der Straße herauswächst und leitet über zum eigenen Leben, in dem man einiges erreichen kann, selbst wenn die Umstände es nicht vermuten lassen.

Die Natur als Auszeit von der Gesellschaft – Heilung durch „Weg sein“

Die Erfahrung, die der Autor hier schildert, habe ich selber schon gemacht. Halten wir uns eine Weile in der Natur auf verflüchtigt sich der Gedanke an „Ich bin nicht gut genug“ „Ich bin zu dick“ „Ich bin zu dünn“

In der Natur treffen wir auf so viel augenscheinlich zerstörtes, verletztes, unvollständiges und trotzdem empfinden wir es doch als passend. Studien, die sich damit befassen was geschieht, wenn Menschen aus dem Beurteilungssystem herausgehen und was sich dort verändert, machen deutlich wie verändernd Naturerfahrungen sein können.

Clemens G. Arvay ist ausgestiegen aus dem Hamsterrad, in dem er als Biologe steckte. Ausgestiegen, um reduziert und der Natur nah zu leben, dabei selbst bestimmt zu sein. Diesen Entschluss so zu leben fasste er in der ungestörten, von Menschen unbeeinflussten Zeit in den Bergen.

Mit anderen Menschen die heilsame Wildnis erleben

Auch wie sich solch ein Rückzug mit mehreren Menschen erleben lässt wird in diesem umfangreichen Buch beschrieben. Da gibt es einiges mehr zu berücksichtigen, damit solch ein Projekt gelingt. Es schließt sich ein sehr umfangreiches Kapitel an, indem sehr detailiert beschrieben wird, welche Vorbereitungen erforderlich werden und wie man diese Zeit gestalten kann.

Der Sex und die Erde: Die Natur als Sexualtherapeuthin

Naturgemäß verlieren wir uns im Alltag schnell aus den Augen, wenn Beruf und Familie uns auffressen. Wer sich einlassen kann, wird bei diesen Schilderungen Sehnsucht nach den Erlebnissen haben, die hier offenbart werden. Einfach Gefühl, würde ich sagen.

Was sich verändert erscheint mir logisch. Wem etwas an seiner Beziehung zum Partner liegt und diese nicht als vorübergehende Begegnung erlebt, wird von diesem Artikel auf jeden Fall profitieren können.

Besonders schön finde ich die Idee mit dem „Liebesnest“ im eigenen Garten.

Die grüne Couch

Dieses Kapitel bewegt mich auch ganz persönlichen Gründen. Es handelt von einer jungen Frau mit Panikattacken, anwendbar ist das Thema grüne Couch aber auf viele andere psychische Störungen.

Immer wenn diese junge Frau Panik aufkommen fühlt, begibt sie sich in einen Park, möglichst barfuß, um die Erde zu spüren, überhaupt zu spüren.

Ich stelle für mich fest, wenn ich die Gelegenheit bekomme regelmäßig der Natur nahe zu sein, dann geht es mir erheblich besser. Ohne zu sehr auf meine eigene Geschichte einzugehen, möchte ich aber doch feststellen, dass sich meine Symptome verbessern, wenn ich bei auftauchenden Problemen raus in die Natur kann.

Der Biophilia Effekt in den eigenen vier Wänden

Können wir aus unseren vier Wänden nicht hinaus so bieten sich Fantasiereisen an, die uns an einen schönen Ort in der Natur führen. Hierfür gibt der Autor ein Beispiel. Und ja, auch das hilft extrem gut.

Stelle ich mir auf solch einer Reise eine Blüte vor, schaue sie mir genau an, fühle sie, rieche sie, wandere mit meinen Sinnen an den Blütenblättern, am Stengel entlang……. ich kann das sehr gut, sehe Farben, rieche, schmecke, fühle.

Nach einer solchen Reise fühle ich mich erholt und frisch. Das Buch erinnert mich an Praktiken, die in Vergessenheit gerieten.

DEIN GARTEN – DEIN HEILER

Hier muss ich mich gegenüber Gartenfreunden kaum weiter äußern, die wissen das. Clemens G. Arvay beschreibt hier aber nicht einfach einen Garten, sondern wohl eher einen Seelengefährten. Die Auswirkung die das Gärtnern auf die Ausgeglichenheit eines Menschen hat, vernehme ich immer wieder.

Gerade in der heutigen Zeit lese ich immer wieder von Menschen, die Job gegen Rückzug tauschen und damit auch gegen ein bewussteres, einfacheres Leben.  Darüber schreibt der Autor im folgenden Kapitel.

Daran anschließend befasst er sich noch mit der Auswahl der Bäume und Sträucher für eigene Grünflächen und wie sie wirken. Obst, Gemüse, Gehölze mit Wald- und Strauchfrüchten. Eine schöne Auswahl an Ideen stellt der Autor vor.

Der Garten als Brücke in eine andere Welt – Sterben im Garten

Wer lebt stirbt auch irgendwann und das Gefühl unsterblich zu sein, hat mich schon lange verlassen. Also ist mir dieser letzte Abschnitt im Buch wichtig.

Es gibt Sterbegärten und diesen Gedanken finde ich sehr schön. Umgeben von Grün, der Geruch von Blüten, Harz, Pilzen in der Nase, anstatt Desinfektionsmitteln, das ist ein guter Gedanke.

Der Autor schreibt „Der Hörsinn ist der letzte Sinn, der während des Sterbeprozesses ausfällt. Also verschaffen wir uns doch die passende, beruhigende Geräuschkulisse.

Ich zitiere den letzten Satz im Buch, ein Zitat des deutschen Dichters Mattias Claudius:

Wie ein Blatt vom Baume fällt, so fällt der Mensch aus der Welt.
Die Vögel singen weiter.

Ich kann nur „Danke“ sagen, an den Verlag edition a und den Autor Clemens G. Arvay, für dieses wundervolle Buch, dass ich nach anfänglicher Skepsis am Ende wahrhaftig verschlungen habe.

Biophilia-Effekt-Cover_smallDer Biophilia Effekt – Heilung aus dem Wald

Gebundene Ausgabe: 253 Seiten

ISBN: 978-3990011133

Preis: 21,90 €

Der Buchtrailer

 

 

 

6 Kommentare

  1. Liebe Elke,
    das ist ein Thema, mit dem ich (Claudia) mich mal lange mit einer guten Freundin unterhalten durfte. Ich habe manches von dem, was sie behauptete, nicht so ganz richtig ernst genommen – ich glaube zu Unrecht. Der Wald und die Natur können uns so viel geben, ich muss das nicht mal wissenschaftlich beweisen, ich hör auf meinen Kopf und Bauch und auf die meiner Lieben. Die Natur tut gut!
    Hatten das auch mal vor Längerem in einem kleinen Beitrag versucht zu formulieren, du kennst ihn schon: http://aktiv-durch-das-leben.de/die-natur-als-therapeut/

    Liebe Grüße an dich und einen schönen Tag.
    Anita und Claudia

    1. Liebe Claudia
      einfach raus aus Straßenverkehr, engen Ansichten und dem Häusermeer. Hier in Leverkusen auch wichtig die Lungen frei zu atmen. Es ist eine Sehnsucht nach Stille und fühlen der Natur. Das gelingt mir allerdings am aller besten im Alleingang. Welch heilende Wirkung so eine Auszeit haben kann spüre ich, wenn der Stau auf der A3 nicht so schlimm empfunden wird 😉
      Übrigens fühlt sich ein Baum im Winter, Frühjahr und Sommer so ganz unterschiedlich an. Wenn ich mir Zeit nehme, spüre ich im Frühjahr wie der Baum wieder Nahrung aus dem Boden aufnimmt und er wird wärmer am Stamm. Bäume sind etwas ganz Besonderes 😉
      Liebe Grüße
      Elke

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