Der Jahrhundertweg in Monschau ist von einer herrlichen und naturnahen Wegeführung geprägt. Es gibt nur einen Hauch Asphalt, der ebenso schnell vergessen ist, wie er auftauchte. Der Rest ist Schwärmen auf schmalen Pfaden, neben der urigen Rur, die ihre Mühe hat die riesigen Felsen im Flussbett zu umfließen. Das Kreuz im Venn, die herrlichen Aussichtspunkt auf hohem Fels, die Milchtankstelle und so vieles mehr machen den Wandertag zu einem Erlebnis.

Seit Jahren wandern Tanja und ich immer wieder einmal im Raum Monschau. Jedes Mal entfleucht unseren Lippen der Spruch „Der Jahrhundertweg in Monschau“ den müssen wir irgendwann gehen.  Oft ausgelöst durch die Sichtung des Wegesymbols (100 auf weißem Grund) und an Stellen wo die Wege besonders traumhaft sind. Es ist ein sehr alter Weg, wurde am 14. September 1985 anlässlich des hundertsten Geburtstages des Eifelverein von der Ortsgruppe Eifelverein Monschau eröffnet.

 Jahrhundertweg in Monschau

  • Start/ Ziel: Monschau, Burgau (Parkplatz kostet 7,00 Euro Tagesgebühr)
  • Streckenlänge mit allen Abstechern: 20,2 km
  • Höhenmeter: 450 m
  • Track zur Tour bei Outdooractiv
  • Einkehr: Rastplatz bei Hof Breiterscheid, frische Milch in individueller Menge zum selber zapfen.
  • Einkehrmöglichkeiten gibt es in Monschau reichlich

Die A 1 ist gesperrt und mein neues Navi ist zu blöd eine Ersatzroute zu kreieren, die die A1 gänzlich auslässt. Da muss Frau schon selber Hand anlegen, damit das funktioniert. Das Schöne ist aber, wir fahren Kolonne. Vor uns ein  Audifahrer ohne Plan, hinter uns ein weiterer Herr, ebenfalls ohne Plan. Da muss sich Frau nicht total dämlich und unfähig fühlen. Schlussendlich fahren wir über die A 4 weiter und entern mit nur geringer Verspätung in Monschau den großen Parkplatz.

Selfie
Das mit den Selfies muss ich nach wie vor üben ;-)

Erinnerungen an den 1. Mai diesen Jahres, meine Wanderung auf der Etappe Monschau – Einruhr. Schon damals war ich hin und weg von der Wegeführung und das trotz schattiger Temperaturen und der Ankündigung von Schneefall.

Wie das so ist bei der „Bitzermethode“ wir gehen gegen die vorgeschlagene Gehrichtung. Am Ende kommen wir zu dem Schluss: „DAS WAR SPITZE“ Einzig die Beschilderung in nur einer Gehrichtung war etwas störend, weil wir aus diesem Grund den GPS Track bemühen mussten.

Das Frauenlinks und Der Jahrhundertweg in Monschau

Eine Weile wandern wir entlang der Rur, an der Glashütte vorbei. Gegenüber des Brauerreimuseums kommen wir ins Stocken. Tanja kommandiert selbstbewusst: „Wir müssen links“ „Tanja, das ist rechts“ Meine Freundin antwortet unbekümmert, wie sie es immer tut „Ich meine ja auch das andere, das Frauenlinks“

Nach dieser kleinen Einführung in richtungsweisende Kommandos landen wir recht schnell über das Brauereigelände auf einem steinreichen Waldweg. Selbstverständlich müssen wir bergauf, damit die Lungen und die Gehirnwindungen ordentlich gelüftet werden.  Schnappatmung tritt auf und das allein wegen dieses himmlischen Waldweges. Die Sonne zaubert dazu ein wenig mit Schatten und Licht, zielt und trifft damit mitten ins Wanderherz.

Der Jahrhundertweg in Monschau
Das Licht klasse und die Luft hier oben großartig

Ehrensteinsley mit Gipfelkreuz und Gipfelbuch

Schnaufend erreichen wir die Ehrensteinsley. Erste Aussichten in die Eifelwälder werden möglich und ein wenig nach Luft schnappen auch. Wir ahnen inzwischen, dass uns der Jahrhundertweg in Monschau nicht schonen wird. Den Eintrag ins Gipfelbuch verpennen wir und stiefeln nach ein paar Fotos gleich weiter. Immerhin haben wir noch ein paar Kilometerchen und als Wanderschnecken sind wir berühmt für Langsamkeit.

Der Jahrhundertweg in Monschau
Ehrensteinsley

Die lebendige Ruhe der Rur

Auf einem Pfad berab finden wir den Weg zur Rur. Wir sehen sie schon durch die Bäume schauen, hören ihr sanftes Plätschern. Nun dürfen wir lange Zeit der Rur und ihren Geräuschen lauschen, über herrliche Uferpfade wandern. Dicke, teilweise armdicke Wurzel ragen am Wegrand heraus, suchen sicher mit ihren Ausläufern nach dem Flußwasser.

Die Rur, die der Rureifel ihren Namen gibt, ist für mich eine vertraute Umgebung. Das gilt allerdings für einen sehr großen Teil der Eifel.

Little Bridge

Brücken gibt es hier ebenso reichlich, wie schöne Rastmöglichkeiten. Einige Wege erinnere ich, so der an der Fischerhütte. Bei einem meiner Besuche lagen dort die Utensilien eines Wohnungslosen. Es fällt mir gerade ein, dass ich nach der Meldung bei der Monschauer Polizeidienststelle nie wieder etwas von dem Herrn gehört oder gelesen habe.

Die Fischerhütte – Der Jahrhundertweg in Monschau

Auf einer Tafel des Eifelverein kann ich lesen, dass diese Schutzhütte hier auf den Fundamenten eines ehemaligen Gartenrestaurants erbaut wurde. Kaum vorstellbar, dass hier ein bis an die Rur herangebautes Restaurant stand, und doch…..

Die Fischerhütte auf dem Jahrhundertweg Monschau
Die Fischerhütte – Jahrhundertweg Monschau

Beim Lesen des Schildes steigen Bilder auf, Bilder von Badegästen, die sich in der Badeanstalt abkühlen. Die Damen in voller Bekleidung, denn sie durften oft kein Knie zeigen. Die Badekleidung war damals äußerst prüde und änderte sich erst nach dem ersten Weltkrieg. Der erste Weltkrieg war es dann auch, der diesem Ort hier ein Ende setzte. Spannend dennoch, sich diese Zeiten ins Gedächtnis zu rufen.

 

Wenig weiter liegt ein dicker Stein am Ufer, auf ihm eine Tafel mit Aufschrift. Um lesen zu können, was darauf steht schnappe ich mir meine Kamera, voller Zoom und „knips“. Tanja ganz zappelig „Elke, Elke da war ein Marder oder so, vielleicht hast Du den mit fotografiert“ Ach Tanja, ich bin ja so glücklich, dass es keine Schlange war, sonst wäre ich möglicherweise bei Deinem Fluchtversuch in der Rur gelandet. So warst Du aber sehr ruhig, aber gespannt ob Marder auf Foto gelandet ist.

Stein mit Inschrift in der Rur
Da links hinter dem Stein soll er sein und…..ja man sieht da ein vorwitziges kleines Gesicht von einem Baummarder.
Ein Baummarder
Da ist er, undeutlich aber klar zu erkennen

Im Wanderschneckentempo zur Rurbrücke an der Burg Reichenstein

Wenn das so weiter geht werden wir von sämtlichen Schnecken dieses Planeten überholt, während wir an jeder Ecke stehen bleiben. Damit ihr aber seht, dass es streckenweise auch flotter voran geht, folgen nun Fotos, viele Fotos. Das geht gut, bis zur Brücke an der Burg Reichenstein., 1999 von ein paar Monschauer Bürgern hier gezimmert und aufgebaut. Das Eichenholz wurde dem Stadtwald in Monschau entnommen.

An Rurbrücke bei Burg Reichenstein
An Rurbrücke bei Burg Reichenstein

Hier machen wir, nach zwei Stunden dahin schlappen eine kleine Pause. Leider ist die Bank von einem Pärchen besetzt, also setzen wir uns direkt an den Fluss. Schön ist es hier, das plätschern beruhigt die ohnehin entspannten Wanderschnecken. Nach 20 Fotos und der Verinnerlichung eines kleinen Teils unseres Vorrates an Futter und Getränk rappeln wir uns wieder auf.

Der Jahrhundertweg in Monschau
Zurück auf den Jahrhundertweg

Nicht gesehen Kloster Reichenstein

An einer weiteren knuffigen Brücke, die über das herrlich klares Wasser des Emesbach führt wandern wir Richtung Kloster Reichenstein. Wir lassen die Besichtigung aus, weil wir glauben zu erinnern da ohnehin nicht rein zu kommen. Viel wichtiger ist ja auch der Abstecher zum Kreuz im Venn. Das Viadukt im Blick geht es nun zur Reichensteiner Straße, der wir leider eine Weile folgen müssen (Umgehung über Vennbahn möglich)

Mariengrotte und Richelsley, Kreuz im Venn

Die Richelsley ist ein devonischer Felsen aus Konglomerat, also runden Kiessegementen), früher als Schotterablagerung auf dem Meeresboden gelagert. Dieser Ort liegt auf belgischem Boden in der Region Wallonie. Es ist der einzige Abstecher des Jahrhundertweg in unser Nachbarland. Ein 6 Meter hohes und ca. 1,4 Tonnen schweres Kreuz ziert die Richelsley.

Richelsley oder Kreuz im Venn
Richelsley oder Kreuz im Venn

Es gibt einen Roman, 1908 erschienen:  “ Das Kreuz im Venn “ von Clara Viebig sorgte damals für die Bekanntheit des so abgelegenen Ortes. Unterhalb des Kreuz im Venn befindet sich eine Mariengrotte. Ich habe noch Bilder von Spike, als er dort oben nach dem rechten schaut. Ich vermisse ihn noch immer.

Mariengrotte an der Richelsley
Mariengrotte an der Richelsley

Ein paar Eindrücke gebe ich euch noch mit, von der unmittelbaren Umgebung und auch vom Gipfelkreuz dort oben.

Auf gleichem Weg wandern wir wider zurück auf den Jahrhundertweg. Wir missen nichts, denn der Wegabschnitt ist ein Träumchen.

Weg zurück zum Jahrhundertweg
Weg zurück zum Jahrhundertweg

Die Waldbeeren für den Eifelkrimi

Links und rechts stehen die Heidelbeersträucher, bepackt mit den kleinen blauen Beeren, die ich so gerne nasche. Tanja schaut mich kritisch an: „Kann man die essen?“ Während ich wieder eine kleine Menge gesammelter Beeren in den Mund schiebe murmele ich „Ja, klar“ Tanja stiefelt weiter, ohne die Büsche auch nur anzuschauen.

Ein verstohlener Blick „Kann man die wirklich essen?“ „Jahaaaaaaa“ Tanja ganz trocken „Naja wer weiß, vielleicht schreibst Du ja gerade an einem Eifelkrimi und willst mich entsorgen“ Muss ja realistisch wirken. Ein paar testet sie aber dann doch, aber nicht mit der Begeisterung, die sie gewöhnlich Himbeeren und Brombeeren gegenüber aufbringt.

Norbertuskapelle

Wieder steht ein Stück Landstraße an, bis wir die Norbertuskapelle erreichen. Wir freuen uns jetzt schon auf die Natur, die wir gleich wieder erleben werden. Straße mögen wir beide nicht sonderlich. Einiges zur Kapelle auf der Seite von Kalterherberg

Die Norbertuskapelle ist ein unweit des Klosters Reichenstein jenseits der Rurbrücke in Richtung Kalterherberg gelegenes Kirchengebäude. Neben der Kapelle fließt ein kleiner Bach, der in die Rur mündet. Die Kapelle ist unter der Nummer 380 in der Denkmalliste von Monschau eingetragen. (Wikipedia)

Norbertuskapelle 1926 eröffnet
Norbertuskapelle 1926 eröffnet

Einmal über die Straße und wir sind wieder auf Wiesenwegen unterwegs. So weich, so sonnig, so wunderbar.

Wir vertändeln die Zeit mit Schmetterlingen

Langsam trödeln wir weiter, stoppen immer wieder an den Disteln mit tanzenden Schmetterlingen. Das Tagpfauenauge ist oft vertreten, aber auch der Kaisermantel klammert sich an die Disteln

Tagpfauenauge
Tagpfauenauge

Kühe sind kuhle Tiere – Der Jahrhundertweg in Monschau

Dann ist mal wieder so weit, wir MÜSSEN rasten. Wir tun das nicht weil wir müde sind, sondern weil wir wieder einmal verliebt sind. Verliebt simmer, in die vermutlich einjährigen Rinder, die uns zunächst geschlossen das Hinterteil zukehren.

Kühe auf dem Jahrhundertweg in Monschau
Einhellig der Meinung „Wandererinnen interessieren uns nicht“

Dann drehen sich langsam um, eines nach dem anderen. Der Anblick dieser noch kindlichen Kalbsgesichter ist etwas Herz anrührendes. Große Augen schauen uns an, kritisch und scheu.

Kalbsgesichter
Diese Augen, vor allem von dem braunen Kälbchen

Haltet durch, es sind nur noch wenige Bilder.

Kühe Fromation
Ich sitze hierfür auf der Wiese und fotografiere hoch in die Kuhgesichter
Kuhfotografie
Schwiriges Unterfangen. Zu nahe dran gehen heißt, Objektiv nass geleckt

Es tut mir leid, aber wir waren so geflasht, das muss als Erinnerung in den Blog. Ich möchte zehn Jahre später noch drüber lachen. Zumal die freche Tanja auch mich fotografiert hat, wie ich da unten sitze und knipse.

 

 

 

Rastplatz bei Hof Breiterscheid – Bio Frischmilch zum selber zapfen

Die Sonne kneift, zumindest zeitweise. Sie hinterlässt aber eine ziemliche Wärme und die Felder speichern diese auch gut. Gräser, die trocken aneinander reiben und nur wenig grün begleitet so machen Weg.

Hof Breiterheid
Hof Breiterscheid

Wir erreichen den Hof Breiterscheid. In dem kleinen Häuschen finden wir einen Kühlschrank mit diversen Hofartikeln, eine Kaffeemaschine und die Milchtankstelle. So ganz eindeutig erscheinen uns lesefaulen Frauen die Anwendung nicht. Wir überlegen und spekulieren bis der Hofherr mit Hofhund erscheint und im Anschluss auch die Herrin des Ganzen.

Hof Breiterscheid
Da ist sie drin, die Milch

Der Hofhund zeigt deutlich Zähne, offensichtlich waren wir ihm schon zu lange auf seinem Grund und Boden. Vermutlich  haben wir harmlosen Dummies tatsächlich das Misstrauen der Besitzer samt Vierbeiner erregt. Wir sind ja auch verdächtig lange im Häuschen geblieben. PositivNebeneffekt, wir wissen jetzt wie wir an die Milch kommen und füllen meine Getränkeflasche mit dem köstlichen Trank. Nur wenig später ist sie leider schon wieder leer.

Nur ein kleiner Blick auf die Perlenbachtalsperre

Wer glaubt Der Jahrhundertweg in Monschau würde jetzt mal schwächeln, der täuscht. Es werden uns weiterhin herrliche Wege unter die Füße gelegt. Bald schon erreichen wir die Staumauer der Perlenbachtalsperre. Leider biegen wir aber hinter der Mauer links ab, also von der Talsperre weg.

Der Perlenbach ist einer der längsten Rurzuflüsse und hat seinen Namen zurecht. Vor Jahren hat man wohl in Muscheln des Baches vereinzelt Perlen gefunden. Nun ja, wir werden wohl keine Perlen mehr finden.

Der Jahrhundertweg in Monschau-Perlenbachtalsperre
Perlenbachtalsperre

Bevor Trauer aufkommen kann tanzt das Herz aber wieder vor Begeisterung über die traumhaften Wege. Hohe Felsen ragen neben uns auf, bunte Blumen wachsen in den Weg hinein. Wer vermisst da eine Talsperre. Bald erreichen wir eine Brücke. Dahinter liegt ein Gebäude und natürlich müssen wir nachschauen, was sie dort verbirgt.

Der Jahrhundertweg in Monschau und das Hotel Perlenau

Die Brücke bringt uns zum Hotel Perlenau, das wie so viele Hotels in der Region, leer steht. Ein wenig gruselig ist es, wenn man reinschaut. Die Tische sind gedeckt, alles wirkt so ordentlich und doch verlassen. Eine vergilbte Zeitung liegt auf einem Bord und die Gardinen am Fenster lassen vermuten, dass hier noch jemand wohnt. Seit zwei Jahren gibt es keine Bewertungen mehr im Internet, also seit der Zeit steht es wohl leer.

Hotel PErlenau -
Hotel Perlenau . Der Jahrhundertweg in Monschau

Jetzt wird es urig

Hach, solche Orte müsste man innen besichtigen, es fallen einem dann so viele Details auf. Wir wandern nun aber weiter, es ist spät geworden. Die folgenden Wege sind sehr zugewachsen und Tanja murmelt lautlos was von Zecken und Schlangen. Letztere haben wir tatsächlich heute nicht gesichtet, Glück gehabt liebste Freundin.

Der Jahrhundertweg in Monschau
Dichte Vegetation

Für uns das absolute Finale kommt jetzt auf schmalen, knorrigen Wurzelpfadn, dann wieder auf Felsen, die wie Platten auf dem Weg liegen. Es ist ein Wandertraum, was der Der Jahrhundertweg in Monschau uns auf den letzten Kilometern bietet.

An der Engelsley halten wir noch einmal kurz an, sind flott in ein Gespräch mit einem jungen Mann verknüpft. Er rät uns nach Monschau einfach geradeaus zu laufen, an der Teufelsley vorbei. Aber wir wollen den Jahrhundertweg in Monschau kompeltt gehen, ohne fusch und Abkürzung, auch wenn inzwischen die Füße qualmen.

Für uns biegt der Weg nun scharf nach rechts ab. Damit führt Der Jahrhundertweg in Monschau uns noch einmal in einem großen Bogen Richtung Monschau. Wären wir geradeaus gegangen, hätten wir sicher 2,5 km eingespart.

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Der Jahrhundertweg in Monschau – Das Ende naht

Aus unserer Sicht hat es sich gelohnt den Jahrhundertweg komplett zu gehen. Eine gewisse Zeit geht noch drauf, als wir ausgiebig an der Friedhofskapelle verweilen. Hier genießen wir den Blick auf das inzwischen schon ruhigere Monschau. Für gewöhnlich ist an sonnigen Wochenendtagen ein Gang durch die Ortsmitte anstrengend. Busse steuern die Parkplatze an und entlassen unglaubliche Menschen an Touristen, die dann Stunden später mit Einkaufstaschen oder voll geschlagenen Bäuchen wieder heim kehren. Monschau ist touristisch, keine Frage

Außer Gaumenfreunden gibt es aber zweifelsfrei auch einiges an höchst attraktiven Bauten zu bestaunen. Die Rur fließt mitten durch und macht das ganze romantisch. Zur Besichtigung lädt natürlich auch die Burg ein. Die Historische Senfmühle ist ebenso ein Highlight, wie das Rote Haus und die Glashütte. An Erlebnisdichte mangelt es in Monschau nicht.

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Wir erreichen Monschau und sind so hinüber, dass wir beschließen uns nur noch im Dansk Huis ein Eis zu erwerben. Die Dünne Waffel zerbricht schnell unter dem schmelzenden Eis, schon weil ich es nicht lassen kann immer wieder Fotos zu machen. Außerdem funkt meine kleine Enkelin per WhatsApp andauern Botschaften. Conny muss über die neueste Hutmode in Monschau informiert werden, tja Frauen sind immer im Stress.

Eis aus Monschau
Lecker Eis

Flott sind wir wieder in Leverkusen, wir hatten einen fantastischen Tag in der Eifel und auf dem Jahrhundertweg in Monschau. Wir werden in zwei Jahren oder so die Klosterroute, einen Partnerweg des Eifelsteig, auch noch gehen. Der verläuft teilweise auf gleichen Wegen, aber doch wieder anders.

3 Kommentare

  1. Liebe Elke,
    den 100er Weg habe ich auch bei Bad Münstereifel gesehen. Das kann aber doch nicht der gleiche Weg sein, oder?
    Gruß
    Aurora

    1. Nein, der ist auch anlässlich des Jubiläums entstanden, ist halt für die Region Bad Münstereifel

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