Heute gönne ich mir erneut eine Runde in Solingen. Zwischen Wipperkotten und Friedrichsaue führt meine Runde, Pfade und Wege, die ich sehr lange nicht mehr begangen habe. Lasst euch ein wenig verführen…
Lautes Niesen von der Baustelle nebenan, als ich auf dem noch leeren Parkplatz mein Auto verlasse. Einmal, zwei Mal, drei Mal…. und ein Kollege lacht sich ins Fäustchen. So startet der Wandervormittag mit einem fetten grinsen im Gesicht.

Zwischen Wipperkotten und Friedrichsaue
- Start: Wipperkotten 2, 42699 Solingen
- Streckenlänge: ca 7 km, Höhenmeter: 154 m
- Es gibt zahlreiche weitere Wandermöglichkeiten, wie zum Beispiel den Liewerfrauenweg
auch der Solinger Obstweg verläuft auf Teilen meiner heutigen Strecke - GPS Track bei Outdooractiv

Ich spaziere zielstrebig auf den Schleifkotten zu. Vor dessen Pforte steht eines der Informationsschilder des Liewerfrauenweg, einem Bergischen Streifzug. Leider sind Wanderrunden mit 15 km für mich inzwischen zu weit. Teile dieses schönen, von anderen WandererInnen gelobten Weges kennen zu lernen erfreut mich sehr.
Es geht gleich zu Beginn ganz schön kräftig bergan. Heute sind meine Beine ganz schön schwer. Diese herrliche Landschaft und der frische Waldgeruch lassen diese Beschwerden jedoch schnell vergessen. Proviant benötige ich nicht. Über die gesamte Strecke finde ich immer wieder dicke, reife Brombeeren, ganz anders als die, die ich in meiner häuslichen Nähe ernten konnte. Auch geschmacklich liegen sie deutlich über dem was ich mir bisher ernten konnte.


Bäume – Beste Freunde für Naturliebhaber
Auf diesem kleinen Rundweg sehe ich einige herrliche Bäume. Für mich haben Bäume mit Charakter eine besondere Anziehungskraft. Charakter entsteht für mich, wenn Bäume Wege finden um weiter zu leben, z.B. indem sie ihre Wurzeln durch alle möglichen Materialien bohren.




Über die Wupper in Friedrichsaue
Erinnerungen werden wach, an eine Vielzahl von Wanderungen, auch hier durch Friedrichsaue. Ich bin so unendlich dankbar, dass ich hier unterwegs sein darf, dass mein Körper sich meinen Wanderwünschen fügt. Viele Menschen in meinem Bekanntenkreis sind bereits zu krank, um hier das noch zu erleben.
Zurück zu meinem Spazier-Wanderweg. An landwirtschaftlichen Gemüse- und Obsttunnel vorbei, erreichen wir die Wupper und überqueren sie.
Noch einmal Baumriesen mit charakterstarkem Outfit. Es mag für den ein oder anderen seltsam anmuten, wenn jemand mit der Kamera ständig einen Baum umrundet und nur den unteren Teil fotografiert. Eine eigenartige und sehr starke Anziehungskraft empfinde ich jedes Mal, beim Anblick solcher Baum-Füße.
Möglicherweise hätte ich die Überschrift „Bäume an der Wupper“ wählen sollen? Bei der Durchsicht meiner Bilder stelle ich fest, dass sie den Schwerpunkt meines fotografierenden Auges sind.

Herzensangelegenheiten in Leysiefen
Nach einer kleinen Steigung landen wir in Leysiefen. Dort ist Holz gestapelt, auf eine ganz besondere Weise. Ist das eine zauberhafte Idee? Ich finde „JA“


Kleiner Ort ganz schnuckelig, wie die Holzstapel ;-)
Wald und Bäume zwischen Wipperkotten und Friedrichsaue
Jetzt bekommt ihr eine Galerie mit kleinen Einblicken in das Waldgeschehen hinter Leysiefen.





Wenn wir an der Wipperaue den kleinen Rest des Rundweges spazieren, dann wählen wir den parallel laufenden Pfad, der uns vom Anblick der Autos verschont. Aufpassen, damit wir nicht den Abzweig verpassen.

Das war es für heute schon. Viel zu kurz, stelle ich am Ende immer wieder fest. Mein Hunger nach Natur und Abwechslung von den täglichen Gassirunden ist groß.
Dann erreichen wir den Parkplatz am Schleifkotten und…..
entdecken die Handwerker von der Baustelle, die dort sitzen und das Pausenbrot verzehren. Auf meine Frage wer denn dort am frühen Morgen den heftigen Niesanfall hatte, war der Schuldige schnell identifiziert. Das Gelächter war groß. Ein netter Abschluss, schöner Wanderstunden.
Tja mir bleibt dann für heute nur, euch liebe Grüße zu senden von
Elke und Jana
Immer wieder schön, Deine Schilderungen und Bilder. Leider sind Deine Wanderorte zu weit von mir weg ( Kaiserslautern … ). Aber vielleicht kommst Du, wenn’s Deine Gesundheit erlaubt, auch mal wieder in die Pfalz. Bis dahin: „Glück auf !“
Hallöle Jürgen
wer weiß, vielleicht schaffe ich es in 2027 mal endlich wieder in den Urlaub zu fahren. In den letzten Jahren war ich immer nur auf Tagestouren. Die Pfalz ist sooo schön.
Liebe Grüße
Elke