In diesem Beitrag geht es rund um das Ulmener Maar, das mit rd. 10.000 Jahren das jüngste aller Eifelmaare. Ein Abstecher zur Burgruine Ulmen, perfekt für einen Nachmittag vor oder nach Kaffee und Kuchen. Wer mag, dreht noch eine Runde um den benachbarten Jungfernweiher. Die Eindrücke vom Ulmener Maar stammen aus Oktober, der Hochzeit in Sachen Farben.

Die Vulkaneifel ist reich mit Maaren bestückt und die meisten kenne ich bereits. Das Ulmener Maar vervollständigt nun meine Sammlung und es hat mich mit seiner Schönheit überrascht.

Rund um das Ulmener Maar
Rund um das Ulmener Maar

Rund um das Ulmener Maar

  • Start/ Ziel: Ulmen, Antoniusstraße z.B.
  • Streckenlänge: 5 km mit Umrundung Jungfernweiher
  • Einkehr: In Ulmen gibt es einige Möglichkeiten
  • Wanderung am Jungfernweiher
Burgruine Ulmen
Unterhalb der Ruine Ulmen

Auf kurzem Weg erreichen Tanja und ich zunächst mal die Burgruine. Der Weg schlängelt sich, die Ruine umrundend, nach oben.

Für die Besichtigung lassen wir uns Zeit, immerhin steht die Sonne schon tief genug, um dem Burgareal eine romantische Stimmung zu verpassen. Voraussetzung ist, dass man weiß wo der beste Standpunkt für ein Sonnensternfoto ist.

Burgruine Ulmen
Burgruine Ulmen

Schon von hier oben haben wir einen tollen Blick auf das herbstlich angehauchte Ulmener Maar. Wir sind beide plötzlich ziemlich zappelig, denn eines können wir uns ausrechnen, die Sonne ist bald weg. Damit würde auch diese zauberhafte Stimmung vorbei sein, also fix runter zum Maar.

Wie Maare entstehen und was sie heute tun

Ein Maar entsteht durch Vulkanausbrüchen. Der Krater ist von einer Art Ring aus Tuff umgeben, das Zeug dass ein Vulkan ausspuckt, wenn er von wasserhaltigen Gestein umgeben ist. Ungeheure Kräfte schleudern Gesteinsmassen aus den Tiefen, anders als bei anderen Vulkanen, wenn sich Lavaströme durch die Landschaften wälzen. Wenn das Ganze dann zur Ruhe gekommen ist, haben wir ein Maar. Manche sind mit Wasser gefüllt, andere bleiben trocken. Noch mehr zu den Eifelmaaren findet ihr hier Webseite Eifeltouren.

Das Ulmener Maar ist immerhin 37 Meter tief. So tief kann ich nicht tauchen, auch wenn ich mir das extrem spannend vorstelle, schon da in vier Meter Tiefe Gasblasen auf noch immer vulkanische Tätigkeiten schließen lässt. Schaut mal meinen Beitrag vom Laacher See. Dort findet ihr Fotos und ein Video des blubbernden Wassers, der sogenannten Mofetten.  Dort zu wandern ist überhaupt sehr schön, wie zum Beispiel auf dem Traumpfad Pellenzer Seepfad oder einer Wanderung von Natur Aktiv Erleben.

Wir starten unseren Weg: Rund um das Ulmener Maar

Besonders erwähnen muss ich zu dieser Runde nichts. Es gibt auf der östlichen Seite zwei parallel verlaufende Pfade, die gleichermaßen schön sind. Der eine ist dem Maar näher und aus diesem Grund wählen wir genau den. Also schaut, wenn es euch freut, die Fotos. Für uns war es eine tolle Runde, natürlich extrem bereichert durch das fantastische Sonnenlicht am Nachmittag.

Rund um das Ulmener Maar

3 Kommentare

  1. Ich möchte mich einmal für die wunderschönen und inspirierenden FOTOGRAFISCHEN REISEN UND WANDERUNGEN bedanken. Die Fotos sind hochwertig, setzen die Natur sehr gut in Szene, und laden zusammen mit den Textbeiträgen quasi zum Mitwandern ein.

    1. Vielen, vielen Dank für diese herzlichen Worte. Immer wieder machen mir solche Einschätzungen eine große Freude.

      Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine wunderbare Weihnachtszeit.
      Herzliche Grüße
      Elke

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