Ein weiteres Mal erwischt mich der Wunsch einen bestimmten Weg erneut zu gehen ganz spontan. Heute soll es noch einmal die Friedenskapelle Voßhagen und Bilstein Felsen sein. Der Abstieg zum Bilstein Felsen ist schwierig, weil stein und steinreich. Ein letztes Mal möchte ich es wagen.
Friedenskapelle Voßhagen und Bilstein Felsen
- Start:42499 Hückeswagen, Voßhagen 2
- Streckenlänge: 5,1 km, 120 Höhenmeter
- GPS Track
- Mein erster Beitrag mit herrlichem Lichteinfall und zierenden Wolken im September 2022
- Die Webseite zur Friedenskapelle informiert über anstehende Veranstaltungen und was mich besonders freut. Zahlreiche meiner Fotos schmücken diese Seite.
- Wer sich über den Wasserstand der Talsperren informieren möchte –
Talsperren-Hochwasserportal
Da ich reichlich erklärenden Text in meinem ersten Blogbeitrag zu dieser Runde eingebunden habe, verzichte ich heute auch Wiederholungen. Es geht mir um den IST-Zustand der Talsperre, neue Eindrücke zur Landschaft. Daraus resultiert recht wenig Text. Also schaut die Bilder, wenn sie euch gefallen.

Die Pferde haben einen Unterstand, stehen im Schatten. Später haben die Zossen Schatten unter den Bäumen. Auf dem zweiten Bild sieht man die toten Fichten, die wie Streichhölzer in den Himmel ragen. Alte Häuser säumen unseren Weg, sie reizen mich immer wieder zum fotografieren.
Unterhalb der Friedenskapelle Voßhagen
Ein wunderschöner Feldweg führt uns Richtung Friedenskapelle Voßhagen.

Wie passend das Bild mit den Schafen vor der Kapelle, spricht doch zu mindestens die Kirche oft von ihren Schäfchen.





Durch Dürhagen zum Bilstein Felsen
Einen winzigen Abschnitt durch Wald und wir landen fix in Dürhagen, einen historischen Ort mit sehr alten Häusern.

Wuppertalsperre und Bilstein Felsen
Bei meinem ersten Besuch gaben sich Wolken die Ehre und brachten damit Bewegung ins Bild. Heute reichte es gerade mal für zarte Schleier am Himmel. Bevor wir uns auf den nicht unkomplizierten Abstieg zum Uferbereich machen, hier ein wunderschöner erster Blick auf die Krähwinkler Brücke.

Der Ringwall
Bei dem Wall handelt es sich um eine mittelalterliche Befestigung, die zum Bodendenkmal erklärt wurde. Es sind nur noch Reste des Abschnittswalls erhalten. Er wurde direkt an der ehemaligen Mündung des Baches Dörpe in die Wupper errichtet. Der Wall war 40 Meter lang, davor befand sich ein zehn Meter breiter Graben. Das Felsmassiv befindet sich auf einer Höhe von 280 Metern über NN. Wikipedia



Der Bilstein Felsen
Heute werde ich die Ausmaße der Trockenheitsperiode, in der wir augenblicklich stecken, deutlich sehen können. Die Wuppertalsperre hat heute einen Pegel von 28%. Das ist sehr niedrig. Wir haben im Bergischen Land viele Talsperren, nur wenige veröffentlichen regelmäßig ihre Pegelstände. Die Große Dhünntalsperre hat einen Pegel von 43%, die Bever noch 61%, Stand 15.08.2026. Auf die Trockenheit reagiert der Wupperverband, indem die Abgabemenge an die Wupper reduziert wird.



Nach eingehender Erkundung wieder Berg hoch
Heute habe ich tatsächlich die Ruhe weg. Ist aber bei einer Ministrecke von 5,1 km auch keine Eile geboten. Wir machen uns also auf die Socken und müssen über die Geröll haltigen Wege wieder hoch auf den Weg. Der Zeigt sich dann auch gleich mal sperrig, ein Baum liegt nnicht gerade Hüft-freundlich über dem Weg.

Ich überwinde das Hindernis, nicht elegant, aber auf jeden Fall schmerzfrei und beweglich in der neuen Hüfte. Welch ein Geschenk diese Errungenschaft doch ist.

Dann landen wir auf dem Damm zwischen Wuppertalsperre und Dörpe Vorsperre. Die Wuppertalsperre hat fünf Vorsperren (Wupper-, Wiebach-, Dörpe-, Feldbach- und Lenneper-Bach- Vorsperre)

Hier rasten wir ausgiebig. Es ist so herrlich hier, nicht zu warm, ein lauer Wind weht. Gut eine halbe Stunde verbringen wir hier.



Endspurt „Friedenskapelle Voßhagen und Bilstein Felsen“
Nach dieser ausgiebigen Pause wenden wir uns dem Rest unserer heutigen Runde zu. Jetzt gibt es überwigend Bildergalerie mit Texten unter den Einzelfotos. Aber dieses eine Foto möchte ich doch erklären.
Auf den Baumstümpfen liegen oft Steine. Im Netz gibt es dafür mehrere Erklärungen, z.B. dass sich unter den Steinen Regenwasser sammelt, die dann den Stumpf schneller faulen lassen. Würde für mich aber eher Sinn machen, wenn der Stumpf niedrigen abgesägt würde.
Steine auflegen, damit der Stumpf nicht wieder ausschlägt, würde für mich mehr Sinn machen.


Und schon sind wir am Ende unserer Runde. Ich wäre so gerne noch länger unterwegs gewesen. Heute hat mich kein einziges Gelenk gequält. Herrlich solche Tage.
Wir werden uns sicher wieder lesen, bis dahin grüßen
Elke und Jana