Gegen 6 Uhr dreißig Uhr wache ich nach gut 26 km wandern auf und bin sofort relativ fit. Aus der Tiefe des Schlafes formen sich Gedanken zum meinem Leben als Bloggerin. Mir ist bewusst dass der Name, der Begriff Blogger/in oder Influencer/in inzwischen ziemlich verbraucht und auch angreifbar geworden ist. Deshalb möchte ich ein wenig mein Leben als Bloggerin vorstellen.

Bloggerinnen wie ich, die sich im Laufe der Jahre gut etabliert haben, sehen sich manchmal einer gewissen Kritik ausgesetzt. Oft genug ist die sicher auch berechtigt. Schon deshalb würde ich mich freuen, wenn es hier Leserinnen und Leser gibt, die sich in eine Diskussion einbringen. Ist zwar nicht wirklich ein Sommerthema, aber ich hoffe es finden sich doch einige ;-)

Mein Leben als Bloggerin

Wir Blogger/innen werden hin und wieder auf Bloggerreisen oder Pressereisen eingeladen. Die erwartete Leistung und die gegebene Gegenleistung sind sehr unterschiedlich. Für mich ist es wichtig genug Zeit für eigene Eindrücke zu haben. Schon aus gesundheitlichen Gründen bin ich gut beraten auf genug Erholungsphasen zu achten.

Mein Leben als Bloggerin

Das bedeutet es bleibt genug Raum für Fotografien und das Formulieren von Texten, auch für ein moderates Wandertempo. Schon deshalb bevorzuge ich Individualreisen. Abends ist mein Tag gewöhnlich spätestens gegen 20 Uhr zu Ende, dafür beginnt er gegen 6 Uhr in der Frühe.

Das entspricht meinem Jahrzehnte gelebten Biorhythmus. Jede Änderung bedeutet für mich erhöhten Stress.

Private Reisen und Kooperationen unterscheiden sich sehr

Bin ich privat, vielleicht sogar mit Freund/innen unterwegs, dann ist der Blogbeitrag im Ergebnis meist mit mehr Bildern als Text versehen. Ich bin nicht an Termine gebunden und kann die Artikel auch mal ein paar Wochen liegen lassen. Also ist hier mein Bloggerinnenleben ausgesprochen entspannt.

Im Rahmen einer Kooperation sehe ich mich in der Pflicht den Beitrag mit mehr informativen Texten zu füllen. Hierfür sind regelmäßig intensivere Recherchen nötig und unterwegs halte ich meine Eindrücke per Nachricht auf dem Smartphone fest. Zudem poste ich regelmäßig Fotos in den sozialen Medien, sofern Handyempfang vorhanden. Die Blogbeiträge sind im Normalfall in relativ kurzem Abstand zur Reise zu veröffentlichen. Ein deutlicher Unterschied.

Ein Blogbeitrag kann bis zu zwei Tage Aufwand bedeuten. Zwei volle Arbeitstage, das ist mehr als Hobby

Mein Leben als Bloggerin – Welche Reisen bevorzuge ich?

Da mein altes Gehirn nicht mehr darauf geeicht ist so viel und sehr schnell zu lernen und mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, bevorzuge ich weniger gut bezahlte Reisen. Sie erlauben ein wenig mehr Individualität und Ruhe im Tagesablauf.

Gut bezahlte Reisen beinhalten die Übernahme von Reisekosten, Übernachtung, die Verpflegung und alle Transfers. Zusätzlich gibt es ein Honorar für Blogbeiträge. Hier ist aber der Tagesablauf bis in die letzte Minute verplant. Von früh am Morgen bis in den späten Abend sind die Programmpunkte dicht getaktet. Volle Aufmerksamkeit an mehreren Tagen mit dieser Stundenanzahl, das ist schon anspruchsvoll. Für mich wird das eher die Ausnahme bleiben.

Meine Blog existiert seit 2011 – Warum jetzt erst die Kooperationen?

Weil du solche Unternehmungen recht anspruchsvoll sein können, beginne ich erst jetzt zum Ende meiner Arbeitszeit mit dem Ausbau. Neben einer Berufstätigkeit ist ein mehr an Pflichten nicht möglich. Mein Leben als Bloggerin beginnt also, was Kooperationen angeht, eigentlich JETZT. Und ich sage es euch, ich freue mich darauf und hoffe auf ganz viele Aufträge. Dafür lege ich mich gerne ins Zeug.

Das Finanzamt frisst mit

Zu Beginn des Jahres erwartet mich eine mit dem Blog verbundene unangenehme, ja lästige Pflicht. Alle Einnahmen werden zusammen gerechnet. Die Sachleistungen werden in Geldwert umgerechnet und dieser Liste zugefügt. Dagegen wird der Aufwand gerechnet. Das alles geht dann zum Finanzamt und die prüfen bei den kleinen Freiberuflern gefühlt mehr als bei Konzernen.

Kritik erwünscht, soweit sie fair und konstruktiv ist

Nun bin ich an dem Punkt, der mich zu diesem Beitrag motiviert hat. Wie steht ihr zum Thema Blog schreiben, Kooperationen mit Tourismus Branche und Herstellern.

  • Fühlt ihr euch davon belästigt z.B. das Wort „Werbung“ am Anfang eines Beitrages zu lesen?
  • Seht ihr positive Aspekte?
  • Sind wir Blogger/innen glaubwürdig oder habt ihr den Eindruck wir schreiben nichts kritisches, wenn wir in Kooperationen unterwegs sind?
  • Ich würde mich sehr freuen, wenn es hier oder in den sozialen Medien Äußerungen zum Thema gibt.

Da bin ich auch unterwegs:

Das Wort zum Sonntag – Mein Leben als Bloggerin

Ich liebe wandern. Fotografien gelingen mir immer besser. Ich liebe es im Anschluss die Bilder auszuwerten, Texte zu verfassen und zu sehen, dass sie gelesen werden. Im Gesamtschluss liebe ich  Mein Leben als Bloggerin.

Aber es ist auch Arbeit, ein Aufwand der nicht zu unterschätzen ist. Am Ende soll der Ertrag meine Rente aufbessern. Immerhin sinkt mit Eintritt in das Rentenleben das Einkommen drastisch. Also wird das, was ich bisher nebenberuflich tat jetzt mehr Raum einnehmen.

Ich hoffe da auf Verständnis von euch, die ihr mir schon so lange Jahre als Leser/innen treu seid.

 

14 Kommentare

  1. Liebe Elke,

    mein Kommentar kommt spät, aber vielleicht noch nicht zu spät……

    Irgendwie….verstehe ich die ganze Diskussion hier noch nicht so ganz. Ich versuche das mal für mich zu ordnen: Du machst Kooperationen, die Dir angeboten werden, an denen Du in Form von Geld oder Sachwerten verdienst, um Dir damit nach Deinen Worten die Rente aufzubessern. Diese Beiträge kennzeichnest Du ordnungsgemäß als Werbung. Soweit korrekt? Wenn so – wo ist das Problem?

    Ich muß das ja nicht lesen, und in der Tat, ich lese es auch nicht – was jetzt nicht barsch gemeint ist, sondern rein praktisch: alles zum Wandern Nötige habe ich in zigfacher Ausführung. Kurzum, ich brauche nix! Außerdem bin ich nicht bereit, für ein Paar Wandersocken 16 oder noch mehr Euro auszugeben, wenn doch die billigen aus Deutschlands ältestem Discounter auch 10 Jahre halten. Beim nächsten Leser mag das anders sein, und er freut sich vielleicht über gute Empfehlungen. Auch käme ich nicht auf die Idee, in irgendwelchen Wanderparadiesen lustzuwandeln, „nur“ weil sie ein Blogger als besonders schön anpreist. Ich wandere selbst hier in der Umgegend keine im Blog vorgestellten Touren nach, da ich ja eh kein Gps habe und meine Strecken immer selber zusammenwurschtele. Und um kurz den Punkt der „ehrlichen Bewertung“ aufzugreifen…ich kenne das Produkt nicht, ich kenne Dich nicht – ich sehe mich völlig außerstande, mir zu Deiner oder anderer Blogger Ehrlichkeit überhaupt eine Meinung zu bilden. Wozu auch? Ich persönlich hätte in einem solchen Fall vermutlich wirklich eine Art Beißhemmung, ein Produkt unter Kooperationsumständen zu verreißen, aber bei andern kann auch das ganz anders sein.

    Nein, all das ist mir vollkommen wurscht. Angelica Hocke vom leider stillgelegten WandernBonn-Blog schrieb vor Jahren mal, sie bräuchte 3 bis 4 Stunden für einen einzigen Blog-Wanderbeitrag mit allem Drum und Dran. Da sich Eure Blogs in der Qualität von Texten und Bildern sehr ähneln, denke ich, dass Du in etwa auch soviel Zeit investierst. Das ist, wie ich schreibfaule Nuss finde, eine ganze Menge. Und selbst wenn ich jedem Blogger eine gewisse Neigung zur Selbstdarstellung unterstellte, so hätte ich damit kein Problem – ohne diese Neigung hätten wir keine Literaten, keine Schauspieler etc. Allerdings auch keine Politiker 😉

    Und eben auch keine Wanderblogs. Ohne Deinen bzw. Angelicas Blog hätte ich wahrscheinlich bis heute noch nicht die geheimnisumwitterte Terra incognita jenseits von Altenahr oder Sinzig erkundet. So weit fahren nur fürs Wandern, dachte ich immer, hach herrje, der viele Sprit, die arme Umwelt etc. Eure Blogs mit den – und das ist für mich ganz entscheidend – wirklich guten Fotos haben mich gottlob! dann doch hinausgelockt, indem sie bei mir einfach Neugier auf neues und Vorfreude aufs wandern bzw. Walken an sich geweckt haben. Nicht mehr und nicht weniger.

    Also, ich mache mir kaum Sorgen, dass Dein Blog demnächst wegen der WErbung „langweilig“ werden könnte. Und wenn doch…jenun, dann war er wenigstens vorher schön 😉

    Liebe Grüße von Claudia aus Godesberg

    P.s. das in einem der Kommentare zitierte Bonbönchen a la „sonntags wurde ich wieder beim Wandern erkannt“ war echt der Brüller des Tages! 🙂

    1. Liebe Claudia

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar, den ich mit viel Kopf-nicken gelesen habe. Ich kann jeden verstehen, der kritisch jede Reportage und jede Produktbeschreibung liest, denn gelogen wird viel und die subjektive Sicht eines jeden ist dann auch noch einmal unterschiedlich. Selbst Bilder können lügen, wenn sie das Umfeld des fotografierten Objektes verschweigen. Das tun alle Fotografen, wenn sie das Schöne heraus stellen wollen. Das tun aber auch unbezahlte Blogger/innen. Die einen sind geborene Pessimisten und machen aus jedem alten Baum einen scheußlichen Krüppel. Die anderen finden den urbanen Charakter einer Wanderung wundervoll und fotografieren liebevoll Mülltonnen.
      Ich bin gerade von eine Recherchereise zurück, Aufenthalt wurde vom Veranstalter gezahlt. Die Region ist wundervoll, aus dem Schwärmen komme ich nicht heraus. Das empfinden die Menschen, die die Berge kennen aber sowieso. Aber wie beurteile ich Unterkünfte? Welche Ansprüche haben meine Leser? Da stoße ich an Grenzen meiner Objektivität und kann nur aus subjektiver Sicht, auch die Mängel beschreiben. Ich kann nur subjektiv ehrlich sein, auch bei Socken :)

      Übrigens, ich benötige (mag auch am Alter liegen) einen Tag minimum für Bilder, Text und Gestaltung. Mal eben einen Text raus hauen, das gelingt nur bei kleinen Artikeln, die auf vorhandenes Bildmaterial zurück greifen.Jedes Foto benötigt einen Text, den nur Blinde lesen können, der für euch Sehende nicht sichtbar ist. Schon das ist ein erheblicher Aufwand. Es ist Arbeit, aber sie macht mir Freude und erfüllt mich. Daneben verschafft sie mir hoffentlich noch eine Weile eine Nebeneinnahme.

      Ganz lieben Dank für Deine Gedanken, die bei mir wieder neue Gehirnströme produzierten
      Elke

  2. Liebe Elke,

    Wir sprachen gelegentlich über das Thema, Du kennst meine Auffassung (und Herangehensweise). Zunächst: Ich halte es mit der (ursprünglichen) Bedeutung des Begriffes Blog = Web Log = Tagebuch im Netz. Ein Tagebuch ist etwas sehr Persönliches. Was man dem Tagebuch anvertraut, ist eine ganz persönliche Sache. Das betrifft das Thema, Umfang der Darstellung, eigenen Stil, Auswahl der Fotos, ergänzende Informationen etc.
    Du hast Deinen persönlichen Ansatz gefunden und ich habe den Eindruck, was Du tust macht Dir Freude und beschenkt Dich reichlich. Und Du machst es gut! Andere Leute machen es anders, aber das kann für Dich nicht der Maßstab sein. Wenn Du an Blogger-Reisen teilnimmst, wenn Du Kooperationen eingehst, wenn Du Werbung schaltest, so ist das gut für Dich und Du solltest es weiterhin so halten. Aufträge von touristischen Akteuren behandelst Du mit Respekt, Du postest bereits währen der Tour und Du berichtest kurz danach kompetent. Deine Beiträge sind lesenswert und sie regen an zu eigenen Aktivitäten.
    Fazit: Du machst das ganz prima, mach weiter so, bleibe auf Kurs!

    Eines aber würde ich gern noch loswerden: Ich habe den Eindruck, dass sich in der Szene Anspruch und Eitelkeit ausbreiten (das gilt nicht für Dich und eine ganze Reihe von Bloggern, die ich persönlich kenne). Ich kann mir nur verwundert die Augen reiben, wenn ich lese, was Teilnehmer einer Reise so alles erwarten: Übernahme der Fahrtkosten, Top-Unterkunft, Spitzengastronomie, Tagegeld, Honorar für Fotos etc. Dem steht häufig keine adäquate Leistung der Teilnehmer gegenüber: Späte, unvollständige Veröffentlichung, anspruchsloser Text, schlechte Fotos, geringe Reichweite. Ich frage mich dabei immer, ob touristische Akteure keine Kosten-Nutzen–Analyse vornehmen. Mir scheint bei manchen Beiträgen der Quotient aus Kosten und Nutzen gegen unendlich zu gehen (Nutzen = Null). Zum Thema Eitelkeit… Manchmal lese ich: „Sonntag wurde ich wieder auf einer Wanderung erkannt“. Das ist ja nett, aber Blogger sollten sich nicht für Celebrities halten.

    Ich persönlich fühle mich reichlich belohnt, wenn ich den Kommentar zu einer Wanderung lese: „Da wäre ich gern dabei gewesen!“ oder „Die Tour müssen wir auch einmal gehen!“

    Herzliche Grüße
    Ebi

    1. Also erst einmal lieber Ebi, vielen Dank, dass Du Dich in für mich so positiver Weise geäußert hast. Das tut mir so gut.
      Insgesamt haben die Argumente aller Kommentatoren mich sehr zum Nachdenken angeregt. Es ist immer sehr hilfreich ein möglichst breites Spektrum am Meinungen zu haben und dann die eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

      Deine und auch Ursulas Feststellung, dass meine Blogbeiträge zum Nachahmen anregen, ist der wesentliche Aspekt, aber auch die Tatsache, dass ihr wahrnehmt dass ich es gut machen möchte, dass ich gewillt bin meinen Part in einer Zusammenarbeit gewissenhaft zu erledigen.

      Und ja, wenn mir jemand kommentiert „Da wäre ich gerne dabei gewesen“ oder „Da muss ich auch dringend hin“ sind ein Lohn der zeigt, dass Bild und Text den Punkt getroffen haben. Dann habe ich das Gefühl, dass ein Stück Begeisterung hinüber geschwappt ist, zu Leser/innen und Bildgucker/innen.

      Herzlichen Dank lieber Ebi und habt noch einen schönen Sommerabend
      Elke

  3. Liebe Elke, eine schwierige Frage, vor allem, wenn man die Blogger persönlich kennt. Ich interessiere mich für Wanderblogs hauptsächlich, weil ich Berichte über interessante Wanderungen lesen möchte. Sie geben mir neue Ideen, für die ich dankbar bin. Wenn aber Wanderblogger in ihren Bericht ihre Erfahrung mit einem Produkt einbauen, möglichst als Block, kann ich damit leben, glaube aber auch nicht, dass die Bewertung immer 100% ehrlich ist.
    Wiederum kann ich verstehen, wenn man versucht, sich zusätzliche Einnahmequellen und Reisemöglichkeiten zu erschließen. Wenn man dazu Dinge, die man ohnehin gerne tut, wie wandern, schreiben und fotografieren, benutzen kann, umso besser! Da muss dann jeder für sich entscheiden, ob Aufwand und Ertrag in einem akzeptablen Verhältnis stehen.
    Fazit: Deine Wanderberichte lese ich sehr gerne, ohne Werbung wären sie mir lieber, aber ich akzeptiere sie.

    1. Ich glaube 100% ehrlich, das ist verflixt schwierig, selbst wenn Blogger/innen oder auch einfach nur privat bei Facebook & Co verfasste Erlebnisberichte veröffentlicht werden.
      So manche Nichtblogger beschreiben Wanderungen in herrlich bunten Farben und wenn man die nach wandert wird einem klar wie unterschiedlich Vorlieben ausgestaltet sind. Die einen beschweren sich über holprige Pfade und hätten sie gerne breit und gut ausgebaut, die anderen bevorzugen genau das Gegenteil.
      Die einen finden eine Unterkunft total klasse und schwärmen was das Zeug hält, andere kritisieren den mangelnden Komfort.
      Ein Reiseblogger mit Wellness-Schwerpunkt wird sich kaum in den Unterkünften wohlfühlen, in denen ich vor Wonne jauchze.
      Es ist schwer objektiv zu sein. Deshalb bin ich froh um jede Leserin und jeden Leser, der liest, Bilder schaut und dann entscheidet „Ist was für mich“ oder „Ist nichts für mich“

      So, Frühstück im Bauch, nu muss ich tschüss sagen und grüße Dich
      Elke

  4. Du musst aufpassen, dass dein Blog dann nicht so langweilig und nichtssagend wird wie derjenige vom „Fräulein Draußen“.

    Kooperation bedeutet ja im Grunde nichts anderes als Werbung …

    1. Ich hoffe dass meine Leserinnen und Leser mir die Chance geben zu beweisen, dass meine Blogbeiträge nach wie vor mit Herz geschrieben werden. Das was ich tue, tue ich weil es mir unendlich viel Freude bereitet. Ich stehe hinter dem was ich tue und was ich schreibe 100%. Solange ich diese Begeisterung in mir spüre, sehe ich keine Gefahr für Langeweile, zumindest nicht für meine Person.
      Ich hoffe weiterhin, wenn treue Leserinnen und Leser feststellen dass es hier langweilig wird, dass sie mir das rück melden. Ebenso wichtig ist mir, dass gegenteilige Erfahrungen zu meinen Erkenntnissen hier kommuniziert werden.
      Deshalb bin ich froh über diese rege Teilnahme an der Diskussion, die zu meinem ehrlichen Erschrecken eher kritisch ist.
      Liebe Grüße Elke

    2. Ach ja,, was mir noch zu dem Wort Kooperation bzw Werbung einfällt.
      Eine Kooperation ist eine Win-Win-Situation, keine Frage. Ich suche mir aber meine kooperationspartner aus und lege Wert darauf innerhalb der Regionen unterwegs zu sein, die ich ohnehin bevorzugen würde. Gleiches gilt für Produkte. Wenn ich jetzt zum Beispiel für vivara werbe, dann habe ich im Vorfeld auf privater Ebene schon jahrelang Erfahrung mit dieser Firma.

      sollte mir bei allem erstmal den Kontakt das Produkt nicht gefallen wird ist neben einer aus meiner Sicht objektiven Berichterstattung keine weiteren Produkttests geben.

      Das könnte man jetzt noch endlos weiterführen und würde dann wieder die Werbung klingen.

      Ich würde im eigenen Interesse alles daran setzen dass mein Blog weder langweilig noch unglaubwürdig wird 😘

  5. Liebe Elke,

    ich fürchte wie Guido, dass zunehmende Kooperationen und häufige Werbehinweise oder Produkttests Deinem von mir sehr geschätzten Blog einiges von seinem Reiz nehmen (werden).

    Jedenfalls bemerke ich schon, dass ich manches nicht mehr lese, wenn ich den Eindruck habe, dass es vor allem um Werbung geht.

    Liebe Grüße
    Herbert

    1. Gilt das besonders für Produkttest oder auch für Wanderreisen?
      Ich finde das sehr interessant, gerade eure beiden Kommentare hier zu lesen, vor allem mit Blick darauf, dass in der Bloggerszene behauptet wird dieses Wörtchen „Werbung“ würde die Wirkung die ihr beschreibt überhaupt nicht haben. Wir sind dazu verpflichtet, besonders seit Mai 2018, diese Werbehinweise sehr ernst zu nehmen, da wir sonst abgemahnt werden können. Viele Blogger tun ist dennoch nicht und wie ich jetzt hier lese sind sie damit klar im Vorteil, da sie genau eure Reaktion damit vermeiden.

      Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie auf Kosten irgendwelcher Destinations unterwegs sind.
      Ich gebe zu, das ist eine ziemlich schwierige Thematik.

      Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar, für eure offene Äußerung. Es wird nichts an meinem Wunsch Kooperationen einzugehen ändern, weil mir durch diese Zusammenarbeit einfach mehr Möglichkeiten offen stehen. Dafür bin ich sehr sehr dankbar. Es ist ein spannender Job.
      Ganz liebe Grüße Elke

  6. Das bedeutet also, dass auch die Kritik die ich an einem Wegeverlauf z.b. äußere, unglaubwürdig ist, wenn der Blogbeitrag im Rahmen einer Kooperation entstanden ist.

    Das ist allerdings wirklich eine interessante These, über die ich jetzt erst einmal nachdenken muss. Oder könnte es sein dass Du grundsätzlich unterstellst, dass es überhaupt gar keine Kritik gibt. Das würde allerdings bedeuten dass du meine Blogbeiträge bisher nicht gelesen hast.
    Herzliche Grüße Elke

  7. Liebe Elke, ich fürchte, Kooperationen führen zwangsläufig zu Verpflichtungen. Erstens. Zweitens, der Druck, gefallen zu wollen, könnte dich irgendwann, ganz von deinem Hobby abbringen. Das gilt für soziale Medien, das gilt auch fürs Bloggen. Drittens, es gibt tatsächlich, Leser, die an dauernder Werbung keinen Gefallen gefinden (ich weiß, es gibt andere, die das nicht stört). Ich bin einer von denen. Meine Meinung. Es wird genügend Leser geben, die anderer Meinung sind, dessen bin sicher.

    1. Oh, bitte nicht missverstehen, der Schwerpunkt meiner Bloggerei wird nach wie vor privater Natur sein. Dafür liebe ich es zu sehr, z.b. mit Tanja unterwegs zu sein, einfach nur zu quatschen und nicht daran zu denken was am Ende im Blog stehen wird. Kooperationen ermöglichen mehr jedoch Reisen, die ich ohne Koops nicht antreten könnte.

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