Eine Blogparade „Die Quartierfrage“ endet bei mir schon mit der Antwort: Ferienwohnung. Gestellt hat diese Frage Silke vom Blog „Unterwegs mit mir“ und stellt mehrere Möglichkeiten vor, wie übernachten geht. Vor allem bei Streckenwanderungen sind ja wechselnde Quartiere Voraussetzung, es sei denn wir lassen uns kutschieren. 

Die Quartierfrage für mich

Wohnwagen- oder Wohnmobil

Ein geräumiger Wohnwagen ist ja beinahe wie eine Wohnung, aber verflixt schwer zu kutschieren. Wenn ich meine, Sohn oder Schwiegertochter beim rangieren zusehe, dann wird mir schon schwummerig. Auf der Autobahn die Kriecherei auf der rechten Fahrbahn würde mich vermutlich auch an den Rand des Wahnsinns treiben. Andererseits ist es so möglich am Ferienort schnell den Standplatz zu wechseln. Im Stadtverkehr mit so einem riesigen Ding zum einkaufen fahren, OK das will ich mir nicht vorstellen.

Zum schlafen und wohnen allerdings eine wirklich überlegenswerte Sache, vorausgesetzt das Kleingeld für die Anschaffung steht zur Verfügung.

Umgebauter VW Bus oder Ähnliches

Auch hier eine Frage der Anschaffung, für den Alltag im Straßenverkehr für mich undenkbar. Auch das Raumangebot ist so beschränkt, dass ich mir kaum vorstellen kann ein solches Gefährt dauerhaft in Benutzung zu nehmen.

Zelten oder Schäferwagen

Ich scheue die Anschaffung von Kochern, Geschirr, Schalfsack und/oder Zelt, mag auch nicht so viel schleppen und doch…. Es würde mich schon reizen mal wieder ganz als Minimalist unterwegs zu sein. Vielleicht finde ich die Ruhe dafür ab 2020, wenn die Rente winkt.

Jugendherbergen

Ich habe es in diesem Jahr erstmals nach gefühlt 50 Jahren getestet in einer Jugendherberge zu übernachten und war überrascht. Lest hier wie ich mich als Seniorin in der Jugendherberge gefühlt habe. Für ein Wochenende OK, aber für längere Aufenthalte benötige ich mehr Individualität.

 

Hotels und Pensionen

Hotel Arminius in Bad Salzufflen

Ich habe in den vergangenen Jahren einige Hotels und wenige Pensionen als Übernachtungsplatz aufgesucht. Insbesondere jene, die mir im Rahmen von Bloggerwanderungen zur Verfügung gestellt wurden, waren wirklich schön.

Hier lässt es sich wahrlich gut aushalten. Das Frühstücksbuffet ist meistens sehr abwechslungsreich und mit der Möglichkeit verbunden ein Vesperpaket für den Tag mit zu nehmen. Diese Bequemlichkeit mag ich für Kurzaufenthalte gerne, aber auch hier gilt, längere Aufenthalte lieber mit mehr Individualität.

Ferienwohnung und Häuser

Hier fühle ich mich im Regelfall so wohl, dass ich gut mal 1-2-3 Wochen bleibe. Mein Lieblingsort „Haus am Raßberg“ in  der Eifel kennt ihr ja schon. Hier urlaube ich mindestens einmal, meist zweimal im Jahr. Vorteil für Hundebesitzer ist ganz klar, der riesige eingezäunte Garten. Für meinen alten Spike eine ideale Unterkunft, die er schon gut kennt.

Wenn es mich aber, wie so oft, auch mal in andere Regionen zieht, dann wähle ich sehr gerne die Häuser in den Landal Parks. Die sind stets ähnlich eingerichtet und ausgestattet und ich kenne mich bestens mit den Geflogenheiten aus. Die Häuser sind äußerlich oft wenig attraktiv, dafür aber innen drin praktisch und großzügig gestaltet.

Die Außenanlagen sind stets gepflegt und die Feriendörfer immer an attraktiver Stelle platziert. Für mich sind diese Parks ideal, aber auch nicht so preiswert.

Haus am Raßberg
Haus am Raßberg

Fazit

Hölle, ich bin sehr bequem geworden. Ich bevorzuge klar die Annehmlichkeiten einer häuslichen Umgebung mit Küche und Wohnzimmer. Verwöhnte Seniorin eben.

Solltet ihr Lust haben mir zu erzählen wie ihr unterwegs seid? Ich freue mich und grüße bis dahin..

 

 

 

2 Kommentare

  1. Interessanter Beitrag. Die Finanzen spielen bei mir schon eine wichtige Rolle. Ist nicht bei allen Mitbloggern so wichtig, wie ich lese. Somit bieten Pension oder JH hin und wieder eine Lösung. Allerdings muss ich mir den JH-Ausweis noch anschaffen. Ganz Klasse fand ich dieses Jahr den Verein Vrienden op de Fiets in den NL. Für wenig Geld ist man Mitglied und kann überall in Holland für €20 übernachten, Z+F, ohne Aufpreis, wenn man alleine unterwegs ist! Einzige Bedingung: man ist zu Fusz, mit dem Rad oder mit Kanu unterwegs. Ideal für eine Mehrtagestour.

    1. Oh Guido, das ist ein guter Tipp. Sicher werden meine Ausflüge in die Nachbarländer häufiger, wenn ich endlich die Rente erreicht habe.
      Für mich ist der Preis sehr wichtig und das wird sich im kommenden Jahr noch steigern.
      Vielen Dank für Deinen Beitrag und lieben Gruß nach nebenan 😉
      Elke

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