Winterwandern auf dem Heimatweg

Wo die Wälder noch rauschen, die Nachtigall singt,die Berge hoch ragen, der Amboss erklingt.Wo die Quelle noch rinnet aus moosigem Stein,die Bächlein noch murmeln im blumigen Hain.Wo im Schatten der Eiche die Wiege mir stand,|:da ist meine Heimat, mein Bergisches Land.:|  Das ‚Heimatlied 1. Strophe

Das Bergische Heimatlied (1892)

schildert in seiner Ursprungsfassung das Leben und Fühlen der damaligen Zeit.  Das Thema „Heimat“ finden die wandernden Leser/innen auf den Informationstafeln dieses Bergischen Streifzuges mit gewohnt ansprechenden Texten und Bildern versehen.

Schneereich präsentiert sich dieser Winter in den höheren Lagen, während wir Flachländer, mangels Feuchte auf den Wegen, nicht mal ausrutschen können.

Letzteres braucht kein Mensch, also ist das so in Ordnung. Ein wenig Schnee möchte ich allerdings genießen und so fahre ich die 35 Kilometer bis Wipperfürth, um dort erneut den Heimatweg, einen Bergischen Streifzug, zu wandern.

Informationen zum Heimatweg

Frau Eigensinn parkt nicht dort wo der Weg beginnt, sondern „An der Ziegelei“ und so beginnt auch meine Wanderung mitten drin, nämlich in der Natur.

Es gibt einen ersten Bericht zu diesem Weg aus 2013 mit einigen wenigen Bildern aus der Innenstadt, die ich mir heute schenke Heimatweg 2013

Schnee, soweit das Auge reicht

Spike hat heute einen ausgesprochen guten Tag. Während er die letzten kleinen Touren eher langsam herum trödelte, rennt er heute wie ein Jungspunt.

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Kinder, die Schnee lieben, sind jetzt auf Rodelbahnen unterwegs
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Es riecht so gut, unter dem Schnee, auf dem Schnee

Heute gibt es tatsächlich nur Fotos. So verzaubert, wie auf den beiden kleinen Streifzügen zuvor, bin ich hier auf diesem Weg nicht. Ich genieße aber die weiten Ausblicke und vor allem die Sonne über mir, die in dieser Jahreszeit besonders wichtig für das Gleichgewicht unseres Befindens ist.

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Ich liebe solche Blicke!
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Ein Ort der Ruhe und Einkehr
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Alles windschief – Zaun – Ginster und auch der Pfahl mit dem Wanderzeichen

Klitzhaufe

Wir berühren den Miniort Klitzhaufe. Ein paar schöne Ansichten beschert der Ort.

Staumauer der Neyetalsperre

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Staumauer der Neyetalsperre

Wie man gut sieht, sammle ich Fotos von Staumauern – überhaupt sammle ich Fotos 😀

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Weg von der Stauermauer in die Stille der Natur
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Spike heute immer vorneweg

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Das Bergische Wanderland hat etliche Wanderwege ❤
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Eingezäunt ein riesiges Grundstück mit ausgedehntem Wohnkomplex
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Stimme ich voll zu!

All zu lange dauert sie nicht mehr, die Nähe zur Natur. Schon hier wird die Bebauung enger. Die Wupper plätschert zwischen den Eisschollen noch munter. Einige Kurisiositäten haben sich am Weg gesammelt, die ich von meiner Erstbegehung noch kenne.

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Joggen auf Schnee und Eis, holla alle Achtung

Wipperfürth hat uns wieder. Die Innenstadt ist im Augenblick voller Baustellen, zudem ist die reichlich zugeparkt. So macht die Fotografie keinen Spaß, die Gebäude kommen nicht so recht zur Geltung.

Das ist ein Dilemma, das ich bei vielen wirklich schönen Plätzen vorfinde. Historische Innenstädte sollten Autofrei sein 😉  Nur für Fotografen? Nein, es ist einfach entspannender und schöner anzuschauen, wenn Blech (dazu gehören auch die vielen Verkehrsschilder) so sparsam wie möglich vorzufinden sind.

Insgesamt eine schöne Tour mit interessanten Berührungspunkten, wie die Neyetalssperre und natürlich wie immer, ansprechend mit Informationen zur Region dekoriert. Eine Entwicklung, die ich richtig gut finde!

Bücher zu den Bergischen Streifzügen:


Die Bergischen Streifzüge: 24 Themenwege durch das Bergische Land


Bergisches Land: 24 Wanderungen Bergisches Land (Outdoor Regional)

5 Kommentare

  1. Ja, diesen Winter gibt’s reichlich Schnee – nur nicht in den Städten, was ich auch ganz gut finde. Wir können ja ein wenig raus fahren, wenn wir Schnee wollen. In Süddeutschland würde ich jetzt mal in den Schwarzwald fahren oder ins Allgäu, wo meistens Schnee liegt im Winter.
    Schönes Wochenende Elke, Liebe Grüße! Sigrid

    Gefällt 1 Person

Ich liebe Schwätzchen mit euch, drum kommentiert gerne ;-)

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