„Rund um Monreal“ eine herrliche Mischung aus Wald, Wiesen und Feldwegen. Das alles gipfelt im Besuch in Monreal und seinen beiden Burgruinen. Im Cafe´Plüsch oder einen der anderen wunderbaren Einkehrangeboten gibt es Kaffee, Kuchen und andere Herrlichkeiten.

Der Winter steht sozusagen in den Startlöchern. Ich habe eine meiner Hochsommerwanderungen „Rund um Monreal“ noch nicht beschrieben. Da wird es doch allmählich Zeit die Finger über die Tastatur zu scheuchen. In euren Köpfen kann wenigstens noch ein Hauch der Erinnerung an warme Tage vorhanden sein. Auf geht´s also. Folgt mir auf einsamen Wegen.

Rund um Monreal – Auf einsamen Wegen

Wieder einmal greife ich mir einen Wanderweg, den das Team von „Natur Aktiv Erleben“ gestrickt hat. Die stricken gut, kann ich euch versprechen. Also mache ich mich auf die Socken und schaue nach. Was haben die sich wohl wieder ausgedacht?

In diesem Fall empfehle ich die Koordinaten in das Navigationsgerät einzugeben. Zielsicher führt es dann zum Rastplatz. Es ist nämlich nicht so einfach ihn anders zu finden.

Rund um Monreal - Auf einsamen Wegen
Jakobus Rastplatz

Eifel-Camino

Hier mitten in der Eifel, mit fantastischem Blick auf die Eifellandschaft, steht die Jakobus Säule (5 Meter Höhe), als Symbol des Eifel-Camino von Andernach-Namedy nach Trier.

Die Basaltsäule, aus der dieses Pilgerbild gehauen wurde, stammt aus einem Vulkanausbruch vor 120.000 Jahren am Laacher See. Der Platz ist zur inneren Einkehr genau der richtige Ort. In absoluter Abgeschiedenheit ist Ruhe genießen kinderleicht.

Mehr Information zum Weg findet ihr auf der Webseite Eifel-Camino, wäre auch für mich eine Idee ihn einmal zu erwandern.

Nur hundert Einwohner – Holla da muss ich hin

Keine 100 Einwohner hat der kleine Ort Müsch, genau da möchte ich hin. Da ist es sicher extrem ruhig und Ruhe ist gut, für eine aufgeregte Natur wie mich.

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Es gibt immer ein Stück „Aussicht“
Rund um Monreal - Auf einsamen Wegen
Die grasenden Pferdchen kann eine Wandererin nicht stören, sie heben kaum die Köpfe
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Noch einmal Schuhe und Socke zurecht zuppeln, ein Ritual nach dem ersten Wanderkilometer!

Auf Wiesenwegen erreiche ich eine Brücke über die Bahnlinie. Schnecken sind fotogen, finde ich, deshalb müssen sie auch immer wieder einmal auf einer Brücke oder Weidenpfosten halt machen, damit ich sie ablichten kann.

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Da liegen sie in der Spätsommersonne, die Burgen von Monreal
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Der Mais steht hoch, kurz vor der Ernte
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Die Felder, inzwischen alle abgeerntet, wirken aufgeräumt und harren der Dinge, die im kommenden Frühjahr wieder in ihnen wachsen werden.

Spätsommereindrücke

Letzte Disteln und Pusteblumen zieren die Wegränder. Trotzig erhebt sich ein einzelner Baum auf der weiten Fläche. Vereinzelt wagen sich auch die Schmetterlinge noch an die frische Luft. Das allerschönste ist jedoch diese himmlische Stille.

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Während ich schreibe und die Bilder in den Beitrag einfüge, zieht eine Sehnsucht in mein Herz. Ob ich hier noch einmal hinkomme? Oder lenken mich andere Wanderwünsche ab? Diese Weite vermittelt mir ein Gefühl von unendlicher Freiheit.

Auch der Wald ist göttlich

Nachdem ich nun ausgiebig Gelegenheit hatte freie Aussichten zu genießen, mit den Augen und dem Herzen den  weichen Wellen der Eifel zu folgen, tauche ich in ein wunderschönes Waldgebiet ein.

Zunächst auf recht breiten Wegen, wechsele ich bald auf Pfade, in deren Verlauf zuweilen hohe Felswände aufragen.

Die Elz gesellt sich zögerlich dazu, lässt sich aber nicht näher betrachten, weil der Weg oberhalb verläuft. Wer nicht zu mir kommt, dem rücke ich halt auf den Pelz. Es sind nur wenige Schritte und  das geheimnisvoll schimmernde Wasser liegt vor mir.

Und dann liegt da Müsch

Die Waldwege ziehen sich etwas, bleiben aber super schön und auch in gewisser Weise abwechslungsreich. Tiefe Löcher haben Wildschweine in die Böden gebuddelt, bin froh ihnen hier nicht zu begegnen.

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Die Brücke über die Elz ist das Tor zum kleinen Ort Müsch

Lange Reise, kurzer Aufenthalt, denn schneller als ich „Müsch“ sagen kann, bin ich auch schon wieder raus.  Aus dem kleinen, mit hübschen Häuschen versehenen Ort gelangt man mit wenigen Schritten.

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Auf nach Monreal

Ich freue mich auf den Ort mit den hübschen Häusern, auf die Burgen und einen Kaffee ….

So setze ich den Weg beschwingt fort, zumal die Sommerwärme nicht nachlässt. Der warme Wind streicht über das Gesicht und die nackten Arme. Welch ein unendlicher Genuss.

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Die Wegezeichen des Traumpfades „Monrealer Ritterschlag“

Rund um Monreal – Auf einsamen Wegen und der Traumpfad

Für eine klitzekleine Weile zieren Symbole des Traumpfades „Monrealer Ritterschlag“ den ein oder anderen Baum oder Zaunpfahl.

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Erster Blick auf Monreal

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Monreal mal anders betrachtet

Ich kann hier gar nicht viel schreiben, habe diesen wundervollen Wegeverlauf einfach nur genießen können. Da fällt wandern, egal welche Distanz, einfach nur leicht. Der Sommer ist so weit voran geschritten, dass die ersten Bäume schon herbstlich wirken.

Ich laufe auf den südwestlichenlichen Rand von Monreal zu. Die Wegeführung erlaubt von einem schmalen Pfad aus den Ort von oben zu betrachten. Diese ungewöhnliche Perspektive genieße ich sehr. Meine Kamera hat viel zu tun.

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Herbstfarben verändern allmählich die Wälder

Ruinen Löwenburg (Burg Monreal) und Philippsburg (Rech)

Sie geraten immer wieder in mein Blickfeld. Gerade die herbstlichen Farben der Umgebung geben den Burgen einen schönen Rahmen. Die Philippsburg wird derzeit renoviert, leider auch akustisch deutlich vernehmbar. Es ist aber eine Frage der Zeit. Bald wird die Stille wieder beherrschend sein.

Rund um Monreal
Ruinöse Ansichten

Monreal – Schatzkästchen in der Eifel

Gut beschützt durch die beiden Burgen und tief in das Elzbachtal geschmiegt lebt Monreal sein beschauliches Leben. Schon 1306 erhält Monreal Stadtrechte und erwirbt mittels Tuchindustrie einen hohen wirtschaftlichen Wert. In den letzten Jahren war der historische Ort Drehplatz für Serien wie „Der Bulle und das Landei“ und „Alarm für Cobra 11“

Für euch habe ich die ganzen Fotos gemacht (Scherz, bin da ganz Egoistin)

Kaffee trinken – Lecker

Im Cafe Plüsch genehmige ich mir Kaffee und Kuchen und damit eine ganz gemütliche Pause vom Gehen. Eine halbe Stunde hänge ich noch eine kleine Runde durch Monreal an. Bald ziehe ich weiter, um den Rest des Weges anzugehen. Es geht stramm bergan, hinauf zur Löwenburg, die ich jedoch rechts liegen lasse.

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Blick zurück auf Monreal
Rund um Monreal - Auf einsamen Wegen
Wildwuchs, Sommerfeeling

rund_um_monreal-344rund_um_monreal-347rund_um_monreal-354Rund um Monreal - Auf einsamen Wegen

Rund um Monreal - Auf einsamen Wegen
Zurück am Parkplatz

Eifelwanderungen können verzaubern – Rund um Monreal

Herrje war das wieder ein herrlicher Wandertag. Die Eifel ist und bleibt für mich eine besondere Wanderregion. Dabei ist es egal ob Nord oder Süd. Wer hier nachwandern möchte, der bediene sich des GPS Tracks.

Vielleicht habt ihr aber auch Lust den Traumpfad Monrealer Ritterschlag zu wandern. Der ist perfekt ausgeschildert. Ich kann ihn sehr empfehlen. Er ist etwas kürzer als meine heutige Runde, aber mindestens genauso schön.

In der Nähe verlaufen eine Menge Traumpfade. Wenig weiter, im Kreis Mayen, häufen sich die tollen Wege. Also hüpft mal rüber zu „Traumpfade.info“ und sucht euch einen aus. Alternativ könnt ihr hier im Blog stöbern. Auch selbst gebastelte Runden findet ihr hier reichlich.

Praktische Tipps im allgemeinen

So viele Beiträge findet ihr hier im Blog. Teilweise sind sie erst Jahre nach diesem Beitrag hier entstanden. Meine Blogartikel werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Das ist nötig, denn ich lerne immer dazu. Aus diesem Grund findet ihr zuweilen solche Tipps am Ende eines Beitrages.

Habt ihr noch Fragen zur Wanderausrüstung? Antworten findet ihr im Blog.

Wandern mit Hund – Das muss mit Anderes kann zu Hause bleiben

Rote Flecken an den Beinen, was ist das? Tipps

Angst alleine zu wandern, habt ihr die? Viele Antworten auf die Frage.

Wie gelange ich unfallfrei über Kuhweiden. Die Antwort gibt es hier.

Schutz vor Zecken, gibt es den? Was sie anrichten und wann sie auftauchen.

Das Thema Wölfe und sind sie eine Gefahr?

Wandern im Hochsommer, was ist zu beachten? Trinken ist nicht alles.

Wandernotfallausrüstung – Was gehört in den Rucksaack?

Habt ihr ein konkretes Bild von „Heimat“? Einge Blogger/innen haben sich mit dem Thema befasst.

Wandern ist ein Weg aus der Depression – Meine persönliche Geschichte

Wer bin ich – Die Frage stelle ich mir auch oft :-)

Weit weg vom Thema

Es ist mir eine Freude immer wieder festzustellen, wie viele Menschen meinen Blog lesen. Dafür bin ich dankbar und ein wenig stolz dazu. Es hat sich in den Jahren seit 20111 so viel getan. Aus dem „einfach nur schreiben“ ist viel mehr geworden. Ich denke dazu gibt es demnächst einen Blogbeitrag.
So für heute ist Schluss, denn das Thema war ja eigentlich: Rund um Monreal
Rund um Monreal war sehr schön, rund um den Blog aber auch. Und wenn ich ein paar Wünsche frei hätte? Ich würde mir wünschen „Bleibt bei mir“ Lest weiterhin fleißig mit!

 

 

 

2 Kommentare

  1. *Hach…
    heute hat es wieder richtig gut getan, liebe Elke, mit dir zu wandern.

    Ich kann es mit Worten kaum beschreiben, aber bei diesem hässlichen Herbstwetter, Regen und nur grauingrau, da ist es ein Genuss, sich deine einmalig schönen Fotos anzuschaun.

    Vielen Dank für’s dabei sein dürfen und sollte es mich mal in die Gegend verschlagen, da würde ich gerne RAST machen.

    Liebe Grüsse,
    Uschi <3

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