Enthält auch Werbung:  In diesem Jahr tatsächlich beinahe überall der Fall, es kommen nur  wenige Wintervögel – Die Futterplätze sind leer. Bisher halten sich die Außentemperaturen im noch relativ angenehmen Bereich. Die Bäume hängen noch voller reifer Beeren. Nach diesem Sommer klagen die gefiederten Gäste in Deutschland weit weniger über Hungergefühle.

Das zeigt sich an verwaisten Futterplätzen, auch bei mir. Trotzdem biete ich auf meinen Futterstellen (überwiegend mit Vivara Produkten eingerichtet) regelmäßig Erdnüsse und Sonnenblumenkerne an. Die werden gerade von den Wintervögeln sehr gerne genommen.  Daneben kommt Fettfutter zum Einsatz. Es gab hierzu schon einen Beitrag: Futterplätze auf dem Balkon. Bei der Gelegenheit sei erwähnt, Wasserstellen zum plantschen und trinken sind auch im Winter wichtig.

Meine Vorliebe für Futterhäuser

Mein Streufutter hingegen, erfreut sich zur Zeit keiner sonderlichen Beliebtheit und gammelt auf den Futterplätzen schnell vor sich hin. Um dem entgegen zu wirken habe ich das unten zu sehende Futterhaus angeschafft. Es hat ein Silo, in das ich das Streufutter einfülle. In die Schubladen fällt immer genug für die Piepmätze, ohne dass sie in dem Futter stehen und es verschmutzen.

Neben den Futtersäulen, die jedoch weniger Masse aufnehmen können, habe ich jetzt dieses Riesenteil dort hängen und kann so auch beruhigt mal tagelang nicht nachschauen, weil das Futterangebot lange Zeit reicht. Außerdem finden stets mehrere Vögel gleichzeitig Platz dort oben.

Die Schwanzmeisen, die gerne in Scharen anrücken, können so in ihrem Verbund bleiben.

FUTTERHAUS „MATTERHORN“ von Vivara in Deutschland
FUTTERHAUS „MATTERHORN“ – Zwei Meisen und ein Kleiber (Ist eine Fotomontage, da die Flieger schneller sind als meine Kamera)

Zu den Besonderheiten dieses aus recyceltem Kunststoff hergestellten Futterhauses gehe ich am Ende des Beitrages ein. Das hat nämlich aus meiner Sicht gegenüber den üblichen Holzhäusern erhebliche Vorteile.

ENERGIEBLOCKHALTER „MONTE ROSA“

Zusammen mit dem o.g. Futterhaus bekam ich noch den Energieblockhalter. Aus welchem Grund auch immer, er wird nicht von den Singvögeln angenommen. Einen anderen mit gleichem Inhalt habe ich unten in die Büsche gehangen und auch dort herrscht gähnende Leere.

ENERGIEBLOCKHALTER „MONTE ROSA“ von Vivara
ENERGIEBLOCKHALTER „MONTE ROSA“

Ich habe nicht die geringste Ahnung woran das liegt. Auf meine Vermutungen gehe ich im nächsten Kapitel ein. Ich habe einen Riegel abgeschnitten und ihn auf einen offenen Futterplatz geschnippelt. Dort gehen die Amseln und Stare dran. Die klettern natürlich seltener an solchen Hängevorrichtungen.

Eine wirkliche Erklärung ist das trotzdem nicht, denn auch bei meinem selbst hergestellten Vogelfutter ist die Frequenz der Besuche sehr unterschiedlich.

Insgesamt ist es relativ ruhig an den liebevoll hergerichteten Futterplätzen, das hat sicherlich mehrere Gründe.

Kleiner Nachtrag: Am Neujahrsmorgen hat ein Schwarm Schwanzmeisen den Energieblock bevölkert. Überhaupt ist heute morgen hier reger Flugverkehr. Ich liebe diesen Anblick.

Wo sind die Wintervögel – Die Futterplätze sind leer?

Der Standort kann entscheidend sein

Zunächst scheint der Standort für Vogelhäuser und Silos sehr wichtig, zumindest wenn unsere gefiederten Wintergäste ein gutes Angebot haben. Sie werden wählerisch, wie wir wenn wir viel Auswahl haben. Leider bin ich, und das geht sicher vielen so, ziemlich großzügig mit der Anschaffung verschiedener Futtervorräte.

Neben den Gläsern mit Erdnussbutter und allerlei Zusatzstoffen wie Mehlwürmer, Beeren etc, halte ich auch selbst zubereitete Fettfutter parat.

Zwei dieser Gläser mit Vivara Erdnussbutter sind am Futterhaus angebracht, also in unmittelbarer Nähe zu Sonnenblumenkernen und Erdnusskernen. Die Gläser sind stets schnell leer. Auch Stare vergreifen sich daran. Das Futter ist genau das gleiche wie die Energieblocks. Komisch!

Ein anderes Glas mit Fettfutter aus eigener Herstellung habe ich an einem der Regale befestigt, da geht kein Vogel hin. Knapp 30 cm höher liegt eine halbe Kokosschale mit dem gleichen Futter. Das picken sie sehr flott weg.  Es liegt also nicht am Futter, sondern am Standort, das ist damit klar.

Reiche Ernte in Busch und Baum

In diesem Jahr gab es reichlich Haselnüsse, Walnüsse und eine unfassbare Menge an Beeren. Auch die Obstbäume sind noch lange nicht abgeräumt. Unter den Apfelbäumen liegen tonnenweise Äpfel im allerbesten Futterzustand. Wer nahe der Weinberge lebt, wird auch dort feststellen, die Tier haben noch genügend Futtervorräte.

Da muss kein Wildvogel über Gebühr häufig in die Nähe des Menschen. Selbst Insekten gibt es noch, die von den Herrschern der Lüfte verspeist werden können, wenn auch insgesamt Insekten seltener geworden sind. Möglich, dass auch das Amselsterben im Sommer für einige spürbare Verluste gesorgt hat. Sichtbar ist, die Vielzahl und Menge der Gäste auf meinem Balkon hat spürbar nachgelassen.

Ein Resümee ziehe ich gegen Ende des Winters.

Fazit zum Futterhaus Matterhorn

Es hängt nun schon einige Wochen dort oben, das Silo leert sich langsam. Ich bin ausgesprochen zufrieden mit dem Material und dem Aussehen. Ich habe es mir von „Vivara“ als Testprodukt zuschicken lassen.

Sind Kritiken an Stabilität und der Aufhängung berechtigt?

Ich habe bisher, in den fast acht Wochen, keine einzige Beanstandung. Ich bin froh das Futterhaus in meinem Besitz zu haben, insbesondere da es sich aufgrund der Beschaffenheit sehr leicht reinigen lässt. Das ist bei den Holzhäusern ausgesprochen schwierig, da komme ich nie so in die Ecken. Dieses Material kann ich mit einer Bürste und sehr warmem Wasser zu Leibe rücken. Es bleibt ansprechend und löst sich nicht in Wohlgefallen auf.

Es ist UV-beständig, verrottet und rostet nicht, ist unempfindlich gegen pickende Spechtbesuche und erfüllt alle wesentlichen Wünsche an ein solches Futterhaus.

Alle aus dieser Produktreihe erhältlichen Produkte, wie auch das von mir getestete ENERGIEBLOCKHALTER „MONTE ROSA“ sind erneut recycelbar. Fünf Jahre Garantie halte ich für ein faires Angebot. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt für mich ebenfalls.

Offenlegung

Das Produkt Futterhaus Matterhorn wurde mir von Vivara kostenfrei zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Es bleibt in meinem Besitz. Ihr dürft sicher sein, dass ich kritisch und ausgiebig teste, eventuelle Schwächen offen ausspreche, sofern sie mir ins Auge fallen. Meine Glaubwürdigkeit setze ich nicht leichtfertig aufs Spiel.

Der Outdoor Blogger Codex ist keine Farce, sondern ein Versprechen meinerseits nach bestem Wissen und Gewissen Beiträge zu veröffentlichen.

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2 Kommentare

  1. Hallo Elke,
    auch ich bin ein Vogelfreund und habe festgestellt, daß in diesem Winter deutlich weniger Vögel unterwegs sind. Die Meisen sind rar geworden, aber zum Glück sind die Rotkehlchen noch da. Sind meine Lieblingsvögel!
    Es kann aber auch daran liegen, daß ich den Futterplatz auf die andere Seite des Hauses verlegt habe. Meine Mutter ist in unsere Einliegerwohnung gezogen und ich wollte ihr die Sicht auf den Futterplatz ermöglichen. Der alte Futterplatz hat deutlich mehr Sonne, wenn sie scheint und liegt windgeschützt. Meine nächste Maßnahme werden zusätzliche Leckereien sein. Du hast ja eine schmackhafte Auswahl im Angebot und ich werde die Erdnussbutter man antesten.
    Ich wünsche dir noch eine schöne Winterzeit und viele Vögel an deinem Futterplatz, die vielleicht auch dazu beitragen den Winterblues zu vertreiben.

    LG Ulrike

    1. Ja die Sonne mögen sie, die Flattermänner. Hier ist momentan der Deuvel los, so viele Arten und so schnell ist das Futter weg.
      Es macht Spaß gelle? ;-)

      Bei euch werden die Vögel sicher bald den Weg finden, die sind schlau

      Liebe Grüße
      Elke

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