Schon lange möchte ich mir wieder einmal Eifelträume erfüllen. Wandern in den Wacholderheiden, die Heideblüte sehen, mit etwas Glück eine Schafherde sichten. Vor ein paar Tagen war die Sehnsucht dann doch zu groß. Die Renovierungsarbeiten unterbrechen ist kein Problem, das Auto ist vollgetankt und schon sitzen wir ziemlich spontan in meinem Hyundai, Ziel Arft.

Jahrelang habe ich am Raßberg meine Urlaube zugebracht, mehrfach im Jahr die Wacholderheiden gesehen. Zu meinem unendlichen Bedauern gibt es die Ferienwohnung nicht mehr. So glückliche Wochen habe ich dort mit Spike, aber auch mit Jana verlebt. Mein letzter Urlaub dort fand im Herbst 2021 statt. Im Mai 2021 lernte Jana die Rasselbande und die Eifelregion in Arft kennen.

Geblieben sind Volker und Sandra mit ihrem Hunderudel, das sich gerade um die Zahl „eins“ erhöht hat. Bolle, der kleine Australian Shepherd Welpe hat sein neues Zuhause bei Shaggy und Foxy und deren Dosenöffnern gefunden.

Eifelträume
Klein Bolle und Volker

Eifelträume

Nur ein Katzensprung von dieser munteren Bande entfernt befinden sich die Parkplätze „Am Raßberg“ und „Menkepark“, bei letzterem machen wir Halt um einen kleinen Erkundungsspaziergang zu machen. Jana springt aus dem Auto und ist von all den bekannten Gerüchen begeistert. Ich denke Hunde nehmen wahr, ob sie durch die Natur nahe einer Großstadt oder ob sie durch Landluft stromern.

Es hat geregnet, der Boden ist noch etwas feucht. Der Duft, der sich für gewöhnlich nach Regen ausbreitet, fehlt jedoch. Vielleicht hat die Natur nicht mehr genug lebendiges zu bieten, dass sich Duft entfalten kann? Es ist erschreckend wie kahl manche Flächen geworden, wie braun Teile des Waldes gefärbt sind.

Wenig weiter erreichen wir einen meiner Lieblingsplätze. Die spitze Nase der Hohen Acht, unverkennbar im Hintergrund. Die nur spärliche Heideblüte zeigt, auch hier hinterlässt die lange Trockenheit einen Mangel an Farben.

Eifelträume
Tote Wälder überall
Eifelträume
Heideblüte und Blick auf die Hohe Acht
Jana
Meine kleine Prinzessin

Bolle zwischen Shaggy, Foxy und Jana

Ein Stündchen stromern wir durch diese herrliche Landschaft. Für Jana gibt es reichlich Wildspuren, für mich die bekannten und lieb gewonnenen Aussichten. Meine Spannung wächst aber jetzt doch sehr. Wir fahren also das letzte kleine Stück und erreichen unser Ziel bald.

Auf der großen Hundewiese warten schon Janas Mama „Foxy“ und Janas Enkel „Bolle“. Offensichtlich hat Jana positive Erinnerungen an Shaggy und Foxy. Sie stürmt auf die Wiese zu, geht dann aber vorsichtig weiter. Volker hat den Futterbeutel und fix versammelt sich die ewig hungrige Bande um ihn herum. Kein fremdeln, kein Stress, einfach nur schön wie die vier sich von der ersten Minuten an verstehen.

Hundeversammlung
Links die Minis mit dem großen Hunger – von links nach rechts: Jana, Bolle, Foxy, Shaggy

Die gelbe Nase

Shaggy spielt im Leben des kleinen Welpen eine wichtige Rolle. Er dient als Klettergerüst, als Spielgefährte und ein wenig auch als väterlicher und erziehender Freund. Wo Shaggy ist, da findet man meistens auch den kleinen Bolle. Kriegt Bolle von seiner nicht so sanftmütigen Uroma eins auf die Nase, kommt Shaggy herbei geeilt, um ihn zu retten. Herrlich so einen Einblick in das Gefüge eines Rudels zu bekommen.

Bolle interessiert sich also für nahezu alles, was Shaggy so treibt. Er hält seine vorwitzige Nase auch gerne mal unter den pinkelnden Rüden und das sieht dann so aus…..

Bolle mit Pipi auf der Nase
Gelbe Nase

Flott nimmt Volker ein Papiertaschentuch aus der Hosentasche und wischt dem etwas entrüstet schauenden Welpen die Nase sauber. Genial, der Blick mit der hochgezogenen Lefze. Ich habe nicht geschaut, ob Volker das Taschentuch wieder eingesteckt hat. Ich hoffe es, denn……. Immerhin kann man, wenn die Nase läuft, schon mal vergessen….. oder?

Der Besuch war viel zu kurz

Wie schnell die Zeit verfliegt. Natürlich blieb es nicht bei der Hundewiese. Nach so langer Zeit gibt es so viel zu erzählen. Eine frisch sanierte Wohnung war zu besichtigen. So viel ist geschehen, in diesem Jahr. Es war einer der wundervollen Tage in dieser Zeit und in mir wächst die Gewissheit, all zu lange warten wir nicht, bis zum nächsten Besuch.

Beim nächsten Mal wird aber zwingend ein Abstecher zur Wacholderhütte eingeplant.

Überraschend in die Eifel zum Jahresabschluss
Wacholderhütte in Langscheid

 

2 Kommentare

    1. Liebe Petra, das unterstütze ich mit einem deutlichen „ja ich auch“
      Ich wünsche dir noch einen schönen Rest-Sonntag, liebe Grüße Elke.

Ich freue mich über ein paar nette Worte....

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