Die kurze Wanderung „Vom Park ins Tal“ lässt uns auf kaum einem Meter das Plätschern des Eifgenbach missen. Auf gerade mal knapp sieben Kilometern Kürze verführt uns die Bergische Natur auf teils schmalen Pfaden entlang des Bachverlaufes. Die Einkehr in der Neuemühle rundet das Erleben ab. Eindrücke aus dem Sommer 2013 und Winter 2020 bezeugen, das Bergische Land lohnt zu jeder Jahreszeit einen Wanderbesuch.

Mit dem Wegekennzeichen „E1“ des  Wupperverbandes  bin ich unterwegs. Ein Blick auf die Wanderkarte zeigt, dass es auch mit gelegentlichen Lücken in der Beschilderung einfach ist, den kleinen Rundweg zu bewältigen.

Heute gibt es wenig Worte, viele Bilder aus verschiedenen Jahreszeiten und ein typisches Wandern im Bergischen Land.

Vom Park ins Tal - Neuemühle
Vom Park ins Tal – Neuemühle

Vom Park ins Tal

Eigentlich startet und endet diese Tour am Wanderparkplatz Eifgen. Die Gegend kenne ich gut und das Stück spare ich mir deshalb. An der Neuemühle hält übrigens auch der Wanderbus, der fährt zwischen März und November.

Sollte jemand eine Streckenwanderung wie den Eifgenbachweg, der bergische Streifzug Nr. 5  planen, kann die Rückfahrt mit diesem Transferangebot problemlos bewältigt werden.

Ich verlasse also den Parkplatz an der Neue Mühle, überquere die Brücke über den Eifgenbach und biege links ab auf einen kleinen Pfad. Mal ganz nah und dann wieder im größeren Abstand wandere ich auf meist schmalen Pfaden immer am Bach entlang. Hier bin ich auch im Winter schon öfter gewesen und habe diese kleinen Wege immer sehr genießen können.

Hin und wieder windet sich der Pfad auf Wiesenwegen weiter um im nächsten Moment dann doch wieder im Wald zu verschwinden.

 

Vom PArk ins Tal
Einsames Häusle an der Straße

Ich überquere die L 157 und schaue nach links die Straße hinunter. Die Straße ist gut besucht, ein Haus an solch einer Straße würde mir trotz der Nähe zum Wald, sicher nicht gefallen.

Hell und freundlich ist der Wald hier, so treffe ich das am heutigen Tage ohne Ausnahme an. Eine vertrauen erweckende Atmosphäre, so liebe ich das.

 

Schattige Waldwege zum verlieben
Schattige Waldwege zum verlieben

Berger Mühle

Hier streife ich, wie schon öfter, die Berger Mühle aus dem Jahr 1654. Eines der am besten erhaltenen ‚Fachwerkhäuser der Region. 1930 wurde es zu einem Wohnhaus um gebaut. An der Haustür steht der folgende Spruch:“Wo Gott zum hauß nit gibt sin gunst, So ist all arbeit umbsunst. Anno 1654″‘

Dabei war der Müller nicht unbedingt als ehrlich bekannt. Ein unehrlicher Müller hatte unzählige Möglichkeiten seine Kunden zu besch….. und der ein oder andere tat das wohl auch (da hat sich bis heute nichts geändert, es gibt sone und solche)

Natur im Sommer

Die Natur gibt alles, überall schwirrt und summt es.

Zurück zum Startpunkt

Ich wandere nun, nach erneutem Überqueren des Eifgenbaches, auf der anderen Seite des Baches wieder zurück zur Neuemühle. Auf der gesamten Reststrecke begleite ich nun den Pilgerweg. Auf Wiesenpfaden und hellen Waldwegen, ganz ungewohnt für die bergischen Wege, mit minimalem Anteil an Asphalt.

Hier im Umland lässt sich beliebig eine längere Wanderung planen. Viele zum Restaurant umgebaute Mühlen laden zum Einkehren ein, mitten drin oder am Ende. Es findet sich vor allem am Wochenende, immer etwas.

Jahre später „Vom Park ins Tal“

Und passende Winterimpressionen zeige ich euch nun auch, Jahre später im Januar 2020 entstanden

Winterwonne am Eifgenbach
Winterwonne am Eifgenbach

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6 Kommentare

  1. Wer mit dem Wanderbus ab Schöllerhof fahren möchte, sollte zeitig anreisen!!! Der Parkplatz ist schon morgens gut gefüllt. Ich hatte noch ca. 15 Minuten bis zur Abfahrt des Wanderbusses, aber es fuhr niemand vom Parkplatz weg. Also parkte ich, wie schon viele Andere, auf dem Randstreifen zwischen Straße und Fahhradweg. Dieser Randstreifen entpuppte sich nach einer Woche als Grünanlage und die Stadt Odenthal verlangte dafür 30 Euro.
    Das mit dem Wanderbus ist wirklich eine tolle Idee. Der Eifgenbachweg ist wirklich eine Wanderung wert. Ich liebe diese Gegend sehr und werde diesen Weg ein weiteres Mal machen, um dann in einer der Mühlen einzukehren.

    1. Ja Schöllerhof ist furchtbar voll. Trotz des neu angelegten Reisegartens ist da am Wochenende die Hölle los.
      An solchen Tagen kommt aber für mich Wandern in der Gegend auch nur in aller Frühe in Frage :-)
      Die Gegend ist der Knaller, werde sie künftig wieder mehr bewandern :-)

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