Wieder einmal hat Wanderfreund Rainer mir auf die Sprünge geholfen, was die Auswahl meines Wanderunternehmens angeht. Er wandert im Frühjahr sehr oft die Obstweg Solingen Variante, die ich heute bei bedecktem Himmel spazieren werde.
Ich starte in Untenrüden auf dem geräumigen Wanderparkplatz und schaue gleich auf die wunderschönen, und meist auch jahreszeitlich mit Blumen geschmückten, Fachwerkhäuser. Das Haus Rüden verzichtet auf bunt, der Fokus liegt hier auf grün.

Obstweg Solingen Variante
- Untenrüden 37, 42657 Solingen-Untenrüden
- Streckenlänge: 8,1 km und 201 Höhenmeter
- Mein GPS Track
- Einkehrmöglichkeiten am Ende der Wanderstrecke

Ab Wanderparkplatz schlendern wir eine Weile durch den Ort und landen alsbald auf einem Wiesenweg.
Ich liebe ja alte und verwaist aussehende Bänke, auch wenn ich zum sitzen die intakten und gepflegten Modelle bevorzuge. Fotografieren muss ich jede der von Wanderfreund Uwä genannten „vergessenen Bänke“, nicht zuletzt, um die ihm für sein Sammelalbum zur Verfügung zu stellen.


Bergauf kostet Kraft
Nach einer Linkskurve geht es weiter bergan. Es ist im wahrsten Sinn des Wortes Atemberaubend. Die ersten 1,1 km überwinden wir rd. 100 Höhenmeter. Das ist für meine alte Lunge, die seit 2020 merklich an Kraft verloren hat, eine Herausforderung.
Eine kleine Weile laufen wir durch Höhscheid und landen nach abwechslungsreichen Eindrücken in Sachen Bebauung, wieder auf Wiesenwegen,
Nur eine kleine Pause gönnt mir der Weg, dann geht es noch einmal ein kleines Stück bergan.



Noch einmal müssen wir Asphalt unten den Füßen dulden, biegen dann links auf einen Feldweg ab, um dann flott im Wald zu verschwinden. Jana darf frei laufen, denn Autos fahren hier am Wochenende wenige und sie bleibt sitzen, sobald ich es ihr zurufe.
Viel Ilex im Wald
In diesem Wald werden sich spazieren und wandern gehende Naturliebhaber sicher erfreuen. Der immergrüne Ilex hat hier sein Quartier aufgeschlagen und verbreitet sich scheinbar ungehindert. In der grauen Winterzeit ein erfrischender Anblick und in schneereichen Wintern ein fantastischer Kontrast zum weißen Bodenbelag.

Wunderschön geschwungene Waldwege dürfen wir hier laufen. Die Sonne beleuchtet sogar die Füße der Bäume und zaubert schon jetzt ein herbstliches Bild. Auf einer Bank machen wir eine kurze Pause.
Weiter auf der Obstweg Solingen Variante
Wald- und Wiesenwege wechseln sich ab. Skurrile Eindrücke, wie das Betretungsverbot am Zaun eines verwilderten Grundstückes, für Ordnungsbehörden. Auch hier viel Ilex, extra für die dunkle Jahreszeit hier her gewachsen und eine Brücke, die so seit Jahren dort steht (nach meiner Erinnerung)



Eine Aussicht auf einen steilen Abstieg
Bald erreichen wir einen Aussichtspunkt, der aufgrund dichten Bewuchses nur noch wenig Aussicht bietet. Da unten ist das große Restaurant Rüdenstein und dort werden wir gleich noch entlang wandern.
Also nehmen wir den Abstieg in Angriff, der zwar die Lunge schont, jedoch die Kniegelenke fordert. Unten angekommen passieren wir den Wupperkotten, die Alte Schule und wandern an der Wupper entlang. Das Haus Rüdenstein zur Linken, das im Außenbereich mit vielen Attraktionen punktet, auch für die kleinsten Besucher.

Noch zweimal links und Endspurt
Diesen Weg bin ich schon so oft gegangen und immer wieder ist er schön. Am heutigen Sonntag ist erstaunlich wenig los. Normalerweise treten sich hier SpaziergängerInnen gegenseitig auf die Füße und die Gastronomie ist gut besucht. Heute sind da erhebliche Lücken auf den Wegen und den Stühlen am Haus Rüdenstein.

Zwischen meinem Endziel, dem Wanderparkplatz am Haus Rüden, sehe ich einen Tisch mit Äpfeln. Da greife ich doch zu. Die frisch vom Baum gepflückte Sorte „Danziger Kant“ wird mit 3kg Zusatzgewicht im Rucksack zu Buche schlagen. Und die sind sooooo lecker.

Na und dann entern wir den Parkplatz und damit das gemütliche Auto. Für heute ist gut, meine Beine sind etwas müde und der Kaffeedurst treibt mich nach Hause. Es war eine wunderbare Wanderung Richtige Wandersleute werden sagen: „Das war ein Spaziergang“ ;-)
Für heute sagen wir „tschüss ihr Lieben und bis bald“
Elke und Jana