Morgens die Augen öffnen und sich auf den Tag mit Jana freuen….Fast zwei Jahre hat es gedauert, bis ich mich für eine neue Begleitung auf vier Pfoten entschließen konnte. Immer stand für mich fest, das Schicksal wird mir das passende Wesen vor die Füße kegeln und so ist es ja auch geschehen. Wir nehmen nun alte Wege unter die Füße, um sie neu zu entdecken.

Jana ist witzig, natürlich weiß sie das nicht, oder vielleicht doch? Auf jeden Fall wird sie spüren wie viel Freude mir ihre Lebendigkeit macht. Es ist also nicht nur das wandern und spazieren gehen, dass für mich in einer neuen Art entdeckt wird, sondern auch das Leben mit Hund.

Alte Wege neu entdecken oder verlassen

Besonders vertraute Wege haben für mich den Vorteil dass ich einschätzen kann wieviele Menschen dort unterwegs sind. Wir brauchen nämlich Ruhe und Raum, um gegenseitiges Vertrauen zu erlernen. Immerhin sind wir einander in vielen Belangen noch fremd. Anders als Spike, der wie ein Fels in der Brandung war, sich draußen in der Natur durch nichts erschüttern ließ, ist Jana durch alles was sich bewegt abgelenkt. Ein Hütehund eben, immer alles im Blick.

Alte Wege in Leverkusen
Alte Wege in Leverkusen

Ihre gleichzeitige Neigung ein „will to please“ zu zeigen, macht es jedoch recht leicht sie zu trainieren. So haben wir in nur wenigen Tagen den Stopp an der Bordsteinkante verinnerlicht. Wäre nur gut, wenn ich diesen Stopp immer beachten würde.

Das soll die Vorstufe zum Training auf Wanderwegen sein, an Wegkreuzungen auf mich zu warten und nicht einfach nach eigenen Vorstellungen weiter zu laufen.

Vom Freilauf beim wandern sind wir aber noch sehr weit entfernt. Wir üben jedoch das Kommando „Sitz“ und „Komm“ im freien Gelände. Das ist mehr Bindungsarbeit, denn sie kennt alle diese Trainings natürlich schon von ihrer Vorbesitzerin, aber…….

Manchmal fuscht sie und robbt „unauffällig“ hinter mir her

Eine kleine Sammlung Fotos unserer ersten Touren innerhalb Leverkusen:

Traurige Botschaft
Traurige Botschaft am Von Diergardt See

Beim untertauchen auf der Suche nach Spielzeug oder Leckerchen macht sie Blubberblasen wie der Laacher See. Eine Spazierrunde oder Wanderung um diesen „schlafenden“ Vulkan ist sehr interessant und entspannend (außer am Wochenende)

Alte Wege
Jana mag Wasser und taucht auch mit der Nase unter

Endlich wieder in Begleitung auf Wanderwegen

Altenberg bietet reichlich Wanderwege und so finden wir uns dort auch immer wieder ein. Meine Kamera habe ich selten mit dabei, denn vorzugsweise wollen wir uns kennen lernen und die gemeinsame Zeit genießen. Deshalb verweise ich hier und da auf alte Blogbeiträge. Keine Sorge, es wird wieder neue Wanderbeiträge geben. Gebt mir hierfür aber noch Zeit.

Geplante Operation

Leider musste ich Jana kastrieren lassen, da sie zu Gebärmutterentzündungen nach der Läufigkeit neigt. Angstvoll blickte ich diesem Tag, dem 8. März 2021 entgegen. Zwei Stunden nachdem ich sie beim Tierarzt abgegeben hatte, bekam ich sie wieder mit heim. Etwas dösig, aber doch gut drauf erscheint sie mir.

Jana nach Kastration
Sie verliert noch immer massenhaft Fell

Am frühen Abend bekommt sie ein paar Bröckchen Futter, das sie gierig verschlingt. Ansonsten ist sie sehr anhänglich und erbittet viele Streicheleinheiten. Ein Body verhindert, dass sie sich an der Wunde leckt.

Jana erholt sich
Müüüüüde

Nun heißt es Geduld haben und hoffen dass die Wunder gut verheilt. Bisher sieht es gut aus. Das tapfere Mädchen möchte springen und rennen wie immer. Das ist ihr aber für die nächsten 10 Tage streng verboten. Wir Menschen leiden ganz offensichtlich mehr…. Drückt bitte die Däumchen, dass wir in der kommenden Woche wieder richtig durchstarten können!

Jana
Bis bald im Wald

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