Das neanderland zwischen Velbert und Kettwig

Gestern in Linz habe ich über 1 1/2 Stunden den Trekkingschirm mit geschleppt, darauf möchte ich heute verzichten. Soll ja vormittags trocken bleiben. Also Rucksack auf, Wasserflasche rein und nach einer Stunde Fahrt an der Eulenkopfbrücke in Velbert einen Parkplatz gefunden.

Die heutige Strecke habe ich selber zusammen gebastelt und danach sieht sie auch aus 😀

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Spike bleibt zu Hause, der humpelt nach dem gestrigen Laufevent mit Dexter, dem einjährigen Rüden meines Sohnes. Puh ich sag´s euch, jeder Kilometer zwischen mir und Spike war mit einem Seufzer des schlechten Gewissens verbunden.

Hätte ich gewusst, dass Spike nicht, wie ich glaubte, an der Haustür postiert auf mich wartet, sondern gemütlich vor der Couch im Wohnzimmer, hätte ich mir wohl kaum Sorgen gemacht.

Nun gut, ich starte meine heutige Tour, die in großen Teilen den Neanderland STEIG berührt. Ein Bericht hierzu passt einfach wunderbar zu dem noch geplanten Termin mit dem Filmteam an der Saubrücke. Dazu gibt es später im Blog noch einen kleinen Bericht.

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Ich vermute mal, dass diese Kleingartenbesitzer einige Tage später am Set  für ein wenig Aufregung gesorgt haben.

An dem Tor vorbei wandere ich zügig links ab in den Wald.

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Der Verkehrslärm der A44, die dort oben gut eingehüllt verläuft, ist kaum wahrnehmbar.
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Der Rinderbach bleibt während der heutigen Wanderstunden dicht bei mir
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Im Geburtenhain ist heute nichts los. Es werden heute demnach keine Kinder mehr dort zur Welt gebracht, früher war es übrlich.
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Sieht nach einem grünen Klassenzimmer aus
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Trimm dich Park
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Insektenhotel in Premiumausführung
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Die Zivilisation ist nah und trotzdem fern. Es herrscht himmlische Ruhe, außer den Fliegern über mir, die in verschiedensten Stimmlagen überzeugen wollen, wen auch immer!

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An einer Hofschaft vorbei streife ich den Rand von Losenburg. Felder breiten sich aus, haben hier erfreulich viel Raum. Die Wirtschaftswege sind allesamt geschottert oder geteert. Mit dieser Tatsache muss ich mich hier abfinden.

Mit Blick auf die wogenden Getreidefelder ist das jedoch kein Abzugspunkt für Wandergenuss.

Der Himmel ist schon reichlich dunkel, es ist kaum zu vermuten dass er sich geschlossen hält, bis ich mit meiner kleinen Tour fertig bin. Passt, so ohne Schirm und Regenjacke.

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‚Ich erreiche die Abtsküche am wunderbaren, offensichtlich hier zu einem See gestauten Rinderbach.

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Wunderschön ist es hier und Federvieh der unterschiedlichsten Art tummeln sich hier gelassen und ohne Angst vor dem Spaziergänger

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Nilgänse

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Blesshuhnfamilie
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Ui, Wasserschildkröten

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Herr Schwan regt sich gerade auf, es regnet inzwischen
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Herr Schwan kündigt einen Angriff an, aber wieso? Es regnet inzwischen widerlich stark
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Die Nilgänse sind es, die Papa Schwan aufregen. Getan haben sie nichts! Ehrlich!
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Er gibt keine Ruhe, bis auch die letzte Nilgans das lauschige Plätzchen verlassen hat.
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Und das alles nur, weil Mama Schwan in einiger Entfernung mit dem Nachwuchs herum schwimmt. Männer, die regen sich aber auch immer unnütz auf, nääää nääää

Es regnet weiter und ich bin nass, eklig nass. Abtsküche ist voll, das sieht nach geschlossener Gesellschaft aus. Also nix mit Einkehr.

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Der alte Wehrturm Abtsküche

Hier möchte ich noch einmal hin, in Ruhe erkunden und schauen und natürlich fotografieren. Ich umrunde also den See und wandere ein Stück auf gleichem Weg und später auf der anderen Seite des Rinderbaches wieder Richtung Saubrücke.

Der Regen hat sich zu einer Pause entschieden, sodass dem Trocknungsprozess meiner Haare und Kleidung eine kleine Chance gewährt wird.

Hach wunderschön sehen die Felder aus und der Geruch in der warmen Luft ist umwerfend.

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Da rollt die nächste Unwetterfront heran

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Und schon bin ich wieder zurück am Startpunkt. Freundlich lästert der blaue Himmel in seiner stillen Weise. Ich sitze noch nicht ganz im Auto, da beschließt er jedoch die Schleusen noch einmal ordentlich zu öffnen. Alles richtig gemacht, mit dem kleinen Weg und schön war es!

Zum neanderland STEIG hat der Bachem Verlag ein Buch herausgebraucht. Geschrieben hat es Manuel Andrack in seiner unnachahmlich humorigen Schreibweise.

Der neanderland STEIG: Mit Manuel Andrack durch das neanderland

 

Ein Kommentar

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