Mit dem Auto durch einen Tierpark, mein erstes Mal und für meine Enkelin Julia ebenfalls. Auf der Suche nach einer tierischen Freizeitbeschäftigung stoße ich auf den Wild- und Erlebnispark Daun. Diese Mischung aus Erlebniswelt und Tierbegegnungen, die der Name bereits verrät, müssen wir mit dem Auto erkunden.

Nur wenige Tage bleibt meine Enkelin bei mir in der Eifel, meiner geleibten zweiten Heimat. Schon früh am Morgen sitzen wir am Frühstückstisch, sodass wir beim Öffnen des Tierparks schon vor Ort sein können. Typisch Kind in diesem Alter, ist sie begeistert davon den Park mit dem Auto zu erkunden, während in mir Zweifel an der Sinnhaftigkeit überwiegen. Aber sei es drum, das Waldgebiet in dem die Tiere nahezu ohne begrenzende Zäune leben ist zu groß für fußläufiges erkunden.

Wild- und Erlebnispark Daun

  • Info vorneweg: Der Eintritt ist nur nach Ausfüllen eines Kontaktformulars möglich. Dies steht zum vorab Download auf der Webseite des Wild- und Erlebnispark Daun zur Verfügung.
  • Anfahrt: Wildparkstraße 1, 54550 Daun
  • Verkauf Eintrittskarten und Wildfutter an der Kasse
  • Mundnasenschutz in Innenräumen bzw. nach Anweisung des Personals

Wir reihen uns mit dem Auto in die kleine Schlange vor dem Eingang ein und lassen uns das frisch desinfizierte Klemmbrett mit dem Kontaktformular geben. Schnell sind die Angaben gemacht und schon dürfen wir hinein in den Park. Nur ein kurzes Stück durch den Wald und der erste Parkplatz taucht auf. Eine Tribüne dient den Zuschauern als Möglichkeit das Wild zu füttern. Die sind aber so satt, dass es für Erwachsene keinen Sinn macht die kleine Schachtel mit Mais zu opfern.  Natürlich sehen das die Kids anders und versorgen das desinteressierte Volk mit weiteren Maiskörnern.

Wild- und Erlebnispark Daun
Keinen Hunger
Wild- und Erlebnispark Daun
Frei oder ausgeschlossen?

Natürlich waren das vor dem Gehege herum laufende Lama ausgesprochen interessant. Es wurde diskutiert und gemutmaßt ob es ausgebüxt oder ausgesperrt wurde. Es war sichtlich betrübt darüber, nicht in nahen Kontakt mit seinen Artgenossen zu kommen. Jeder Versuch der Besucher mit dem Tier in Kontakt zu kommen wurde ignoriert. Nicht einmal der angebotene Mais hatte Wirkung.

Wild- und Erlebnispark Daun
Ausbrecher oder ausgesperrt?

Esel und Rotwild

Eine Weile fahren wir und schon sehen wir Hirsche und deren Damen. Julia hüpft im Rahmen ihres Sicherheitsgurtes aufgeregt und will nach draußen. Bald erreichen wir den Parkplatz vor der großen Tribüne. Kaum krieg ich die aufgeregte Enkelin gezähmt, die schon Esel auf der Anlage entdeckt hat. „Oma guck mal“ tönt es. Es sind nur wenig Esel, aber sie nehmen gerne die Maiskörner aus der kleinen Futterpackung entgegen, obwohl die riesigen Tröge voll mit Futter sind.

Wild- und Erlebnispark Daun
Eselchen am Futtertrog

Jetzt kommen ganz viele Bilder, mit ganz vielen imposanten Waldbewohnern. Das Rotwild ist normalerweise jetzt in der Brunft. Davon ist unter den vielen männlichen Tieren nichts zu spüren.

Zwei Hirsche
Konkurrenten
Hirsch mit Weibern
Der Herr und seine Damen
Wildpark Daun
Der Riese

Lange Fahrt durch den Wald im Wild- und Erlebnispark Daun

Wir fahren weiter und weiter, passieren etliche Tribünen wo kein einziges Tier zu sehen ist. Das Rotwild ist bei den Futtertrögen, das Fehlen wundert uns also nicht. Aber auch Wildschweine haben wir keine sichten können. Auf den Waldwegen äsen friedlich Rehe, eine der Ricken schaut in mein geöffnetes Autofenster und küsst mich fast auf die Nase.

Esel und Lamas – Eigentlich nicht zum anfassen

Dann erreichen wir eine weitere Tribüne, doch die Tiere haben sich schon auf dem Parkplatz versammelt und werden von den dort verweilenden Besuchern mit Mais gefüttert. Nein, es ist nicht erlaubt und auch das anfassen der Tiere wird nicht empfohlen. Klappt nicht so, auch bei meiner Enkelin nicht. Lediglich das füttern haben wir uns nachdrücklich untersagt.

In der Erlebniswelt stellen wir das Auto ab und schlendern über Spielplatz und Tiergehege. Hier lässt es sich wahrlich gut aushalten. Wir hatten Glück, es war recht angenehm leer, nur die Gastronomie war so voll, dass wir uns den Besuch gespart haben.

Und dann noch zu den Affen

In der Affenschlucht schließen wir den heutigen Besuch im Wild- und Erlebnispark Daun ab. Leider konnten wir nicht so nahe an die Affen, denn hier ist Maskenpflicht angeordnet, Affen können sich, ebenso wie Menschen, mit dem potenziell tödlichen Virus Corvid-19 infizieren.  Da Julias Maske im Auto lag, war es uns nicht möglich nahe an die Tiere heran zu gehen.

Esel im Wild- und Erlebnispark Daun
Ein Berber den so gar nichts interessiert

Es war ein wunderbarer Tag. Im Sommer möchten wir einen solchen Ausflug wiederholen, denn die Zeit auf den Spielflächen war deutlich zu kurz.

Wildpark Daun
Karte Wildpark

Ein Kommentar

  1. Wir waren im vergangenen Jahr nochmal dort nach langer Zeit. Mir gefällt es auch nicht, dass man da mit dem Auto durchfahren muss. Unserer Tochter hat es aber früher, als sie noch klein war, immer gut gefallen.
    LG
    Ingrid

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