In der Hoffnung bald wieder kleine Wanderungen erleben zu dürfen….
Sehr lange schon steht fest, eine neue Hüfte muss her. Es gab triftige Gründe diesen Eingriff erst jetzt vornehmen zu lassen. Die letzten Röntgenaufnahmen zeigten zuletzt einen so hohen Verschleiß bei Bildung von Randzacken (Osteophyten). Arthrose Grad 4, na nu, jetzt aber, denn all das tut auch ausgesprochen weh. Am 04.April 2025 gibt es das ersehnte Ersatzgelenk planmäßig, juchhu. Wie war meine Wanderung zur Hüft TEP?
Meine Wanderung zur Hüft TEP
Es ist ja nicht so, dass einer sagt „ist kaputt, muss neu“ und dann geht sowas ratzfatz. Nö, das erfordert für eine PlanBärin wie mich eine lange Vorlaufzeit, damit auch ja nix unvorhergesehenes in mein Leben rappelt. Das erzähle ich nu mal für die interessierte Leserschaft, wen´s nicht so interessiert…irgendwann schreibe ich wieder Wanderberichte mit Bildern und viel grün.
Stresswochen im Vorfeld
Es gab sooooo viel vorzubereiten und es hat sich gelohnt für einige Dinge Vorsorge zu treffen. Nachzudenken was ist wichtig, wenn ich nach der Operation wieder nach Hause komme. Zwei Etagen sind zu erklimmen, für kürzere Ausflüge wurde im Vorfeld ein Rollator angeschafft, zum hinsetzen wenn´s mal anstrengend ist. Zudem ist eine Gassirunde auf Krücken nicht zu empfehlen.
Das Bett bekommt einen Topper zur Erhöhung, bequemer Einstieg ist so gewährleistet. Alles tief stehende wird etwas höher platziert und zur allgemeinen Entlastung und Freude der Käuferin, wohnt jetzt Kehrbert der Saug/Wischroboter im Hause Bitzer. Das Ding ist für HundehalterInnen eine riesige Erleichterung und es macht unabhängiger, wenn Fraule nicht fit ist.
In vielen kleinen Etappen wird der Balkon gesäubert, Frühjahrsblumen gesetzt und auch dort, mit Hilfe eines lieben Nachbarn, das Sitzmöbel erhöht.
Unmengen an unterschiedlichen Mahlzeiten und reichlich selbst gebackenes Brot wandern in die Tiefkühltruhe.
Auch Jana muss vorbereitet werden
Hier liegt für mich die größte Herausforderung. Wir haben die ersten Jahre miteinander fast ausschließlich in trauter Zweisamkeit verbracht. Es ist für mich eine Herausforderung Jana in „fremde“ Hände zu geben und die ersten Runden war sie auch „not amused“.

Für die ersten zwei Wochen muss sie ganz aus dem Haus. Dank eines kleinen Wunders in Gestalt einer himmlisch lieben Familie, fand sich dieser Platz sehr schnell. Unerwartet lebt sie sich dort ganz schnell ein und verträgt sich auch mit dem Labradoodle im Haushalt. Täglich erreichen mich Bilder und kleine Nachrichten.
Wenn Jana zurück kommt habe ich hier etliche Menschen in der Nachbarschaft, die mit Jana Runden und Ründchen drehen. Welch ein Geschenk und ja ich selber werde Minirunden auch schaffen.
Gruß aus der Eifel
Ein Geschenk erreicht mich auch einen Tag vor dem Gang zur Klinik, nämlich dieser kleine Kerl hier. Liebe Sandra, lieber Volker… es hat geholfen Jana Plüsch im Gepäck zu haben.

Ab ins Klinikum
Ich bekomme eine Liste mit Stationen auf denen ich mich zu melden habe. Blutabnahme, Röntgen, Anästhesieberatung, Bettenmanagement, Patientenmanagement u.a.
Mittags bekomme ich meine erste Klinikmahlzeit, schmackhafter als ich dachte und vor allen Dingen schmackhafter als es aussieht. Insgesamt konnte ich mich über das Essen nicht beschweren, hab im Internet schon schlimmeres gesehen. Die paar Tage sind zu verschmerzen.
Spinale Anästhesie – Die Entscheidung
Ich hatte das Gefühl der Anästhesist wollte mir diese Art Anästhesie ausreden. Da ich jedoch bereits sowohl Kaiserschnitt als auch die fünfstündige Operation nach dem Reitunfall als hinnehmbar empfunden habe, folgte ich meinem Bauchgefühl und entschied mich für die Spinalanästhesie (Wikipedia). Ja, das ganze ist nichts für schwache Nerven. Es besteht jedoch die Möglichkeit eine simple Beruhigung bis hin zum Schlaf zu erreichen. Mir hat es gereicht eine sanfte Entspannung zu erreichen.
Hämmern, sägen und bohren, leise Unterhaltungen zwischen den Operateuren sowie sonstiger Beteiligten, all das wirkte fast beruhigend. Anstrengender waren die schlürfenden Geräusche der absaugenden Maschinen. Das Ergebnis konnte ich später in großen Glasröhren betrachten.
Überraschend war ein Widersehen mit einem ehemaligen Fitnesskollegen. Tom hatte ich bei meiner Schilddrüsen Total- OP schon im Operationssaal angetroffen, heute ist er wieder da, acht Jahre später. Witzig, denn die ganzen Jahre über sind wir uns nicht über den Weg gelaufen.
Nicht alles läuft rund
So einige Erlebnisse in diesen fünf Tagen machen nachdenklich. Vom Rollator fällt eine Schraube runter, die eigentlich das Hilfsmittel zusammenhalten soll. Das schon rostige, als Gehhilfe gedachte Gefährt wird gegen Krücken ausgetauscht. Für ein anständiges Gangbild sind die ohnehin hilfreicher.
Wenn im Nachbarbett eine Frau liegt, die vermutlich eine Narkosedemenz hat und ständig über das Gitter des Bettes flüchten möchte. Die Nächte waren entsprechend kurz, immer wieder mussten wir sie mit konsequenter Stimme an der Flucht hindern.
Am zweiten Tag bin ich geistig wieder so beieinander, dass ich die Medikamente kennen lernen möchte. Neben Magenschonern, Schmerzmittel und Thrombosemittel gibt es ein drittes Pillchen und das erschreckt mich etwas. Hydromorphon, ein s.g. semisynthetisches Opioid. Es macht langfristig abhängig. Reduzieren war kein Problem, daheim habe ich es, gut eine Woche nach der OP, abgesetzt (natürlich nach Rückspräche mit meiner Ärztin). Mir geht es gut und ich hoffe das bleibt so. Schlimm, dass es bei der Entlassung nicht einen Hinweis auf Methoden des Absetzens gibt.
Es geht wieder heim
Die Freude ist groß, nur fünf Tage nach der Operation werde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Die zwei Etagen zu meiner Wohnung nehme ich so problemlos, dass bei mir ein riesiges Misstrauen auftaucht, das könnte doch eigentlich gar nicht sein.
Erste Handlung, Aktivierung meines Kaffeevollautomaten. Welch ein Hochgenuss, wie habe ich das Gesöff vermisst.

So nehme ich dann auch gleich einige Dinge in Angriff, wie Koffer auspacken und vieles andere. Adrenalin fördert solche Schübe, sollte man wissen und dem nicht nachgeben.
Schon um 18:30 Uhr verziehe ich mich zu meinem eigenen Schutz ins Schlafzimmer und lege die Beine hoch, damit die Schwellungen wieder etwas zurückgehen können, zudem haben sich riesige Blutergüsse um die Narbe herum gebildet.

Natürlich bin ich begeistert so schnell wieder zu Hause zu sein, andererseits hat man im Krankenhaus eine Klingel oder die Wahl zum Schwestern Zimmer zu marschieren und dort zu fragen „ist das normal?“ Ich bin ein so selbstständiges Wesen, aber hier versagt meine Rest künstlich selbstbewusste Ausstrahlung. Das soll sich aber in den kommenden Tagen wieder normalisieren.
Was mir die Tage besonders leicht macht, ist die Fürsorge meiner Nachbarschaft. Geld abholen, Medikamente aus der Apotheke, kleinere Einkäufe und warmes Mittagessen…u.a. Es ist so wohltuend, so umsorgt zu sein. ❤️ Ich weiß mehr den je zu schätzen, dass ich hier lebe.
Der erste Abend
In der Klinik ging im Regelfall gegen an 20:30 Uhr das Licht aus, wir waren alle sehr erschöpft. Die Nächte waren immer mal unterbrochen von der unruhigen, oft weinenden Bettnachbarin, Schwestern die irgendeinen Tropf brachten oder dem eigenen Bedürfnis auf die Toilette zu gelangen. Aber wir hatten alle immer wieder die nötige Bettschwere, war auch ziemlich deutlich am Schnarchen aller Beteiligten wahrzunehmen. Ohne Ohropax hätte ich das wohl nicht überlebt. Hier zu Hause schalte ich ebenfalls gegen 20:30 Uhr das Licht aus, weil die Augen müde werden. Aber die Gedanken kreisen. Freude, gleichzeitig gemischt mit einem gewissen Misstrauen, ob wohl alles so funktionieren wird, wie ich das plante, geben sich die Patsche Händchen. Also einfach wieder Licht an und Fernseher ebenfalls. Morgen werde ich versuchen mein Buch weiterzulesen. Es ist ja auch völlig wurscht, noch habe ich keine Termine und so kann ich geduldig warten, bis der Schlaf mich dann doch irgendwann ereilt.
Tag 2
Die Folgen meiner gestrigen, vielleicht etwas zu eifrigen Aktivität, zeigt sich bisher noch nicht. Bei der Packung Schmerzmittel vermutlich auch kein Wunder.
Obwohl ich eigentlich überhaupt gar keine Lust auf Reha habe, das hat aber eher damit zu tun, dass ich lieber zu Hause bin als irgendwo anders, bin ich froh wenn ich Fragen stellen kann, von Belastungsintensität bis Medikamentieren und so weiter.
Ich habe mir bis dahin allerdings vorgenommen zweimal am Tag die zwei Etagen runter zu laufen und wieder hoch. Das geht besser als ich dachte, ich kenne keine Atemnot aber wohl den Schmerz der kaputten Hüfte. Der ist restlos verschwunden, ich gehe schmerzfrei die Treppe und das ist etwas vollkommen ungewohntes nach vielen Jahren. Heute früh gab es Probleme mit der linken Socke. Von selber will die nicht an meinen Fuß. Die Klinik hat es nicht geschafft rechtzeitig dafür zu sorgen, dass ich hierfür die Sockenanziehhilfe zur Verfügung gestellt bekomme. Dank Nachbarin ist das Problem schnell gelöst. Wenig später, die erste Runde Treppe runter, Treppe rauf, ist erledigt.
Heute Mittag ging es dann noch einmal nach unten, einmal um das Haus herum, noch einmal vor dem Haus hin und her und dann wieder hinauf in die Wohnung. Mir tut die Bewegung sehr gut, im Anschluss gibt es immer eine Zeit gerade auf dem Rücken liegend, Beine hochgelagert. Gegen Abend werden die Beine sehr müde und schwer, na ja eigentlich nur das linke Bein. Die Runden durch die Wohnung werden kleiner und irgendwann werde ich, gegen 19 Uhr, wieder im Schlafzimmer verschwinden. Btw ich bin dankbar für die hilfsbereiten Nachbarinnen, sowohl jene die sich tagtäglich mit Hilfsangeboten überschlägt, als auch jene die im Hintergrund darauf warten einzuspringen. Das tut verdammt gut und so kann ich entspannt sein.
Tag 3
Heute morgen gab es eine Menge zu tun. Die Sockenanziehhilfe, die ich mir bestellt hatte, gab ihren Geist schon beim ersten Versuch auf, also Retoure vorbereitet. Check!!! Im Internet finden sich Tipps und Tricks für alle Angelegenheiten und auch, wie man komplikationsfrei Socken anziehen kann. Mit einem simplen Handtuch lassen sich tatsächlich Socken anziehen, ohne die extreme Beugung in der Hüfte (nicht mehr als 90° in den ersten sechs Wochen). Es hat direkt beim ersten Versuch geklappt. Woher habe ich bloß diese enorme Energie? Es ist einiges an Wäsche angefallen, alles mögliche liegt hier rum und das nervt, also Wäschebox gefüllt. Ich stelle zum 100sten Mal fest, dass Retouren über DHL daheim funktionieren, dass ein Lebensmittellieferdienst ein Geschenk ist und dass wohnen im Mehrfamilienhaus extreme Vorteile haben kann.
Krankengymnastik zu Hause
In der Klinik erhalte ich einen Flyer. Die dort abgebildete Dame macht Übungen und die soll ich hier zu Hause ebenfalls machen. Irgendwie hatte ich mir das etwas anders vorgestellt, so mit Praxisanleitung. Insofern bin ich froh, dass im Mai Krankengymnastik und Lymphdrainage Termine bereits vereinbart sind. Das habe ich schon eine Weile vor meinem Klinikaufenthalt so vereinbart. Vielleicht ist die Reha ab Montag hilfreicher als das, was in der Klinik angeboten wird. Ausstattungsgegenstände, die auf Rezept erhältlich sein sollen, sind bei mir immer noch nicht angekommen. Ich bin noch relativ flexibel und kann mir helfen bzw habe Hilfe. Ältere Menschen mit wenig oder gar keiner Unterstützung von außen dürften hier auf erhebliche Probleme treffen. Insofern kann ich über diese Nachsorge nach der Operation tatsächlich nicht viel Gutes sagen.
Aus meiner Sicht mache ich recht gute Fortschritte beim Laufen. Heute Mittag habe ich die Laufstrecke ein wenig verlängert. Eine Woche nach der OP habe ich 1.300 Schritte geschafft. Täglich wird diese Strecke verlängert, so lange es sich gut anfühlt.
In der kommenden Woche werden die Fäden gezogen. Jana kommt am kommenden Donnerstag zurück. 😍, ich kann es jetzt kaum mehr erwarten. Wie sehr vermisse ich das kuschelige Fell und die herrlich blauen Augen.
Es wird noch Wochen/Monate dauern, bis sich das neue Gelenk sicher in meiner Hüfte fühlt, aber die ersten, sehr wichtigen Schritte sind getan.



Liebe Elke,
wie geht es dir mittlerweile? Die kleinen aber ärgerlichen Rückschläge überstanden? Wie ich dir ja schon berichtete kenne ich das von meiner Knietep vor 5 Monaten.
Ganz liebe Grüße aus Köln Sabine 🤗👍🏻
Hallo Sabine
Heute habe ich meinen ersten, etwas längeren Ausflug genossen. Sich über eine 3 km Strecke zu freuen und darüber die Autobahn beim Autofahren genutzt zu haben, ist schon witzig, mit Blick auf das was ich früher machen konnte. Insgesamt habe ich das Gefühl auf einem guten Weg zu sein.
Wie geht es Dir inzwischen?
Liebe Grüße aus Leverkusen
Elke
Das freut mich sehr liebe Elke…. du bist auf dem Weg und eroberst dir mehr und mehr👍🏻 mir geht es erstaunlich gut! Ich spiele mehrmals die Woche schmerzfrei Tennis und erlaufe dabei schon wieder so einige Bälle. Als Nächstes steht auch bei mir wandern auf dem Plan, was ich mich bisher nicht getraut habe ( warum auch immer ) .
Ab und an habe ich ein wenig seltsames Gefühl,im Knie… was ich nicht einordnen kann ( ist ja doch ein Fremdkörper )
Vielleicht wandern wir ja irgendwann mal ein Stück des Weges gemeinsam 😉
bis dahin alles Gute 👍🏻😉
Tennis ist aber nun doch ein sehr bewegter und vor allen Dingen mit sehr vielen spontanen Bewegungen verbunden. Da würde ich vermutlich eher zum Wandern tendieren. Ich bin aber ohnehin eine Freundin der gemütlichen Bewegungsarten. 😁
Bei der Hüfte habe ich überhaupt gar kein Fremdgefühl. Das erstaunt mich immer wieder. Mir fehlt nur die Muskelkraft für manche Anstrengungen, aber das ist ja auch nur eine Frage der Zeit.
Das ist schon eine schöne Idee, mal gemeinsam unterwegs zu sein, halten wir das doch mal im Sinn. ♥️
Liebe Elke,
ich wünsche dir weiterhin gute Besserung und dass du ganz bald wieder in der Natur unterwegs sein kannst mit Jana und allem was dazu gehört. :)
Meine Mama hat seit mittlerweile über 10 Jahre sogar schon die zweite Hüfte (also mittlerweile links & rechts, alles künstlich) und ihr hat das damals so viel Freiheit und Beweglichkeit zurück geschenkt. Mittlerweile schafft sie längere Wandertouren besser als ich. ;) Ich wünsche dir von Herzen dass das bei dir genauso wird.
Liebe Grüße,
Bianca
Liebe Bianca,
danke für die lieben Wünsche und wenn ich das richtig einschätze, immerhin 11 Tage nach Operation, dann wird mir tatsächlich ein erheblich schmerzfreies Leben geschenkt. Momentan sind die Strecken noch klein, weil die malträtierte Muskulatur am OP Bein natürlich erstmal Erholung benötigt und sich wieder neu richten muss, zudem muss das Gelenk natürlich ordentlich einwachsen, das dauert ein paar Monate. Aber so schmerzfrei war ich viele Jahre nicht unterwegs und insofern kann ich die Eindrücke deiner Mutter sehr sehr gut teilen. Ich bin zuversichtlich.
Ganz liebe Grüße Elke
Liebe Elke, schön, dass die OP gut verlief. Als ich im November nach einer schweren OP zwei Wochen auf der chirurgischen Station lag, war die erste Woche trotz der Spinalanästhesie schmerzvoll, aber immer noch besser als ohne. Das ganze Drumherum auf der Station war allerdings, ähnlich wie bei Dir, von vielen „Sekundärkomplikationen“ geprägt. Die Nächte waren von vielen Unterbrechungen geprägt (z.B. Kontrolle durch Pflegepersonal, Austauschen von Tröpfen, Gabe von Medikamenten), tagsüber der ständige Betrieb. Doch bereits nach etwa 4 Tagen haben mich die zunehmenden Verbesserungen immer mehr aufgebaut. Auch wenn die Chemo noch drei Monate läuft, sind es die kleinen täglichen Erfolgserlebnisse, die mich weiterhin das Leben genießen lassen. Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und viele Erfolgserlebnisse!
Viele Grüße, Frank
Ach, lieber Frank… Im Vergleich zu dir ist meine OP ja geradezu Peanuts, vor allen Dingen wenn es so weiter gut läuft wie bisher.
Ich wünsche dir weiterhin alles alles Liebe und dass du wieder ganz gesund wirst. ♥️
Ganz liebe Grüße Elke
Liebe Elke,
gestern hatte ich wieder an Dich gedacht, und mich gefragt, ob es Dir gutgeht.
Nun lese ich gerade von Deiner OP und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg beim wieder fit werden!
Vor über 20 Jahren bekam meine Mutter eine neue Hüfte. Als ich am Abend nach der Arbeit, im Krankenhaus nach ihr sah, schickte sie mich weg, weil sie müde wäre. Aber ich solle neue Prospekte für den Urlaub mitbringen. Am folgenden Tag wollte sie ins Klinik-Café. Sie war mit den Krücken sehr schneller unterwegs. Ich hatte Mühe, ihr zu folgen ;-)) Sehr schnell konnten wir wieder auf Wanderschaft gehen.
Alles Gute und lieben Gruß
Sabine
Es ist tatsächlich erstaunlich, wie schnell sich so ein neues Gelenk in eine Hüfte einfügt. Wie viele Jahre habe ich mich herum gequält, immerhin ja auch mit einer Hüftdysplasie. Das wird einem erst bewusst, wenn es im Grunde genommen kaum mehr möglich ist zu laufen. Insofern ist man derzeitiger Gesundheitszustand geradezu phänomenal und macht Mut. Danke für die aufmunternden Worte und ganz liebe Grüße an dich und natürlich an deine Mutter. 💋
Liebe Elke,
danke für den schönen ausführlichen Bericht, gibt es auch eine gpx-Datei zu dieser Wanderung?
Meine Knie-Tep war gestern genau zwei Jahre her, zum Jahrestag habe ich eine 12-km-Wanderung mit 350 Höhenmetern gemacht. Ich erinnere mich noch gut an meine OP, die ich auch wach verfolgt habe. Ich fand es spannend, schade dass die Sicht verdeckt war… zwischendurch habe ich mal den Operateur gefragt, ob „da unten“ alles in Ordnung sei.
Ich hatte mir (ebenfalls nur 4 Nächte Aufenthalt) den Luxus eines selbst bezahlten Einzelzimmers (160 € je Nacht) gegönnt – andere fahren in Urlaub, ich zur OP. Die Ruhe war mir das Geld wert.
Ja, man wird ziemlich zugedröhnt und ich habe auch rasch mit dem Opiod wieder aufgehört.
Wenn du mal ein wirklich puntes Bein sehen willst, dann schicke ich dir ein Bild von meinem Knie und meinem Fuss eine Woche nach der OP!
Ich wünsche dir einen weiterhin guten Heilungsverlauf und viel Erfolg mit deiner ambulanten Reha. Gut dass du dir vorab schon Termine für anschließende Physio gesichert hast, nutz‘ diese Möglichkeiten aus soweit es geht. Ich hatte wegen meiner chronischen Krankheit ja schon einen Therapeuten und regelomäßige Termine, der hat sich nach der Knie-Tep monatelang um mein Knie gekümmert.
Alles Gute!
Liebe Grüße von Herbert
Lieber Herbert, sobald ich Jana wieder in meinem Haushalt habe, werden die Strecken sicherlich auch um ein Stück länger werden und dann nehme ich mein GPS-Gerät mit. 🤣🤣
Exklusiv schicke ich dir dann den Track.
Ich habe ja deinen Heilungserfolg mitverfolgen können und am Knie ist solch eine OP ja doch etwas komplizierter. Ich bin gespannt, ob ich die 12 km an meinem Jahrestag auch schon schaffe.
Ganz liebe Grüße aus Leverkusen
Elke
Liebe Elke,
auch ich wünsche Dir gut Besserung Ein Tipp wie „Bleib am Ball“ braucht man Dir ja nicht mit auf den Weg geben.
Liebe Grüße
Winfried
Guten Morgen Winfried,
„Am Ball bleiben“ brauche ich nicht, eher „nicht alles auf einmal wollen“ 😀 ich muss mich zur Ruhepausen gerade zu zwingen. ♥️
Ich hoffe dir geht es gut?
Liebe Grüße
Elke
Liebe Elke,
Ich wünsche dir eine gute und schnelle Heilung und rasche Wiedermobilisierung! Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, der auch wertvolle Tipps für andere enthält!
Bei mir sind es die Füße, die nicht mehr so wollen wie ich….
Alles Liebe
Myria
Liebe Myria, die Hüfte ist ja schon quälend, aber wenn die Füße schmerzen, dann ist alles was da oberhalb ist im Grunde genommen ja außer Gefecht. Ich drücke dir so die Daumen, dass du eine Lösungsmöglichkeit findest, die dir wieder mehr Mobilität schenkt.
Ganz liebe Grüße aus dem Relaxsessel im Hause Bitzer
♥️