Es ergab sich einst im Oktober 2023, dass nach vielen Regentagen ein sonniger Tag folgte. Und ja, das ist schon arg lange her und inzwischen hängt kaum mehr ein grünes Blatt an Bäumen und Büschen. Wenn Frau jedoch zu faul zum schreiben ist, dann erscheint ein Blogbeitrag schon mal verspätet. Der Titel „Die Große Dhünn im Herbst“ passt nur bedingt, denn soooo viel Große Dhünn ist gar nicht sichtbar. Sie plätschert jedoch über lange Strecken neben uns. Aber von vorn….
Wir starten auf einem Wanderparkplatz an der K 14 und müssen gleich zu Beginn und auch am Ende, ein Stück an der ungesicherten Landstraße laufen. Auch zu beachten ist, dass nach ergiebigen Regenfällen reichlich matschige Wege zu erwarten sind. Die Entscheidung liegt bei euch, ich habe dichte Schuhe und störe mich nicht an solchen Naturereignissen.

Die Große Dhünn im Herbst
- Start: Boxberg 1, 51688 Wipperfürth
- Streckenlänge 6,2 km mit 60 Hm
- GPS Track
- Eine wunderschöne Runde von gut 16 km Länge findet ihr hier im Blog.
- Und wer noch mehr in der Region sucht, ich war häufig dort unterwegs.

Wir starten aber jetzt mal unsere herrliche Herbstwanderung, mit wenig Strecke, wenig Höhenmetern und wenig Text. Bilder gibt es dafür reichlich und NATUR natürlich. Wie oben schon erwähnt, zunächst gibt es Landstraße, mit Hund oder Kleinkindern sicher eine Herausforderung, denn hier wird schnell gefahren und selten abgebremst.
Kaum dürfen wir auf den Wanderweg abbiegen und schon wird es wunderschön und im Herbst dazu richtig bunt.

Die tief stehende Sonne zaubert herrliche Lichtreflexe, immer wieder zwingen mich schöne Eindrücke zum stehen bleiben. Hätte ich gewusst, welche ergiebigen und lang andauernde Regenfälle die nächsten Wochen auf uns nieder gehen, ich wäre wohl den ganzen Tag hier draußen geblieben.
Von nun an geht’s am nicht sichtbaren Bach entlang
Hier fließt, nur ein paar Meter entfernt, der Purder Bach in die Große Dhünn und das nach nur gut sechs Kilometer hinter der Quelle. Dieser idyllische Platz verleitet tatsächlich zum verweilen. Welch eine Ruhe, wie schon das Licht. Wenn es doch nur überall in unserer Welt so friedlich wäre.


Und dann biegen wir ab und begleiten die Große Dhünn, die wir aber kaum mal sehen werden, nicht einmal hören kann man sie. Dafür zeigt sich der Herbst aber mit schönen Farben und den typischen Gewächsen dieser Jahreszeit.


Der Bulle und sein Harem (chen)
Immer wieder faszinierend, die Weidetiere. Momentan sind sie alle recht schmuddelig gekleidet, aber man ist ja weitgehend unter sich.
Kehrtwende bei Niederdhünn
Am kleinen Ort Niederdhünn wenden wir uns wieder Richtung Startpunkt. Der Wanderweg verläuft jetzt etwas höher und hier oder einen Weg weiter oben sind die Holzfäller zu Gang.

Kein Schild weist darauf hin, wo man mit den fallenden Bäumen rechnen muss, zu hören sind sie nur. Ein unwohles Gefühl beschleicht mich, wir wandern vorsichtig weiter, die Hänge wo ich die Arbeitenden vermute, habe ich im Blick. Irgendwann nähert sich ein Trecker, wir gehen zur Seite, machen den Wanderweg frei, ernten aber dennoch bitterböse Blicke.
Auf dem gesamten folgenden Weg treffen wir keine Holzfäller an, Glück gehabt. Solche unfreundlichen Begegnungen hinterlassen trotzdem ein ungutes Gefühl, sind aber glücklicherweise selten.


Und noch zwei Bilder, dann landen wir wieder am Parkplatz. Leider eine sehr kurze Runde.


So geht unsere heutige kleine Runde zu Ende. Ein entspannter, von vielen bunten Herbsteindrücken gewürzter Weg. Ich gebe zu, ich kann es kaum erwarten, dass wieder frisches Grün an die Bäume kommt. Dieser „Winter“, der eigentlich keiner ist, wirkt schon recht anstrengend.
So grüßen wir euch erstmal und bis bald
Elke und Jana
Danke für die wunderschönen Bilder und den Sonnenschein, den sie ins Herz zaubern! Ich kann es auch kaum erwarten, dass sich dieses Einheitsgrau da draußen endlich wieder in Farbe verwandelt…
Jetzt musste ich erstmal googlen, was es mit der Großen Dhünn auf sich hat – als wir noch in Leverkusen gewohnt haben, wohnten wir ja fast an der Dhünn (hinterm Klinikum) und meine Hunderunde führte mich jeden Morgen an der Dhünn entlang und durch den Schlosspark Morsbroich. Ich wusste gar nicht, dass die Dhünn vor der Dhpnntalsperre eigentlich zwei Flüsse sind – wieder was gelernt.
Liebe Grüße
Anne
Ja, das tut gut beim Anschauen! LG!
Hallo,
Wieder wunderschöne Fotos, eine Wohltat fürs Auge bei der kalten, grauen Witterung heute! Liebe Grüße aus Hessen!
Wie wohltuend das ist bemerke ich immer, wenn ich Bilder aus Monaten sehe, die eben nicht den derzeitigen entsprechen. Wenn es wenigstens Schnee gäbe ;-)
Ich schicke Grüße nach Hessen