„Rund um Monreal“ eine herrliche Mischung aus Wald, Wiesen und Feldwegen. Das alles gipfelt im Besuch in Monreal und seinen beiden Burgruinen. Im Cafe´Plüsch oder einen der anderen wunderbaren Einkehrangeboten gibt es Kaffee, Kuchen und andere Herrlichkeiten.
Der Winter steht sozusagen in den Startlöchern. Ich habe eine meiner Hochsommerwanderungen „Rund um Monreal“ noch nicht beschrieben. Da wird es doch allmählich Zeit die Finger über die Tastatur zu scheuchen. In euren Köpfen kann wenigstens noch ein Hauch der Erinnerung an warme Tage vorhanden sein. Auf geht´s also. Folgt mir auf einsamen Wegen.
Rund um Monreal – Auf einsamen Wegen
Wieder einmal greife ich mir einen Wanderweg, den das Team von „Natur Aktiv Erleben“ gestrickt hat. Die stricken gut, kann ich euch versprechen. Also mache ich mich auf die Socken und schaue nach. Was haben die sich wohl wieder ausgedacht?
- Start/ Ziel: Mayen Jakobus Wanderparkplatz; N 50.31585°N 50.31585°
- Streckenlänge: 19,1 km
- Höhenmeter: 483 Meter
- GPS Track
- Webseite Natur Aktiv Erleben
- Einkehr in Monreal
- Wandervorschlag Traumpfad Monrealer Ritterschlag
In diesem Fall empfehle ich die Koordinaten in das Navigationsgerät einzugeben. Zielsicher führt es dann zum Rastplatz. Es ist nämlich nicht so einfach ihn anders zu finden.

Eifel-Camino
Hier mitten in der Eifel, mit fantastischem Blick auf die Eifellandschaft, steht die Jakobus Säule (5 Meter Höhe), als Symbol des Eifel-Camino von Andernach-Namedy nach Trier.
Die Basaltsäule, aus der dieses Pilgerbild gehauen wurde, stammt aus einem Vulkanausbruch vor 120.000 Jahren am Laacher See. Der Platz ist zur inneren Einkehr genau der richtige Ort. In absoluter Abgeschiedenheit ist Ruhe genießen kinderleicht.
Mehr Information zum Weg findet ihr auf der Webseite Eifel-Camino, wäre auch für mich eine Idee ihn einmal zu erwandern.
Nur hundert Einwohner – Holla da muss ich hin
Keine 100 Einwohner hat der kleine Ort Müsch, genau da möchte ich hin. Da ist es sicher extrem ruhig und Ruhe ist gut, für eine aufgeregte Natur wie mich.



Auf Wiesenwegen erreiche ich eine Brücke über die Bahnlinie. Schnecken sind fotogen, finde ich, deshalb müssen sie auch immer wieder einmal auf einer Brücke oder Weidenpfosten halt machen, damit ich sie ablichten kann.



Spätsommereindrücke
Letzte Disteln und Pusteblumen zieren die Wegränder. Trotzig erhebt sich ein einzelner Baum auf der weiten Fläche. Vereinzelt wagen sich auch die Schmetterlinge noch an die frische Luft. Das allerschönste ist jedoch diese himmlische Stille.
Während ich schreibe und die Bilder in den Beitrag einfüge, zieht eine Sehnsucht in mein Herz. Ob ich hier noch einmal hinkomme? Oder lenken mich andere Wanderwünsche ab? Diese Weite vermittelt mir ein Gefühl von unendlicher Freiheit.
Auch der Wald ist göttlich
Nachdem ich nun ausgiebig Gelegenheit hatte freie Aussichten zu genießen, mit den Augen und dem Herzen den weichen Wellen der Eifel zu folgen, tauche ich in ein wunderschönes Waldgebiet ein.
Zunächst auf recht breiten Wegen, wechsele ich bald auf Pfade, in deren Verlauf zuweilen hohe Felswände aufragen.
Die Elz gesellt sich zögerlich dazu, lässt sich aber nicht näher betrachten, weil der Weg oberhalb verläuft. Wer nicht zu mir kommt, dem rücke ich halt auf den Pelz. Es sind nur wenige Schritte und das geheimnisvoll schimmernde Wasser liegt vor mir.
Und dann liegt da Müsch
Die Waldwege ziehen sich etwas, bleiben aber super schön und auch in gewisser Weise abwechslungsreich. Tiefe Löcher haben Wildschweine in die Böden gebuddelt, bin froh ihnen hier nicht zu begegnen.

Lange Reise, kurzer Aufenthalt, denn schneller als ich „Müsch“ sagen kann, bin ich auch schon wieder raus. Aus dem kleinen, mit hübschen Häuschen versehenen Ort gelangt man mit wenigen Schritten.
Auf nach Monreal
Ich freue mich auf den Ort mit den hübschen Häusern, auf die Burgen und einen Kaffee ….
So setze ich den Weg beschwingt fort, zumal die Sommerwärme nicht nachlässt. Der warme Wind streicht über das Gesicht und die nackten Arme. Welch ein unendlicher Genuss.

Rund um Monreal – Auf einsamen Wegen und der Traumpfad
Für eine klitzekleine Weile zieren Symbole des Traumpfades „Monrealer Ritterschlag“ den ein oder anderen Baum oder Zaunpfahl.

Monreal mal anders betrachtet
Ich kann hier gar nicht viel schreiben, habe diesen wundervollen Wegeverlauf einfach nur genießen können. Da fällt wandern, egal welche Distanz, einfach nur leicht. Der Sommer ist so weit voran geschritten, dass die ersten Bäume schon herbstlich wirken.
Ich laufe auf den südwestlichenlichen Rand von Monreal zu. Die Wegeführung erlaubt von einem schmalen Pfad aus den Ort von oben zu betrachten. Diese ungewöhnliche Perspektive genieße ich sehr. Meine Kamera hat viel zu tun.

Ruinen Löwenburg (Burg Monreal) und Philippsburg (Rech)
Sie geraten immer wieder in mein Blickfeld. Gerade die herbstlichen Farben der Umgebung geben den Burgen einen schönen Rahmen. Die Philippsburg wird derzeit renoviert, leider auch akustisch deutlich vernehmbar. Es ist aber eine Frage der Zeit. Bald wird die Stille wieder beherrschend sein.

Monreal – Schatzkästchen in der Eifel
Gut beschützt durch die beiden Burgen und tief in das Elzbachtal geschmiegt lebt Monreal sein beschauliches Leben. Schon 1306 erhält Monreal Stadtrechte und erwirbt mittels Tuchindustrie einen hohen wirtschaftlichen Wert. In den letzten Jahren war der historische Ort Drehplatz für Serien wie „Der Bulle und das Landei“ und „Alarm für Cobra 11“
Für euch habe ich die ganzen Fotos gemacht (Scherz, bin da ganz Egoistin)
Kaffee trinken – Lecker
Im Cafe Plüsch genehmige ich mir Kaffee und Kuchen und damit eine ganz gemütliche Pause vom Gehen. Eine halbe Stunde hänge ich noch eine kleine Runde durch Monreal an. Bald ziehe ich weiter, um den Rest des Weges anzugehen. Es geht stramm bergan, hinauf zur Löwenburg, die ich jedoch rechts liegen lasse.



Eifelwanderungen können verzaubern – Rund um Monreal
Herrje war das wieder ein herrlicher Wandertag. Die Eifel ist und bleibt für mich eine besondere Wanderregion. Dabei ist es egal ob Nord oder Süd. Wer hier nachwandern möchte, der bediene sich des GPS Tracks.
Vielleicht habt ihr aber auch Lust den Traumpfad Monrealer Ritterschlag zu wandern. Der ist perfekt ausgeschildert. Ich kann ihn sehr empfehlen. Er ist etwas kürzer als meine heutige Runde, aber mindestens genauso schön.
In der Nähe verlaufen eine Menge Traumpfade. Wenig weiter, im Kreis Mayen, häufen sich die tollen Wege. Also hüpft mal rüber zu „Traumpfade.info“ und sucht euch einen aus. Alternativ könnt ihr hier im Blog stöbern. Auch selbst gebastelte Runden findet ihr hier reichlich.
Praktische Tipps im allgemeinen
So viele Beiträge findet ihr hier im Blog. Teilweise sind sie erst Jahre nach diesem Beitrag hier entstanden. Meine Blogartikel werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Das ist nötig, denn ich lerne immer dazu. Aus diesem Grund findet ihr zuweilen solche Tipps am Ende eines Beitrages.
Habt ihr noch Fragen zur Wanderausrüstung? Antworten findet ihr im Blog.
Wandern mit Hund – Das muss mit Anderes kann zu Hause bleiben
Rote Flecken an den Beinen, was ist das? Tipps
Angst alleine zu wandern, habt ihr die? Viele Antworten auf die Frage.
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Wer bin ich – Die Frage stelle ich mir auch oft :-)
Weit weg vom Thema
*Hach…
heute hat es wieder richtig gut getan, liebe Elke, mit dir zu wandern.
Ich kann es mit Worten kaum beschreiben, aber bei diesem hässlichen Herbstwetter, Regen und nur grauingrau, da ist es ein Genuss, sich deine einmalig schönen Fotos anzuschaun.
Vielen Dank für’s dabei sein dürfen und sollte es mich mal in die Gegend verschlagen, da würde ich gerne RAST machen.
Liebe Grüsse,
Uschi <3
Die kurze Zeit der Herbstfarben muss ich so intensiv wie möglich wandern. Da sind Bilder meistens von NAtur aus so schön
Ich würde auch jederzeit wieder dort rasten, liebe Uschi.
Ich wünsche Dir noch eine tolle Woche und schicke Grüße mit einem dicken Sonnenstrahl
Elke + Spike