Nur bis zum 30. Juni diesen Jahres stehen die von Laura und Christel Lechner kreierten Alltagsmenschen in Neuwied im Stadtgebiet herum. Eine Chance für mich wieder einmal einen Blogbeitrag zu verfassen, gleichzeitig ein Test, wie eine längere Autobahnfahrt inzwischen verkraftbar ist.
Die Alltagsmenschen reisen ziemlich oft, deshalb haben sie den Zusatz „Wanderausstellung“.
Alltagsmenschen in Neuwied
Seit dem 27. März 2025 bevölkern sie Neuwied mit 40 Skulpturen in menschlicher Größe und mit ausgesprochen menschlichen Gesten und Mimik. Bisher kenne ich sie nur von Bildern und das möchte ich gerne ändern und mir selbst ein Bild machen. Wer sich noch fix vor Ort selber überzeugen möchte, mag sich vielleicht auf der Webseite der Künstlerinnen vorab informierten.
Wer es bis Ende Juni nicht schafft, der reise nach Sylt. Bis Oktober haben interessierte Besucher reichlich Gelegenheit auf Alltagsmenschen in Beton oder leibhaftig zu sehen. Anfassen darf man aber wohl nur erstere. Etwas näher an Neuwied liegt Wiedenbrück, dort sind sie bis September mit 66 Figuren zu sehen. Urlaub im Schwarzwald? Dann hin zu den Alltagsmenschen in Oberkirch, in der Zeit von Juli bis November.
Für mich persönlich erhoffe ich für 2026 auf attraktive Orte mit diesen herrlichen Figuren. Neuwied war ja nur der Anfang.
Mein erster längerer Ausflug in diesem Jahr
Ziemlich spontan entscheide ich mich am frühen Sonntagmorgen 6:30 Uhr meinen Plan umzusetzen. Eine erste längere Autobahnfahrt nach der Hüft-TEP und ich habe einen gewissen Respekt. Lange sitzen fällt mir noch schwer. Heute steht uns ein besonders heißer und schwüler Sommertag ins Haus, zusätzlich ist der Fronleichnams- Heimreiseverkehr zu erwarten, deshalb die frühe Fahrt.
70 Minuten später stehe ich in Neuwied, in der Nähe des Schlosses, in der Deichstraße. Von dort aus geht es auf kurzem Weg durch die Stadtmauer an den Rhein. Oben auf dem Torbogen sitzt Claudia, die von Ute fix umbenannt wurde in „Elke“, sie entdeckte hier wohl eine gewisse Ähnlichkeit in Mimik und Frisur.


Da sitzt sie ganz entspannt, lässt sich die Sonne ins Gesicht scheinen und hat so gar keine Eile aktiv zu werden.
Durch den Torbogen hindurch erhasche ich sofort einen Blick auf die „Duscher“. Noch ist die dritte Dusche durch ein Paar besetzt, die sich abwechselnd zwischen die Alltagsmenschen platzieren und Erinnerungsfotos fabrizieren.

Nur wenig weiter stehen diese Damen mit gerafften Röcken. Da stimmt für mich alles, die Haltung, diese Art zu schauen, die Accessoires.


Und beim nächsten Stopp muss Jana wieder herhalten. Ihre typisch skeptische Annäherung an den lebensecht wirkenden Hund, habe ich leider nicht fotografiert.

Alltagsmenschen in Neuwied Stadtmitte
Hinter dem Pegelturm wenden wir uns nach links Richtung Stadtmitte, die am heutigen Sonntag ruhig und verlassen ist. Zu solch früher Stunde hat nicht mal die Eisdiele geöffnet.



In der Stadtmitte ist es schwieriger ohne störendes Beiwerk Figuren zu platzieren.
Am Schloss Neuwied vorbei lande ich schnell wieder am Rhein und wenig später am Auto für die Heimreise vor der großen Hitze.

Fazit zur Wanderausstellung „Alltagsmenschen in Neuwied“
Die Wanderausstellung „Alltagsmenschen“ ist es auf jeden Fall wert angeschaut zu werden. Leider sind, aufgrund der städtischen Begebenheiten, nicht alle Skulpturengruppen fotografisch anschaulich darzustellen. Die Figuren selber sind fantastisch und fangen Alltagssituationen wunderbar ein. Einfallsreich sind Alltagssituationen dargestellt, Menschen in Bewegung oder in Ruhe so authentisch. Es war eine gute Idee sie mir noch anzusehen, bevor sie weiter wandern.
Fazit für mich persönlich: Ich werde mich noch ein bisschen gedulden müssen, bevor ich mich an weitere Ausflüge wage, die eine längere Autofahrt erfordern. Die Rückfahrt war, trotz freier Fahrt, doch eine Herausforderung.
So schön, hier wieder was zu lesen. Alles Gute für die Heilung und Gesundheit! Danke für den tollen Tipp und die schönen Fotos. Die Figuren kannte ich noch gar nicht. Kommen auf meine Liste…
Hallo Susanne, vielen Dank für die lieben Wünsche. Und ja, die Figuren haben mich auch sehr angesprochen und fasziniert. Das hat sich gelohnt sie mir noch anzuschauen.
Ganz liebe Grüße
Elke
Hallo liebe Elke,
schön, von dir zu lesen! Erst gestern hatte ich mal wieder gedacht, wo bleibt se denn …
Die Alltagsmenschen mag ich auch sehr. In Neuwied war ich im Frühjahr, als es noch nicht ganz so grün war. Eine riesige Baustelle befand sich in Schloßnähe. Im Biergarten nahe den Duschenden machte ich Rast, bevor es weiter ging bis zur Raiffeisenbrücke und die Goethe-Anlagen, sowie zurück zum Bahnhof. Die Bahnen meinten es gut mit mir an diesem Tag!
Nach Wiedenbrück hatte ich mich auch aufgemacht, als ich hörte, dass die tollen Figuren DOCH wieder aufgestellt wurden. Mit einer Freundin im Schlepptau, fuhren wir ab Köln ziemlich lange bis Rheda. Aber es war ein Genuss, durch den Schlosspark und den tollen Flora-Westfalica-Park nach Wiedenbrück und zurück zu wandeln. Seele baumeln pur! Nebenbei den Alltagsmenschen „Guten Tag“ gesagt – und gegen Abend wieder nach Köln zurück gefahren.
Ich sage DANKE für deine schönen Berichte, Fotos und wünsche dir weiterhin beste Genesung zum wieder Wandern können!
Viele Grüße, Sasa
Oh wie schön, Du hast also Wiedenbrück besucht. Vielleicht sind sie ja im Jahr 2026 auch dort zu sehen, die Alltagsmenschen. Dann fahre ich mal für 1-2 Tage dort hin.
Vielen Dank für Dein „an mich erinnern“ und für den schönen, informativen Kommentar.
Viele liebe Grüße
Elke
… danke für den Bericht – und alles Gute für Deine vollständige Wieder-Genesung !!! Vielleicht klappt’s bald mit der einen oder anderen Kurz-Wanderung. Ich würde mich für Dich freuen !!!!!
Hallo Jürgen,
ich bin mir sicher, dass es bald mit kurzen Wanderungen klappen wird. Mit Jana bin ich ja täglich in der Natur unterwegs.
Liebe Elke,
danke für den schönen Bericht über die Skulpturen und deine Geduld mit der Hüfte. Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung.
Apropos Geduld: ich werde in den nächsten Wochen auch wieder etwas kürzer treten und mich schonen müssen, bei mir stehen im Abstand von einer Woche zwei Katarakt-OP’s (Kunstlinsen wegen Grauem Star) an.
Die Ersatzteile häufen sich…
Liebe Grüße von
Herbert
Guten Morgen lieber Herbert, ja ich denke am Ende unseres Lebens geht ein Ersatzteillager in die Erde oder den Ofen. 😁
Ich wünsche dir viel Erfolg mit den anstehenden Operationen. Ich denke Geduld ist das Zauberwort für vollständige und schadensfreie Genesung. Meine Blutwerte lassen noch zu wünschen übrig, da ist Umsicht und vernünftige Ernährung angesagt. Dazu ein ausgewogenes aber forderndes Training. Bin gerade vom Hometrainer herunter geklettert, den ich 50 Minuten lang gequält habe. 🤣 Jetzt Frühstück.
Ich wünsche dir alles Liebe und wir lesen uns…..♥️