Lüneburger Heide – Wandern im Land der Heidschnucke

Wo Heidschnucken grasen…..

….wächst kein Gras mehr und das ist auch so gewollt. Diese wolligen Fast-Allesfresser sind das wichtigste Element in der Lüneburger Heide, denn sie grasen weg was diese wunderschöne lila Pracht stören könnte. Sie tun dies, damit sie  effektiv sein können, das ganze Jahr hindurch.

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Bild aus dem Winter am Wilseder Berg

Heide zu jeder Jahreszeit

Trotz widriger Wetterbedingungen hat mir mein Urlaub in der Lüneburger Heide zum Jahreswechsel 2015/2016 ausgesprochen gut gefallen. Der Plan im Sommer dort ein paar Tage zuzubringen war schnell gefasst.

Mit Unterstützung der Top Trails of Germany und der Lüneburger Heide GmbH, im Rahmen des „Blogger-Wander-Monat September 2016“ durfte ich ein Wochenende auf dem Heidschnuckenweg wandern. 

Damit sich die lange Anreise auch lohnt, bucht das Team des Heidschnuckenweges ein Arrangement in der Südheide. Hier starte ich am Samstag auch zu meiner ersten Etappe. Aber zunächst stelle ich euch meine Herberge vor, die für mich ausgesucht wurde.

Zur alten Fuhrmanns-Schänke – Das Naturotel

altefuhrmannsschenkemittags-8Weit ab jeglicher Zivilisation ruht das schöne Gebäudeensemble  an der nur selten befahrenen K21, genannt Dehningshof. Stille, das ist das Merkmal für das „Naturotel„.

Naturotels müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, bevor sie diese Bezeichnung tragen dürfen. Mehr dazu findet ihr auf der Seite der Lüneburger Heide GmbH

Eingebettet in Wiesen, umgeben von Wäldern, nicht weit von einem kleinen Heidegebiet entfernt, kann der Gast von der Hektik seines Alltages abschalten. Der Anblick Gras zupfender Reitpferde in der Abendsonne ist schon allein meditativ zu nennen.

Wenn dann noch gleich an der Terrasse die frechen Spatzen nach Brötchen Krumen suchen, dann fühle ich mich gleich wohl. Spike empfindet wohl ähnlich und räkelt sich erst einmal ausgiebig auf der trockenen Wiese (Gut, dass ich seine Bürste immer im Anschlag habe)

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Das Zimmer ist sehr nach meinem Geschmack eingerichtet und lässt sich mit den großen Fenstern gut lüften. Nach Abladen des Gepäcks schlendern wir ein wenig über das Gelände.

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Wer wandern möchte kann damit unmittelbar am Gelände beginnen. Sowohl einfach so los marschieren und selber Wege suchen, als auch dem bekannten Top Trail „Heidschnuckenweg“ kann der ambitionierte Wanderer seine Wanderschuhe anvertrauen. Wer es ein Stück größer möchte, der nehme den E1 – Fernwanderweg.

Ich werde, zusammen mit Spike, am Samstag die Etappe von hier – Dehningshof nach Weesen wandern. Dazu später mehr.

Am Abend gibt es etwas vom Hirsch, garniert mit lecker Rotkraut. Eine mega köstliches Rhabarber Schorle löscht den Durst.

Vollmondwanderung im Wacholderwald in der Teufelsheide

Freitag ist der erste Tag meines Wochenendes auf dem Top Trail „Heidschnuckenweg“.

An diesem Abend fahre ich nach Schmarbeck zum Wanderparkplatz an der Teufelsheide, um dort an einer Vollmondwanderung durch den dortigen Wacholderwald zu erleben.

Ich kann euch sagen, das war ein richtiges Abenteuer und Katrin Riedel hat dem Ganzen durch ihre ausgeprägt liebenswürdige Art zu einem Event der besonderen Art gemacht. Sie stellt sich wunderbar auf Kinder ein, hat überhaupt keine Berührungsängste und fühlt sich ganz offensichtlich mit der Natur auf besondere Art verbunden.

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Zum Warmlaufen gibt es ein regionales Getränk

Die Landschaft bereitet sich auf ihre Ruhezeit vor. Die blaue Stunde beginnt und taucht des Fotografen Bild in sein typisch blaues Licht. Die Lüneburger Heide erhält dabei noch einmal ein wenig ihrer so herrlich violetten Färbung.

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Die kleine Gruppe zieht auf den sandigen Wegen dahin. Während der eingelegten Kurzpausen vermittelt Katrin Riedel ihr Wissen über den Wacholder, die Heidschnucken, deren Fressgewohnheiten und die Folgen für die Heide.

 

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Sie erblickt die Losung eines Wildtieres und bittet die kleinen Naturforscher unter den Gästen um Beantwortung der Frage nach dem Verursacher des kleinen Kothaufens.

Nach einigem Rätseln wird der Fuchs als derjenige identifiziert, der an exponierten Stellen  (wie auch hier) seine Markierungen hinterlässt. Er sagt damit „Hier bin ich zu Hause“

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Der Himmel schenkt uns allen einen wundervollen, einzigartigen und schnell vorübergehenden Moment. Die untergehende Sonne hilft ihm dabei und die Wolken machen für ihren Untergang ein wenig Platz am sonst zugezogenen Firmament.

Ich habe noch nie so etwas Wundervolles erlebt. Wenn diese wenigen Minuten doch nur nicht so schnell herum gehen würden. Je tiefer die Sonne sinkt, um so stärker wird die Heide beleuchtet. Dies geschieht nur in einem kleinen Ausschnitt am Himmel und auch in der Heide. Den Blick in die richtige Richtung lenken ist wichtig.

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Ein kleines, munteres Grüppchen ist hier unterwegs. Mit dabei eine dreijährige kleine, muntere Krabbe. Nicht eine Minute still und nicht eine Sekunde quengelig. Wahnsinn!!!!

Fotografieren ist nun ohne Stativ nicht mehr Verlustfrei möglich.

Es werden uns Geschichten serviert, wie  die über den Specht, der in Astgabeln pfundweise Zapfen einklemmt und ausräubert, um sie anschließend auf den Erdboden fallen zu lassen, sodass ein Teppich darunter entsteht. Diesen Ort nennt man gemeinhin „Spechtschmiede“

Wir erfahren, das die Nadeln der Douglasie nach Orange duftet.  Und am Ende bekommen wir eine Ahnung davon, was alles im Wald zu vernehmen ist, wenn man nur ganz still ist. Tatsächlich schaffen es auch die Kleinsten ruhig in den Wald zu lauschen.

Nur der Vollmond, der lässt sich nicht blicken. Zu dicht ist die Wolkendecke.

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Nach ungefähr zwei Stunden erreichen wir wieder den Parkplatz. Spike wartet schlafend im Auto. Der hatte eine Ruhepause verdient, bevor es morgen auf den Heidschnuckenweg geht. Ich fahre todmüde und restlos zufrieden in die Fuhrmannschänke zurück.

Einen Sonnenauf- oder untergang mit der Kulisse dieses Abends, mitten in der Lüneburger Heide sitzend zu erleben, muss traumhaft sein. Danach die Dunkelheit abwarten (wer sich traut) und der Stille zuhören.

  • Wald-Events mit Katrin Riedel
  • Wanderungen ab Wanderparkplatz Schmarbeck
    – Der Wacholderwald in der Teufelsheide, Länge:  4,39 km
    – Der Wacholderwald in der Teufelsheide, Länge:  7,16 km
    – Der Wacholderwald in der Teufelsheide, Länge: 11,89 km
  • Eine große Hilfe bei der Tourensuche rund um den Heidschnuckenweg ist der „Region-Celle-Navigator
  • GPS Track der Vollmondwanderung

Die Wacholderheide ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Bei Nebel mit leichtem Gruselfaktor, bei Schnee ein herrlicher Kontrast des immergrünen Wacholder zum Weiß der Schneedecke und dem hoffentlich blauen Himmel.

Ein paar Eindrücke, die ich wenige Tage zuvor aufnehmen konnte, möchte ich auch noch hier hinterlassen.

 


Abschied von Dehningshof und der Fuhrmannschänke

Das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen ist sehr reichhaltig. Obst, aufgeschnittene Gurken und Tomaten runden das rustikale und sehr schmackhafte Sortiment ab. An der Wurst- und Käse Theke werden die Gäste über die Einkaufsquellen der regionalen Produkte informiert.

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Nach dem Frühstück  räume ich meine Utensilien ins Auto und bereite mich auf die erste Etappe auf dem Heidschnuckenweg vor. Hierzu bekommt ihr einen eigenen Bericht.

Für heute verabschiede ich mich ins Land der Träume.

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Zwischenmeldung aus dem Heidschnuckenland

Ein wenig dauert es noch, mit den Wanderberichten zu meinem Aufenthalt in der Lüneburger Heide. Was ich während der Bloggerwanderung auf dem Top Trail „Heidschnuckenweg“ erlebt habe erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

Hier einfach mal lose ein paar Eindrücke

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Rundwandern auf dem Rheinsteig – Rodenbach und Leutesdorf

Eigentlich war eine Wanderung mit Mungo (Blog: Dobermann wandern) geplant, aber der beschloss sich eine fiese Krankheit einzufangen, also war das nichts. Ich wollte daran anschließend mit der Familie auf der Erpeler Ley essen gehen. Auch das scheitert an der gleichen Erkrankung (meiner Enkelin), die schon Mungo lahm legte.

So wählte ich also eine Rheinsteigwanderung, zu einem Rundwanderweg gebastelt, die sich in der Region „Linz am Rhein“ befindet, damit ich nachher noch eine Schmuseeinheit mit der Enkelin anhängen kann. Wat mut dat mut, auch wenn die Viren vielleicht rüber zu mir springen.

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Ich starte am Sportplatz des TUS Rodenbach, da wo der Ball in Hanglage gerne abwärts rollt, ohne dass die Spieler sich darum bemühen müssen. Den Tipp für das Grundgerüst dieser Tour erhalte ich von Markus (Blog Bilderwanderung)

 

  • Start/ Ziel: Sportplatz des TUS Rodenbach, Am Rast in Rodenbach
  • Streckenlänge: 16 km
  • Höhenmeter: 423 Meter
  • GPS Track
  • Super Wanderzeit:  Frühjahr zur Obstblüte bis Spätsommer. Die Steilstücke im Rheinhang können bei Eis und Schnee problematisch sein.

Was ihr hier seht sind die leer gefegten Felder, wo im Sommer hoch die Ähren stehen. Ein wenig wie eine Mondlandschaft mutet das an, wenn da nicht…….

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die Apfelbäume mit ihrer süßen Fracht Farbe in die Ödnis bringen würden.

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Läufer und….

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Hunderhalter/Innen sind auf ihren frühen Runden unterwegs

Ich folge weiter dem Rheinsteigsymbol und wende mich mit ihm Richtung Feldkirchen.. Neben Apfelbäumen stehen hier auch Zwetschgen- und Walnussbäume. Ich komme mir vor wie in der Mitte einer Obstkammer.

Ein kleines Stück darf ich nun durch schattigen Wald. Eine traumhaft schöne Atmosphäre umgibt mich.

Auf einer Bank sitzt eine Dame mit einer Hündin, mit ihr plausche ich eine Weile und genieße die Stille in diesem kleinen Bachtal.

Nach dieser kleinen Abkühl- und Verschnaufpause muss ich ein Stück bergan und erreiche den Wasserpark Feldkirchen, den wir eigentlich mit Julia mal besuchen wollten.

Am Park vorbei führt das Rheinsteigsymbol mich wieder den Berg hoch. Nur kurze Zeit und ich habe das Plateau erreicht und wandere nun wieder unter Obstbäumen dahin.

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Der Dame mit Hündin begegne ich erneut, sie hat eine andere Laufrichtung gewählt und kommt mir nun entgegen. Für mich heißt es nun unter dem Zeichen des Rheinsteiges durch Feldkirchen zu schlendern.

Sonnenblumen nicken freundlich auf mich herab, und genauso wie auf meiner Terrasse, nicken sie zum großen Teil bereits mit eingetrockneten Blütenblättern.

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In der Ferne, im Dunst liegend, erkenne ich die wenig attraktive Kulisse von Mülheim-Kärlich mit seinem AKW, dessen Abbruch beschlossen und dessen Rückbau schon seit 2004 erfolgt. Es hat nicht einmal ein Jahr einen Regelbetrieb erlebt, als es erstmals still gelegt wurde.

Ich kannte die Geschichte bisher nicht, was ich da lese lässt mich wütend werden. In einem, wenn auch schwach erdbebengefährdeten Gebiet zu bauen ist schon tragisch, was sonst noch im Zusammenhang mit Bau und Inbetriebnahme ans Tageslicht kam ist furchterregend. OK, dies ist ein Wanderbericht und kein Politikum😉

Gerade als mir der Asphalt zu viel wurde, führt ein nächster Straßenabschnitt wieder einmal hinauf, in den Wald.

Ja und dann folgt der Lieblingsabschnitt dieser heutigen Wanderung, nämlich direkt auf einem Weg immer munter am Rhein entlang, oft begleitet durch still gelegte Weinberge.

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Unter diesem kräftig blauen Himmel hat die Sonne jede Chance mir einen Sonnenbrand zu verpassen, den ich heute Abend erst bemerken werde.

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Inzwischen fordert Julia, meine Enkelin, ein Selfie. Sie will ihre Oma sehen. Wehe ihr lacht😀

Ich schätze mich glücklich, dass es einem Mädchen in diesem Alter egal ist, ob die Haare liegen, sie liebt oder sie liebt nicht❤

 

Auf der gegenüberliegenden Rheinseite erkennt man sehr gut die markanten Bauten Andernachs.
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Der Herbst hat schon einigen Bäumen die Blätter geklaut. Der Anfang vom Ende des Jahres ist eindeutig eingeläutet, das sieht man auch in den Geschäften, wo die Regale schon gut mit Weihnachtsgebäck bestückt sind😦

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Eigentlich sollte Spike auf diesem Weg laufen, er fehlt mir!

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Mit dem Symbol „Le ….“ führen lokale Wanderwege durch die Region.

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Wingerts-Häusje (Unterschlupf vor Wetter und als Pausenort für die Winzer)

Bei Leutesdorf endet die Rheinnähe, ein schmaler Pfad führt nun hinauf, hinauf, hinauf… ich sag es euch, das kostet Körner. Unten auf dem Schild stand „Sonnenpfad“ und diesem Namen macht der Gute auch alle Ehre.

Ich melde mich bei Julia ab, die mich mit Whatsapp Nachrichten in Atem gehalten hatte und stelle mich der Herausforderung!

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Luft holen, Foto machen, weiter hoch!

Oben am Unterstand muss ich eine Pause machen, mir wird etwas schwindelig, habe es wohl übertrieben mit dem Antrieb nach oben zu gelangen.

Bevor ich mich endgültig vom Rhein abwende, habe ich noch ein paar nette Aussichten zu präsentieren. Oben auf dem Berg wird laut gefeiert, kein Zweifel, die Sonne lockt die Menschen nach draußen.

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Nach einer winzigen Weile Waldstück geht es wieder ab in die pralle Sonne. NUN freue ich mich auf den festen Untergrund, der mir zügiges Vorwärtsschreiten erlaubt. Und wie sollte es anders sein, die Obstbäume gesellen sich wieder zu mir!

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Gerade noch unter dem Sattel wälzt sich die Stute genussvoll wieder trocken.

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Nun wandere ich erst einmal wieder über Feldwege, hier oben sieht das Gras noch recht frisch aus. Offenbar halten die Böden das Wasser ganz gut.

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Da ich noch ein klein wenig Zeit bei meiner kranken Enkelin verbringen möchte, um dann anschließend heim zu fahren und Spike Gesellschaft zu leisten, verzichte ich auf den Abstecher zur Brombeerschenke

Noch ein wenig wechselhaft durch Wald und Feld wandere ich dann irgendwann den Rest auf Feldwegen und so langsam geht mir auch die Luft etwas aus.

Die Paraglider, die schon bei meinem Start heut früh hier übten, sind noch immer dort. Auch die werden sicher genug Sonne mit bekommen haben.

Insgesamt war das eine richtig schöne Sommerwanderung, perfekt mit und ohne Rhein, mit viel süßem Obst, von dem ich auch naschen konnte. Und der anschließende Besuch bei Julia ist ohne gesundheitliche Folgen für die Oma geblieben – bis jetzt😉

 

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Zwei-Seen-Runde – Die Stille im Naturpark Schwalm-Nette

Heute darf Spike mich begleiten, denn es wird uns auf diesem kleinen Rundwanderweg am Niederrhein überwiegend durch Wald führen.

Wir reisen schon sehr früh an, so dass wir bereits um 7 Uhr in der Frühe in Schwalmtal am Hariksee eintreffen.

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Hariksee am frühen Morgen

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Einladung zur Rast, bevor die ersten Meter gegangen sind.

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Frau Ente hat schnell vor Hereinbrechen des kalten Herbstes noch einen Satz Küken ausgebrütet. Ich wusste nicht, dass die so spät im Jahr noch Nachwuchs großziehen.

Auf der gegenüber liegenden Seite des Sees stehen bezaubernde Ferienhäuser. Welch eine Idylle in den frühen Stunden.

An der Mühlrather Mühle vorbei ziehen wir hinüber zum Mühlrather Hof, lassen den jedoch auch rechts liegen und folgen den blauen Plaketen mit dem Wassersymbol durch ein kleines Waldstück hin zu den im Frühnebel liegenden Wiesen.

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Schön hat mit dieser kleine Weg eingefangen. So still ist es hier, die Tiere stehen teilweise nahe am Zaun, ringen um die Vorherrschaft auf der Weide. Einige geben aber der Landschaft genau das mystische, das ich so liebe.

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Welch eine Stimmung, ich könnte hier stundenlang verweilen. Wie so oft, kommt eine der Kühe an den Zaun und bläst mir ihren warmen Atem entgegen. Das Schnauben der Kühe hat etwas beruhigendes, finde ich.

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Bevor wir den Borner See erreichen, streifen wir die Borner Mühle, die still in der morgentlichen Stille liegt und dem Reiher die Chance auf einen gesegneten Fischfang bietet. Er duckt sich nur, als er mich kommen sieht.

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Früh unterwegs sein hat schon Vorteile. Weil es so herrlich ist von Menschen ungestört hier entlang zu spazieren, verzichte ich auch auf den Besuch der Ortsmitte von Born.

Am Weg liegt die alte Haltestelle Brüggener Klimp, schön solche Relikte zu bewahren. Eine Bank läd zur Rast ein.

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Auch der Borner See liegt still da. Lediglich die typischen Unterhaltungen der Enten sind zu vernehmen.

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Für Spike sind die Temperaturen noch einigermaßen erträglich, aber so richtig gute Laune hat er nicht,

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Herrliche Brücken, die im Gegenlicht besonders schön wirken

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Jugendliche haben ein Zeltlager errichtet und versuchen sich im Fischen, mit mäßigem Erfolg, wie man gut vernehmen kann.

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Wir verlassen den See und tauchen in den Wald ein, der uns bald wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück bringen wird.

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Ich lasse diese Eindrücke einfach mal hier. Mich hat die Stimmung verzaubert und Spike ist jetzt vollkommen entspannt und interessiert. Es ist ein Waldhund, das ist mal sicher.

Am Ende wandern wir noch eine Weile an der Schwalm entlang, bevor wir die Rückseite der Mühle wieder erreichen. Leider haben die Gastronomen so früh noch keinen Kaffee für mich, also fahren wir später weiter nach Brüggen – Bericht habe ich bereits geschrieben:  Brüggen – Kleine Stadt mit Charme

Vorher wird jedoch dieser Teil des Hariksees noch einmal ausgiebig fotografiert. Die ersten Boote sind verliehen und geben dem blauen Wasser einen bunten Tupfer.

Diese kleine Runde hat mir ausnehmend gut gefallen. Die weite Anfahrt hat sich, mit Blick auf die anschließende Erkundung Brüggens und einem Abstecher ins Galgenvenn, sehr gelohnt.


Zu diesem Thema habe ich ein Buch:
WF_14_Erft.qxp_Layout 1Naturpark Schwalm-Nette: Erlebnistouren am Niederrhein

Der offizielle Naturpark Freizeitführer
ISBN 978-3-7700-1590-0
Preis 14,99

Blick ins Buch

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Brüggen – Kleine Stadt mit Charme

Der Niederrhein hat Charme, das ist mir schon vor vielen Jahren bewusste geworden, als ich mit meinem Mann viele Orte nahe der belgischen und niederländischen Grenze erkundet habe.

In meinem diesjährigen Septemberurlaub besuche ich die kleine Stadt Brüggen im Kreis Viersen noch einmal. Besonders die schöne Mühle ist mir von damals gut in Erinnerung geblieben.

Im Grunde reicht es euch Fotos zu zeigen.

In der Burg ist eine Touristeninformation untergebracht. Flyer habe ich bekommen, das Gespräch über „Kommunikation“ zwischen den Mitarbeitern, wollte ich nicht unterbrechen. So entschwinde ich wieder, vermutlich trotz Gruß, unbemerkt von den Anwesenden.

Was ich dem Gespräch entnehmen konnte ist, dass es hier eine Möglichkeit gibt, eine Stadtführung zu buchen. Mit Blick auf die zahlreichen historischen Stätten sicher eine sehr gute Idee.

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Diese Brücke führt von einem geräumigen Parkplatz zur Parkanlage, die zur Brüggener Mühle gehört. Leicht zu finden ist dieser Parkplatz doch direkt neben dem Mühlengrundstück, dass auch von außen sichtbar ist, gelegen ist.

Die Brücke überquere ich später, nach meinem Stadtrundgang, den ich euch per Bild vorstellen möchte. Die Außenanlagen im inneren der Burganlage besichtige ich ausgiebig.

Danach geht es ab in die Stadtmitte. Im Restaurant gegenüber des Kreuzherrenklosters verspeise ich ein Kräuterrührei.

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Links das Kreuzherrenkloster, eine Unterkunft und Beköstigungsstätte aus dem JAhr 1479. Pilger und Reisende konnten sich hier versorgen lassen. Später, ab 1840 betreibt man hier eine Seidenspinnerei, dann eine Weile als Waisenhaus.  Heute hat das Rathaus hier seinen Platz gefunden.

Rechts daneben sieht man die Klosterkirche St. Nikolaus.

Nette kleine Geschäfte sind in alten Gebäuden und Gängen untergebracht.

Ein schmaler Pfad führt oberhalb des Stadt Niveaus auf der rückwärtigen Seite der Burg entlang. Sicherlich kann man von hier aus im Winter mehr sehen. Jetzt gelingen nur wenige Durchsichten.

 

Nach der kleinen Tour ziehen wir an der Burg vorbei hinüber zum Parkplatz und tauchen in den Park ein.

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Die Brücke ist richtig hübsch. Sie führt über die Schwalm

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Brüggener Mühle

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Und noch einmal über die Brücke und weiter geht es ins Galgenvenn

Tja was soll ich sagen, es hat mir gefallen. Hier kehre ich gerne noch einmal zurück und erkunde bei etwas gemäßigteren Temperaturen das Örtchen erneut.
Wie ich auf die Idee kam wieder einmal nach Brüggen zu fahren?
Nun, ich war wandern, auf einem der Wasser.Wander.Welt   Rundtouren. Der Bericht folgt bald!

Zu diesem Thema habe ich ein Buch:
WF_14_Erft.qxp_Layout 1Naturpark Schwalm-Nette: Erlebnistouren am Niederrhein

Der offizielle Naturpark Freizeitführer
ISBN 978-3-7700-1590-0
Preis 14,99

Blick ins Buch

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Erlebnischleife Fuchskaute – Wo sich Top Trails treffen

Seit einiger Zeit liegt hier ein neuer Wanderführer aus dem Ideemedia Verlag, den ich euch gerne vorstellen möchte. Die Zeit rennt und auch heute stelle ich nicht das gesamte Buch vor, sondern einen Ausschnitt in Form einer Wanderung, die mich schon sehr lange reizt.

fuchskaute_erlebnisschleife_westerwald-4 Aufgrund der Vielzahl noch zu schreibender Wanderberichte fasse ich mich heute kurz (geht das?) Wie immer gibt es reichlich Fotos.

Am Restaurant vorbei lande ich am Treffpunkt der beiden Top-Trails WesterwaldSteig und Rothaarsteig auf einer Höhe von 657 Metern.

Entsprechend der im Buch vorgebenen Route wandere ich zunächst über den Rothaarsteig Richtung Rabenscheid. Hierzu überquere ich eine riesige Wiese, die ich noch aus meiner Winterwanderung auf ähnlicher Wegeführung her kenne. Damals hat mich Spike begleitet und es lag Schnee!

Heute bin ich alleine unterwegs, die Temperaturen um 30 Grad sind deutlich zu hoch für den alten Knaben!

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Vor mir wandert ein Paar, das mich beim Anblick des Handys in meiner Hand fragt, ob ich Pokemon spiele. Nein, ich poste kurz bei Twitter und dann verschwindet das Ding im Rucksack, wie meistens.

 

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Die Sonne steht um 9 Uhr noch recht tief. Das liegende „R“ wird mich auf einem großen Teil der heutigen Wanderung begleiten.

Leider sind die Windräder nicht zu übersehen, sie sind mir schon auf dem Weg hinauf zur Fuchskaute unangenehm aufgefallen. Damit müssen wir wohl leben.

Der Rothaarsteig, der meist gut ausgebaute Wege für uns Wanderer bereit hält, punktet mit einem angenehmen Wechsel zwischen Wald und Feldwegen. Die Sonne schummelt sich durch die Bäume und malt wie sie es im Hebst so gerne tut, wunderschönen Schatenn/Sonnenbilder.

Um den Schlenker nach Rabenscheid zu vollziehen überquere ich eine Landstraße.  Der nun folgende Streckenabschnitt hat mich schon im Winter fasziniert. Ich kann nicht einmal sagen was es genau ist, auf jeden Fall wunderschön.

Nachdem ich in meiner Begeisterung einfach weiter geradaus laufe, verpasse ich den Abzweig, der mich die Wiese hinauf führen wird, einer der wenigen Anstiege auf dieser Tour.

Also kehrt und hinauf.

Weite Wiesen am Ortsrand von Rabenscheid, auf denen schon die Röllchen liegen, zu denen das Stroh gepresst wird.

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Tief Luft holen und genießen. So weit kann das Auge schauen!

In Rabenscheid gibt es einiges zu sehen, nicht spektakulär, aber nett anzusehen. Auf einem Grabstein sitzt eine Bachstelze. Wer findet sie?

Sehr schnel lasse ich Rabenscheid hinter mir und lande wieder in der Botanik. Wundervoll kraftvolle Pferde toben auf einer Weide, schön dass ich daran vorbei geleitet werde.

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Eines der Pferde kommt zu mir an den Zaun und zeigt mir seine noch nicht vollständig verheilten Wunden, die mich sehr traurig machen.😦

Ob der Grund für diese Verletzungen ein Stacheldraht war? Hier ist keiner zu sehen, also vermute ich, dass das Tier hier einen Platz zum gesund werden gefunden hat.

Wieder wechelt die Landschaftsform, ein steiler Waldpfad führt mich hinunter und über den Aubach. Ich mag diese Holzbrücken, die sich so schön in die Wälder einfügen.

Dann gleich wieder Weitblicke bis ins Sauerland? Stellenweise wird deutlich, hier wird im Winter Ski gefahren.

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Am kleinen Flugplatz Breitscheid vorbei gelange ich an Wiesen, die teilweise von Stuten mir ihren Fohlen besetzt sind. Die Mütter nehmen drohende Haltung ein und stellen sich erst einmal schützend vor die Jungtiere. Erst als sie erkennen, dass ich für die „Kleinen“ keine Gefahr bin, gestatten sie den Hüpfern sich wieder frei zu bewegen.

Ein tolles Schauspiel!

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Ach ja, wie ihr sehen könnt, bin ich inzwischen auf dem WesterwaldSteig unterwegs. Auf wechselvollen, momentan auch nicht so attraktiven Wegen, erreiche ich Bartenstein.

DAS ist für mich typisch Westerwald, überall liegen dicke Gesteinsbrocken herum. Wenn Nebel zwischen den Bäumen wabbert und sich um die Brocken windet, dann die Sonne versucht dieses Gespinst zu durchbrechen, dann entstehen wundervolle Bilder!

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Kein Auto zu sehen, somit ist es still hier!

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Die Herbstzeitlose, eine schöne, aber für das Weidevieh giftige Blume

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Zu dieser keinen Kapelle aus Sperrholz habe ich nirgendwo Informationen gefunden. Sie steht auf einer Wiese, rechts vom Weg hinab zum Heisterberger Weiher

Eine kleine Weile führt mich meine heutige Runde am Heisterberger Weiher entlang. Ein Campingplatz, Möglichkeiten Wassersport zu betreiben und an ausgewiesenen Stellen zu baden, bereichert das Angebot für Besucher dieser schönen Ecke!

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Herrliche Wege leiten mich zu einem kleien Naturschutzgebiet, der Bermershube.

An manchen Stellen könnte ich lange verweilen, doch heute möchte ich meine Wanderung etwas sportlicher angehen. Mein Schnitt am Ende dieser Wanderung lautet: 4,2 km in der Stunde gelaufen zu sein. Für mich nach dieser langen Zeit schmerzvoller Langsamkeit, eine wundervolle Erfolgsmeldung.

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Da sind sie wieder, die Windkrafträder

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Die gefällten Bäume wurden zu Sägespänen verarbeitet und auf die durchgeweichten Wege verteilt. Eine sinnvolle Idee, finde ich. Der Weg ist dadurch butterweich zu gehen.

Wie schon zuvor, geht es auch jetzt wechselvoll weiter!

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Eine wunderschöne Wanderung, die endlich auch wieder etwas mehr gelaufene Kilometer bereit hält, kehre ich noch in der Fuchskaute-Lodge ein. Der Kaffee und die Schorle sind lecker, die Bedienung ausgesprochen fix und freundlich.

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Das Kuchenangebot ist recht umfangreich und wie ich hörte auch sehr lecker. Aber ich bin auf DIÄT (schiet Wort)

Eine klare Empfehlung so weit. Ein nächstes Mal werde ich auch speisen und darüber berichten.

Ich gebe zu, ohne den aufmunternden Text in dem unten gezeigten Wanderführer, hätte ich wohl von einem Besuch der Gaststätte abgesehen, weil meine Erfahrungen im Winter, damals in der angrenzenden Scheune, nicht so positiv waren.

Eine Buchbesprechung gibt es leider erst nach meinem Urlaub in der Lüneburger Heide. Aber so wie ich es einschätze, hat es sich gelohnt das Büchlein zu erbitten. Wällertouren und Erlebnisschleifen werden kurz beschrieben, Besonderheiten aufgeführt und vor allen Dingen gibt es ein kurzes Fazit, das auch die Wegbeschaffenheit mit einschließt – positiv!

WällerTouren – Der offizielle Wanderführer. Schöneres Wandern Pocket: Die schönsten Prädikats-Wanderwege im Westerwald. Mit App-Anbindung.

 

 

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Wacholder – Ginster – Pilgerpfade in der Eifel

Diese Wallfahrtskapelle, die kenne ich doch, die steht doch auf einem Traumpfad oder?

Ja, die St. Jost Kapelle lässt sich über den Traumpfad Wanderather erwandern. Dies habe ich  bereits zweimal getan und war ein jedes Mal begeistert von dem kleinen Traumpfad.

Kluge Köpfe haben aber vor vielen Jahren eine Wegeführung erdacht, die nur auf Teilen dieses Traumpfades verläuft und auch Teile eines weiteren, nämlich dem Traumpfad Virneburg berührt. Lasst euch also überraschen.

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Ich starte erst um 13:45 Uhr, also nach Feierabend am Freitag, mit Beginn meines laaaangen Urlaubes.

 

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Zack, zack den Weg hinunter zur St. Jost Kapelle, die ich mir natürlich auch von innen anschaue. Die Gelegenheiten, wenn Spike nicht dabei ist, nutze ich dann auch ausgiebiger.

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An der Kapelle vorbei und über die Wiese erreiche ich nach einem ersten Kreuz einen alten Pilgerpfad, auch Kreuzweg, den ich zu erklimmen habe und das geht wirklich in die Beine.
wacholder_ginster_-pilgerpfade-bei-st_-jost-18 Holla die Waldfee, da ist gleich zu Beginn Feuer drin, in dieser Tour. Auf den ersten zwei Kilometern überwinde ich auf diese Weise 222 Höhenmeter. Da diese Höhenmeter jedoch von wunderschönen Hohlwegen und Felswänden gekennzeichnet sind, bin ich wenig entrüstet über diese anfängliche Anstrengung.

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Deutlich zeigt die Natur, dass der Herbst in unmittelbarer Nähe darauf wartet, mit seinem farbenfrohen Spiel zu beginnen.

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Passend zum Pilgerpfad gibt es urige Holzschilder, um dem Wanderer den Weg zu weisen. Hier oben die Blumenrather Heide ist es wunderschön. Hohe Ginsterbüsche rahmen die Wanderwege ein. Wie herrlich müssen die im Frühjahr blühen.

 

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Ich kann mich auch heute, bei der Auswahl der Bilder, nicht satt sehen an dieser wunderschönen Landschaft. So weit schauen, so viel spätsommerlicher Geruch.

An der Hütte oben tauche ich auf eines der schönsten Wegstücke des Traumpfades Virneburg ein. Schmale Waldwege, mit Wurzeln durchzogen aber auch mit Gesteinsbrocken, habe ich unter meinen Wanderschuhen

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Das mit den Selfies üben wir noch😉

Die „Schöne Aussicht“ ist bald erreicht und hier ist dann auch eine Pause fällig. Flüssigkeitszufuhr und einfach Abhängen muss einfach sein.

Von hier bietet sich ein toller Blick auf die Virneburg, deren altes Gemäuer so still da herum steht.

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Auch auf den folgenden Pfaden bieten sich weiter traumhafte Ausblicke in die allmählich herbstlich verfärbte Landschaft.

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Am Rande von Freilingen, traumhafte Wege und Anblicke

Weit in der Ferne fahren Traktoren auf den trockenen Äckern und wirbeln eine Menge Staub auf und über mir fliegen die Kampfjets mit irsinnigem Getöse.

Dann ist es wieder still. Es bliebt wieder das leise Rauschen des Windes in den üppig bewachsenen Bäume und Büsche. Leise schnauben die Pferde auf ihrer Koppel. Alle Lebewesen leben in der Mittagswärme auf Sparflamme.

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Die Wolken ziehen über mir dahin, sie hängen recht tief, als würden sie stellenweise die Landschaft berühren. Nicht bedrohlich, nein sie erscheinen mir eher wie eine wunderschöne Dekoration.

wacholder_ginster_-pilgerpfade-bei-st_-jost-196wacholder_ginster_-pilgerpfade-bei-st_-jost-198Die hohe Warte ist das nächste Ziel, hierfür wechsele ich auf den Traumpfad Wanderather.

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Hier oben blüht die Heide noch immer

Der heutige Wandertag ist trotz seiner überschaubaren Länge ein ganz besonderes Erlebnis. Die Kombination der beiden Traumpfade und die verbindenden Wege sind traumhaft.

Niederwelschenbach überrascht dann auch mit einer Kapelle und teilweise wunderschönen Häuschen. Schnell ist aber dieser klitzekleine Ort durchwandert.

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Wieder reihen sich Aussichten und sanfte Wiesenpfade, aber auch Wirtschaftswege, teils geschottert und auch geteert.

Jetzt wechsele ich auf den Jodokuspilgerweg, der nimmt mich nun bis zur Kapelle, meinem Startort mit. Unterwegs treffe ich neben dem Heiligtum für eine schwarze Madonna und einem Jodokus Brunnen auch einen Herrn mit seltsamen Weggefährten.

Einen Weimaraner, einen Dackel und ein Muffelweibchen. Dieses Muffelweibchen war 2 Tage alt, als seine Mutter und deren Rudel von Hunden gejagt wurden. Das kleine Frischgeborene konnte dem Rudel nicht folgen und auch nach Tagen war es noch allein unterwegs.

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Da der Besitzer des Cafe Bendis immer wieder Kitze aufnimmt, hat er auch dieses aufgepäppelt. Eine sehr traurige Geschichte, die für kleine Lucy, die aber doch noch ein recht gutes Ende nahm.

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Tour Natur 2016 – Buntes Treiben

In diesem Jahr habe ich mich erstmals alleine in das Getümmel dieser Messe gewagt. Das ist für mich persönlich schon eine große Herausforderung.

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Hier stehen sie anständig, die Fahrgasse ist frei

 

Allein die Anfahrt bis zum Parkplatz war abenteuerlich und die Menschenmengen sind für gewöhnlich auch nicht gerade einfach zu meistern.

 

 

In diesem Jahr wage ich mich gleich an zwei Tagen dort hin, dem sehr ruhigen Freitag und gleichzeitig  Eröffnungstag der großen Outdoormesse Tour Natur, und am Sonntag. So konnte ich Menschen persönlich kennen lernen, mit denen ich bisher lediglich per Mail, Facebook und/oder  Twitter in Verbindung stand.

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Gleich am Eingang treffe ich Daniela, die ich anlässlich der  beiden Bloggerwandertage der Gastlandschaften Rheinland Pfalz  schon getroffen hatte. Beim Stand  der Westerwald Touristik treffe ich auf Ursula Gerharz. Mit ihr durfte ich im Besenwagen fahren, weil ich selber auf dem Westerwälderbloggertag nicht laufen konnte.

Am Stand fülle ich meinen Bestand an Wandersocken erneut auf. Die Pilgersocken von WRIGHTSOCK hat inzwischen Tanja, ich habe nun auch wieder welche😉

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Nach einem kurzen Plausch (der Stand ist gut besucht) ziehe ich weiter und hänge bald schon erneut fest.

Am Stand von Kaipara erwerbe ich ein Meriono- Shirt zum Messepreis. Welch ein Glück, ich hatte einige Tage zuvor schon auf der Webseite geschaut und genau dieses Shirt wollte ich haben.

Ich kann hier nur mal den Tip geben, schaut auf der Webseite mal nach den Herstellungsbedingungen und auch zu der schonenden Haltung der Merionoschafe. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Außerdem ist das Thema Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil der Firmenpolitik.

Ein kleines Schwätzchen auch hier und schon trödele ich weiter.

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Ich muss sagen, schon in den ersten Minuten hatte sich der Besuch der Messe gelohnt.

Ich nehme mir Zeit das Angebot anzuschauen, was mir aus jeder Ecke entgegen strahlt. Die meisten Aussteller haben sich viel Mühe gemacht ein auffälliges Signal zu geben und schon Weitem erkennbar zu sein.

Mich interessieren ausschließlich deutsche Wanderziele. Bis zu meinem Lebensende werde ich mit der Erkundung noch gut beschäftigt sein.

Gut Belgien und die Niederlande, sowie Luxemburg sind so nah, dass ich sie kaum als Ausland empfinde, die schließe ich in meine suchenden Blicke ein.

Die Pfalz sticht mir besonders ins Auge, erstens durch die freundliche Dame, mit der ich mich eine Weile unterhalte und weil ich später, wenn Spike mal nicht mehr ist, unbedingt dort hin reisen möchte.

Ich gebe zu, die mir bekannten Regionen suche ich nur nach bekannten Gesichtern ab, da sind mir die Wanderwege bekannt. Die Mosel z.B., Eifel, Hunsrück, ich mag sie, liebe sie, besuche sie regelmäßig!

Der Deutsche Wandertag findet in 2017 in Eisenach statt. Ob ich mich dazu bewegen kann daran teilzunehmen, mich einzumieten und einen Teil der angebotenen Veranstaltungen kennen zu lernen, einmal ein Gefühl für solche Großveranstaltungen bekommen?

Ich werde gut mit Prospekten eingedeckt und mit reichlich mündlichen Informationen dazu! Ganz lieben Dank dafür!

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Na und was drängt sich praktisch auf, wenn man in Eisenach ist? Richtig, der Thüringer Wald. Auch hier landen einige Informationsartikel in meinem Rucksack.

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Mir fällt natürlich der Heidschnuckenweg ins fachfrauliche Auge, immerhin werde ich den in zwei Wochen im Rahmen der Bloggertage der TOP TRAILS erkunden.

Was wohl die anderen Blogger berichten werden? Ich bin so gespannt auf meine erste Teilnahme in diesem Rahmen. Folgt uns unter den hashtags #ttwandern und #toptrailsofgermany  – Ja das ist Werbung für mein Abenteuer. Ich bin nämlich ganz schön aufgeregt. Mit Frau Zesch (Produktmanagement Natur) der LÜNEBURGER HEIDE GmbH unterhalte ich mich am Sonntag.

Am Rastplatz finden zahlreiche Vorträge ein sehr interessiertes Puplikum. Ob Wanderregionen mit ihren besonderen Wegen, ob Gewinner bei Wettbewerben um den „Schönsten Wanderweg“, Informatives zu Ausrüstung oder der Wandermode 2030. Dies und vieles mehr wird hier thematisiert.

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Ulrike Poller von „Schöneres Wandern.de„, Mitautorin beim ideemedia Verlag

Mein letzter Besuch gilt an diesem Tag noch einmal Daniela. Direkt nebenan finde ich das Team von Siegerland Wittgenstein. Eine sehr homogene Truppe, wie es so rüber kommt und die kleinen Brötchen mit geräuchertem Zupffleisch aus der Schweineschulter sind nicht nur ein Hingucker sondern auch ein extrem leckeres Geschmackserlebnis.

Tja, nachdem ich also auch satt bin, kann ich heim zu Spike fahren, der heute seinen 14ten Geburtstag „feiert“

Sonntag ganz früh starte ich zu einem erneuten Besuch. Brauche rd. 45 Minuten, um ab Autobahn innerhalb langer Autoschlangen auf dem Parkplatz zu landen.

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Acht Euronen, mehr sage ich nicht.

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Hier treffe ich doch glatt wieder auf Daniela, die mich gleich mit zu Ulrike Poller schleppt, die gleich einen Vortrag über geeignete Wanderbeschuhung halten wird.

Daniela soll einige Aufnahmen fertigen. Da schließe ich mich super gerne an, denn Ulrike Poller und Wolfgang Todt kenne ich als Autoren nun schon viele Jahre, aber eben nur über Bücher und die Webseite: http://www.schoeneres-wandern.de . Jedes Wanderbuch, dass sie verfasst haben, steht in meinem Bücherregal, die meisten habe ich hier im Blog auch vorgestellt. Büchervorstellungen aus dem ideemedia Verlag

Endlich habe ich die Chance die Beiden persönlich kennen zu lernen. Ich fasse mir also ein Herz und spreche Ulrike an und schon sind wir im schönsten Gespräch verwickelt. Flott leitet sie mich Richtung Wolfgang. Meine Güte, warum habe ich eigentlich immer so eine Scheu Menschen anzusprechen?

Schnell sind die Drei positioniert und schwupps ist ein Foto entstanden, eines mit mir drauf wird es auch noch geben😉

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Wolfgang Todt – Ulrike Poller – Daniela Trautwein

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Ulrike kennt sich sehr gut aus. Welcher Rucksack, für welche Figur, welche Größe für welches Vorhaben. Wir erhalten einen kleinen Kurs im Gurte anziehen und den Unterschieden zwischen Rucksäcken mit der eigentlich sinnvollen Entlüftung und einer ohne diesen Zusatz, der von Fall zu Fall, z.B. bei Hohlkreuz vorzuziehen ist.

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…und damit Daniela nicht mit dem Rucksack abhaut, ist sie festgebunden (nein Scherz!)

Einen Tipp für eine gute Wanderhosen, die robust genug ist um unbeschadet mit mir durch Dornen zu wandern, gibt es oben drauf. Diesem Vorschlag werde ich folgen sobald ich meine 10 kg Überflussgewicht verloren habe.

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DAS Schuhmodel  von LOWA hat mich wirklich fast zu einem erneuten Kauf motiviert, allein Vernunft ließ mich darauf verzichten.

Am Rastplatz werden gerade die Bergischen Streifzüge vorgestellt. Der hier zu sehende „Bergbauweg“ hat gerade vor einer Woche meine Wanderfüße zu sehen bekommen und ich eine Menge sehr schöner Eindrücke mit genommen.

Hier am Rastplatz spricht mich dann eine junge Frau an, sie meinte mich erkannt zu haben, ihre Freundin würde meinem Blog folgen. Welch eine nette Begegnung mit Myria und Begleitung und wie schön dass ihre Freundin mich angesprochen hat!

Eine ganze Weile sitzen wir am Tisch und schwatzen als würden wir uns schon Jahre kennen.

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Ich besuche noch so viele Aussteller, und hoffe ich vergesse diejenigen nicht, mit denen sich Gespräche ergeben haben, wie z.B. die Damen der Outdoorverlage. Auch hier habe ich schon einige Bücher in meinem Besitz, auch hier habe ich etliche schon vorgestellt.

Amreis Risse, die das kleine Münsterbuch „Wilsberg auf der Spur – Die Schauplätze der Kult-Serie in Münster“ geschrieben hat und im Verlag beschäftigt ist,  gab es dann live und in Farbe. So mancher Buchtitel veranlasst mich zum grinsen, neeee neee Ideen muss man haben😉

Es gab tatsächlich auch noch Neues für mich, am Stand „Bergisches Land“

Die Kolleginnen und Kollegen vom neanderland STEIG waren mit dem Glücksspiel und den eifrig drehenden Kids beschäftigt. Keine Chance ein Gespräch zu beginnen.

Draußenschule, Animationen für ältere Menschen, es fehlt wirklich kaum etwas. Einiges an Kleidung hätte ich kaufen wollen, ein neues Garmin Gerät hätte ich auch…. aber meine Geldbörse ist ziemlich klein😉 da passt immer nur wenig rein!

Rund herum waren mir zwei tolle Messetage vergönnt. Kurz vor Verlassen der Halle trinke ich noch einen Kaffee und treffe Johann mit Freundin. Johann habe ich anlässlich eines Wanderteufeltreffens kennen gelernt. Herrlich, auch hier schwatzen (ich allerdings ziemlich viel)  😉

Informationsmaterial ist nun reichlich im Rucksack, das ich innerhalb meines Urlaubes auch sichten werde. Tausende Wanderideen sprudeln durch meinen Kopf, auch in der belgischen Region, jedoch ganz besonders die vielen TOP TRAILS, die ich bisher noch viel zu selten bewandert habe.

Die Pfalz und mal wieder Thürigen, hach Herr gib mir noch reichlich Wanderlebenszeit.

Die Pressestelle hat gestern ein Resumé verschickt. – Auszüge:

„Der Umzug der TourNatur in die Messehalle 6 ist ein voller Erfolg“, resümiert Messe-Geschäftsführer Joachim Schäfer. Die einzige deutsche Publikumsmesse für Wandern und Trekking zeigte vom 2. bis 4. September 2016 innovative Mode, Ausrüstungen und Trends für Outdooraktivitäten. Insgesamt nutzten über 40.000 Besucher die Messe in Düsseldorf, um sich bei den 260 Ausstellern mit fast 5.000 Reisedestinationen zu informieren oder bei Herstellern und Händlern direkt zu kaufen. Schäfer: „Mit der Entwicklung, die die Messe in den vergangenen Jahren genommen hat, sind wir sehr zufrieden. Diese 14. Auflage der TourNatur hat bestätigt, dass sie ein fester Termin im Kalender der Wander- und Outdoorfreunde ist.“

“Die Messe zeigt uns wichtige Trends. Deutlich spürbar ist das gewachsene Interesse der Besucher für Qualität. Hohe Ansprüche haben wir nicht nur hinsichtlich der Wege registriert, sondern auch hinsichtlich der sonstigen Wander-Infrastruktur. Das reicht vom ÖPNV-Angebot in einer Wanderregion bis hin zu den Informationsstellen und Gastgebern. Ebenfalls stark nachgefragt wurde unsere Wander-Erlebnis-App. Außerdem werden künftig barrierefreie Angebote beim Wandern zunehmend wichtig. Das haben die Vorträge während unseres Fachforums eindrücklich gezeigt“, erläutert Ute Dicks, Geschäftsführerin des Deutschen Wanderverbandes.
Die nächste TourNatur findet vom 1. bis 3. September 2017 in Düsseldorf statt.

 

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Wandern geht auch auf Pilgerwegen

Auch gestern habe ich mir nach Feierabend einen der Bergischen Streifzüge gegönnt.

Der Overather  Pilgerweg startet in Overath am Bahnhof und da er eine moderate Länge aufweist, kommt Spike mit.

Ich bekomme einen Parkplatz etwas unterhalb des Bahnhofs, leider ist durch Straßenbauarbeiten die Innenstadt nur einseitig befahrbar, etwas suchen ist angesagt.

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Das Symbol des Bergischen Streifzuges mit der Nummer 16  leitet eine Weile durch den Ort. Über den Marktplatz am Marktplatz vorbei, wie man es gerne möchte😉

Ich überquere die Brücke über die Agger, lande parallel zur Landstraße, mir erscheint das Treten auf Asphalt dieses Mal unendlich zu sein. Ist das wirklich der gleiche Weg, den ich 2012 so sehr schätzen konnte?

Am Haus Burgfriede vorbei verläuft sich der feste Weg und wird zum Waldweg.

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Nun heißt es tief Luft holen. Es geht steil hinauf, der erste Bildstock, der erste Fußfall steht direkt am Anfang des alten Pilgerweges, den wir nun schwer atmend erklimmen werden.

Die Grotte an diesem ersten Fußfall wurde von Anliegern errichtet, der Stil ist immer wieder mal vorzufinden.

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Spike stiefelt beharrlich wie eine kleine Kampfmaschine den Berg hinauf. Wir erreichen einen weiteren Bildstock.

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Es ist ein kleines Geschenk an den Körper, die Lunge, wenn der Waldweg zu einer moderaten Steigung wechselt. Puh, tief Luft holen, wer weiß was noch kommt.

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Die Geländeform wechselt zu Wiesenweg, ein wenig zu warm für Spike, wie ich feststellen muss.

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Bergischer_Streifzug_Pilgerweg (53)So wälzt er sich auch bei allernächster Gelegenheit tüchtig im Gras, das ihm offensichtlich Kühlung verschafft.

Hier kann ich weit in die Landschaft schauen, wohltuend für die Augen und hier oben auch für die Lungen, die braucht nach der giftigen Stadtluft immer wieder die grüne Auszeit.

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Während ich in die Ferne schaue, sucht Spike den Schatten. Im hellen Sonnenlicht entwickeln sich die Temperaturen auf seinem Fell doch ordentlich, obwohl wir einen der kühleren Sommertage für diese Wanderung gewählt haben.

Noch ein kleines Weilchen die Wiesenwege genießen, die leckeren und besonders gefärbten Himbeeren futtern und schon finden wir uns wieder einmal auf Ortsstraßen wieder.

Die Häuser sind wirklich bezaubernd, ich kann mich kaum satt sehen. Diesen Teil empfinde ich trotz des Bodenbelages als ausgesprochen reizvoll.

Auf einer Bank halten wir eine erste Rast ab, damit Spike etwas Wasser trinken kann.

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Weiter auf festen Wegen streben wir Marialinden und der wunderschönen Kirche zu. Der Baukörper hat mich fasziniert. Während Spike seine Schattenpause genießt und mir etwas verständnislos zuschaut, wie ich in unterschiedlichsten Haltungen vor der Kirche herumzappele. fotografiere ich vor allem die Madonnenfigur mit Kind auf dem Arm viele zig Male.

Und zum guten Schluss noch einige Sonderansichten, von Blümchen, von Spike und überhaupt.

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Gestern ist er 14 Jahre alt geworden, ein charmanter alter Herr, finde ich!

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Nur eine kurze Weile, dann treten wir wieder auf sanften Wiesenpfaden und von nun an ist Spike auch wie ausgetauscht, genießt die weichen Wege, den Schatten und die abnehmende Wärme des Nachmittags.

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Aber auch dieser Teilabschnitt endet viel zu schnell wieder an einer Straße. An einem Kreisverkehr steht ein Landgasthaus. In diesem kehren wir ein.

Sehr sehr freundliche Bedienung, Spike bekommt sein Wässerchen, kaum dass er am Tisch sitzt und ich einen leckeren Milchkaffee. Speisten verkneife ich mir, obwohl sich das Wort „Pflaumenkuchen“ in meinen Ohren festsetzt, sich weiter vor mein geistiges Auge pflanzt und die Magensäfte zum kochen bringt.

Nein, meine Pfunde sollen schwinden, JETZT werden solche Ausnahmen noch nicht gestattet.

Nach einer halben Stunden Pause ziehen wir ziemlich fröhlich weiter. Ja, Spike kann auch fröhlich schauen, er lacht auch hin und wieder!

Es wird gleich wieder grün, das besänftigt mich doch sehr!

Der nun folgende Wald brüstet sich mit haushohen Bäumen und wirkt wie gefegt. Aufgeräumt, sauber gehalten, wer war das wohl? Das Licht verteilt sich ungehindert in nahezu jede Ritze dieser Baumsammlung.

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Auch dieser Wald endet in einer kleinen Siedlung mit schmucken Gärten. Die durchwandern wir relativ schnell und landen wieder auf Wiesenwegen..hach ich liebe das!

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Wieder einmal werfen Bäume mit Früchten und nur knapp können wir einem Dachschaden entkommen, denn die Einschläge waren heftig und recht nah.

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Guckt als wüsste es, was die Bäume dort tun!

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Ich sehe in der Ferne schon die nächste Häusersammlung, die wir wohl auch persönlich kennen lernen werden. Ist ein wenig viel Beton auf dieser Route. Aber wir wollen ja nicht meckern, noch wandeln wir auf fußfreundlichen Pfaden.

Maisfelder stehen schon hoch, die Maiskolben schauen schon vorwitzig aus ihren Hülsen. Die Jungbullen auf der Wiese schauen auch vorwitzig und einer von ihnen würde uns wohl am liebsten auf dem Wanderweg besuchen kommen.

Der Ort heißt „Wasser“ und dort möchten wir auch hin. Zunächst müssen wir jedoch, wenn auch an interessanten Punkten vorbei, über Ortsstraßen.

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Der Pfad entlang der Agger ist herrlich. Selten Gelegenheit für Hunde an das Wasser zu kommen, aber Spike mochte es sowieso nicht. Ob das einen Grund hatte? Der Wasserstand ist niedrig, mag sein, dass die Qualität dann nicht so gut ist?

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Bis zur Aggerbrücke, deren Unbegehbarkeit eine Weile eine andere Wegeführung erforderlich machte, laufen wir in relativer Stille. Die Zivilisation ist weit genug weg.

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Die Verkehrsführung muss aufgrund Straßenbauarbeiten auf Wohnstraßen verlegt werden. Das Resultat ist ein erheblicher, nervender, stinkender Verkehr.

Der Rest des Weges ist für mich einfach nur nervig. Lust die Kirche zu besichtigen habe ich nun nicht mehr. Nur weg hier, das kann ich auch in Leverkusen haben.

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So bleibt mir als Fazit dieses Mal eine deutliche Mischung zwischen Wohlbehagen und absoluter Ablehnung. Es war mir deutlich zu viel Asphalt, zu viel Straßenlärm  und damit zu wenig Ruhe für aufgeregte Gemüter.

Nun ja, wen das Thema des Weges interessiert, der ist hier sicher sehr gut aufgehoben. Da steckt auch in den Informationsstelen eine Menge Mühe, Sorgfalt und Liebe drin.

An der Kirche in Marialinden konnte ich mir Flyer für vier Ortswanderwege mitnehmen:

  • Tour 1 – Die Aggerschleife
  • Tour 2 – Drei-Täler-Runde
  • Tour 3 – Aggertal und Naafbachtal
  • Tour 4 – Die Naafbachrunde

Informationen zu diesen Wegen könnt ihr euch auf der Webseite Marialinden organisieren.

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Bergischer Streifzug Bergbauweg

Im Mai 2012 wanderte ich schon einmal auf den Pfaden des Bergbauweges und diese Erinnerung trieb mich zu einem erneuten Besuch. Wenn ihr tiefer gehende Informationen zu meinen damaligen Eindrücken erlesen wollt, schaut doch vorbei: Bergbauweg – Das Bergische

Am Bahnhof Hoffnungsthal startet diese kleine Runde, die mit nur wenigen Höhenmetern ein entspanntes Wandern zulässt. Für ÖPNV Nutzer ist das ein großer Vorteil hier einen Anfang zu finden.  Wer mit dem Auto anreist, kann auch an den Tennisplätzen/ bzw. Sportplätzen parken, die auf der Route gestreift werden.

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Natürlich gehe ich auch heute entgegen der vorgeschlagenen Laufrichtung😉, so habe ich die verlockende Stadtmitte mit Eiscafe´ am Ende der Tour. Mein Start ist, wegen der vollkommen überfüllten Parkplätze am Bahnhof, der Sportplatz Rösrath.

An diesen Sportplätzen vorbei führt auch der Wanderweg mit dem Symbol der Bergischen Streifzüge, dieses Mal die Nr. „15“

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Sanft sind die Wiesenwege zu meinen Füßen, es ist eine Wonne hier unterwegs zu sein.

Oben auf den Wiesen grasen ein paar Pferde, die kaum einmal den Kopf heben, so vertieft sind sie in ihr Tun. Es riecht herrlich nach Kräutern, als ich an Gärten vorbei komme.

Einmal die Gleise überqueren und ein Waldweg lädt zum entspannten, und vor allem kühlenden Wandern ein. Kleine Gärten, einer mit einem kleinen Teich, befinden sich auf meiner rechten Wanderseite😉

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Und wieder wechselt die Landschaftsform sich in Wiese. Ich mag diese wechselvollen Eindrücke, die die Natur hier noch haben kann.

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Ich mag mich immer noch nicht satt sehen am „drüsigen Springkraut“

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Wie lange mag dieses Tor schon ungeöffnet vor sich hin stehen?

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Und wieder Waldwege, still, kühl und einladend

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Wir sind unter dem Thema „Bergbau“ unterwegs. Was brauchten die Bergbaubetriebe für Roh- und auch Endprodukte ganz dringend? Richtig, Transportwege, sie die hier paralell verlaufende Eisenbahntrasse.BergischerStreifzugBergbauweg-(45)BergischerStreifzugBergbauweg-(46)

Wellig präsentiert sich dieses Waldgebiet, lose verteilt kleine Untergewächse. Einzelne Blüten laden Schmetterlinge zum Nektarsüffeln ein und der Einladung folgensie gerne.

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Breite Wege sind bisher eher die Regel, und hier darf es auch ein asphaltierter Weg sein.

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Wer kann einem Weg böse sein, wenn die Sonne scheint, links und rechts Büsche und Bäume dem Sommer die Farben geben?

Am Ortsrand von Bleifeld tauchen wir bald wieder auf Wiesenpfade ab. Über das grüne Gras wandere ich auf kurzem Weg wieder in einen Waldabschnitt. Bleifeld ist erreicht.

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Pizzeria Bleifelder Hof! Hier war später richtig gut was los, Einkehr also sicherlich noch immer empfehlenswert. Das Ambiente ist auch sehr schön.

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Es folgt eine Weile auf Asphalt ohne besondere Eindrücke, trotzdem angenehm

Wieder im Wald wird es gleich wieder heimelig. Es ist erstaunlich wie hell das Blattgrün teilweise noch ist, während der Königsfarn bereits erste stark braune Farben aufweist.

Der Herbst klingelt schon an der Tür, das ist unverkennbar.

Durch die Bäume erahne ich die Erddeponie Lüderich und als ich so bei Tante Google schaue, da entpuppt sich diese Deponie als AVEA Betrieb (Leverkusen), ein riesiges Gelände, auf dem schwer geschaufelt wird.

Na und, was finde ich bei Wikipedia?

„Oberhalb des Golfplatzes hat man mit Gefälle in Richtung des ehemaligen Zentralschachts und Auguststollens eine Erddeponie für Bodenaushub eingerichtet. Weil man auch Rostasche der Leverkusener Müllverbrennungsanlage ablagern wollte, kam es in der Bevölkerung zu Protesten. Eine illustrierte Zusammenfassung über die Ereignisse hat die Bürgerinitiative „Das Sülztal stellt sich quer“ im Internet veröffentlicht.[3]“

Nicht mehr weit und ich erreiche das Gelände des Golfclubs Am Lüderich. Im Bistro könnte ich, wenn ich wollte, einkehren.

Lieber schaue ich mich jedoch ein wenig auf dem Golfclubgelände um, soweit gestattet, denn die Rasenflächen sind für Outsider tabu😉

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Göttliche Ausblicke

Der Förderturm des ehemaligen Erzbergwerkes ist denkmalgeschützt. Dort wurde bis 1978 Blei und Zink gefördert und ist beliebtes und gern besuchtes  Wahrzeichen des Golfclubs.

Nachdem ich mir eine ausgiebige Runde über das Terrain gegönnt habe, geht es weiter.

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Erinnert mich an…. keine Ahnung, aber nicht an das Bergische LAnd

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Über diese merkwürdige Absperrung habe ich mich vor 4 Jahren schon gewundert. Rechts vom abgeschlossenen Tor kann Frau bequem durchlaufen (Mann sicher auch)

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Und ich wüsste gerne was das da ist. Oben ist ein Loch drin und das ist sehr unheimlich!

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und weil ich ein Angsthase bin, habe ich die Kamera nur rein gehalten und geknipst

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Da hätte jetzt auch ein Bär drin sein können, oder? Schnell weg hier!

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Eine Viehtränke? Könnte auch ein Überlaufbecken gewesen sein. Auch hier, keine Ahnung!

Jetzt wird es leicht mediterran. Die Böden teilweise sandig und vor allem trocken. Heide und Kiefer stehen immer wie Brüderlein und Schwesterlein.

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Wir nähern uns dem Förderturm des ehemaligen Franziskaschachts.

Eine Stele informiert über Funde, auf die man stieß, weil ein Baum umfiel. Bei Grabungen im Jahr 2000 wurden 16 Gruben und 13 Pfostenlöcher und sie fanden Reste von Öfen. Dies wurde als Beweis gesehen, dass bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. römische Legionäre Erz abbauten ( Gelesen im Buch, das ich am Ende des Artikels vorstellen werde)

Ich erreiche kurze Zeit später den Förderturm. Dort steht eine weitere Stele mit Informationen zum Schacht. Außerdem gibt es da eine Art Leierkasten, den man mit längerem Drehen der Kurbel zum singen motivieren kann.


BergischerStreifzugBergbauweg-(215)

Wirtschaft und Gemeinde tun sich zusammen, um Sinnvolles zu schaffen!

BergischerStreifzugBergbauweg-(218)

Diese Treppe fand ich, nachdem ich ein winziges Stück weiter den Weg nicht hinunter gehen wollte, der war soooo steil. Die Wegebetreiber hatten diese Mühsal auch nicht vom Wanderer erwartet und haben diese Gehhilfe gebaut!

BergischerStreifzugBergbauweg-(222)

Wurzelwege, wie ich sie liebe!!!!

Eine ganze Weile darf ich noch über diese wunderbaren Wege laufen, bevor ich mich Hoffnungsthal wieder nähere.

BergischerStreifzugBergbauweg-(229)

Stelen informieren erneut. Dieses Mal über die noch erhaltenen Bauten aus der Bergbauzeit.

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Durch einen kleinen Park erreiche ich bald die Ortsmitte, verkneife mir das Eis, weil ich heim zu Spike möchte. Ein nächstes Mal werde ich das aber nachholen.

BergischerStreifzugBergbauweg-(275)BergischerStreifzugBergbauweg-(276)BergischerStreifzugBergbauweg-(282)

Ich hatte auch heute einen wunderbaren Wandertag, nach nur kurzer Weile über innerörtliche Straßen erreiche ich wieder den Parkplatz.

Ein Buch zu den Streifzügen, sofern nötig, ist im Bachem Verlag erschienen, ein weiteres im Conrad- Stein Verlag.

 

Bergisches Land: 24 Wanderungen Bergisches Land (Outdoor Regional)

 

 


Die Bergischen Streifzüge

24 Themenwege durch das Bergische Land

Guido Wagner
J.P. Bachem Verlag

 


Der Bergischer Panorama Steig

von Guido Wagner
J.P. Bachem Verlag

 

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