Auf den Spuren des großen Waldbrandes

Einst wütet eine Feuersbrunst in der Südheide und vernichtet 7.000 Hektar Wald-, Moor- und Heideflächen. Sieben Menschen kamen im Zusammenhang mit dem Brand 1975 ums Leben, darunter auch Feuerwehrkräfte.

Unweit meiner Unterkunft „Zur alten Fuhrmanns -Schänke“  befindet sich der „Angelbecksteich“. Rund um den Teich und die Geschichte der Brandkatastrophe führen Wanderwege unterschiedlicher Länge. Ich konstruiere mir, wie so oft meine eigene kleine Runde. Nach der langen Fahrerei sind meine Knochen noch nicht sortiert 😉

  • Start/ Ziel: Rast- und Parkplatz Angelbecksteich; N 52° 47.30936′, E 010° 07.56183′
  • Streckenlänge: 5 km (Es gibt Wandervorschläge  1,4 km; 8,9 km, 15,4 km)
  • GPS Track
  • Routenplaner Südheide
  • Wie auf der Infostele zu lesen, gibt es hier einen barrierefreien Wanderweg, für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer geeignet.
  • Hier verläuft auch der Heidschnuckenweg
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Immer sehr ansprechend gestaltet, die Wanderparkplätze

Die Natur nach der Brandkatastrophe

Heute erlebe ich dieses Stück Heide als sehr gemischt bewachsen. Es gibt Wald, Heide und neuerdings den Teich, der als Löschteich angelegt wurde. Als 1975 die Löschkräfte ihre Arbeit verrichten wollten, musste mit aufwändigen Verfahren Wasser herangekarrt werden. Als Wassergeber für Flugzeuge musste das Steinhuder Meer herhalten.

11.000 Bundeswehrsoldaten und rd. 15.000 Feuerwehrkräfte haben damals bei den Löscharbeiten mitgewirkt.

Es wurden sogenannte  Brandschutzstreifen angelegt und Waldränder aus Lärchen oder Laubbäumen, die bei großer Trockenheit die Brandgefahr reduzieren sollen.

Nun aber, wie schon für den Wachholderwald, die Bilder. Dazu gibt es nicht all zu viel zu schreiben. An den Wegen stehen in unregelmäßigen Abständen Informationstafeln zu Flora und Fauna in diesem Gebiet.

Angelbecksteich

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Eine wunderschöne Aussichtsplattform, die im Dachbereich ein Hornissennest beherbergt.
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Bei den hohen Temperaturen (über 30 Grad) sind sie nicht so aktiv. Ein paar Tage später, bei Regenwetter, hatten sie regen Flugverkehr am Nest und das war mir dann doch unheimlich. Sie verteidigen ihr Nest, deshalb sind Störungen da wirklich zu vermeiden und da die Tiere unter Artenschutz stehen ist das Umsiedeln oder Entfernen des Nestes auch nicht möglich!
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Der junge Mann vor mir läuft den Heidschnuckenweg. Mit ihm hatte ich einen netten Plausch.
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Spike im Ruhemodus. Es ist schon arg warm für ihn
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Also ein wenig Waldluft schnuppern. Es riecht mediterran, die Kiefern duften einfach himmlisch.
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Eine absolute Ausnahme Spike so tief im Wasser zu sehen. Da muss es schon sehr warm sein 😉
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Der Gedenkstein an die Brandkatastrophe

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Die Runde war zwar kurz, aber sehr angenehm und kurzweilig. Die Natur hat sich die verbrannte Erde zurück geholt. Ich bin ganz verliebt.

Ein Buch  – Wege in der Lüneburger Heide

das in Teilen auch den Heidschnuckenweg beschreibt, aber auch einige Rundwanderwege und lokale Streckenwanderungen vorstellt, kann ich mit gutem Gewissen empfehlen.

Am darauf folgenden Morgen habe ich ein paar Eindrücke bei Sonnenaufgang dort einfangen können.

Der Link führt nach amazon und bringt mir ein paar Cent Einnahme, hat für euch aber keine Mehrkosten zur Folge.

Lüneburger Heide: 28 Wanderungen in der Lüneburger Heide (Outdoor Regional)

Ich liebe Schwätzchen mit euch, drum kommentiert gerne ;-)

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